Finanzmanagement at Universität Greifswald | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Finanzmanagement an der Universität Greifswald

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TESTE DEIN WISSEN

                                               

Aufgabe 2 (SS 14, A2):

                   

Diskutieren Sie, ob ‚menschliche Arbeitskräfte‘ die Eigenschaften eines Produktionsfaktors besitzen.

                                       


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TESTE DEIN WISSEN

Produktionsfaktoren sind der Input, um Output zu erzeugen.

 

  • Knappheit: Arbeitskräfte sind knapp --> Arbeitskräftemangel.
  • Bewertbarkeit: Arbeitskräfte lassen sich durch den Lohn den sie erhalten bewerten.
  • Nutzenstiftung: Arbeitskräfte schaffen durch ihre Arbeit einen Nutzen.
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TESTE DEIN WISSEN

                                               

Aufgabe 6: WS 15/16 A1

                   

In einem aktuellen und vielfach aufgelegten Lehrbuch zu Grundlagen und Problemen der Betriebswirtschaft stößt man auf folgende Aussage zum finanziellen Gleichgewicht:

                   

„Das finanzielle Gleichgewicht ist bei einem Unternehmen gewährt, wenn es zu jedem Zeitpunkt den dann fälligen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.“

                                       

c)  Nehmen Sie vor dem Hintergrund Ihrer bisherigen Antworten kritisch Stellung zum obigen Zitat.

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TESTE DEIN WISSEN

Das Zitat ist falsch. Das partielle finanzielle Gleichgewicht bei einem Unternehmen ist gewährt, wenn die Schuldendeckungsfähigkeit und die Zahlungsfähigkeit gegeben ist. Das totale FGG wird erreicht,  wenn die Zielkonzeption des Unternehmens erreicht wird und gleichzeitig das partielle finanzielle Gleichgewicht. 

(wenn nur das gefragt wird auch die Wörter näher erläutern)

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein dispositiver Faktor?  

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Ein dispositiver Produktionsfaktor ist nach Gutenberg ein Faktor der die Elementarfaktoren menschliche Arbeitskraft und Betriebsmittel und Werkstoffe miteinander kombiniert (also bspw. Planung und Leitung).

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d) Was verstehen Sie unter der Dualismusthese bei der betrieblichen Leistungserstellung?

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TESTE DEIN WISSEN

Unter der Dualismusthese der betrieblichen Leistungserstellung versteht man die Kombination von nicht-monetären und monetären Faktoren bei der Produktion und/oder Dienstleistung.

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Aufgabe 1 (WS 09/10, A3):

b)  Begründen Sie die Produktionsfaktoreigenschaften des monetären Faktors in Zahlungsqualität.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Knappheit: Geld ist ein knappes Gut, das nicht frei zur Verfügung steht.
  • Bewertbarkeit: Geld wird mit einem Preis bemessen. Dieser Preis ist der Zins.
  • Nutzenstiftend: Geld schafft Liquidität und Zahlungsfähigkeit für den Besitzer.
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Zusatz Aufgabe vom Typen:

Erläutern Sie die Ausnahme, bei der trotz eines Moratoriums oder Reschedulings der
geplante und der tatsächliche Finanzerfolg für den Investor identisch sind. Ziehen Sie bei
der Beantwortung auch investitionstheoretische Überlegungen heran.

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TESTE DEIN WISSEN

Liegt der Zins bei Null liegt dann haben das Moratorium und das Rescheduling keine Auswirkungen auf den Finanzerfolg!


Moratorium: vertraglich vereinbarter oder gesetzlich angeordneter Aufschub

Rescheduling: arrange a new scheme of repayments of (a debt).

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c) Welche Rolle spielen monetäre und nicht-monetäre Produktionsfaktoren in der Konzept-Struktur von Deppe?

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Rolle spielen monetäre und nicht-monetäre Faktoren bei Deppe:

 

Nicht-monetäre Faktoren (Technisch-organische Produktionsfaktoren) sind direkt an der betrieblichen Leistungserstellung beteiligt: 

  • Menschliche Arbeitskraft
  • Betriebsmittel und Werkstoffe
  • Information und Kommunikation.

 

Monetäre Faktoren gehören zum liquiditätsmäßig-finanziellen Bereich, sind bankbetriebliche Leistungen und indirekt an der betrieblichen Leistungserstellung beteiligt:

  • Zahlungsqualität: Zahlungsfähigkeit des Betriebs zur Bedienung kf. Verbindlichkeiten
  • Haftungsqualität: Reinvermögen des Betriebes um Haftschäden zu tilgen
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Was verstehen Sie unter der Dualismusthese?

