GVII at Universität Heidelberg

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Was passiert wenn Glucagon ausgeschüttet wird?

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Welche Aussage trifft zu? Zum Aufbau des Membranpotentials über die innere Mitochondrienmembran werden...

(A) Protonen von der Matrix in den Intermembranraum gepumpt

(B) Protonen aus dem Intermembranraum in die Matrix gepumpt

(C) Elektronen von der Matrix in den Intermembranraum gepumpt

(D) Elektronen aus dem Intermembranraum in die Matrix gepumpt

(E) Protonen zusammen mit Elektronen von der Matrix in den Intermembranraum gepumpt

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Welche Verbindung ist ein Epimer der α-D-Glucose?

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Genomorganisation bei Eukaryoten: Welche Aussage über LINEs ist richtig?

(A) es gibt ungefähr 10.000 LINEs im menschlichen Genom

(B) die LINE DNA kodiert für die Polymerase Pol II

(C) LINEs haben einen Lebenszyklus bestehend aus DNA und RNA

(D) Pseudogene sind häufig Bestandteil der LINE DNA

(E) Alle LINEs haben Transposonaktivität

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Welche der folgenden Verbindungen hat das größte Gruppenuppenübertragungspotential?

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Bei der oxidativen Decarboxylierung von Pyruvat durch den Pyruvatdehydrogenase-Komplex entsteht...

(A) Acetyl-CoA, welches in den Citratcyclus eingeschleust wird

(B) Lactat, wobei NAD+ für die anaerobe Glycolyse bereitgestellt wird

(C) Malat, wobei NADH für die Atmungskette bereitgestellt wird

(D) Malonyl-CoA, welches für die Fettsäuresynthese verwendet wird

(E) Oxalacetat, welches für die Gluconeogenese verwertet wird

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Glykogenin ist...

(A) ein Enzym, welches die Glykogen-Kette nach der ersten Verzweigungsebene verlängert

(B) das Verzweigungsenzym bei der Glykogensynthese

(C) das Debranchingenzym beim Glykogenabbau

(D) ein Enzym, das Glucosereste von Glycogen abspaltet

(E) das Startermolekül der Glykogensynthese

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Welches Lipid ist kein Bestandteil biologischer Membranen?

(A) Cholesterin

(B) Phosphatidylcholin

(C) Phosphatidylethanolamin

(D) Sphingomyelin

(E) Triacylglycerin

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Welche der folgenden Aussagen zur Replikation linearer DNA ist falsch?

(A) bei linearer DNA kann das 3'-Ende jedes DNA-Stranges von der DNA-Polymerase delta nicht vollständig repliziert werden

(B) Telomere dienen dazu den Verlust genetischer Informationen während der Replikation  zu verhindern

(C) Telomere bestehen aus sich wiederholenden kurzen DNA-Sequenzen

(D) die Telomerase enthält eine kurze DNA, welche als Matrize für die Synthese der Telomere verwendet wird 

(E) die Telomerase ist eine RNA-abhängige DNA-Polymerase

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Welche Aussage zu Antibiotika ist falsch?

(A) Penizillin inhibiert die Quervernetzung der Peptidoglycanschicht

(B) Resistenz gegen Penizillin wird durch Phosphorylierung des Lactamrings erreicht, da ein  Phosphorsäure-Carbonsäureanhydrid deutlich reaktionsträger ist als die Amidbindung des  Lactamrings

(C) Tetracyclin blockiert prokaryotische Translation, indem es die Bindung der Aminoacyl-tRNAs an den A-Ort inhibiert

(D) Effluxpumpen können Resistenz gegen mehrere Antibiotika führen

(E) Sogenannte Persisterzellen, welche sich nicht Teilen, sind häufig insensitiv für bestimmte Antibiotika

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Welche Aussage zu Phosphatidylserin trifft nicht zu? 

(A) durch Decarboxylierung entsteht Phosphatidylethanolamin 

(B) durch Austausch der Kopfgruppe gegen Cholin entsteht Phosphatidylcholin 

(C) die Verbindung enthält 3 Carbonsäureesterbindungen 

(D) in der Plasmamembran gesunder Zellen befindet es sich bevorzugt auf der Innenseite der Lipiddoppelschicht 

(E) bei pH 7 ist die Verbindung negativ geladen

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Welche Aminosäureseitenketten können phosphoryliert werden?

