Magen Und Oesophagus at Universität Heidelberg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Magen und Oesophagus an der Universität Heidelberg

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TESTE DEIN WISSEN

Flüssigkeitshaushalt

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TESTE DEIN WISSEN

Zufuhr:

30-40 ml/kg KG (ca. 2,5 l/d)

1,3 l Getränke
0,9 l Nahrung
0,3 l Oxidationswasser


Ausscheidung:

ca. 2,5 l/d

1,5 l Urin
0,9 l Atmung und Haut


CAVE: 10% mehr pro 1°C Körpertemperatur > 37,5°C

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TESTE DEIN WISSEN

Energieverbrauch Körper

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TESTE DEIN WISSEN

65-75% Grundumsatz

-> abhängig von Außentemperatur, fettfreier Körpermasse, Alter, Geschlecht, Stresssituation

15-30% körperliche Aktivität

6-10% Nahrungsinduziert

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TESTE DEIN WISSEN

Täglicher Energiebedarf

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TESTE DEIN WISSEN

= Grundumsatz (GU) x Aktivitätsfaktor (PAL)


GU = 24 kcal x Körpergewicht [kg]

ab 70 Jahren: 20 kcal x KG


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TESTE DEIN WISSEN

WHO Empfehlungen zur gesunden Ernährung

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TESTE DEIN WISSEN

5 x Obst/Gemüse pro Tag

Vollkornprodukte

<10% des tgl. Energiebedarf durch Zucker
<30% des tgl. Energiebedarfs durch Fette

besser ungesättigte Fette

 max. 5 g Salz/d

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DGE Empfehlungen zur gesunden Ernährung

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TESTE DEIN WISSEN

zusätzlich zu WHO Empfehlungen:

Milchprodukte täglich

1-2 x pro Woche Fisch

nur 300-600 g Fleisch pro Woche

Wasser statt gesüßte Getränke

schonende Zubereitung

bewusst essen

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TESTE DEIN WISSEN

Globale ernährungsmedizinische Probleme

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TESTE DEIN WISSEN

Adipositas: 2,2 Milliarden

-> weltweite Zunahme, insbesondere in Schwellenländern

Unterernährung: 795 Millionen

-> weltweite Abnahme, jedoch persistierend in Teilen von Afrika und Asien

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TESTE DEIN WISSEN

Ernährungsprobleme im klinischen Alltag

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TESTE DEIN WISSEN

Mangelernährung bei

  • postoperativen Pat.
  • Pat. auf Intensivstation
    • katabole Stoffwechsellage
      • Eiweißabbau -> Wundheilungsstörungen, Immunschwäche
    • erhöhter Substratbedarf
    • erhöhter Substratverlust
    • verringerte Substratzufuhr
    • nüchtern bleiben
  • Tumorkachexie


Sonderform bei Intensivpatienten: Postaggressionsstoffwechsel:

Ursache: Sepsis, schwere Verbrennungen, Verletzungen
-> erhöhter Spiegel: Katecholamine, Kortisol, Glucagon


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Künstliche Ernährung

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Davor: Stabilisation der Viralparameter!


Kontraindikationen: schock, schwere Azidose, Hypoxie


  • enteral vor parenteral
  • Beginn ab 24-48 h Nahrungskarenz
  • primär Magensonde
  • bei Aspirationsgefahr Jejunalsonde
  • bei langfristiger künstl. Ernährung: PEG (KI: Demenz, Aszites, Peritonealkarzinose)

Wann total parenteral?

  • bei unzureichender Darmfunktion (Atonie, Ileus)
  • <7-10 d -> periphere Vene
  • >7-10 d -> ZVK
  • >3 Wochen -> Port
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PEG

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TESTE DEIN WISSEN

= Perkutane endoskopische Gastrotomie


Sonde wird endoskopisch assistiert nach Punktion der Bauchdecke in den Magen / Jejunum eingelegt und sind längerfristig nutzbar (Ernährungstherapue für > 4 Woche geplant)

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Aphagie

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Beschreibt das Unvermögen zu schlucken bei kompletter Passagestörung; Ätiologie: Z.B. Obstruktion der Speiseröhre durch einen Bolus

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Dysphagie Definition

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Störung des Schluckaktes. Es gibt 

1. oropharyngeale Dysphagien, bei denen die Schluckbeschwerden zu Beginn des Schluckaktes auftreten oder es zu häufigem Verschlucken kommt (Ätiologie u.a. Angina tonsillaris, neurologische Erkrankungen). 

2. Ösophageale Dysphagien, bei denen die Passage von Nahrung im Bereich des Ösophagus behindert ist und häufig ein Würgereiz besteht (Ätiologie u.a. Ösophagusstenosen/-divertikel).

