LS 7.2 Gesetzliche Pflegeversicherung at Universität Heidelberg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für LS 7.2 Gesetzliche Pflegeversicherung an der Universität Heidelberg

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Gesetzliche Pflegeversicherung
Jahr
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Die Pflegeversicherung wurde am 1. Januar 1995 als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt.
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In welchem Gesetzbuch wird die GPV geregelt?
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SGB XI
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Wer sind die Träger der GPV?
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Die Träger der gesetzlichen Pflegeversicherungen sind die Pflegekassen. Als Körperschaften des öffentlichen Rechts arbeiten sie zwar in eigener Verantwortung und Selbstverwaltung, sie sind aber unmittelbar an die jeweiligen gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) angeschlossen.
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Wer ist in der GPV versichert?
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Es gilt eine umfassende Versicherungspflicht für alle gesetzlich und privat Versicherten. Alle, die gesetzlich krankenversichert sind, sind automatisch in der sozialen Pflegeversicherung versichert. Privat Krankenversicherte müssen eine private Pflegeversicherung abschließen. Generell ist jeder dort pflegeversichert, wo er auch krankenversichert ist.
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Wie wird die GPV finanziert? Wer zahlt wie viel ein?
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Die Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung werden durch die Beiträge der Mitglieder gedeckt. Alle Mitglieder der sozialen Pflegeversicherung zahlen den Beitrag für die aktuell leistungsberechtigten Pflegebedürftigen (Umlageverfahren).
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aktuelle Werte des Beitragssatzes und der BBG
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Siemens-Betriebs-Krankenkasse:
allgemeiner Beitragssatz= 3,05 %
Beitragssatz für (Pflege-)Versicherte ohne Kind über 23 Jahren inklusive Beitragszuschlag von 0,35 % (2022) = 3,4 % (2022)

Die Grenze zur Beitragsbemessung liegt im Jahr 2022 bei monatlich 4.837,50 €. Das heißt, dass Sie auf Einkommen oberhalb dieser Grenze keinen Beitrag zur Pflegeversicherung bezahlen.
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Was heißt Pflegebedürftigkeit im Sinne der GPV?
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Pflegebedürftig sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbstständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer – voraussichtlich für mindestens sechs Monate – und mit mindestens der in § 15 SGB XI festgelegten Schwere bestehen.
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Wovon sind die Leistungen im Rahmen der GPV abhängig?
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Die Leistungen der Pflegeversicherung hängen davon ab, wo und von wem Sie oder eine Ihnen nahestehende Person gepflegt werden und wie groß der Unterstützungsbedarf ist.

Die zugelassenen Pflegeeinrichtungen werden nach der Art der Leistung unterschieden. Sie reichen von ambulanten Pflegediensten und Einzelpflegekräften, die Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Pflege zu Hause unterstützen, über neue Wohnformen wie Pflege-Wohngemeinschaften oder Angebote von Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen bis zu einer umfassenden Versorgung und Betreuung in vollstationären Pflegeeinrichtungen.
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Wer sind die leistungsberechtigten Personen in der GPV?
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Wer mehr als sechs Monate im Alltag auf Hilfe angewiesen ist, hat Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung. Wie hoch diese ausfallen, hängt vom Pflegegrad ab.
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TESTE DEIN WISSEN
Welche zwei Grundsätze gelten für die Leistungen der GPV?
Ein Leben in Würde und Selbstbestimmung
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Pflegebedürftige darf bestimmen:
1. ob er bei häuslicher Pflege eine Pflegesachleistung, Pflegegeld oder eine Kombination aus beidem wählt,