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TESTE DEIN WISSEN

Besagt, dass jede Produktion oder Dienstleistung monetäre und nicht monetäre Produktionsfaktoren beinhaltet.

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TESTE DEIN WISSEN


Gutenberg definierte Produktionsfaktoren als menschliche Arbeitskraft, Betriebsmittel, Werkstoffe und den dispositiven Faktor. Auf Kreditinstitute bezogen, ist dieses Faktorsystem nicht ausreichend, weshalb Deppe das System modifizierte.

3b) Erläutern Sie Deppes Modifikation des Gutenbergschen Faktorsystems.


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Das Gutenbergesche Faktorsystem enthält die Produktionsfaktoren:

  • Menschliche Arbeitskraft
  • Betriebsmittel & Werkstoffe
  • Und den dispositiven Produktionsfaktor (Planung, Leitung etc.)

 

Demnach unterscheidet das Faktorsystem zwischen objektbezogener und dispositiver menschlicher Arbeit und ist auf die Erstellung von Sachleistungen ausgerichtet.

 

Deppe fasst die Ergebnisse menschlicher Arbeitskraft zusammen und ergänzt um den Faktor ,,Information und Kommunikation’’ sowie den monetären Faktor:

 

Zahlungsqualität: Zahlungsfähigkeit des Betriebs zur Bedienung kf. Verbindlichkeiten

Haftungsqualität: Reinvermögen des Betriebes um Haftschäden zu tilgen

 

Grund für die Modifizierung: Unter anderem stand den Zinskosten, kein Produktionsfaktor gegenüber.

                                            

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TESTE DEIN WISSEN

Aufgabe 1 (WS 09/10, A3): 

 

a)  Nennen Sie die Eigenschaften, die Produktionsfaktoren besitzen müssen, damit sie als solche gelten können.

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Eigenschaften von Produktionsfaktoren um als solche zu gelten:

 

  • Knappheit: Der Faktor muss knapp sein.
  • Nutzenstiftung: Der Faktor muss einen nutzen stiften.
  • Bewertbarkeit: Das Gut muss bewertbar sein. (z.B. durch einen Preis)
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Dispositive Arbeitsleistungen

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TESTE DEIN WISSEN

Dispositive Arbeitsleistungen sind nach Gutenberg Arbeiten die mit der Steuerung und Lenkung von betrieblichen Prozessen zusammenhängen.

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Erläutern Sie kurz die unterscheidlichen Überschuldungsdefinitionen Nach §19 Abs. 2 InsO seit Erlass der Insolvenzordnung 1999

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TESTE DEIN WISSEN

§ 19 InsO Überschuldungsbegriff (01.01.1999)

 

Nach der alten Insolvenzverordnung liegt keine Überschuldung vor, wenn das Unternehmen mit seinem Vermögen alle Verbindlichkeiten (Gläubigeransprüche) decken kann.

Bei der Feststellung von Stilllegungsvermögen, gilt das Unternehmen als insolvent.

 

§ 19 InsO Überschuldungsbegriff (18.10.2008)

 

Nach der neuen Insolvenzverordnung muss das Fortführungsvermögen nicht mehr alle Verbindlichkeiten (Gläubigeransprüche) decken.

Es wird davon ausgegangen, dass mit den zukünftigen Cashflows (Erlösen des Unternehmens), die Verbindlichkeiten gedeckt werden können. Bis wann die Tilgungen zu erfolgen haben wird nicht näher definiert. Demnach entsteht ein großer Interpretationszeitraum.


Zusatz:


Alte Fassung 1999

"Überschuldung liegt dann vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt. Bei der Bewertung des Vermögens ist jedoch die Fortführung des Unternehmens zugrunde zu legen."


Das bedetet: Eine Überschuldung liegt dann vor, wenn das Vermögen kleiner ist als die Schulden bzw. wenn das Eigenkapital kleiner ist als Null ist. Die Fortführungsprognose ist das Kriterium für den Wertansatz beim Vermögen. War das Vermögen erstmal bewertet und um die Schulden vermindert, dann gab es für die Interpreation der Ergebnisse keinen Spielraum mehr.


Neue Fassung seit 2008

"Überschuldung liegt dann vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich."


Hier werden die Fortführungsprognose und die Überschuldung auf eine Stufe gestellt, wodurch eine negative Differenz zwischen Vermögen und Schulden keinen Insolvenzantrag wegen Überschuldung mehr nach sich zieht, wenn die Fortführungsprognose positiv ausfällt. Dadurch kann ein Unternehmen rechnerisch überschuldet sein, rechtlich aber nicht.

