Grundlagen Klinischer Diagnostik at Universität Greifswald | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Grundlagen Klinischer Diagnostik an der Universität Greifswald

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TESTE DEIN WISSEN

Wozu dient Psychotherapie-Richtlinie?

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TESTE DEIN WISSEN

Richtwert an dem man sich beim handeln orientieren kann 


→ WANZ Regel als Überblick über Psychotherapierichtlinien: witschaftlich, ausreichend, nützlich und zweckmäßig

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Welche Aussagen werden zur Diagnostik in Artikel 10 der Psychotherapierichtlinie gemacht?

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  • Verbindung von Diagnostik und Therapie
  • Komplexität der Erkrankung erfasst selbst wenn man nur einen Teil therapieren will
  • Patient wird mit betrachtet, aktuelle Lebenssituation und Umstände der Therapie
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Wann ist laut § 27 Psychotherapie indiziert und wann ist sie als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen?

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  • Indikation zur Anwendung von Psychotherapie:
    • Checkliste zur Indikation!
    • Psychotherapie kann neben oder nach einer somatisch ärztlichen Behandlung von Krankheiten oder deren Auswirkungen angewandt werden, wenn psychische Faktoren einen wesentlichen pathogenetischen Anteil daran haben und sich ein Ansatz für die Anwendung von Psychotherapie bietet
  • Ausgeschlossen wenn:
    • zwar seelische Krankheit vorliegt, aber ein Behandlungserfolg nicht erwartet werden kann, weil dafür bei der Patientin oder dem Patienten die Voraussetzung hinsichtlich der Motivationslage, der Motivierbarkeit oder der Umstellungsfähigkeit nicht gegeben sind, oder weil die Eigenart der neurotischen Persönlichkeitsstruktur (gegebenenfalls die Lebensumstände der Patientin oder des Patienten) dem Behandlungserfolg entgegensteht
    • sie nicht der Heilung oder Besserung einer seelischen Krankheit, sondern allein der beruflichen oder sozialen Anpassung oder der beruflichen oder schulischen Förderung dient
    • sie allein der Erziehungs-, Ehe-, Lebens- und Sexualberatung sowie der Paar- und Familienberatung dient
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Wer erlässt die Berufsordnung für Psychologische Psychotherapeuten?

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Landespsychotherapeutenkammern

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Welche Informationen fallen unter die Schweigepflicht?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Art der Krankheit und ihren Verlauf
  • Anamnese, Diagnose, Therapie-maßnahmen, Prognose, psychische Auf-fälligkeiten, körperliche und geistige Be-sonderheiten, Patientenakten, Röntgen-aufnahmen, Untersuchungsmaterial
  • Untersuchungsergebnisse sowie sämtliche Angaben über persönliche, wirtschaftliche, familiäre, berufliche und finanzielle Gegebenheiten des Patienten
  • Identität des Patienten und dass sich dieser überhaupt bei dem Arzt in Behandlung befunden hat
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Wann besteht eine Offenbarungspflicht bzw. – befugnis?

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  • Meldeberechtigung bei Kindeswohlgefährdung → erst mit Kind und Personenberechtigten absprechen, dann zuletzt Jugendamt einschalten
    • abwägen, was am besten für Kindswohl ist, es muss absolute Gewissheit herrschen
  • gegenüber Kassenärztl. Vereinigung, Krankenkasse & medizinischem Dienst der Krankenversicherung
  • wenn Sie schwere Straftaten verhindern wollen (SGB)
  • um Gefahr für Gesundheit/Leben anderer Menschen abzuwenden
  • wenn Einwilligung des Patienten vorliegt → diese muss konkret, ausreichend informiert und am besten schriftlich erfolgen
  • bei zufällig wahrgenommenen Infos außerhalb Therapie/Therapeutenkontext
  • Offenbarungsrechte betreffen rechtl. Grauzone und man sollte vorsichtig und restriktiv mit Bruch der Schweigepflicht umgehen und abwägen, ob notwendig (z.B. zum Schutz Allgemeinheit)
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Was ist ein psychopathologischer Befund?

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  • ein Text in Fachsprache mit bestimmten Bestandteilen :
    • zentraler Baustein der Dokumentation z.B. bei der stationären Aufnahme
    • liefert keine Diagnose, sondern hält Krankheitsbild in für Handlungsentscheidungen wichtigen Aspekten fest
    • je informationsdichter/knapper, desto besser
    • Informationsquelle: halbstrukturiertes Interview mit Verhaltensbeobachtung (Aufnahmegespräch)
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Bestandteile des psychopathologischen Befundes

