Komplikationen In Schwangerschaft II at Universität Halle-Wittenberg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Komplikationen in Schwangerschaft II an der Universität Halle-Wittenberg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Komplikationen in Schwangerschaft II Kurs an der Universität Halle-Wittenberg zu.

TESTE DEIN WISSEN
Procedere bei Blutung in SS
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Anamnese: Blutungsbeginn, bekannte PLazenta praevia, Manipulation?
rasche Sonographie und Untersuchung: Uterustonus (bei Plazentalösung mit Hämatom bretthart), fetale HF, Plazentalage, Hämatom 
Dauer-CTG

Ggf: Schocktherapie (Monitoring von HF/ Sättigung, RR, Volumengabe, 2 Zugänge, Notfalllabor, EK´s einkreuzen, Anästhesiebereitschaft …) 

bei akuter Gefährdung der Mutter und des Feten: Notsectio
bei stabiler Situation: abwarten unter Monitoring, LRI, Dopplersonographie (A. umb., ACM v.a. Vmax, Aa. uterinae)
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TESTE DEIN WISSEN
Erläutere Unterteilung der Plazenta praevia
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TESTE DEIN WISSEN
= dystoper Sitz mit Bezug zum Muttermund nach 20+0 SSW
Pp totalis: Innerer MM ist breit überdeckt von Plazenta
Pp partialis: MM teilweise von Plazenta überdeckt
Pp marginalis: Plazenta erreicht inneren MM randständig
tief sitzende Plazenta: Innerer MM nicht erreicht, aber Plazenta <5cm davon entfernt
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Risikofaktoren der Plazenta praevia
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TESTE DEIN WISSEN
erhöhtes mütterliches Alter
Multiparität
Z.n. IVF/ ICSI
Z.n. Uterusoperation (Abrasio, Sectio)
Mehrlinge

Ätiologie: im unteren Uterinsegment ist Nidation ungünstig. Plazenta breitet sich kompensatorisch flächiger aus. Mechanische Separation (Übungswehen oder Manipulation) oder Infektion lösen Blutung aus.
AFP-Bestimmung: bei >2,5Mom ist Hospitalisierung vor 30. SSW wahrscheinlich
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Diagnose und Therapie Plazenta praevia
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Abdominal- und Vaginalsonographie zur detaillierten Abklärung
vaginale Untersuchung mit sterilen Spekula (Blutungsquelle?)
bakteriologischer Abstrich
keine Palpation
CTG

Therapie: 
primäre Sectio ab 37+0 SSW (mit verstärkter Blutung rechnen, da im unteres Uterinsegment weniger kontraktile Elemente aufweist)

Hospitalisierung erwägen (v.a. bei PP totalis und langem Aneiseweg, sonst engmaschige Kontrolle, kein GV, körperliche Schonung)

bei akuter Blutung: Kreislaufstabilisierung+ eilige Sectio/ Notsectio
ggf. LRI, Rhesusprophylaxe, ggf. Tokolyse
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Risikofaktoren vorzeitige Plazentalösung
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
hypertensive SS-Erkrankung
Uterusmyome
Nikotin- / Drogen-/ Alkoholabusus
Mehrlinge
abdominales Trauma
sub Partu bei BEL-Geburt
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Klinik der vorzeitigen Plazentalösung
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Grad I: kleine Ablösungsfläche, klinisch stumm
Grad II: marginale Ablösung mit ca. <150ml BV, fetaler Zustand unauffällig
Grad III: großflächige Ablösung: entweder dunkelrote Blutung nach Außen oder uterines Hämatom mit brettharter Abwehrspannung, fetaler Distress, ausgeprägte maternale Klinik
Couvelaire-Syndrom möglich (intramuskuläre Blutung mit DIG, Apoplexia uteri—> Atonie, meist HE notwendig)
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TESTE DEIN WISSEN
Therapie vorzeitige Plazentalösung
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TESTE DEIN WISSEN
Aktive Therapie bei path. CTG: unmittelbare Sectio
abwartende Therapie: wenn Mutter und Kind stabil sind.
tägliche Kontrolle von BB, Gerinnung, Sonographie des Hämatoms, CTG, ggf. kurzzeitige Tokolyse (kann aber Blutung auslösen)

Patienten mit Schmerzen, Blutung, Kontraktionen dürfen nicht entlassen werden
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was sind Risikofaktoren einer Thrombose in Schwangerschaft?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Schwangerschaft an sich OR4, Wochenbett OR14, Sectio noch größeres Risiko
Alter
Multiparität und Mehrlingsschwangerschaften
Adipositas
Z.n. Thrombembolie
Thrombophilie
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Patientin in Rettungsstelle in 32. SSW klagt nach längerer Autofahrt über Atemnot. Welche Diagnostik wird veranlasst?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Anamnese: Dyspnoe-Grad, Thrombophilie, BMI, Alter, Parität, Hämoptysen?
körperliche Untersuchung: Beinumfangszunahme? Sono der SS
EKG, BE (BB, Gerinnung, D-Dimer)

