Kognitionspsycho3 at Universität Greifswald | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Kognitionspsycho3 an der Universität Greifswald

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TESTE DEIN WISSEN

Unbewusste Handlungskontrolle


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TESTE DEIN WISSEN

-Theorie der scheinbaren mentalen Verursachung (Daniel Wegner, 2002)

-Bewusstes Willenserlebnis

->kausale Interpretation der wahrgenommenen Korrelation zwischen Gedanken & Handlung

->Determinanten des Verhaltens in neuronalen Prozessen

-Handlungen als selbstverursacht angesehen, wenn: 

->warm im Raum & man möchte Fenster öffnen, ist aber zur Zeit verhindert

-Priorität (Gedanke vor Handlung ->“ich möchte das Fenster öffnen“)

-Konsistenz (Wunsch zur Öffnung)

-Exklusivität (andere Erklärungen sind nicht möglich)

-unbewusste Auslösung von einfachen Willenshandlungen (Libet, 1983)

->Probanden drücken willentlich auf Knopf & machen bewusst, wann Intension aufkam 

->Ergebnis: bewusste Intension 200ms vorher & weitere 300ms vorher Aktivität im Kortex

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TESTE DEIN WISSEN

Neuronale Grundlagen kognitiver Kontrolle


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TESTE DEIN WISSEN

-kognitive Kontrolle & willentliche Handlungssteuerung als Ergebnis der Gehirnevolution

-Expansion neokortikaler Assoziationsfelder insbesondere Frontalkortex

->Erweiterter Zeithorizont: Antizipation von beliebig weit in der Zukunft liegenden Handlungsfolgen

->Planen & mentales Probehandeln

->Antizipation zukünftiger Bedürfnisse

->Belohnungsaufschub im Dienste langfristiger Ziele

-Konsequenz: Abkoppelung des Verhaltens von der unmittelbaren Reizsituation

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TESTE DEIN WISSEN

Aufmerksamkeitskontrolle & Belohnungsaufschub (delay of gratification)


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TESTE DEIN WISSEN

-Belohnungsaufschubparadigma (Mischel, 1972) ->Marshmallow-Test

->4 jährigen Kindern wird erklärt, dass attraktive Belohnung erhalten, wenn sie warten, bis der VL zurückkommt

-Möglichkeit, VL vorher zurückzurufen mittels Klingel

-weniger attraktive Belohnung

-Kinder warten länger, wenn sie über metakognitives Selbstkontrollwissen verfügen

-Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenken

-Versuchungsquelle nicht anschauen

-vorstellen, es sei nur ein Bild

-langfristige Korrelate des Belohnungsaufschubs (Mischel et al., 1989)

-Kinder, die im Alter von 4 Jahren länger gewartet hatten, zeigten nach 10 Jahren:

-bessere Schulleistungen

-waren sozial kompetenter

-sprachlich versierter

-konzentrierter bei einer Sache

-neigten mehr zum Vorausplanen

-konnten besser mit Frustration und Stress umgehen

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TESTE DEIN WISSEN

Kognitive Kontrolle erlaubt uns...


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TESTE DEIN WISSEN

-Planung & Zukunftsorientierung des Verhaltens

-Loslösung des Verhaltens von unmittelbaren „Aufforderungen“ der Umwelt

-Flexibilität

-Stabilität

-Autonomie im Verhalten

-Vielzahl an Freiheitsgraden

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TESTE DEIN WISSEN

Strategien der Handlungskontrolle -Belohnungssubstitution


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TESTE DEIN WISSEN

->Handlung ausführen (die man nicht mag) & sich belohnen

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TESTE DEIN WISSEN

Strategien der Handlungskontrolle -Umweltkontrolle




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TESTE DEIN WISSEN

->Bedingungen in Umwelt werden so arrangiert, dass Realisierung einer Absicht gefördert wird

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TESTE DEIN WISSEN

Komponenten der Selbstkontrolle


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TESTE DEIN WISSEN

-„bei der Verwirklichung eines Wunsches innehalten“

->Hemmung spontaner Impulse (z.B. seinen Chef anzuschreien, wenn man auf ihn wütend ist)

-„Das Gute oder Üble an der Handlung, die wir vorhaben, beurteilen“

->Antizipation & Abwägung von Handlungseffekten (Konsequenzen beurteilen) 