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TESTE DEIN WISSEN
  • Erscheinungsbild
  • Veränderung der Bewusstseinslage
  • Veränderung der Orientierung
  • Veränderungen der Aufmerksamkeit, Konzentration und Auffassung
  • Veränderungen des Gedächtnisses
  • Störungen der Intelligenz, formale Denkstörungen (Ablauf der Gedanken wie z.B. eine Verlangsamung des Denkens )
  • Inhaltliche Denkstörungen, insbesonderer Wahnerleben
  • Wahrnehmungsstörungen, z.B. Halluzinationen
  • Ich-Störungen
  • Veränderungen der Affektivität
  • Zwänge, Phobien, Ängste, hypochondrische Befürchtungen
  • Störungen des Antriebs und der Psychomotorik
  • Krankheitsgefühl und Krankheitseinsicht
  • Eigen- oder Fremdgefährdung
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Inhalte des Psychopathologischen Befundes

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TESTE DEIN WISSEN
  • Bewusstsein
  • Orientierung
  • Verhalten - Kleidung, Physiognomie
  • Sprache
  • Intelligenz
  • Antrieb
  • Affekt
  • Psychomotorik
  • Pathologische Affektregulation
  • Wahrnehmung, einschl. Sinnestäuschungen
  • Somatoforme, vegetative Störungen
  • Inhaltliches Denken
  • Formales Denken
  • Gedächtnis
  • Aufmerksamkeit, Konzentration
  • Ich-Erleben
  • Eigen- oder Fremdgefährdung
  • Krankheitseinsicht, Krankheitsgefühl
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Was ist das AMDP System?

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TESTE DEIN WISSEN
  • dient Dokumentation psychiatrischer Befunde in Form eines Befundbogens
  • 100 psychopathologische & somatische Symptome definiert → 12 Merkmalsgruppen zuzuordnen (Bewusstseinsstörungen, Orientierungsstörungen, Sinnestäuschungen, Ich-Störungen, ...)
  • Fremdbeurteilungsverfahren
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Vorgehen beim AMDP-System?

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  • Vorgehen: freier Teil (Vorstellung, Infos über Gesprächsziel)→ halbstrukturierter Teil (systematische Symptomerfassung)→ freier Teil (Synopsis Symptomatik, Patient kann für ihn wichtiges ansprechen,...)
    • einfache Formulierungen, konkrete und eindeutige Fragen, Alltagssprache, keine Fachausdrücke,...
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Aufbau des Interviews?

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  • Beginn des Gesprächs
    • Sich vorstellen, Infos über Ziel des Gesprächs, freie & spontane Schilderung zulassen
  • Halbstrukturierter Teil
    • Systematische Erfassung der Symptome der AMDP-Merkmalsbereiche
  • Schlussteil
    • Synopsis der Symptomatik
    • Patient hat Gelegenheit, für ihn wichtiges anzusprechen
    • Wie geht es weiter?
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  • 33 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Grundlagen Klinischer Diagnostik Kurs an der Universität Greifswald - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wozu dient Psychotherapie-Richtlinie?

A:

Richtwert an dem man sich beim handeln orientieren kann 


→ WANZ Regel als Überblick über Psychotherapierichtlinien: witschaftlich, ausreichend, nützlich und zweckmäßig

Q:

Welche Aussagen werden zur Diagnostik in Artikel 10 der Psychotherapierichtlinie gemacht?

A:
  • Verbindung von Diagnostik und Therapie
  • Komplexität der Erkrankung erfasst selbst wenn man nur einen Teil therapieren will
  • Patient wird mit betrachtet, aktuelle Lebenssituation und Umstände der Therapie
Q:

Wann ist laut § 27 Psychotherapie indiziert und wann ist sie als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen?

A:
  • Indikation zur Anwendung von Psychotherapie:
    • Checkliste zur Indikation!
    • Psychotherapie kann neben oder nach einer somatisch ärztlichen Behandlung von Krankheiten oder deren Auswirkungen angewandt werden, wenn psychische Faktoren einen wesentlichen pathogenetischen Anteil daran haben und sich ein Ansatz für die Anwendung von Psychotherapie bietet
  • Ausgeschlossen wenn:
    • zwar seelische Krankheit vorliegt, aber ein Behandlungserfolg nicht erwartet werden kann, weil dafür bei der Patientin oder dem Patienten die Voraussetzung hinsichtlich der Motivationslage, der Motivierbarkeit oder der Umstellungsfähigkeit nicht gegeben sind, oder weil die Eigenart der neurotischen Persönlichkeitsstruktur (gegebenenfalls die Lebensumstände der Patientin oder des Patienten) dem Behandlungserfolg entgegensteht
    • sie nicht der Heilung oder Besserung einer seelischen Krankheit, sondern allein der beruflichen oder sozialen Anpassung oder der beruflichen oder schulischen Förderung dient
    • sie allein der Erziehungs-, Ehe-, Lebens- und Sexualberatung sowie der Paar- und Familienberatung dient
Q:

Wer erlässt die Berufsordnung für Psychologische Psychotherapeuten?

A:

Landespsychotherapeutenkammern

Q:

Welche Informationen fallen unter die Schweigepflicht?