YEARS-Schema: Risikofaktoren: Beinumfangszunahme, Hämoptysen, LE ist wahrscheinlichste Diagnose

ohne YEARS-Zeichen: bei D-Dimer <1000 = LE ausgeschlossen
mit YEARS-Zeichen: D-Dimer <500 = LE ausgeschlossen
bei Werten >1000 bzw. 500 Spiral-CT veranlassen (CT im dritten Trimenon nicht schlimm, aber im ersten möglichst vermeiden)

Herzecho zur Aussage über Rechtsherzbelastung
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TESTE DEIN WISSEN
Wie wird LE therapiert in SS?
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TESTE DEIN WISSEN
nach hämodynamischer Stabilität:

 I hämodynamisch stabil: therapeutische Antikoagulation wie bei TVT (niedermol. Heparin 100IE/kg KG 1-0-1, ggf. Kontrolle von Faktor Xa-Aktivität: sollte 0,5 - 1,0 U/ml betragen) Kontrolle Nierenwerte (Kumulation bei Niereninsuffizienz)

II stabil mit rechtsventrikulärer Dysfunktion: ggf. Thrombolyse (zurückhaltend)

III Schocksymptomatik (RR <100, Puls >100): Thrombolyse (außer bei KI: Blutung, OP vor <3 Monaten, Thrombozytopenie, Tumor)

IV Reanimationspflicht: auf jeden Fall Thrombolyse

Lyse z.B. mit Reteplase
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TESTE DEIN WISSEN
Procedere bei Schwangeren mit Thromboseanamnese?
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TESTE DEIN WISSEN
prophylaktische Heparinisierung mit 4000 IE Enoxaparin oder 1x Fragmin p forte
 Bei Risikofaktoren (APLS, Protein C- oder S-Mangel, F-V-Leiden-Mutation, AT-III-Mangel) therapeutische oder intermediäre Dosierung gewichtsadaptiert (100IE/ kg KG)
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind DD der Blutung in der Spätschwangerschaft?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
gemeint nach 20. SSW
Vorzeitige Plazentalösung (Dauerschmerz, erhöhter Uterustonus, CTG pathologisch)
Plazenta praevia- Blutung (schmerzlose Blutung am wehenlosen Uterus, CTG meist normal)
Zeichnungsblutung (eher bei Wehenbeginn terminnah)
Uterusruptur (sub partu nach Vor-OP)
Randsinusblutung
vasa praevia Blutung
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Komplikationen in Schwangerschaft II Kurs an der Universität Halle-Wittenberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Procedere bei Blutung in SS
A:
Anamnese: Blutungsbeginn, bekannte PLazenta praevia, Manipulation?
rasche Sonographie und Untersuchung: Uterustonus (bei Plazentalösung mit Hämatom bretthart), fetale HF, Plazentalage, Hämatom 
Dauer-CTG

Ggf: Schocktherapie (Monitoring von HF/ Sättigung, RR, Volumengabe, 2 Zugänge, Notfalllabor, EK´s einkreuzen, Anästhesiebereitschaft …) 

bei akuter Gefährdung der Mutter und des Feten: Notsectio
bei stabiler Situation: abwarten unter Monitoring, LRI, Dopplersonographie (A. umb., ACM v.a. Vmax, Aa. uterinae)
Q:
Erläutere Unterteilung der Plazenta praevia
A:
= dystoper Sitz mit Bezug zum Muttermund nach 20+0 SSW
Pp totalis: Innerer MM ist breit überdeckt von Plazenta
Pp partialis: MM teilweise von Plazenta überdeckt
Pp marginalis: Plazenta erreicht inneren MM randständig
tief sitzende Plazenta: Innerer MM nicht erreicht, aber Plazenta <5cm davon entfernt
Q:
Risikofaktoren der Plazenta praevia
A:
erhöhtes mütterliches Alter
Multiparität
Z.n. IVF/ ICSI
Z.n. Uterusoperation (Abrasio, Sectio)
Mehrlinge

Ätiologie: im unteren Uterinsegment ist Nidation ungünstig. Plazenta breitet sich kompensatorisch flächiger aus. Mechanische Separation (Übungswehen oder Manipulation) oder Infektion lösen Blutung aus.
AFP-Bestimmung: bei >2,5Mom ist Hospitalisierung vor 30. SSW wahrscheinlich
Q:
Diagnose und Therapie Plazenta praevia
A:
Abdominal- und Vaginalsonographie zur detaillierten Abklärung
vaginale Untersuchung mit sterilen Spekula (Blutungsquelle?)
bakteriologischer Abstrich
keine Palpation
CTG