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TESTE DEIN WISSEN

Aufmerksamkeitskontrolle & Versuchungsresistenz ( Studie W. Mischel)


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TESTE DEIN WISSEN

-Aufgabe: Kind gebeten sich mit langweiligen Aufgabe zu beschäftigen 

-Kind entscheidet sich, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, um später Belohnung zu erhalten

->während der Aufgabe erscheint „Mr. Clown Box“ (um Kind abzulenken)

-zeigt interessante Dinge in einem Schaufenster

-bittet Kinder, seine Nase zu drücken

-Einladung, mit ihm zu spielen

-Fähigkeit, sich nicht ablenken zu lassen, wird durch Selbstkontrollinstruktion gefördert, die die Aufmerksamkeit von der Versuchungsquelle weglenkt („ich werde nicht zu Mr. Clown Box schauen“)

-Bedeutung des inneren Sprechens für die Selbststeuerung (Luria, 1961, Vygotski, 1962)

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TESTE DEIN WISSEN

Strategien der Handlungskontrolle -Emotionskontrolle 


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TESTE DEIN WISSEN

->Emotionen generieren, die der Absichtsrealisierung förderlich sind (z.B. gute Laune)

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TESTE DEIN WISSEN

Strategien der Handlungskontrolle -Motivationskontrolle



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TESTE DEIN WISSEN

->positive Anreize des Ziels werden fokussiert oder aufgewertet

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TESTE DEIN WISSEN

Strategien der Handlungskontrolle -Misserfolgsbewältigung


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TESTE DEIN WISSEN

->Ablösung von unerreichten oder unerreichbaren Zielen

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TESTE DEIN WISSEN

Funktionen, die nach Frontalhirnläsion beeinträchtigt sein können:


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TESTE DEIN WISSEN

-Planen & sequentielle Organisation

-flexible Anpassung an wechselnde Ziele & Aufgaben

-Abschirmung von zielrelevanten Informationen gegen störende Reize

-Inhibition automatisierter Reaktionen

-Regulation emotionaler Impulse

-Handlungsplanung und Koordination multipler Ziele

-Konflikt-& Fehlerüberwachung

->nicht jeder Patient zeigt alle Beeinträchtigungen in gleichem Maß

-Art & Umfang der kognitiven Beeinträchtigungen hängen u.a. von Ort & Ausmaß der Läsion ab (funktionale Spezialisierung innerhalb des PFC)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Kognitionspsycho3 Kurs an der Universität Greifswald - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Unbewusste Handlungskontrolle


A:

-Theorie der scheinbaren mentalen Verursachung (Daniel Wegner, 2002)

-Bewusstes Willenserlebnis

->kausale Interpretation der wahrgenommenen Korrelation zwischen Gedanken & Handlung

->Determinanten des Verhaltens in neuronalen Prozessen

-Handlungen als selbstverursacht angesehen, wenn: 

->warm im Raum & man möchte Fenster öffnen, ist aber zur Zeit verhindert

-Priorität (Gedanke vor Handlung ->“ich möchte das Fenster öffnen“)

-Konsistenz (Wunsch zur Öffnung)

-Exklusivität (andere Erklärungen sind nicht möglich)

-unbewusste Auslösung von einfachen Willenshandlungen (Libet, 1983)

->Probanden drücken willentlich auf Knopf & machen bewusst, wann Intension aufkam 

->Ergebnis: bewusste Intension 200ms vorher & weitere 300ms vorher Aktivität im Kortex

Q:

Neuronale Grundlagen kognitiver Kontrolle


A:

-kognitive Kontrolle & willentliche Handlungssteuerung als Ergebnis der Gehirnevolution

-Expansion neokortikaler Assoziationsfelder insbesondere Frontalkortex

->Erweiterter Zeithorizont: Antizipation von beliebig weit in der Zukunft liegenden Handlungsfolgen

->Planen & mentales Probehandeln

->Antizipation zukünftiger Bedürfnisse

->Belohnungsaufschub im Dienste langfristiger Ziele

-Konsequenz: Abkoppelung des Verhaltens von der unmittelbaren Reizsituation

Q:

