Einführung In Die Sprachwissenschaft: Teil III - Graphematik, Semantik & Pragmatik at Universität Hildesheim | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Einführung in die Sprachwissenschaft: Teil III - Graphematik, Semantik & Pragmatik an der Universität Hildesheim

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TESTE DEIN WISSEN
Graphematik: Welches sind die 4 graphematischen Prinzipien?
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1. Die Graphematik beschäftigt sich mit der Schriftsprache, hängt dabei jedoch unmittelbar mit der Lautsprache zusammen.

Die graphematischen Prinzipien untersuchen, wie man die Lautsprache in die Schriftsprache umsetzt
=> Regeln und Prinzipien zur Rechtschreibung!! 

Die 4 Prinizipien des Seminars:

1. Phonographisches Prinzip
2. Silbisches Prinzip
3. Morphologisches Prinzip
4. Syntaktisches Prinzip

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Semantik: Was ist Synonymie?
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1. Synonymie beschreibt die Beziehung von verschiedenen Wörtern mit gleicher Bedeutung
-Mehrere Wörter können miteinander ersetzt werden: bedeutungsgleich
-Wird oft beim Schreiben realisiert wenn man ein Synonym für etwas sucht

BSP. Samstag-Sonnabend, fast-beinahe, Debatte-Diskussion
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Semantik: Was ist Meronymie?
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1. Meronymie ist die Teil-Ganzes-Beziehung
-Ein Ganzes hat mehrere zugehörige Teile

-> Teil: Meronym
-> Ganzes: Holonym

BSP. Augen, Nase und Mund sind Meronyme vom Holonym Gesicht
BSP. Zehen, Kralle und Ballen sind Meronyme vom Holonym Tatze
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Semantik[Zusatz Semiotik]: Was sind die Zeichentypen nach Pierce?
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1. Ikon: Abbild = Porträit, Diagramm, Strukturformel
2. Index: nezieht sich auf Folgeverhältnis = Anzeigepfeil, nasser Fleck auf dem Boden
3. Symbol: Willkürliche Bzwiehung zwischen Zeichen und Bezeichnetem= Signal für verbotene Fahrtrichtung
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Graphematik: Morphologisches Prinzip
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1. Besagt, dass alle Morpheme in ihren Umgebungen möglichst konstant gehalten werden
-Betrifft sowohl Affixe, aber auch ganz besonders die Stämme => Stammkonstanzschreibung

Aus <Wald> wird <Wälder>
aus <jagen> wird <Jäger>
aus <kommst> wird <kommen>
                                                                                
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Semantik: Was macht die Semantik?
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1. Semantik befasst sich mit der Bedeutung sprachlicher Zeichen und Zeichenfolgen
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Graphematik: Syntaktisches Prinzip
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1. Beschreibt, welche Wörter entsprechend ihrer Verendung im Satz groß- oder klein, auseinander- oder zusammengeschrieben werden
-Visualisierung syntaktischer Einheiten durch GKS(Groß-/Kleinschreibung), GZS(Getrennt-/Zusammenschreibung) und Interpunktion

=> Großschreibung visualisiert Satzanfänge und Enden von Nominalphrasen (also Nomen/Substantive, da diese in einer NP aus Artikel + SUBS immer das Ende bilden)

=> Wortgruppen werden getrennt geschrieben, Zusammensetzungen/Komposita werden zusammengeschrieben

=> Überall wo eine Sinneinheit(Verb+Komplemente) aufhört und eine neue beginnt muss ein Satzzeichen stehen: Aussage ., Frage ?, Ausruf !
-Kommas werden u.a bei HPS+NBS-Gefügen oder bei Aufzählungen genutzt
-Gänsefüßchen bei wörtlicher Rede ,,"
=> Interpunktionszeichen steuern den Leseprozess auf Ebene des Syntax


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Pragmatik: Was macht die Pragmatik? Abgrenzung zur Semantik?
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1. Pragmatik untersucht die Bedeutung einer Aussage in einem bestimmten Kontext
-Wie sich die Bedeutungen bestimmter Aussagen ändern wenn die Situation, in der gesprochen wird, sich ändert

-> Pragmatik hängt mit Semantik zusammen, nicht trennbar
Semantik: Bedeutung einer Äußerung
Pragmatik: Sinn einer Äußerung
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Semantik: Benenne die 4 semantischen Relationen (des Seminars)
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1. Semantische Relationen sind Beziehungen, die zwischen Bedeutungen von sprachlichen Ausdrücken (Wörtern, Sätzen) bestehen