Eine rechtliche Überschuldung liegt erst vor, wenn eine rechnerische Überschuldung unhd gleichzeitig eine negative Fortführungsprognose vorliegt

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Q:

                                               

Aufgabe 2 (SS 14, A2):

                   

Diskutieren Sie, ob ‚menschliche Arbeitskräfte‘ die Eigenschaften eines Produktionsfaktors besitzen.

                                       


A:

Produktionsfaktoren sind der Input, um Output zu erzeugen.

 

  • Knappheit: Arbeitskräfte sind knapp --> Arbeitskräftemangel.
  • Bewertbarkeit: Arbeitskräfte lassen sich durch den Lohn den sie erhalten bewerten.
  • Nutzenstiftung: Arbeitskräfte schaffen durch ihre Arbeit einen Nutzen.
Q:

                                               

Aufgabe 6: WS 15/16 A1

                   

In einem aktuellen und vielfach aufgelegten Lehrbuch zu Grundlagen und Problemen der Betriebswirtschaft stößt man auf folgende Aussage zum finanziellen Gleichgewicht:

                   

„Das finanzielle Gleichgewicht ist bei einem Unternehmen gewährt, wenn es zu jedem Zeitpunkt den dann fälligen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.“

                                       

c)  Nehmen Sie vor dem Hintergrund Ihrer bisherigen Antworten kritisch Stellung zum obigen Zitat.

A:

Das Zitat ist falsch. Das partielle finanzielle Gleichgewicht bei einem Unternehmen ist gewährt, wenn die Schuldendeckungsfähigkeit und die Zahlungsfähigkeit gegeben ist. Das totale FGG wird erreicht,  wenn die Zielkonzeption des Unternehmens erreicht wird und gleichzeitig das partielle finanzielle Gleichgewicht. 

(wenn nur das gefragt wird auch die Wörter näher erläutern)

Q:

Was ist ein dispositiver Faktor?  

A:

Ein dispositiver Produktionsfaktor ist nach Gutenberg ein Faktor der die Elementarfaktoren menschliche Arbeitskraft und Betriebsmittel und Werkstoffe miteinander kombiniert (also bspw. Planung und Leitung).

Q:

d) Was verstehen Sie unter der Dualismusthese bei der betrieblichen Leistungserstellung?

A:

Unter der Dualismusthese der betrieblichen Leistungserstellung versteht man die Kombination von nicht-monetären und monetären Faktoren bei der Produktion und/oder Dienstleistung.

Q:

Aufgabe 1 (WS 09/10, A3):

b)  Begründen Sie die Produktionsfaktoreigenschaften des monetären Faktors in Zahlungsqualität.

A:
  • Knappheit: Geld ist ein knappes Gut, das nicht frei zur Verfügung steht.
  • Bewertbarkeit: Geld wird mit einem Preis bemessen. Dieser Preis ist der Zins.
  • Nutzenstiftend: Geld schafft Liquidität und Zahlungsfähigkeit für den Besitzer.
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Q:

Zusatz Aufgabe vom Typen:

Erläutern Sie die Ausnahme, bei der trotz eines Moratoriums oder Reschedulings der
geplante und der tatsächliche Finanzerfolg für den Investor identisch sind. Ziehen Sie bei
der Beantwortung auch investitionstheoretische Überlegungen heran.

A:

Liegt der Zins bei Null liegt dann haben das Moratorium und das Rescheduling keine Auswirkungen auf den Finanzerfolg!


Moratorium: vertraglich vereinbarter oder gesetzlich angeordneter Aufschub

Rescheduling: arrange a new scheme of repayments of (a debt).

Q:

c) Welche Rolle spielen monetäre und nicht-monetäre Produktionsfaktoren in der Konzept-Struktur von Deppe?

A:

Welche Rolle spielen monetäre und nicht-monetäre Faktoren bei Deppe:

 

Nicht-monetäre Faktoren (Technisch-organische Produktionsfaktoren) sind direkt an der betrieblichen Leistungserstellung beteiligt: 

  • Menschliche Arbeitskraft
  • Betriebsmittel und Werkstoffe
  • Information und Kommunikation.

 

Monetäre Faktoren gehören zum liquiditätsmäßig-finanziellen Bereich, sind bankbetriebliche Leistungen und indirekt an der betrieblichen Leistungserstellung beteiligt:

  • Zahlungsqualität: Zahlungsfähigkeit des Betriebs zur Bedienung kf. Verbindlichkeiten
  • Haftungsqualität: Reinvermögen des Betriebes um Haftschäden zu tilgen
Q:

Was verstehen Sie unter der Dualismusthese?

