Altklausuren at Universität Hildesheim | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Altklausuren an der Universität Hildesheim

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TESTE DEIN WISSEN

Sucht euch zwei Befunde zur sozialen Herkunft von Lehrkräften heraus und belegt eure Aussage mit groben Angaben aus Studienergebnissen. 

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TESTE DEIN WISSEN

Nach Rothland (2011) und Cramer (2016) gibt es: • einen spezifischen Zusammenhang zwischen dem sozialen Status und der Wahl des Lehramtszweiges, der von Studienanfängern gewählt wird. • eine im Vergleich zu anderen akademischen Berufen höhere Zahl von Studierenden aus niedrigerem sozialen Niveau, d.h. das Lehramt wirkt als „Aufsteigerberuf“. 


Nach Rothland (2011) gibt es: - einen vergleichbar großen Anteil an Lehramtsanwärter*innen mit hohem sozialen Status, die das Gymnasiallehramt studieren (ca. 10% mehr als im Vergleich zu den anderen Lehramtszweigen). - einen vergleichsweise großen Anteil an Lehramtsanwärter*innen aus niedrigem sozialen Status, die Lehramt für die Berufsschule und Förderschule studieren und damit als „Bildungsaufsteiger*innen“ gelten können (ca. 50%, statt um die 40% wie bei anderen Lehramtstypen). 

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TESTE DEIN WISSEN

Verschiedene Begründungsmuster für die Schulpflicht benennen


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TESTE DEIN WISSEN

❖ Brechung mit dem jahrhundertelangen Privileg von Schulbildung für bestimmte Bevölkerungsgruppen und gleiche Bildungschancen für alle.

❖ Recht auf Bildung für Kinder (Art. 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen).

❖ Ermöglichung der Förderung und optimalen Entfaltung jedes einzelnen Kindes.

❖ Ermöglichung von Mündigkeit und Selbstbestimmung.

❖ Ermöglichung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und am Berufsleben. 

❖ Sicherung und Weiterentwicklung des Wissensbestandes der Gesellschaft.

❖ Sicherung und Weiterentwicklung des wirtschaftlichen Wohlstands

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TESTE DEIN WISSEN

Welche vier Kompetenzbereiche gelten nach den Vorgaben der KMK für Lehrkräfte?


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1) Unterrichten 

2) Erziehen 

3) Beurteilen und Beraten 

4) Innovieren 

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TESTE DEIN WISSEN

Strukturmerkmale institutionalisierten, schulischen Lernens (vgl. Herrlitz 1994) erläutern.

Die symbolische Vermittlung des Lernens

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Die symbolische Vermittlung des Lernens

Einfach: direkter Umgang mit den Lernobjekten; „lernen durch tun“

Modern: stellvertretende Zeichensysteme und Modelle; planmäßige Organisation und Systematisierung von Lernprozessen; theoretisches Lernen mit bestimmten Medien (Bücher etc.)

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TESTE DEIN WISSEN

Erklärt die „Doppelfunktion des Bildungswesens“ von Fend.


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TESTE DEIN WISSEN

„… aus gesamtgesellschaftlicher Sicht (erfüllt) das Bildungswesen vor allem die Funktion der Reproduktion und Innovation von Strukturen von Gesellschaft und Kultur beim biologischen Austausch der Mitglieder einer Gesellschaft“ (Fend 2006, S. 49).

- Reproduktion der Gesellschaft (Aufrechterhaltung der bestehenden Strukturen und Kultur)

- Innovation der Gesellschaft (ständige Weiterentwicklung der Strukturen über Generationen hinaus)

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Beispiel für erziehungswissenschaftliche Forschungsergebnisse

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TESTE DEIN WISSEN

„Die Leistungsvergleichsstudie PISA zeigt: wer aus einer akademisch geprägten Familie kommt, hat im Bundesdurchschnitt eine 4,5-mal höhere Chance, auf ein Gymnasium zu kommen, als ein Kind aus einer Arbeiterfamilie.“ (empirisches Forschungsergebnis)

„Die PISA-Studie 2018 hat gezeigt, dass es einen besonders stark ausgeprägten Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft der Jugendliche und ihrer Lesekompetenz gibt.“ à empirisches/erziehungswissenschaftliches Forschungsergebnis

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Beispiel für programmatische Konzepte

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TESTE DEIN WISSEN

„An unserer Schule orientieren wir uns an den Möglichkeiten und Bedürfnissen jedes einzelnen Schülers und eröffnen für alle gleiche Bildungschancen.“ (Programmatik)

„An unserer Schule herrscht ein freundlicher und respektvoller Umgang.“ à Programmatik

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Was ist Schulpädagogik im Hinterkopfe gemeint?

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TESTE DEIN WISSEN

Schulpädagogik im Hinterkopfe meint, dass jeder Schulabgänger durch seine Erfahrungen bereits eine subjektive Vorstellung bzw. Alltagstheorie von Schulpädagogik besitzt.

