Visuelles System at Universität Hamburg | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Visuelles System an der Universität Hamburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Visuelles System Kurs an der Universität Hamburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Zapfen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

phototpisches Sehen

  • bei Tag, detailliert, farbig (besonders in der Fovea)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Stäbchen


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

skotopisches Sehen 

  • bei Dämmerung, wenig Details, grau (angrenzend zu Fovea, Peripherie)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Konvergenz von Zapfen und Stäbchen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • photopisches System
    • wenige Zapfen konvergieren auf eine Ganglienzelle
    • Detailreichtum auf Rezeptorebene bleibt erhalten
  • skotopisches Sehen
    • mehrere hundert Stäbchen konvergieren auf eine Ganglienzelle
    • Ganglienzellen feuern auch bei wenig Licht, auf Kosten der Detailauflösung 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Riesenganglienzellen


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • nicht bewusste Wahrnehmung
  • enthalten lichtempfindliche Photopigmente (Melatopsin/Kryptochrom)
  • Melatopsin zerfällt bei Belichtung -> erregt Ganglienzelle -> senden Impulse u.a. direkt an den nucleus suprachiasmaticus (im Hypothalamus)
  • Funktion: lichtabhängige Regulation und Synchronisation des zirkadianen Rhythmus und Steuerung des Pupillendurchmessers
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Visuelle Transduktion

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • physikalischer Reit trifft auf Fotorezeptoren
  • Fotorezeptoren enthalten Fotopigmente (z.B. Rhodopsin)
  • Lichteinfall bewirkt chemische Veränderungen in Fotopigmenten ("Ausbleichen")
  • führt zu Veränderungen des Membranpotentials am Rezeptor
    • z.B. Schließung von Natriumkanälen
  • Veränderung der Transmitterfreisetzung -> Veränderung des Membranpotentials der nachfolgenden Interneurone
    • z.B. Hyperpolarisation am Rezeptor -> Depolarisation beim Interneuron (Bipolarzelle)
  • Aktionspotentiale entstehen erst in den Ganglienzellen, deren Axone den Sehnerv bilden 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Analyse visueller Info in der Retina 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • durch Interneurone 
    • amakrine Zellen, Bipolarzellen, Horizontalzellen
  • Info verschaltet und analysiert
  • Kontrastverstärkung (Helligkeitskontrast von Kanten)
  • Farbe (Gegenfarben)
  • APs im Sehnerv sind also bereits ein stark vorverarbeitetes Signal
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

ON-/OFF-Zellen


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

ON-Zellen: Depolarisation, wenn Licht an ist (wenig Glutamat)

OFF-Zellen: Depolarisation, wenn Licht aus ist (Photorezeptoren setzen mehr Glutamat frei) - Erregung -> Ausschüttung Neurotransmitter 


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

rezeptives Feld

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Teil des Sehfelds, in dem die Darbietung eines visuellen Reizes eine Änderung der Feuerrate eines bestimmten Neurons bewirkt 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Von der Retina zum Cortex

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • retino-geniculo-striäre Sehban 
    • Sehnerv (Axone der Ganglienzellen, II. Hirnnerv)
    • Kreuzung im Chiasma Optimum (über Hypophyse): Trennung vom rechten und linken Gesichtsfeld
    • Verschaltung im Thalamus (corpus geniculatum laterale): einzige Synapse auf dem Weg zum Cortex
    • primärer visueller Cortex
  • 10% der Fasern verzweigen zum Hypothalamus (zirkadianer Rhythmus) und dem colliculi superiores im Mittelhirn (Augenmotorik)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Eigenschaften der Sehbahn

