Gesundheitspsychologie at Universität Hamburg | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Gesundheitspsychologie an der Universität Hamburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Gesundheitspsychologie Kurs an der Universität Hamburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Kritik am Biomedizinischen Modell

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Modell trennt Körper + Psyche (Leib-Seele-Dualismus)
  • Reduktionistisches Modell (rein physikalisch)
    • schließt Phänomene aus, die nicht mit dem Modell erklärbar sind (z.B. biologische Krankheiten)
  • Entbindet Erkrankten von Verantwortung
    • Soziale und psychische Verhaltensaspekte vernachlässigen
    • Behandlung rein somatisch
  • Nutzen-Schaden-Abwägung erfolgt unzureichend (Handeln meist besser!)
  • Für Verständnis v. Krankheitsdeterminanten: Für eine Behandlung und Gesundheitsvorsorge braucht es ein Modell mit Patienten & seinem sozialen Zusammenhang, sowie die Arztrolle, das Gesundheitssystem (sowie beim BPS-Modell)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Biopsychosoziales Modell

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • aus dem 20 Jahrhundert
  • ebenfalls zur Pathogenese
  • Aktive Rolle des Individuums zur Erhaltung/Förderung v. Gesundheit und Reha von Krankheit
  • Krankheit kann bedingt sein durch:
    • Psycho: Kognition, Emotion, Motivation, Verhalten
    • Bio: Organe, Gene, Zellen
    • Sozial: Gesellschaft, Familie, Arbeit, Status
  • Eine gute Balance der drei Faktoren = Gesundheit
  • Ob man gesund/krank ist, ist auch vom subjektiven Befinden abhängig
  • Gesundheit & Krankheit sind zwei Pole auf einem Kontinuum
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind "PSYCHO" Faktoren?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Verhalten

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind "BIO" Faktoren?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Emotionen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind "SOZIAL" Faktoren?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Wohnverhältnisse

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Biopsychosoziales Modell - Schachtelmodell

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Biologische Dimension wird von Psychologischer Dimension bewertet = Weitertragen an soziale Dimension
  • Bio  und Psycho in einem Kasten, da dies in der Person verkommt – sozial kommt von außen
  • Psychologische Dimension beeinflusst soziale Dimension, was sich auch in biologischer Dimension zeigt
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wie wird Psychologie definiert?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Wissenschaft vom Erleben und Verhalten
  • Gesundheitspsychologie:
    • Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit
    • Im Mittelpunkt: riskante u. präventive Verhaltensweisen, psychische und soziale Einflussgrößen sowie Wechselwirkungen auf körperliche Erkrankungen und Behinderungen
  • Sozialpsychologie:
    • Teilgebiet der Soziologie als auch der Psychologie
    • Erlebnis- und Verhaltensweisen unter dem Einfluss gesellschaftlicher Faktoren
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was ist mit dem epidemiologischen Übergang gemeint?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Veränderungen der Häufigkeit von Krankheiten und Todesursachen als Folge und Ursache des demografischen Übergangs
  • Wandel der Häufigkeit bestimmter Erkrankungen bzw. Todesursachen innerhalb großer Bevölkerungsgruppen zu beobachten
  • Degenerative und vom Menschen verursachte Krankheiten als Hauptform der Morbidität und primäre Todesursache
  • Sterblichkeit und Gesundheitsmuster ändern sich, Erkrankungsraten werden beeinflusst
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Nenne die fünf Stufen des epidemiologischen Übergangs

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Stufe 1: Das Zeitalter von Pest und Hungersnot


Stufe 2: Pandemien auf dem Rückzug


Stufe 3: Zeitalter degenerative Erkrankungen


Die weiteren Stufen kamen erst später hinzu:

Stufe 4: Zeitalter der verzögerten degenerativen Erkrankungen


Stufe 5: Zeitalter der wiederaufkommenden Infektionskrankheiten

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Stufe 1: Das Zeitalter von Pest und Hungersnot

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Mortalität hoch und fluktuierend
  • Populationswachstum weitgehend verhindert
  • Durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt niedrig und variabel, schwankt zwischen 20 und 40 Jahren
  • Die Sterberate bestimmt die Populationsentwicklung.
  • Häufigste Todesursachen: 1. Infektionen und Parasiten, 2. Ungewöhnliche Befunde, 3-.HKK
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Stufe 2: Pandemien auf dem Rückzug

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Mortalitätsraten nehmen zunehmend ab
  • Mortalitätsrate sinkt mit seltener werdenden bzw. verschwindenden Fluktuation („Epidemic Peaks“)
  • Durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt steigt von ca. 30 auf rund 50 Jahre
  • Das Populationswachstum beginnt eine exponentielle Kurve zu beschreiben.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Biomedizinische Modell?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • aus dem 19. Jahrhundert
  • Aufruf zur Prävention (gehört zur Pathogenese)
  • Gesundheit = natürlicher Zustand
  • Krankheit ist die Abweichung (z.B. durch das Eindringen äußerer Ursachen)
  • Annahme genetischer o. externer Krankheitsursachen (nicht psychisch o. sozial)
  • Körper + Seele werden getrennt betrachtet
  • Entbindet Kranke von Verantwortung
Lösung ausblenden
  • 188643 Karteikarten
  • 3786 Studierende
  • 245 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Gesundheitspsychologie Kurs an der Universität Hamburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Kritik am Biomedizinischen Modell