-> 4 relevante semantische Relationen
                1. Antonymie
               2. Synonymie
               3. Hyponomie
               4. Meronymie
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Graphematik: Was ist sind Graph und Graphem?
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1. Ein Graphem ist die kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit der Schriftsprache
-Können auch aus mehreren Graphen bestehen: zB.: sp, sch
-Vertreten einen Laut: sch = ʃ

2. Ein Graph ist das Schriftzeichen als kleinste Einheit; ohne eigenständig Bedeutung
-Buchstaben, Interpunktionszeichen, Sonderzeichen, Ziffern
-a, s, c, !, , , 2

-> Ein Graph ist ein generelles Schriftzeichen = c
-> Ein Graphem trägt Bedeutung: c im Deutschen kein Graphem, da es kaum/keine deutschen Wörter gibt in denen C als eigenständiger, bedeutungstragender Buchstabe vorkommt
                    => aber: in Kombination mit s/h = sch/ch => Graphem des Dt.


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Graphematik: Welche Schriftsysteme gibt es?
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1. Alle Schriftsysteme lassen sich auf 3 Grundtypen zurückführen:

•logographische Schriften (plerematisch, voll):
-Schriftzeichen beziehen sich auf bedeutungstragende Einheiten
-Kleinstes Element das graphisch repräsentiert wird: Wort
-BSP. Chinesisch

•Silbenschriften (kenematisch, leer):
-Kleinstes Element das graphisch repräsentiert wird: Silbe
-BSP. Japanisch, Koreanisch

•Alphabetschriften (kenematisch, leer):
-Kleinstes Element das graphisch repräsentier word: Phonem
-BSP. Deutsch, Englisch

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Graphematik: Phonologisches Prinzip
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1. Beschreibt die Visualisierung von Phonemen
-Wird durch die Regeln der GPK bestimmt
-Buchstaben entsprechen nicht einer 1:1 Zuordnung den Lauten
-Verschriftlichung von Phonemen!!!

-> Führt oft zu einer lautgetreuen Verschriftlichung: Schreiben wie man spricht
-> Das phonographischenPrinzip erfasst dadurch auch viele Schreibungen nicht: Doppelkonsonanten, h-Schreibung, Auslautverhärtung



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Q:
Graphematik: Welches sind die 4 graphematischen Prinzipien?
A:
1. Die Graphematik beschäftigt sich mit der Schriftsprache, hängt dabei jedoch unmittelbar mit der Lautsprache zusammen.

Die graphematischen Prinzipien untersuchen, wie man die Lautsprache in die Schriftsprache umsetzt
=> Regeln und Prinzipien zur Rechtschreibung!! 

Die 4 Prinizipien des Seminars:

1. Phonographisches Prinzip
2. Silbisches Prinzip
3. Morphologisches Prinzip
4. Syntaktisches Prinzip

Q:
Semantik: Was ist Synonymie?
A:
1. Synonymie beschreibt die Beziehung von verschiedenen Wörtern mit gleicher Bedeutung
-Mehrere Wörter können miteinander ersetzt werden: bedeutungsgleich
-Wird oft beim Schreiben realisiert wenn man ein Synonym für etwas sucht

BSP. Samstag-Sonnabend, fast-beinahe, Debatte-Diskussion
Q:
Semantik: Was ist Meronymie?
A:
1. Meronymie ist die Teil-Ganzes-Beziehung
-Ein Ganzes hat mehrere zugehörige Teile

-> Teil: Meronym
-> Ganzes: Holonym

BSP. Augen, Nase und Mund sind Meronyme vom Holonym Gesicht
BSP. Zehen, Kralle und Ballen sind Meronyme vom Holonym Tatze
Q:
Semantik[Zusatz Semiotik]: Was sind die Zeichentypen nach Pierce?
A:
1. Ikon: Abbild = Porträit, Diagramm, Strukturformel
2. Index: nezieht sich auf Folgeverhältnis = Anzeigepfeil, nasser Fleck auf dem Boden
3. Symbol: Willkürliche Bzwiehung zwischen Zeichen und Bezeichnetem= Signal für verbotene Fahrtrichtung
Q:
Graphematik: Morphologisches Prinzip
A:
1. Besagt, dass alle Morpheme in ihren Umgebungen möglichst konstant gehalten werden
-Betrifft sowohl Affixe, aber auch ganz besonders die Stämme => Stammkonstanzschreibung