„Jeder Mensch, der einmal zur Schule gegangen ist, besitzt bereits eine differenzierte ‚Schulpädagogik im Hinterkopfe‘ “ (Meyer 1997, S. 15)

• Schule ist für Sie aufgrund Ihrer eigenen langjährigen Schulerfahrung ein (vermeintlich) bekannter Gegenstand.

• Sie bringen ein breites alltagsweltliches Erfahrungswissen über schulische Prozesse, bestimmte subjektive Vorstellungen von einer „guten“ Schule und damit subjektive Theorien bzw. Alltagstheorien über Schule mit.

  Bewusstmachung und Reflexion ihrer „Schulpädagogik im Hinterkopfe“

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TESTE DEIN WISSEN

Strukturmerkmale institutionalisierten, schulischen Lernens (vgl. Herrlitz 1994) erläutern.

Die raum-zeitliche Verselbstständigung des Lernens

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TESTE DEIN WISSEN

Die raum-zeitliche Verselbstständigung des Lernens

Einfach: „Kurzmotivierung“; unmittelbare Teilhabe; unmittelbare Ziele

Modern: festen Ort sowie feste Zeit (Schule); „Fernmotivation“, Lernen auf Vorrat (für die Zukunft)

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TESTE DEIN WISSEN

Die Strukturmerkmale institutionalisierten, schulischen Lernens (vgl. Herrlitz 1994) benennen 

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Die raum-zeitliche Verselbstständigung des Lernens
  2. Die symbolische Vermittlung des Lernens

  3. Die professionelle Anleitung des Lernens

  4. Die formale Organisation des Lernens

  5. Die öffentlich-rechtliche Verpflichtung des Lernens


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Beispiel für alltagstheoretischen Vorstellungen

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„Ich meine, dass jeder Schüler, der sich anstrengt, die gleichen Chancen hat wie alle anderen auch.“ (alltagstheoretische Vorstellung)

„Wenn du Abitur hast, kannst du studieren“ à alltagtheoretische Vorstellung


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Nenne verschiedene Themenbereiche der Schulpädagogik


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TESTE DEIN WISSEN

• Theorie der Schule und des Schullebens

• Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland (Schulstufen, Schultypen und ihre Didaktik)

• Bildungssysteme im europäischen und internationalen Vergleich

• Schulorganisation und Schulentwicklung

• Berufsbild des Lehrers bzw. der Lehrerin

• Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen und schulische Sozialisation

• Sozialpädagogik in der Schule

• Bildungs- und Schulpolitik

• Allgemeine Didaktik und Theorie des Unterrichts

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Altklausuren Kurs an der Universität Hildesheim - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Sucht euch zwei Befunde zur sozialen Herkunft von Lehrkräften heraus und belegt eure Aussage mit groben Angaben aus Studienergebnissen. 

A:

Nach Rothland (2011) und Cramer (2016) gibt es: • einen spezifischen Zusammenhang zwischen dem sozialen Status und der Wahl des Lehramtszweiges, der von Studienanfängern gewählt wird. • eine im Vergleich zu anderen akademischen Berufen höhere Zahl von Studierenden aus niedrigerem sozialen Niveau, d.h. das Lehramt wirkt als „Aufsteigerberuf“. 


Nach Rothland (2011) gibt es: - einen vergleichbar großen Anteil an Lehramtsanwärter*innen mit hohem sozialen Status, die das Gymnasiallehramt studieren (ca. 10% mehr als im Vergleich zu den anderen Lehramtszweigen). - einen vergleichsweise großen Anteil an Lehramtsanwärter*innen aus niedrigem sozialen Status, die Lehramt für die Berufsschule und Förderschule studieren und damit als „Bildungsaufsteiger*innen“ gelten können (ca. 50%, statt um die 40% wie bei anderen Lehramtstypen). 

Q:

Verschiedene Begründungsmuster für die Schulpflicht benennen


A:

❖ Brechung mit dem jahrhundertelangen Privileg von Schulbildung für bestimmte Bevölkerungsgruppen und gleiche Bildungschancen für alle.

❖ Recht auf Bildung für Kinder (Art. 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen).

❖ Ermöglichung der Förderung und optimalen Entfaltung jedes einzelnen Kindes.

❖ Ermöglichung von Mündigkeit und Selbstbestimmung.

❖ Ermöglichung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und am Berufsleben. 

❖ Sicherung und Weiterentwicklung des Wissensbestandes der Gesellschaft.

❖ Sicherung und Weiterentwicklung des wirtschaftlichen Wohlstands

Q:

Welche vier Kompetenzbereiche gelten nach den Vorgaben der KMK für Lehrkräfte?


A:

1) Unterrichten 

2) Erziehen 

3) Beurteilen und Beraten 

4) Innovieren 

Q:

Strukturmerkmale institutionalisierten, schulischen Lernens (vgl. Herrlitz 1994) erläutern.