(A) Leucin, Lysin, Glutamat

(B) Methionin, Valin, Asparagin

(C) Alanin, Glycin, Tryptophan

(D) Isoleucin, Phenylalanin, Arginin

(E) Serin, Threonin, Tyrosin

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GVII

Was passiert wenn Glucagon ausgeschüttet wird?

Glucagon erhöht durch eine Signalkaskade die Bildung von cAMP  

GVII

Welche Aussage trifft zu? Zum Aufbau des Membranpotentials über die innere Mitochondrienmembran werden...

(A) Protonen von der Matrix in den Intermembranraum gepumpt

(B) Protonen aus dem Intermembranraum in die Matrix gepumpt

(C) Elektronen von der Matrix in den Intermembranraum gepumpt

(D) Elektronen aus dem Intermembranraum in die Matrix gepumpt

(E) Protonen zusammen mit Elektronen von der Matrix in den Intermembranraum gepumpt

A) ist richtig
B) falsche Richtung
C) Protonen keine Elektronen
D)falsche Richtung und Protonen keine Elektronen
E) Nur Protonen

GVII

Welche Verbindung ist ein Epimer der α-D-Glucose?

β-D-Glucose  

GVII

Genomorganisation bei Eukaryoten: Welche Aussage über LINEs ist richtig?

(A) es gibt ungefähr 10.000 LINEs im menschlichen Genom

(B) die LINE DNA kodiert für die Polymerase Pol II

(C) LINEs haben einen Lebenszyklus bestehend aus DNA und RNA

(D) Pseudogene sind häufig Bestandteil der LINE DNA

(E) Alle LINEs haben Transposonaktivität

A) Etwa 520.000 L1-Elemente in menschlicher DNA
B) Das L1 besitzt Gene für zwei Proteine: eines, das RNA bindet und eines, das sowohl Aktivität für eine Reverse Transkriptase als auch eine Endonuklease besitzt

C) Richtig
D) Als Pseudogene bezeichnet man Abschnitte auf der menschlichen DNA, die strukturell Genen ähneln, aber nicht für ein funktionelles Protein kodieren (keinen Platz)
E) Nicht alle

GVII

Welche der folgenden Verbindungen hat das größte Gruppenuppenübertragungspotential?

ATP  

GVII

Bei der oxidativen Decarboxylierung von Pyruvat durch den Pyruvatdehydrogenase-Komplex entsteht...

(A) Acetyl-CoA, welches in den Citratcyclus eingeschleust wird

(B) Lactat, wobei NAD+ für die anaerobe Glycolyse bereitgestellt wird

(C) Malat, wobei NADH für die Atmungskette bereitgestellt wird

(D) Malonyl-CoA, welches für die Fettsäuresynthese verwendet wird

(E) Oxalacetat, welches für die Gluconeogenese verwertet wird

Die Pyruvatdehydrogenase,  ist ein Enzym, das die Reaktion von Pyruvat zu Acetyl-CoA katalysiert, und damit die Glykolyse an den Citrat-Zyklus anschließt
-> setzt Pyruvat unter der Freisetzung von CO2 zu Acetyl-CoA um. Während dessen wird ein NAD+ zu NADH reduziert

A) ist richtig

GVII

Glykogenin ist...

(A) ein Enzym, welches die Glykogen-Kette nach der ersten Verzweigungsebene verlängert

(B) das Verzweigungsenzym bei der Glykogensynthese

(C) das Debranchingenzym beim Glykogenabbau

(D) ein Enzym, das Glucosereste von Glycogen abspaltet

(E) das Startermolekül der Glykogensynthese

Glycogenin ist ein homodimeres Protein, das als Primer und Enzym an der Synthese von Polysacchariden, vor allem Glykogen, beteiligt ist
Glycogenin katalysiert den Transfer von bis zu 13 Glukose-Molekülen auf sich selbst. Im ersten Schritt bindet es UDP-Glukose an sein aktives Zentrum und produziert so - unter Abspaltung von UDP - eine kurze α-1,4-Glykosyl-Kette. Weitere UDP-Glykosen werden rekrutiert und gebunden, bis die Kette ihre maximal mögliche Länge erreicht hat. An diesen Primer bindet das Enzym Glykogensynthase, das die Kette zu einem Polymer (z.B. Glykogen) verlängert

E) ist richtig


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Welches Lipid ist kein Bestandteil biologischer Membranen?