A:
  • Modell trennt Körper + Psyche (Leib-Seele-Dualismus)
  • Reduktionistisches Modell (rein physikalisch)
    • schließt Phänomene aus, die nicht mit dem Modell erklärbar sind (z.B. biologische Krankheiten)
  • Entbindet Erkrankten von Verantwortung
    • Soziale und psychische Verhaltensaspekte vernachlässigen
    • Behandlung rein somatisch
  • Nutzen-Schaden-Abwägung erfolgt unzureichend (Handeln meist besser!)
  • Für Verständnis v. Krankheitsdeterminanten: Für eine Behandlung und Gesundheitsvorsorge braucht es ein Modell mit Patienten & seinem sozialen Zusammenhang, sowie die Arztrolle, das Gesundheitssystem (sowie beim BPS-Modell)
Q:

Was ist das Biopsychosoziales Modell

A:
  • aus dem 20 Jahrhundert
  • ebenfalls zur Pathogenese
  • Aktive Rolle des Individuums zur Erhaltung/Förderung v. Gesundheit und Reha von Krankheit
  • Krankheit kann bedingt sein durch:
    • Psycho: Kognition, Emotion, Motivation, Verhalten
    • Bio: Organe, Gene, Zellen
    • Sozial: Gesellschaft, Familie, Arbeit, Status
  • Eine gute Balance der drei Faktoren = Gesundheit
  • Ob man gesund/krank ist, ist auch vom subjektiven Befinden abhängig
  • Gesundheit & Krankheit sind zwei Pole auf einem Kontinuum
Q:

Was sind "PSYCHO" Faktoren?

A:

Verhalten

Q:

Was sind "BIO" Faktoren?

A:

Emotionen

Q:

Was sind "SOZIAL" Faktoren?

A:

Wohnverhältnisse

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Biopsychosoziales Modell - Schachtelmodell

A:
  • Biologische Dimension wird von Psychologischer Dimension bewertet = Weitertragen an soziale Dimension
  • Bio  und Psycho in einem Kasten, da dies in der Person verkommt – sozial kommt von außen
  • Psychologische Dimension beeinflusst soziale Dimension, was sich auch in biologischer Dimension zeigt
Q:

Wie wird Psychologie definiert?

A:
  • Wissenschaft vom Erleben und Verhalten
  • Gesundheitspsychologie:
    • Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit
    • Im Mittelpunkt: riskante u. präventive Verhaltensweisen, psychische und soziale Einflussgrößen sowie Wechselwirkungen auf körperliche Erkrankungen und Behinderungen
  • Sozialpsychologie:
    • Teilgebiet der Soziologie als auch der Psychologie
    • Erlebnis- und Verhaltensweisen unter dem Einfluss gesellschaftlicher Faktoren
Q:

Was ist mit dem epidemiologischen Übergang gemeint?

A:
  • Veränderungen der Häufigkeit von Krankheiten und Todesursachen als Folge und Ursache des demografischen Übergangs
  • Wandel der Häufigkeit bestimmter Erkrankungen bzw. Todesursachen innerhalb großer Bevölkerungsgruppen zu beobachten
  • Degenerative und vom Menschen verursachte Krankheiten als Hauptform der Morbidität und primäre Todesursache
  • Sterblichkeit und Gesundheitsmuster ändern sich, Erkrankungsraten werden beeinflusst
Q:

Nenne die fünf Stufen des epidemiologischen Übergangs

A:

Stufe 1: Das Zeitalter von Pest und Hungersnot


Stufe 2: Pandemien auf dem Rückzug


Stufe 3: Zeitalter degenerative Erkrankungen


Die weiteren Stufen kamen erst später hinzu:

Stufe 4: Zeitalter der verzögerten degenerativen Erkrankungen


Stufe 5: Zeitalter der wiederaufkommenden Infektionskrankheiten

Q:

Stufe 1: Das Zeitalter von Pest und Hungersnot

A:
  • Mortalität hoch und fluktuierend
  • Populationswachstum weitgehend verhindert
  • Durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt niedrig und variabel, schwankt zwischen 20 und 40 Jahren
  • Die Sterberate bestimmt die Populationsentwicklung.
  • Häufigste Todesursachen: 1. Infektionen und Parasiten, 2. Ungewöhnliche Befunde, 3-.HKK
Q:

Stufe 2: Pandemien auf dem Rückzug

A:
  • Mortalitätsraten nehmen zunehmend ab
  • Mortalitätsrate sinkt mit seltener werdenden bzw. verschwindenden Fluktuation („Epidemic Peaks“)
  • Durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt steigt von ca. 30 auf rund 50 Jahre
  • Das Populationswachstum beginnt eine exponentielle Kurve zu beschreiben.
Q:

Was ist das Biomedizinische Modell?

A:
  • aus dem 19. Jahrhundert
  • Aufruf zur Prävention (gehört zur Pathogenese)
  • Gesundheit = natürlicher Zustand
  • Krankheit ist die Abweichung (z.B. durch das Eindringen äußerer Ursachen)
  • Annahme genetischer o. externer Krankheitsursachen (nicht psychisch o. sozial)
  • Körper + Seele werden getrennt betrachtet
  • Entbindet Kranke von Verantwortung
Gesundheitspsychologie

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Gesundheitspsychologie an der Universität Hamburg

Für deinen Studiengang Gesundheitspsychologie an der Universität Hamburg gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Gesundheitspsychologie Kurse im gesamten StudySmarter Universum

B06 Gesundheitspsychologie

Humboldt-Universität zu Berlin

Zum Kurs
Gesundheitspsychologie I

Private Hochschule Göttingen

Zum Kurs
Gesundheitspsychologie M

IUBH Internationale Hochschule

Zum Kurs
AFG Gesundheitspsychologie

FernUniversität in Hagen

Zum Kurs
gesundheitspsychologie

Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Gesundheitspsychologie
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Gesundheitspsychologie