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • retinotope Organisation: benachbarte Bereiche der Retina erregen benachbarte Neurone (Info bildgetreu im visuellen Cortex abgebildet)
  • überproportionale Repräsentation der Fovea (etwa 25% des V1)
    • 1:1 Verschaltung auf Ganglienzellen
  • M- und P-Kanäle im Corpus geniculatum laterale
    • magnozelluläre Schichten: Input aus Stäbchen, reagieren besonders auf Bewegung
    • parvozelluläre Schichten: Input aus Zapfen, reagieren besonders auf Farbe und Musterdetails
  • primärer visueller Cortex (V1) - Okzipitallappen
    • Sehinfo liegt getrennt nach Auge vor
    • Neurone mit einfachen und komplexen rezeptiven Feldern
    • Säulenorganisation 
      • reagieren z.B. besonders auf Reize mit einer bestimmten Richtung 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

sekundärer visueller Cortex und visueller Assoziationscortex

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • spezialisierte Gebiete für Form-, Gestalt-, Bewegungs-, Farb- und Raumwahrnehmung
  • größere rezeptive Felder und spezifischere/komplexere Reize als in V1
  • reziproke Verbindungen (Afferenzen UND Efferenzen)
    • bottom-up: von hierarchisch niedrig nach hoch
    • top-down: von hierarchisch hoch nach niedrig
    • Hauptfluss aber von einfacheren zu komplexeren Arealen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Dorsale und Ventrale Bahnen


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Ventrale Bahn (zum Temporallappen)

  • visuelle Musterwahrnehmung ("wo/was"-Theorie)
  • bewusste visuelle Wahrnehmung ("Verhaltenskontrolle vs. bewusste Wahrnehmung"-Theorie)


Dorsale Bahn (zum Parietallappen)

  • visuelle räumliche Wahrnehmung
  • visuell gelenktes Verhalten 


Lösung ausblenden
  • 358014 Karteikarten
  • 5587 Studierende
  • 293 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Visuelles System Kurs an der Universität Hamburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Zapfen

A:

phototpisches Sehen

  • bei Tag, detailliert, farbig (besonders in der Fovea)
Q:

Stäbchen


A:

skotopisches Sehen 

  • bei Dämmerung, wenig Details, grau (angrenzend zu Fovea, Peripherie)
Q:

Konvergenz von Zapfen und Stäbchen

A:
  • photopisches System
    • wenige Zapfen konvergieren auf eine Ganglienzelle
    • Detailreichtum auf Rezeptorebene bleibt erhalten
  • skotopisches Sehen
    • mehrere hundert Stäbchen konvergieren auf eine Ganglienzelle
    • Ganglienzellen feuern auch bei wenig Licht, auf Kosten der Detailauflösung 
Q:

Riesenganglienzellen


A:
  • nicht bewusste Wahrnehmung
  • enthalten lichtempfindliche Photopigmente (Melatopsin/Kryptochrom)
  • Melatopsin zerfällt bei Belichtung -> erregt Ganglienzelle -> senden Impulse u.a. direkt an den nucleus suprachiasmaticus (im Hypothalamus)
  • Funktion: lichtabhängige Regulation und Synchronisation des zirkadianen Rhythmus und Steuerung des Pupillendurchmessers
Q:

Visuelle Transduktion

A:
  • physikalischer Reit trifft auf Fotorezeptoren
  • Fotorezeptoren enthalten Fotopigmente (z.B. Rhodopsin)
  • Lichteinfall bewirkt chemische Veränderungen in Fotopigmenten ("Ausbleichen")
  • führt zu Veränderungen des Membranpotentials am Rezeptor
    • z.B. Schließung von Natriumkanälen
  • Veränderung der Transmitterfreisetzung -> Veränderung des Membranpotentials der nachfolgenden Interneurone
    • z.B. Hyperpolarisation am Rezeptor -> Depolarisation beim Interneuron (Bipolarzelle)
  • Aktionspotentiale entstehen erst in den Ganglienzellen, deren Axone den Sehnerv bilden 
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Analyse visueller Info in der Retina 