(A) Cholesterin

(B) Phosphatidylcholin

(C) Phosphatidylethanolamin

(D) Sphingomyelin

(E) Triacylglycerin

E) Unter einem Triacylglycerin versteht man ein Molekül, in dem Glycerin mit drei Fettsäuren verestert ist. Aus diesen Molekülen, verestert mit unterschiedlichen Fettsäuren, bestehen Fette und Öle

GVII

Welche der folgenden Aussagen zur Replikation linearer DNA ist falsch?

(A) bei linearer DNA kann das 3'-Ende jedes DNA-Stranges von der DNA-Polymerase delta nicht vollständig repliziert werden

(B) Telomere dienen dazu den Verlust genetischer Informationen während der Replikation  zu verhindern

(C) Telomere bestehen aus sich wiederholenden kurzen DNA-Sequenzen

(D) die Telomerase enthält eine kurze DNA, welche als Matrize für die Synthese der Telomere verwendet wird 

(E) die Telomerase ist eine RNA-abhängige DNA-Polymerase
Die Replikation bezeichnet die Vervielfältigung der Erbinformation nach einem semikonservativen Mechanismus. Das Ergebnis der Replikation sind zwei identische DNA-Moleküle, im Fall einiger Viren zwei RNA-Moleküle
A) Für eine erfolgreiche Replikation benötigt die menschliche Zelle drei Polymerasen: Die DNA-Polymerase α, δ und ε. Dabei ist die Polymerase ε am Leitstrang lokalisiert und δ am Folgestrang
B)Als Telomere bezeichnet man die nicht kodierenden, einzelsträngigen Enden der Chromosomen. Die Telomere sind Strukturelemente der DNA, die für ihre Stabilität verantwortlich sind
Mit jeder Zellteilung verkürzen sie sich, bis schließlich die kritische Länge von 4kbp unterschritten wird und die Zelle in Apoptose oder Seneszenz übergeht
-> Das Enzym Telomerase kann diese Verkürzung wieder ausgleichen
C)Telomere besitzen Nukleotid-Sequenzen mit hohem Guanin- und Thymin-Anteil, die sich einige tausend Male wiederholen

D) Die Telomerase bindet über ihre interne RNA-Sequenz an den Matrizenstrang und erweitert diesen entsprechend der repetitiven Basensequenz
E) Die Telomerasen-RNA dient hier als Matrize für die wieder aufgebauten Sequenzwiederholungen des Telomers. Da sie dabei RNA in DNA umschreibt, gehört die Telomerase zu den reversen Transkriptasen

GVII

Welche Aussage zu Antibiotika ist falsch?

(A) Penizillin inhibiert die Quervernetzung der Peptidoglycanschicht

(B) Resistenz gegen Penizillin wird durch Phosphorylierung des Lactamrings erreicht, da ein  Phosphorsäure-Carbonsäureanhydrid deutlich reaktionsträger ist als die Amidbindung des  Lactamrings

(C) Tetracyclin blockiert prokaryotische Translation, indem es die Bindung der Aminoacyl-tRNAs an den A-Ort inhibiert

(D) Effluxpumpen können Resistenz gegen mehrere Antibiotika führen

(E) Sogenannte Persisterzellen, welche sich nicht Teilen, sind häufig insensitiv für bestimmte Antibiotika