Die symbolische Vermittlung des Lernens

A:

Die symbolische Vermittlung des Lernens

Einfach: direkter Umgang mit den Lernobjekten; „lernen durch tun“

Modern: stellvertretende Zeichensysteme und Modelle; planmäßige Organisation und Systematisierung von Lernprozessen; theoretisches Lernen mit bestimmten Medien (Bücher etc.)

Q:

Erklärt die „Doppelfunktion des Bildungswesens“ von Fend.


A:

„… aus gesamtgesellschaftlicher Sicht (erfüllt) das Bildungswesen vor allem die Funktion der Reproduktion und Innovation von Strukturen von Gesellschaft und Kultur beim biologischen Austausch der Mitglieder einer Gesellschaft“ (Fend 2006, S. 49).

- Reproduktion der Gesellschaft (Aufrechterhaltung der bestehenden Strukturen und Kultur)

- Innovation der Gesellschaft (ständige Weiterentwicklung der Strukturen über Generationen hinaus)

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Q:

Beispiel für erziehungswissenschaftliche Forschungsergebnisse

A:

„Die Leistungsvergleichsstudie PISA zeigt: wer aus einer akademisch geprägten Familie kommt, hat im Bundesdurchschnitt eine 4,5-mal höhere Chance, auf ein Gymnasium zu kommen, als ein Kind aus einer Arbeiterfamilie.“ (empirisches Forschungsergebnis)

„Die PISA-Studie 2018 hat gezeigt, dass es einen besonders stark ausgeprägten Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft der Jugendliche und ihrer Lesekompetenz gibt.“ à empirisches/erziehungswissenschaftliches Forschungsergebnis

Q:

Beispiel für programmatische Konzepte

A:

„An unserer Schule orientieren wir uns an den Möglichkeiten und Bedürfnissen jedes einzelnen Schülers und eröffnen für alle gleiche Bildungschancen.“ (Programmatik)

„An unserer Schule herrscht ein freundlicher und respektvoller Umgang.“ à Programmatik

Q:

Was ist Schulpädagogik im Hinterkopfe gemeint?

A:

Schulpädagogik im Hinterkopfe meint, dass jeder Schulabgänger durch seine Erfahrungen bereits eine subjektive Vorstellung bzw. Alltagstheorie von Schulpädagogik besitzt.

„Jeder Mensch, der einmal zur Schule gegangen ist, besitzt bereits eine differenzierte ‚Schulpädagogik im Hinterkopfe‘ “ (Meyer 1997, S. 15)

• Schule ist für Sie aufgrund Ihrer eigenen langjährigen Schulerfahrung ein (vermeintlich) bekannter Gegenstand.

• Sie bringen ein breites alltagsweltliches Erfahrungswissen über schulische Prozesse, bestimmte subjektive Vorstellungen von einer „guten“ Schule und damit subjektive Theorien bzw. Alltagstheorien über Schule mit.

  Bewusstmachung und Reflexion ihrer „Schulpädagogik im Hinterkopfe“

Q:

Strukturmerkmale institutionalisierten, schulischen Lernens (vgl. Herrlitz 1994) erläutern.

Die raum-zeitliche Verselbstständigung des Lernens

A:

Die raum-zeitliche Verselbstständigung des Lernens

Einfach: „Kurzmotivierung“; unmittelbare Teilhabe; unmittelbare Ziele

Modern: festen Ort sowie feste Zeit (Schule); „Fernmotivation“, Lernen auf Vorrat (für die Zukunft)

Q:

Die Strukturmerkmale institutionalisierten, schulischen Lernens (vgl. Herrlitz 1994) benennen 

A:
  1. Die raum-zeitliche Verselbstständigung des Lernens
  2. Die symbolische Vermittlung des Lernens

  3. Die professionelle Anleitung des Lernens

  4. Die formale Organisation des Lernens

  5. Die öffentlich-rechtliche Verpflichtung des Lernens


Q:

Beispiel für alltagstheoretischen Vorstellungen

A:

„Ich meine, dass jeder Schüler, der sich anstrengt, die gleichen Chancen hat wie alle anderen auch.“ (alltagstheoretische Vorstellung)

„Wenn du Abitur hast, kannst du studieren“ à alltagtheoretische Vorstellung


Q:

Nenne verschiedene Themenbereiche der Schulpädagogik


A:

• Theorie der Schule und des Schullebens

• Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland (Schulstufen, Schultypen und ihre Didaktik)

• Bildungssysteme im europäischen und internationalen Vergleich

• Schulorganisation und Schulentwicklung

• Berufsbild des Lehrers bzw. der Lehrerin

• Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen und schulische Sozialisation

• Sozialpädagogik in der Schule

• Bildungs- und Schulpolitik

• Allgemeine Didaktik und Theorie des Unterrichts

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