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TESTE DEIN WISSEN

7 Grundkomponenten der Nahrung

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TESTE DEIN WISSEN

Wasser
Kohlenhydrate 4 kcal/g
Fette 9 kcal/g
Eiweiße 4 kcal/g
Vitamine
Mineralien
Spurenelemente

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Magen und Oesophagus Kurs an der Universität Heidelberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Flüssigkeitshaushalt

A:

Zufuhr:

30-40 ml/kg KG (ca. 2,5 l/d)

1,3 l Getränke
0,9 l Nahrung
0,3 l Oxidationswasser


Ausscheidung:

ca. 2,5 l/d

1,5 l Urin
0,9 l Atmung und Haut


CAVE: 10% mehr pro 1°C Körpertemperatur > 37,5°C

Q:

Energieverbrauch Körper

A:

65-75% Grundumsatz

-> abhängig von Außentemperatur, fettfreier Körpermasse, Alter, Geschlecht, Stresssituation

15-30% körperliche Aktivität

6-10% Nahrungsinduziert

Q:

Täglicher Energiebedarf

A:

= Grundumsatz (GU) x Aktivitätsfaktor (PAL)


GU = 24 kcal x Körpergewicht [kg]

ab 70 Jahren: 20 kcal x KG


Q:

WHO Empfehlungen zur gesunden Ernährung

A:

5 x Obst/Gemüse pro Tag

Vollkornprodukte

<10% des tgl. Energiebedarf durch Zucker
<30% des tgl. Energiebedarfs durch Fette

besser ungesättigte Fette

 max. 5 g Salz/d

Q:

DGE Empfehlungen zur gesunden Ernährung

A:

zusätzlich zu WHO Empfehlungen:

Milchprodukte täglich

1-2 x pro Woche Fisch

nur 300-600 g Fleisch pro Woche

Wasser statt gesüßte Getränke

schonende Zubereitung

bewusst essen

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Q:

Globale ernährungsmedizinische Probleme

A:

Adipositas: 2,2 Milliarden

-> weltweite Zunahme, insbesondere in Schwellenländern

Unterernährung: 795 Millionen

-> weltweite Abnahme, jedoch persistierend in Teilen von Afrika und Asien

Q:

Ernährungsprobleme im klinischen Alltag

A:

Mangelernährung bei

  • postoperativen Pat.
  • Pat. auf Intensivstation
    • katabole Stoffwechsellage
      • Eiweißabbau -> Wundheilungsstörungen, Immunschwäche
    • erhöhter Substratbedarf
    • erhöhter Substratverlust
    • verringerte Substratzufuhr
    • nüchtern bleiben
  • Tumorkachexie


Sonderform bei Intensivpatienten: Postaggressionsstoffwechsel:

Ursache: Sepsis, schwere Verbrennungen, Verletzungen
-> erhöhter Spiegel: Katecholamine, Kortisol, Glucagon


Q:

Künstliche Ernährung

A:

Davor: Stabilisation der Viralparameter!


Kontraindikationen: schock, schwere Azidose, Hypoxie


  • enteral vor parenteral
  • Beginn ab 24-48 h Nahrungskarenz
  • primär Magensonde
  • bei Aspirationsgefahr Jejunalsonde
  • bei langfristiger künstl. Ernährung: PEG (KI: Demenz, Aszites, Peritonealkarzinose)

Wann total parenteral?

  • bei unzureichender Darmfunktion (Atonie, Ileus)
  • <7-10 d -> periphere Vene
  • >7-10 d -> ZVK
  • >3 Wochen -> Port
Q:

PEG

A:

= Perkutane endoskopische Gastrotomie


Sonde wird endoskopisch assistiert nach Punktion der Bauchdecke in den Magen / Jejunum eingelegt und sind längerfristig nutzbar (Ernährungstherapue für > 4 Woche geplant)

Q:

Aphagie

A:

Beschreibt das Unvermögen zu schlucken bei kompletter Passagestörung; Ätiologie: Z.B. Obstruktion der Speiseröhre durch einen Bolus

Q:

Dysphagie Definition

A:

Störung des Schluckaktes. Es gibt 

1. oropharyngeale Dysphagien, bei denen die Schluckbeschwerden zu Beginn des Schluckaktes auftreten oder es zu häufigem Verschlucken kommt (Ätiologie u.a. Angina tonsillaris, neurologische Erkrankungen). 

2. Ösophageale Dysphagien, bei denen die Passage von Nahrung im Bereich des Ösophagus behindert ist und häufig ein Würgereiz besteht (Ätiologie u.a. Ösophagusstenosen/-divertikel).

Q:

7 Grundkomponenten der Nahrung

A:

Wasser
Kohlenhydrate 4 kcal/g
Fette 9 kcal/g
Eiweiße 4 kcal/g
Vitamine
Mineralien
Spurenelemente

Magen und Oesophagus

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