A) Penicilline greifen im Bereich der Zellteilung in den Stoffwechsel der Bakterien ein und blockieren die Synthese der bakteriellen Zellwand:
Der Beta-Lactam-Ring der meisten Penicillin-Antibiotika öffnet sich im Zytosol des exponierten Bakteriums und bindet in der geöffneten Form an das bakterielle Enzym D-Alanin-Transpeptidase. Auf diese Weise kann dieses Enzym nicht mehr die Alaninreste der Zellwand verknüpfen, das befallene Bakterium stirbt dadurch schließlich ab

B) Resistenzen gegen Penicilline werden vor allem durch die Expression des Enzyms Beta-Lactamase vermittelt, das den Beta-Lactam-Ring der Penicilline spalten und das Molekül damit unwirksam machen kann (Phosphorylierung)
C) Tetrazykline binden an die 30s-Untereinheit der bakteriellen Ribosomen und modifizieren so die Anlagerung der Aminoacyl-tRNA
D) Effluxpumpe ist ein veralteter Name für Membran-ATPasen und Membrantransporter (Carrier), die Moleküle aus der Zelle hinaus befördern. Diese Proteine kommen in allen Lebewesen vor. Sie sind unter anderem für die Antibiotikaresistenz von Bakterien und die Resistenz von Pilzen gegen Antimykotika verantwortlich
E) Tötet man eine Kultur ohne Resistenzentwicklung ab, so bleiben Persister übrig, wenn diese eine neue Kultur formen, so ist diese jedoch nicht weniger anfällig gegenüber dem Antibiotikum. Resistente Bakterien können in der Regel in der Präsenz eines Antibiotikums wachsen. Persister sind nicht oder langsam wachsende Zellen. Persister sind also Zellen, die unter Antibiotikaeinfluss weder wachsen noch sterben.


GVII

Welche Aussage zu Phosphatidylserin trifft nicht zu? 

(A) durch Decarboxylierung entsteht Phosphatidylethanolamin 

(B) durch Austausch der Kopfgruppe gegen Cholin entsteht Phosphatidylcholin 

(C) die Verbindung enthält 3 Carbonsäureesterbindungen 

(D) in der Plasmamembran gesunder Zellen befindet es sich bevorzugt auf der Innenseite der Lipiddoppelschicht 

(E) bei pH 7 ist die Verbindung negativ geladen

Diese Stoffgruppe zeichnet sich durch ein mit zwei Fettsäuren und einem Phosphorsäurerest verestertes Glycerin aus
A) Phosphatidylethanolamin wird überwiegend aus Phosphatidylserin gebildet. Dafür spaltet das Enzym Phosphatidylserin-Decarboxylase CO2 von der Kopfgruppe ab
B)Phosphatidylcholin setzt sich aus dem Grundbaustein Glycerin, zwei Fettsäuren, einer Phosphorsäure und der organischen Substanz Cholin zusammen -> Kopfgruppe

C) Im Fall des Phosphatidylserins bildet die Phosphorsäure mit dem Glycerin und der Hydroxylgruppe der Aminosäure Serin einen Phosphorsäurediester aus
D) Bestimmte Enzyme, die man als Flippasen bezeichnet, verhindern dass Phosphatidylserin von der inneren Schicht in die äußere diffundieren kann, sodass Phosphatidylserin normalerweise nur in der inneren Lipidschicht vorzufinden ist
E)Phosphatidylserin ist bei physiologischem pH-Wert ein (netto) einfach negativ geladenes Molekül
-> neben der negativen Ladung, die durch das Sauerstoffatom der Phosphorsäure entsteht, zusätzlich am alpha-C-Atom der Aminosäure die für Aminosäuren typische Carboxyl- bzw. Aminogruppe in geladener Form gebunden sind. Da die Aminogruppe bei physiologischem pH in protonierter und die Carboxylgruppe in deprotonierter Form vorliegen, liegen in diesem Phosphoglycerid brutto zwei negative und eine positive Ladung vor

GVII

Welche Aminosäureseitenketten können phosphoryliert werden?

(A) Leucin, Lysin, Glutamat

(B) Methionin, Valin, Asparagin

(C) Alanin, Glycin, Tryptophan

(D) Isoleucin, Phenylalanin, Arginin

(E) Serin, Threonin, Tyrosin

E) Serin, Threonin, Tyrosin (oder Histidin)

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