2. welchen Träger einer Pflegesachleistung er wählt (Pflegedienst, Einrichtung)
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 Wie werden die Leistungen der GPV bestimmt?
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- Beantragung Leistungen bei Pflegekasse
 - Um Pflegebedürftigkeit und in welchem Ausmaß festzustellen, muss Termin zur Begutachtung bei der Pflegekasse gemacht werden 
- Pflegekasse erhält Antrag und beauftragt den MDK.
- MDK: Nimmt Begutachtung vor, ob Antragsteller nach Gesetz Pflegebedürftig ist. 
- Bei Begutachtung kommt MDK, der meist aus Arzt oder Pflegekraft besteht
- MDK schaut wie gut sich Antragsteller im Alltag noch selbst versorgen kann, z.B.: was Antragssteller noch alleine leisten kann, welche Fähigkeiten noch vorhanden sind, wobei er Hilfe benötigt 
- Beurteilung erfolgt in 6 Modulen/Kriterien: 1. Mobilität; 2. Kognitive/Kommunikative Fähigkeiten; 3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen; 4. Selbstversorgung; 5. Selbständiger Umgang mit Krankheit und therapiebedingten Belastungen; 6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialen Kontakten 
- Bewertung wie selbständig Antragsteller ist, erfolgt per Punktesystem in 5 Stufen: von nicht eingeschränkt bis schwerste Einschränkung
- Je höher Stufe, desto mehr Punkte im Modul
- Am Ende werden die verschiedenen Punktzahlen zusammenaddiert, woraus dann der Pflegegrad entsteht 
- Da manche Fähigkeiten größeren Einfluss auf Antragsteller haben, fließen die Module mit unterschiedlichen Anteilen in die Gesamtwertung mit ein: Modul 1 mit 10%; Modul 2 und drei mit 15%; Modul 4 mit 40%; Modul 5 mit 20%; Modul 6 mit 15%
- Je höher der Antragssteller eingeschränkt ist, desto höher erfolgt Einstufung in Pflegegrad 
- Das abgeschlossene Gutachten wird dem Antragssteller automatisch von der Krankenkasse zugeschickt 
 - Bei der GKV kommt der MDK, bei PKV kommt der Medicproof
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TESTE DEIN WISSEN
Definition Pflegegrade
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Pflegegrad 1: geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit
Pflegegrad 2: erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit
Pflegegrad 3: schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit
- Pflegegrad 4: schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit
- Pflegegrad 5: schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung.
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Beispielhafte Karteikarten für deinen LS 7.2 Gesetzliche Pflegeversicherung Kurs an der Universität Heidelberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Gesetzliche Pflegeversicherung
Jahr
A:
Die Pflegeversicherung wurde am 1. Januar 1995 als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt.
Q:
In welchem Gesetzbuch wird die GPV geregelt?
A:
SGB XI
Q:
Wer sind die Träger der GPV?
A:
Die Träger der gesetzlichen Pflegeversicherungen sind die Pflegekassen. Als Körperschaften des öffentlichen Rechts arbeiten sie zwar in eigener Verantwortung und Selbstverwaltung, sie sind aber unmittelbar an die jeweiligen gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) angeschlossen.
Q:
Wer ist in der GPV versichert?
A:
Es gilt eine umfassende Versicherungspflicht für alle gesetzlich und privat Versicherten. Alle, die gesetzlich krankenversichert sind, sind automatisch in der sozialen Pflegeversicherung versichert. Privat Krankenversicherte müssen eine private Pflegeversicherung abschließen. Generell ist jeder dort pflegeversichert, wo er auch krankenversichert ist.
Q:
Wie wird die GPV finanziert? Wer zahlt wie viel ein?
A:
Die Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung werden durch die Beiträge der Mitglieder gedeckt. Alle Mitglieder der sozialen Pflegeversicherung zahlen den Beitrag für die aktuell leistungsberechtigten Pflegebedürftigen (Umlageverfahren).
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Q:
aktuelle Werte des Beitragssatzes und der BBG
A:
Siemens-Betriebs-Krankenkasse:
allgemeiner Beitragssatz= 3,05 %
Beitragssatz für (Pflege-)Versicherte ohne Kind über 23 Jahren inklusive Beitragszuschlag von 0,35 % (2022) = 3,4 % (2022)

Die Grenze zur Beitragsbemessung liegt im Jahr 2022 bei monatlich 4.837,50 €. Das heißt, dass Sie auf Einkommen oberhalb dieser Grenze keinen Beitrag zur Pflegeversicherung bezahlen.
Q:
Was heißt Pflegebedürftigkeit im Sinne der GPV?
A:
Pflegebedürftig sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbstständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer – voraussichtlich für mindestens sechs Monate – und mit mindestens der in § 15 SGB XI festgelegten Schwere bestehen.
Q:
Wovon sind die Leistungen im Rahmen der GPV abhängig?
A:
Die Leistungen der Pflegeversicherung hängen davon ab, wo und von wem Sie oder eine Ihnen nahestehende Person gepflegt werden und wie groß der Unterstützungsbedarf ist.