Aufmerksamkeitskontrolle & Belohnungsaufschub (delay of gratification)


A:

-Belohnungsaufschubparadigma (Mischel, 1972) ->Marshmallow-Test

->4 jährigen Kindern wird erklärt, dass attraktive Belohnung erhalten, wenn sie warten, bis der VL zurückkommt

-Möglichkeit, VL vorher zurückzurufen mittels Klingel

-weniger attraktive Belohnung

-Kinder warten länger, wenn sie über metakognitives Selbstkontrollwissen verfügen

-Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenken

-Versuchungsquelle nicht anschauen

-vorstellen, es sei nur ein Bild

-langfristige Korrelate des Belohnungsaufschubs (Mischel et al., 1989)

-Kinder, die im Alter von 4 Jahren länger gewartet hatten, zeigten nach 10 Jahren:

-bessere Schulleistungen

-waren sozial kompetenter

-sprachlich versierter

-konzentrierter bei einer Sache

-neigten mehr zum Vorausplanen

-konnten besser mit Frustration und Stress umgehen

Q:

Kognitive Kontrolle erlaubt uns...


A:

-Planung & Zukunftsorientierung des Verhaltens

-Loslösung des Verhaltens von unmittelbaren „Aufforderungen“ der Umwelt

-Flexibilität

-Stabilität

-Autonomie im Verhalten

-Vielzahl an Freiheitsgraden

Q:

Strategien der Handlungskontrolle -Belohnungssubstitution


A:

->Handlung ausführen (die man nicht mag) & sich belohnen

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Q:

Strategien der Handlungskontrolle -Umweltkontrolle




A:

->Bedingungen in Umwelt werden so arrangiert, dass Realisierung einer Absicht gefördert wird

Q:

Komponenten der Selbstkontrolle


A:

-„bei der Verwirklichung eines Wunsches innehalten“

->Hemmung spontaner Impulse (z.B. seinen Chef anzuschreien, wenn man auf ihn wütend ist)

-„Das Gute oder Üble an der Handlung, die wir vorhaben, beurteilen“

->Antizipation & Abwägung von Handlungseffekten (Konsequenzen beurteilen) 

Q:

Aufmerksamkeitskontrolle & Versuchungsresistenz ( Studie W. Mischel)


A:

-Aufgabe: Kind gebeten sich mit langweiligen Aufgabe zu beschäftigen 

-Kind entscheidet sich, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, um später Belohnung zu erhalten

->während der Aufgabe erscheint „Mr. Clown Box“ (um Kind abzulenken)

-zeigt interessante Dinge in einem Schaufenster

-bittet Kinder, seine Nase zu drücken

-Einladung, mit ihm zu spielen

-Fähigkeit, sich nicht ablenken zu lassen, wird durch Selbstkontrollinstruktion gefördert, die die Aufmerksamkeit von der Versuchungsquelle weglenkt („ich werde nicht zu Mr. Clown Box schauen“)

-Bedeutung des inneren Sprechens für die Selbststeuerung (Luria, 1961, Vygotski, 1962)

Q:

Strategien der Handlungskontrolle -Emotionskontrolle 


A:

->Emotionen generieren, die der Absichtsrealisierung förderlich sind (z.B. gute Laune)

Q:

Strategien der Handlungskontrolle -Motivationskontrolle



A:

->positive Anreize des Ziels werden fokussiert oder aufgewertet

Q:

Strategien der Handlungskontrolle -Misserfolgsbewältigung


A:

->Ablösung von unerreichten oder unerreichbaren Zielen

Q:

Funktionen, die nach Frontalhirnläsion beeinträchtigt sein können:


A:

-Planen & sequentielle Organisation

-flexible Anpassung an wechselnde Ziele & Aufgaben

-Abschirmung von zielrelevanten Informationen gegen störende Reize

-Inhibition automatisierter Reaktionen

-Regulation emotionaler Impulse

-Handlungsplanung und Koordination multipler Ziele

-Konflikt-& Fehlerüberwachung

->nicht jeder Patient zeigt alle Beeinträchtigungen in gleichem Maß

-Art & Umfang der kognitiven Beeinträchtigungen hängen u.a. von Ort & Ausmaß der Läsion ab (funktionale Spezialisierung innerhalb des PFC)

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