Aus <Wald> wird <Wälder>
aus <jagen> wird <Jäger>
aus <kommst> wird <kommen>
                                                                                
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Semantik: Was macht die Semantik?
A:
1. Semantik befasst sich mit der Bedeutung sprachlicher Zeichen und Zeichenfolgen
Q:
Graphematik: Syntaktisches Prinzip
A:
1. Beschreibt, welche Wörter entsprechend ihrer Verendung im Satz groß- oder klein, auseinander- oder zusammengeschrieben werden
-Visualisierung syntaktischer Einheiten durch GKS(Groß-/Kleinschreibung), GZS(Getrennt-/Zusammenschreibung) und Interpunktion

=> Großschreibung visualisiert Satzanfänge und Enden von Nominalphrasen (also Nomen/Substantive, da diese in einer NP aus Artikel + SUBS immer das Ende bilden)

=> Wortgruppen werden getrennt geschrieben, Zusammensetzungen/Komposita werden zusammengeschrieben

=> Überall wo eine Sinneinheit(Verb+Komplemente) aufhört und eine neue beginnt muss ein Satzzeichen stehen: Aussage ., Frage ?, Ausruf !
-Kommas werden u.a bei HPS+NBS-Gefügen oder bei Aufzählungen genutzt
-Gänsefüßchen bei wörtlicher Rede ,,"
=> Interpunktionszeichen steuern den Leseprozess auf Ebene des Syntax


Q:
Pragmatik: Was macht die Pragmatik? Abgrenzung zur Semantik?
A:
1. Pragmatik untersucht die Bedeutung einer Aussage in einem bestimmten Kontext
-Wie sich die Bedeutungen bestimmter Aussagen ändern wenn die Situation, in der gesprochen wird, sich ändert

-> Pragmatik hängt mit Semantik zusammen, nicht trennbar
Semantik: Bedeutung einer Äußerung
Pragmatik: Sinn einer Äußerung
Q:
Semantik: Benenne die 4 semantischen Relationen (des Seminars)
A:
1. Semantische Relationen sind Beziehungen, die zwischen Bedeutungen von sprachlichen Ausdrücken (Wörtern, Sätzen) bestehen

-> 4 relevante semantische Relationen
                1. Antonymie
               2. Synonymie
               3. Hyponomie
               4. Meronymie
Q:
Graphematik: Was ist sind Graph und Graphem?
A:
1. Ein Graphem ist die kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit der Schriftsprache
-Können auch aus mehreren Graphen bestehen: zB.: sp, sch
-Vertreten einen Laut: sch = ʃ

2. Ein Graph ist das Schriftzeichen als kleinste Einheit; ohne eigenständig Bedeutung
-Buchstaben, Interpunktionszeichen, Sonderzeichen, Ziffern
-a, s, c, !, , , 2

-> Ein Graph ist ein generelles Schriftzeichen = c
-> Ein Graphem trägt Bedeutung: c im Deutschen kein Graphem, da es kaum/keine deutschen Wörter gibt in denen C als eigenständiger, bedeutungstragender Buchstabe vorkommt
                    => aber: in Kombination mit s/h = sch/ch => Graphem des Dt.


Q:
Graphematik: Welche Schriftsysteme gibt es?
A:
1. Alle Schriftsysteme lassen sich auf 3 Grundtypen zurückführen:

•logographische Schriften (plerematisch, voll):
-Schriftzeichen beziehen sich auf bedeutungstragende Einheiten
-Kleinstes Element das graphisch repräsentiert wird: Wort
-BSP. Chinesisch

•Silbenschriften (kenematisch, leer):
-Kleinstes Element das graphisch repräsentiert wird: Silbe
-BSP. Japanisch, Koreanisch

•Alphabetschriften (kenematisch, leer):
-Kleinstes Element das graphisch repräsentier word: Phonem
-BSP. Deutsch, Englisch

Q:
Graphematik: Phonologisches Prinzip
A:
1. Beschreibt die Visualisierung von Phonemen
-Wird durch die Regeln der GPK bestimmt
-Buchstaben entsprechen nicht einer 1:1 Zuordnung den Lauten
-Verschriftlichung von Phonemen!!!

-> Führt oft zu einer lautgetreuen Verschriftlichung: Schreiben wie man spricht
-> Das phonographischenPrinzip erfasst dadurch auch viele Schreibungen nicht: Doppelkonsonanten, h-Schreibung, Auslautverhärtung



Einführung in die Sprachwissenschaft: Teil III - Graphematik, Semantik & Pragmatik

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