A:
  • Art der Krankheit und ihren Verlauf
  • Anamnese, Diagnose, Therapie-maßnahmen, Prognose, psychische Auf-fälligkeiten, körperliche und geistige Be-sonderheiten, Patientenakten, Röntgen-aufnahmen, Untersuchungsmaterial
  • Untersuchungsergebnisse sowie sämtliche Angaben über persönliche, wirtschaftliche, familiäre, berufliche und finanzielle Gegebenheiten des Patienten
  • Identität des Patienten und dass sich dieser überhaupt bei dem Arzt in Behandlung befunden hat
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Q:

Wann besteht eine Offenbarungspflicht bzw. – befugnis?

A:
  • Meldeberechtigung bei Kindeswohlgefährdung → erst mit Kind und Personenberechtigten absprechen, dann zuletzt Jugendamt einschalten
    • abwägen, was am besten für Kindswohl ist, es muss absolute Gewissheit herrschen
  • gegenüber Kassenärztl. Vereinigung, Krankenkasse & medizinischem Dienst der Krankenversicherung
  • wenn Sie schwere Straftaten verhindern wollen (SGB)
  • um Gefahr für Gesundheit/Leben anderer Menschen abzuwenden
  • wenn Einwilligung des Patienten vorliegt → diese muss konkret, ausreichend informiert und am besten schriftlich erfolgen
  • bei zufällig wahrgenommenen Infos außerhalb Therapie/Therapeutenkontext
  • Offenbarungsrechte betreffen rechtl. Grauzone und man sollte vorsichtig und restriktiv mit Bruch der Schweigepflicht umgehen und abwägen, ob notwendig (z.B. zum Schutz Allgemeinheit)
Q:

Was ist ein psychopathologischer Befund?

A:
  • ein Text in Fachsprache mit bestimmten Bestandteilen :
    • zentraler Baustein der Dokumentation z.B. bei der stationären Aufnahme
    • liefert keine Diagnose, sondern hält Krankheitsbild in für Handlungsentscheidungen wichtigen Aspekten fest
    • je informationsdichter/knapper, desto besser
    • Informationsquelle: halbstrukturiertes Interview mit Verhaltensbeobachtung (Aufnahmegespräch)
Q:

Bestandteile des psychopathologischen Befundes

A:
  • Erscheinungsbild
  • Veränderung der Bewusstseinslage
  • Veränderung der Orientierung
  • Veränderungen der Aufmerksamkeit, Konzentration und Auffassung
  • Veränderungen des Gedächtnisses
  • Störungen der Intelligenz, formale Denkstörungen (Ablauf der Gedanken wie z.B. eine Verlangsamung des Denkens )
  • Inhaltliche Denkstörungen, insbesonderer Wahnerleben
  • Wahrnehmungsstörungen, z.B. Halluzinationen
  • Ich-Störungen
  • Veränderungen der Affektivität
  • Zwänge, Phobien, Ängste, hypochondrische Befürchtungen
  • Störungen des Antriebs und der Psychomotorik
  • Krankheitsgefühl und Krankheitseinsicht
  • Eigen- oder Fremdgefährdung
Q:

Inhalte des Psychopathologischen Befundes

A:
  • Bewusstsein
  • Orientierung
  • Verhalten - Kleidung, Physiognomie
  • Sprache
  • Intelligenz
  • Antrieb
  • Affekt
  • Psychomotorik
  • Pathologische Affektregulation
  • Wahrnehmung, einschl. Sinnestäuschungen
  • Somatoforme, vegetative Störungen
  • Inhaltliches Denken
  • Formales Denken
  • Gedächtnis
  • Aufmerksamkeit, Konzentration
  • Ich-Erleben
  • Eigen- oder Fremdgefährdung
  • Krankheitseinsicht, Krankheitsgefühl
Q:

Was ist das AMDP System?

A:
  • dient Dokumentation psychiatrischer Befunde in Form eines Befundbogens
  • 100 psychopathologische & somatische Symptome definiert → 12 Merkmalsgruppen zuzuordnen (Bewusstseinsstörungen, Orientierungsstörungen, Sinnestäuschungen, Ich-Störungen, ...)
  • Fremdbeurteilungsverfahren
Q:

Vorgehen beim AMDP-System?

A:
  • Vorgehen: freier Teil (Vorstellung, Infos über Gesprächsziel)→ halbstrukturierter Teil (systematische Symptomerfassung)→ freier Teil (Synopsis Symptomatik, Patient kann für ihn wichtiges ansprechen,...)
    • einfache Formulierungen, konkrete und eindeutige Fragen, Alltagssprache, keine Fachausdrücke,...
Q:

Aufbau des Interviews?

A:
  • Beginn des Gesprächs
    • Sich vorstellen, Infos über Ziel des Gesprächs, freie & spontane Schilderung zulassen
  • Halbstrukturierter Teil
    • Systematische Erfassung der Symptome der AMDP-Merkmalsbereiche
  • Schlussteil
    • Synopsis der Symptomatik
    • Patient hat Gelegenheit, für ihn wichtiges anzusprechen
    • Wie geht es weiter?
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