A:

Besagt, dass jede Produktion oder Dienstleistung monetäre und nicht monetäre Produktionsfaktoren beinhaltet.

Q:


Gutenberg definierte Produktionsfaktoren als menschliche Arbeitskraft, Betriebsmittel, Werkstoffe und den dispositiven Faktor. Auf Kreditinstitute bezogen, ist dieses Faktorsystem nicht ausreichend, weshalb Deppe das System modifizierte.

3b) Erläutern Sie Deppes Modifikation des Gutenbergschen Faktorsystems.


A:

Das Gutenbergesche Faktorsystem enthält die Produktionsfaktoren:

  • Menschliche Arbeitskraft
  • Betriebsmittel & Werkstoffe
  • Und den dispositiven Produktionsfaktor (Planung, Leitung etc.)

 

Demnach unterscheidet das Faktorsystem zwischen objektbezogener und dispositiver menschlicher Arbeit und ist auf die Erstellung von Sachleistungen ausgerichtet.

 

Deppe fasst die Ergebnisse menschlicher Arbeitskraft zusammen und ergänzt um den Faktor ,,Information und Kommunikation’’ sowie den monetären Faktor:

 

Zahlungsqualität: Zahlungsfähigkeit des Betriebs zur Bedienung kf. Verbindlichkeiten

Haftungsqualität: Reinvermögen des Betriebes um Haftschäden zu tilgen

 

Grund für die Modifizierung: Unter anderem stand den Zinskosten, kein Produktionsfaktor gegenüber.

                                            

Q:

Aufgabe 1 (WS 09/10, A3): 

 

a)  Nennen Sie die Eigenschaften, die Produktionsfaktoren besitzen müssen, damit sie als solche gelten können.

A:

Eigenschaften von Produktionsfaktoren um als solche zu gelten:

 

  • Knappheit: Der Faktor muss knapp sein.
  • Nutzenstiftung: Der Faktor muss einen nutzen stiften.
  • Bewertbarkeit: Das Gut muss bewertbar sein. (z.B. durch einen Preis)
Q:

Dispositive Arbeitsleistungen

A:

Dispositive Arbeitsleistungen sind nach Gutenberg Arbeiten die mit der Steuerung und Lenkung von betrieblichen Prozessen zusammenhängen.

Q:

Erläutern Sie kurz die unterscheidlichen Überschuldungsdefinitionen Nach §19 Abs. 2 InsO seit Erlass der Insolvenzordnung 1999

A:

§ 19 InsO Überschuldungsbegriff (01.01.1999)

 

Nach der alten Insolvenzverordnung liegt keine Überschuldung vor, wenn das Unternehmen mit seinem Vermögen alle Verbindlichkeiten (Gläubigeransprüche) decken kann.

Bei der Feststellung von Stilllegungsvermögen, gilt das Unternehmen als insolvent.

 

§ 19 InsO Überschuldungsbegriff (18.10.2008)

 

Nach der neuen Insolvenzverordnung muss das Fortführungsvermögen nicht mehr alle Verbindlichkeiten (Gläubigeransprüche) decken.

Es wird davon ausgegangen, dass mit den zukünftigen Cashflows (Erlösen des Unternehmens), die Verbindlichkeiten gedeckt werden können. Bis wann die Tilgungen zu erfolgen haben wird nicht näher definiert. Demnach entsteht ein großer Interpretationszeitraum.


Zusatz:


Alte Fassung 1999

"Überschuldung liegt dann vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt. Bei der Bewertung des Vermögens ist jedoch die Fortführung des Unternehmens zugrunde zu legen."


Das bedetet: Eine Überschuldung liegt dann vor, wenn das Vermögen kleiner ist als die Schulden bzw. wenn das Eigenkapital kleiner ist als Null ist. Die Fortführungsprognose ist das Kriterium für den Wertansatz beim Vermögen. War das Vermögen erstmal bewertet und um die Schulden vermindert, dann gab es für die Interpreation der Ergebnisse keinen Spielraum mehr.


Neue Fassung seit 2008

"Überschuldung liegt dann vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich."


Hier werden die Fortführungsprognose und die Überschuldung auf eine Stufe gestellt, wodurch eine negative Differenz zwischen Vermögen und Schulden keinen Insolvenzantrag wegen Überschuldung mehr nach sich zieht, wenn die Fortführungsprognose positiv ausfällt. Dadurch kann ein Unternehmen rechnerisch überschuldet sein, rechtlich aber nicht.

Eine rechtliche Überschuldung liegt erst vor, wenn eine rechnerische Überschuldung unhd gleichzeitig eine negative Fortführungsprognose vorliegt

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