Kriminalitätstheorien at Universität Heidelberg

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Auswirkungen von Gewalt in den Medien

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Positive Schule des 19. Jahrhunderts

- Hauptaussagen

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Der "geborene Verbrecher" und andere biologische Erklärungsversuche
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Erste Anomietheorie

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Zweite Anomietheorie

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Subkulturtheorien

- Vertreter
- Geschichtlicher Hintergrund
- Hauptaussagen

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Lerntheorien
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Theorie des Beobachtungslernens

- Vertreter
- Hauptaussagen

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Sozialisationstheoretisches Erklärungsmodell

- Vertreter
- Hauptaussagen

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Kontrolltheorien

- Begründer
- Hauptaussagen

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Voluntaristische Kriminalitätstheorie
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Ethologisches Triebmodell

- Vertreter
- Hauptaussagen

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Kriminalitätstheorien

Auswirkungen von Gewalt in den Medien
1. Katharsistheorie (Feshbach)
Ventilfunktion, Aggressionen werden abreagiert
2. Stimulationstheorie (Huesmann/Miller)
Lerneffekt, Anregung zur Nachahmung
3. Inhibitionstheorie (Berkowitz)
Entwicklung Aggressionsangst, Verhinderung eigenen aggressiven Verhaltens
4. Habitualisierungstheorie (Cline)
Abstumpfung, Gleichgültigkeit ggü. Gewalt


Kriminalitätstheorien

Positive Schule des 19. Jahrhunderts

- Hauptaussagen
Menschliches Verhalten folgt allgemeinen Umständen, die mit wissenschaftlichen Methoden erkannt werden können

Verbrechen lassen sich auf Umstände zurückzuführen, die der Kontrolle des Täters entzogen sind = Determinierende Umstände

Welche das sind: Schulenstreit

Kriminalitätstheorien

Der "geborene Verbrecher" und andere biologische Erklärungsversuche

- Lombroso: "Geborener Verbrecher" äußerlich erkennbar, zB. Schielen, große Hände, asymmetrische Gesichtszüge

- 60er: Überzähligen Y-Chromosom bei Männern

- Erhöhter Testosteronspiegel: Zusammenhang gering, besser wissenschaftlich abgesichert: Geringer Serotoninspiegel -> schlechtere Impulskontrolle

Kritik: Positivistische Vorgehensweise, die persönliche Merkmale mit sanktionierter Kriminalität in Verbindung bringt, ohne die kausale Verbindung zwischen diesen Bereichen zu thematisieren

Kritik: Empirische Nachweise nicht gelungen


Kriminalitätstheorien

Erste Anomietheorie

Emile Durkheim
Erste soziologische Kriminalitätstheorie

Anomie = Situation der Regel- und Normlosigkeit, entsteht durch schnellen sozialen Wandel

Zustand kann zu Anstieg der Gewaltraten führen

Kriminalitätstheorien

Zweite Anomietheorie

Robert Merton
Baut auf Theorie von Durkheim auf

Anomie = Tatsächlich zur Verfügung stehende Mittel (soziale Struktur) reichen nicht aus zur Erreichung der gesellschaftlichen Ziele

Anomie als Folge eines Ziel-Mittel-Konflikts ist Ursache erhöhter Kriminalitätsraten, mitverantwortlich zudem mangelnde Normakzeptanz -> dann wird auf illegale Mittel zurückgegriffen

Konformität
Ritualismus
Rebellion
Rückzug
Innovation

Kritik: Keine Beachtung von Gewaltkriminalität (Hat mit Erreichung gesellschaftlicher Ziele nichts zu tun); Vermögensdelikte trotz Reichtum; Warum greifen die meisten Menschen trotz angestrebter Ziele nicht zu illegalen Mitteln?

Kriminalitätstheorien

Subkulturtheorien

- Vertreter
- Geschichtlicher Hintergrund
- Hauptaussagen

Thrasher, Cohen, Miller

Gesellschaftliche Situation USA während der 1. Hälfte des 20. Jhdt.: Immigrationswellen, soziale Spannungen
 -> Segmentierte Gesellschaft, in der Gruppen räumlich getrennt waren
 -> Konfrontationen zwischen den Gruppen, Bänden und der Polizei

Ausgangspunkt: Diskrepanz zwischen dominierenden Normen der Ober- und Mittelschicht und untergeordneten Normen der Unterschicht
-> Sozial Benachteiligte können gesellschaftliche Ziele nicht auf legalem Weg erreichen, Statusdefizite können durch Partizipation an Subkulturen kompensiert werden, dort werden andere Normen und Werte vertreten

Kriminalitätstheorien

Lerntheorien
Die Lerntheorien gehen davon aus, dass abweichendes Verhalten genauso wie konformes Verhalten erlernt wird

Kriminalitätstheorien

Theorie des Beobachtungslernens

- Vertreter
- Hauptaussagen

Albert Bandura
Auch "sozial-kogntive Lerntheorie"

Lernen erfolgt durch Beobachten des Verhaltens anderer sowie der positiven und negativen Folgen, die dieses Verhalten hat
Lernen am Modell

Kriminalitätstheorien

Sozialisationstheoretisches Erklärungsmodell

- Vertreter
- Hauptaussagen

Parsons / Bales

Delinquentes Verhalten durch Ungleichgewicht zwischen positiven und negativen Sanktionen 
-> Sozialisation, die zu normkonformen Verhalten führen soll, muss auf Gleichgewicht zwischen Belohnung und Zuwendung einerseits sowie Bestrafung und Kontrolle andererseits beruhen

Berücksichtigt dabei auf Mikroebene Bedeutung von Sozialisationsdefiziten sowie auf Makroebene Einfluss sozioökonomischer und kultureller Merkmale

Kriminalitätstheorien

Kontrolltheorien

- Begründer
- Hauptaussagen

Hirschi

Fragen nicht nach Ursachen der Kriminalität, sondern der Konformität -> Kriminalitätshemmende Faktoren

Attachment: Bindungen durch emotionale persönliche Beziehungen
Commitment: Bindungen an soziale Rollen, insb. Investitionen wie Erreichen eines beruflichen Status
Involvement: Organisatorische Einbindung in Institutionen und konventionelle Aktivitäten
Belief: Glaube an Verbindlichkeit konventioneller Moralvorstellungen

Kriminalitätstheorien

Voluntaristische Kriminalitätstheorie
Mensch ist realitätsverarbeitendes Subjekt, das in eine komplexe Umwelt eingebunden ist

Informationsverarbeitung & Auswahl von Zielen und Mitteln durch "Filter": Werte unterscheiden wichtige von unwichtigen Handlungszielen, Normen akzeptierte von nicht akzeptierten Handlungsmitteln

Wertorientierungen beeinflussen Kriminalität: 
Höhere Orientierung an traditionellen Werten -> Geringere Delinquenz
Höhere Orientierung an modernen materialistischen Werten -> Höhere Delinquenz

Kriminalitätstheorien

Ethologisches Triebmodell

- Vertreter
- Hauptaussagen

Konrad Lorenz

Vier Triebe: Furcht, Aggression, Fortpflanzung, Hunger 
-> Steuern den Menschen

Aggressionstrieb angeboten, Appetenzverhalten zur Triebbefriedigung, neuzeitige Zivilisation biete kaum sinnvolle Entladungsmöglichkeiten

Kritik: Forschung wurde an Tieren betrieben, Übertragung auf den Menschen zweifelhaft

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