Therapie: 
primäre Sectio ab 37+0 SSW (mit verstärkter Blutung rechnen, da im unteres Uterinsegment weniger kontraktile Elemente aufweist)

Hospitalisierung erwägen (v.a. bei PP totalis und langem Aneiseweg, sonst engmaschige Kontrolle, kein GV, körperliche Schonung)

bei akuter Blutung: Kreislaufstabilisierung+ eilige Sectio/ Notsectio
ggf. LRI, Rhesusprophylaxe, ggf. Tokolyse
Q:
Risikofaktoren vorzeitige Plazentalösung
A:
hypertensive SS-Erkrankung
Uterusmyome
Nikotin- / Drogen-/ Alkoholabusus
Mehrlinge
abdominales Trauma
sub Partu bei BEL-Geburt
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Klinik der vorzeitigen Plazentalösung
A:
Grad I: kleine Ablösungsfläche, klinisch stumm
Grad II: marginale Ablösung mit ca. <150ml BV, fetaler Zustand unauffällig
Grad III: großflächige Ablösung: entweder dunkelrote Blutung nach Außen oder uterines Hämatom mit brettharter Abwehrspannung, fetaler Distress, ausgeprägte maternale Klinik
Couvelaire-Syndrom möglich (intramuskuläre Blutung mit DIG, Apoplexia uteri—> Atonie, meist HE notwendig)
Q:
Therapie vorzeitige Plazentalösung
A:
Aktive Therapie bei path. CTG: unmittelbare Sectio
abwartende Therapie: wenn Mutter und Kind stabil sind.
tägliche Kontrolle von BB, Gerinnung, Sonographie des Hämatoms, CTG, ggf. kurzzeitige Tokolyse (kann aber Blutung auslösen)

Patienten mit Schmerzen, Blutung, Kontraktionen dürfen nicht entlassen werden
Q:
Was sind Risikofaktoren einer Thrombose in Schwangerschaft?
A:
Schwangerschaft an sich OR4, Wochenbett OR14, Sectio noch größeres Risiko
Alter
Multiparität und Mehrlingsschwangerschaften
Adipositas
Z.n. Thrombembolie
Thrombophilie
Q:
Patientin in Rettungsstelle in 32. SSW klagt nach längerer Autofahrt über Atemnot. Welche Diagnostik wird veranlasst?
A:
Anamnese: Dyspnoe-Grad, Thrombophilie, BMI, Alter, Parität, Hämoptysen?
körperliche Untersuchung: Beinumfangszunahme? Sono der SS
EKG, BE (BB, Gerinnung, D-Dimer)

YEARS-Schema: Risikofaktoren: Beinumfangszunahme, Hämoptysen, LE ist wahrscheinlichste Diagnose

ohne YEARS-Zeichen: bei D-Dimer <1000 = LE ausgeschlossen
mit YEARS-Zeichen: D-Dimer <500 = LE ausgeschlossen
bei Werten >1000 bzw. 500 Spiral-CT veranlassen (CT im dritten Trimenon nicht schlimm, aber im ersten möglichst vermeiden)

Herzecho zur Aussage über Rechtsherzbelastung
Q:
Wie wird LE therapiert in SS?
A:
nach hämodynamischer Stabilität:

 I hämodynamisch stabil: therapeutische Antikoagulation wie bei TVT (niedermol. Heparin 100IE/kg KG 1-0-1, ggf. Kontrolle von Faktor Xa-Aktivität: sollte 0,5 - 1,0 U/ml betragen) Kontrolle Nierenwerte (Kumulation bei Niereninsuffizienz)

II stabil mit rechtsventrikulärer Dysfunktion: ggf. Thrombolyse (zurückhaltend)

III Schocksymptomatik (RR <100, Puls >100): Thrombolyse (außer bei KI: Blutung, OP vor <3 Monaten, Thrombozytopenie, Tumor)

IV Reanimationspflicht: auf jeden Fall Thrombolyse

Lyse z.B. mit Reteplase
Q:
Procedere bei Schwangeren mit Thromboseanamnese?
A:
prophylaktische Heparinisierung mit 4000 IE Enoxaparin oder 1x Fragmin p forte
 Bei Risikofaktoren (APLS, Protein C- oder S-Mangel, F-V-Leiden-Mutation, AT-III-Mangel) therapeutische oder intermediäre Dosierung gewichtsadaptiert (100IE/ kg KG)
Q:
Was sind DD der Blutung in der Spätschwangerschaft?
A:
gemeint nach 20. SSW
Vorzeitige Plazentalösung (Dauerschmerz, erhöhter Uterustonus, CTG pathologisch)
Plazenta praevia- Blutung (schmerzlose Blutung am wehenlosen Uterus, CTG meist normal)
Zeichnungsblutung (eher bei Wehenbeginn terminnah)
Uterusruptur (sub partu nach Vor-OP)
Randsinusblutung
vasa praevia Blutung
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