A:
  • durch Interneurone 
    • amakrine Zellen, Bipolarzellen, Horizontalzellen
  • Info verschaltet und analysiert
  • Kontrastverstärkung (Helligkeitskontrast von Kanten)
  • Farbe (Gegenfarben)
  • APs im Sehnerv sind also bereits ein stark vorverarbeitetes Signal
Q:

ON-/OFF-Zellen


A:

ON-Zellen: Depolarisation, wenn Licht an ist (wenig Glutamat)

OFF-Zellen: Depolarisation, wenn Licht aus ist (Photorezeptoren setzen mehr Glutamat frei) - Erregung -> Ausschüttung Neurotransmitter 


Q:

rezeptives Feld

A:

Teil des Sehfelds, in dem die Darbietung eines visuellen Reizes eine Änderung der Feuerrate eines bestimmten Neurons bewirkt 

Q:

Von der Retina zum Cortex

A:
  • retino-geniculo-striäre Sehban 
    • Sehnerv (Axone der Ganglienzellen, II. Hirnnerv)
    • Kreuzung im Chiasma Optimum (über Hypophyse): Trennung vom rechten und linken Gesichtsfeld
    • Verschaltung im Thalamus (corpus geniculatum laterale): einzige Synapse auf dem Weg zum Cortex
    • primärer visueller Cortex
  • 10% der Fasern verzweigen zum Hypothalamus (zirkadianer Rhythmus) und dem colliculi superiores im Mittelhirn (Augenmotorik)
Q:

Eigenschaften der Sehbahn

A:
  • retinotope Organisation: benachbarte Bereiche der Retina erregen benachbarte Neurone (Info bildgetreu im visuellen Cortex abgebildet)
  • überproportionale Repräsentation der Fovea (etwa 25% des V1)
    • 1:1 Verschaltung auf Ganglienzellen
  • M- und P-Kanäle im Corpus geniculatum laterale
    • magnozelluläre Schichten: Input aus Stäbchen, reagieren besonders auf Bewegung
    • parvozelluläre Schichten: Input aus Zapfen, reagieren besonders auf Farbe und Musterdetails
  • primärer visueller Cortex (V1) - Okzipitallappen
    • Sehinfo liegt getrennt nach Auge vor
    • Neurone mit einfachen und komplexen rezeptiven Feldern
    • Säulenorganisation 
      • reagieren z.B. besonders auf Reize mit einer bestimmten Richtung 
Q:

sekundärer visueller Cortex und visueller Assoziationscortex

A:
  • spezialisierte Gebiete für Form-, Gestalt-, Bewegungs-, Farb- und Raumwahrnehmung
  • größere rezeptive Felder und spezifischere/komplexere Reize als in V1
  • reziproke Verbindungen (Afferenzen UND Efferenzen)
    • bottom-up: von hierarchisch niedrig nach hoch
    • top-down: von hierarchisch hoch nach niedrig
    • Hauptfluss aber von einfacheren zu komplexeren Arealen
Q:

Dorsale und Ventrale Bahnen


A:

Ventrale Bahn (zum Temporallappen)

  • visuelle Musterwahrnehmung ("wo/was"-Theorie)
  • bewusste visuelle Wahrnehmung ("Verhaltenskontrolle vs. bewusste Wahrnehmung"-Theorie)


Dorsale Bahn (zum Parietallappen)

  • visuelle räumliche Wahrnehmung
  • visuell gelenktes Verhalten 


Visuelles System

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Visuelles System an der Universität Hamburg

Für deinen Studiengang Visuelles System an der Universität Hamburg gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Mehr Karteikarten anzeigen

Das sind die beliebtesten Visuelles System Kurse im gesamten StudySmarter Universum

19. Visuelles System

Universität Salzburg

Zum Kurs
visuelles system

Medizinische Universität Innsbruck

Zum Kurs
Visuelles System

Universität Jena

Zum Kurs
VL 6 &7 Visuelles System

Universität Göttingen

Zum Kurs
Vl 5 Visuelles System

TU Darmstadt

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Visuelles System
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Visuelles System