Die zugelassenen Pflegeeinrichtungen werden nach der Art der Leistung unterschieden. Sie reichen von ambulanten Pflegediensten und Einzelpflegekräften, die Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Pflege zu Hause unterstützen, über neue Wohnformen wie Pflege-Wohngemeinschaften oder Angebote von Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen bis zu einer umfassenden Versorgung und Betreuung in vollstationären Pflegeeinrichtungen.
Q:
Wer sind die leistungsberechtigten Personen in der GPV?
A:
Wer mehr als sechs Monate im Alltag auf Hilfe angewiesen ist, hat Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung. Wie hoch diese ausfallen, hängt vom Pflegegrad ab.
Q:
Welche zwei Grundsätze gelten für die Leistungen der GPV?
Ein Leben in Würde und Selbstbestimmung
A:
Pflegebedürftige darf bestimmen:
1. ob er bei häuslicher Pflege eine Pflegesachleistung, Pflegegeld oder eine Kombination aus beidem wählt,

2. welchen Träger einer Pflegesachleistung er wählt (Pflegedienst, Einrichtung)
Q:
 Wie werden die Leistungen der GPV bestimmt?
A:

- Beantragung Leistungen bei Pflegekasse
 - Um Pflegebedürftigkeit und in welchem Ausmaß festzustellen, muss Termin zur Begutachtung bei der Pflegekasse gemacht werden 
- Pflegekasse erhält Antrag und beauftragt den MDK.
- MDK: Nimmt Begutachtung vor, ob Antragsteller nach Gesetz Pflegebedürftig ist. 
- Bei Begutachtung kommt MDK, der meist aus Arzt oder Pflegekraft besteht
- MDK schaut wie gut sich Antragsteller im Alltag noch selbst versorgen kann, z.B.: was Antragssteller noch alleine leisten kann, welche Fähigkeiten noch vorhanden sind, wobei er Hilfe benötigt 
- Beurteilung erfolgt in 6 Modulen/Kriterien: 1. Mobilität; 2. Kognitive/Kommunikative Fähigkeiten; 3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen; 4. Selbstversorgung; 5. Selbständiger Umgang mit Krankheit und therapiebedingten Belastungen; 6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialen Kontakten 
- Bewertung wie selbständig Antragsteller ist, erfolgt per Punktesystem in 5 Stufen: von nicht eingeschränkt bis schwerste Einschränkung
- Je höher Stufe, desto mehr Punkte im Modul
- Am Ende werden die verschiedenen Punktzahlen zusammenaddiert, woraus dann der Pflegegrad entsteht 
- Da manche Fähigkeiten größeren Einfluss auf Antragsteller haben, fließen die Module mit unterschiedlichen Anteilen in die Gesamtwertung mit ein: Modul 1 mit 10%; Modul 2 und drei mit 15%; Modul 4 mit 40%; Modul 5 mit 20%; Modul 6 mit 15%
- Je höher der Antragssteller eingeschränkt ist, desto höher erfolgt Einstufung in Pflegegrad 
- Das abgeschlossene Gutachten wird dem Antragssteller automatisch von der Krankenkasse zugeschickt 
 - Bei der GKV kommt der MDK, bei PKV kommt der Medicproof
Q:
Definition Pflegegrade
A:
Pflegegrad 1: geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit
Pflegegrad 2: erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit
Pflegegrad 3: schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit
- Pflegegrad 4: schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit
- Pflegegrad 5: schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung.
LS 7.2 Gesetzliche Pflegeversicherung

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