Entwicklungspsycho3 at Universität Greifswald | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Entwicklungspsycho3 an der Universität Greifswald

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TESTE DEIN WISSEN
Gibt es Universalgrammatik?


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TESTE DEIN WISSEN

->gravierende Unterschiede zwischen existierenden Grammatiken (z.B. in Finnland kein Unterschied zw. bestimmten & unbestimmten Artikel, anders als in Deutschland)

 

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TESTE DEIN WISSEN

Spracherwerb als fundamentale Entwicklungsaufgabe


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TESTE DEIN WISSEN

-Fremdsprachenerwerb vs Erwerb der Muttersprache

->Laute, Wörter, Bedeutung, Kommunikation

-Anlage-Umwelt-Kontroverse

-Noam Chomsky (* 1928), Linguist ->Nativismus 

->„Sprachorgan“ (language acquisition device)

->angeborenes Sprachwissen: universale Grammatik (sensibel für gesprochene Sprache)

->für Spracherwerb vorbereitet ->sagt Sprache ist speziell

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TESTE DEIN WISSEN

Hat die Sprachfunktion eine spezielle biologische Basis? -Plastizität


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TESTE DEIN WISSEN

-Sprachverarbeitung in rechten Hemisphäre

->bei ca. einem Drittel der Linkshänder

->bei Entfernung/Schädigung der linken Hemisphäre im 1. Lebensjahr (Sprachentwicklung normal)

-günstige Prognosen bei lokaler Schädigung der linken Hemisphäre im 1. Lebensjahr

->Sprachleistungen im Normalbereich im Alter von 4-5 Jahren

 

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TESTE DEIN WISSEN

Prosodie vs Phonologie


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TESTE DEIN WISSEN

-Prosodie vs. Phonologie (akustische Merkmale)

->Prosodie betrifft Sprachmelodie, -rhythmus („Musik“)

->schon wenige Tage alte Babys bevorzugen Muttersprache

->Phonologie betrifft Lautstruktur ->“ba“ & „pa“ diskriminieren

-rezeptive (aktiv vokalisieren) vs. produktive (produzieren) phonologische Entwicklung

->Lautdiskrimination, Sprachsegmentierung

->Sprechen: Produktion von Lauten, Silben und Wörtern

 

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TESTE DEIN WISSEN

Zwei visuelle Systeme


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TESTE DEIN WISSEN

-ventrales System: Was? Wer?

->Identifikation (das, was ich ergreife) 

-dorsales System: Wo? Wie? ->bildet sich früher aus & hat Vorsprung vor ventralem Pfad

->Lokalisation

->Bewegungssteuerung (greifen von Gegenständen)

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TESTE DEIN WISSEN

Drei Aufgaben der Wahrnehmung


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TESTE DEIN WISSEN

-Aufmerksamkeit richten ->Handlungssteuerung & Umweltanpassung 

-Erkennen: Was? ->ventral

-Lokalisieren: Wo? ->dorsal

 

->Beispiel: Überqueren einer Straße

-Aufmerksamkeit auf Straße richten ->Konzentration auf Straße 

-Was bewegt sich auf der Straße?

->Schatten, Fußgänger, Fahrrad oder Auto?

-Befindet sich das Fahrzeug auf „Kollisionskurs“? Wie viel Zeit bleibt mir für das Überqueren?

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TESTE DEIN WISSEN

Anlage-Umwelt-Debatte -Konstruktivismus

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TESTE DEIN WISSEN

=Zwischenposition: aus Erfahrung „konstruiertes“ Wissen (Empirismus & Nativismus vereint ->Reflexe & Interaktion mit Umwelt konstruiert Wissen)

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TESTE DEIN WISSEN

Visuelle Aufmerksamkeit -Orientierungsreaktion (OR) & Habituierung


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TESTE DEIN WISSEN

->OR = automatische Aufmerksamkeitszuwendung (vgl.o.) ->mehr Aufmerksamkeit 

->OR & Habituierung auch bei Säuglingen, die ohne Kortex geboren wurden!

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TESTE DEIN WISSEN

Ökologische Wahrnehmungspsychologie -James J. Gibson & Eleanor J. Gibson


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TESTE DEIN WISSEN

1. Annahme: angeborene Wahrnehmungsfähigkeiten, die für das Überleben wichtig sind (Nativismus)

2. Annahme: enge Kopplung von Wahrnehmung & Motorik (wird immer differenzierter)

->Wahrnehmung von „Angeboten“ (affordances) ist nicht angeboren (was man mit ihnen machen kann) ->nimmt Stuhl wahr, um sich raufzusetzen (lernen durch Erfahrung)

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TESTE DEIN WISSEN

Visuelle Aufmerksamkeit -

Reizintensität

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TESTE DEIN WISSEN

-Säuglinge bevorzugen mittlere Stimulation (weder geringe, noch starke Reize)

->auch über verschiedene Sinnesmodalitäten hinweg (wie leise & laute Geräusche)

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TESTE DEIN WISSEN

Visuelle Aufmerksamkeit -

Reizkomplexität

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TESTE DEIN WISSEN

->Hypothese der moderaten Diskrepanz (bevorzugen mittlere Komplexität, die dem Entwicklungsstand entspricht)

->verallgemeinerbar auf kognitive Entwicklung (Interesse des unerwarteten, was aber fassbar ist & eigenen Horizont zugänglich/verständlich ist)

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TESTE DEIN WISSEN

Visuelle Aufmerksamkeit -Zwei Arten von Reizmerkmalen (Cohen, 1972)


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TESTE DEIN WISSEN

-Aufmerksamkeit erregende (attention-getting) =automatische Prozesse (plötzlich lautes Geräusch)

->ändern sich wenig mit dem Alter

-Aufmerksamkeit erhaltende (attention-holding) =entwickelt sich (nicht automatisch) 

->ändern sich stark im Laufe der Entwicklung

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Q:
Gibt es Universalgrammatik?


A:

->gravierende Unterschiede zwischen existierenden Grammatiken (z.B. in Finnland kein Unterschied zw. bestimmten & unbestimmten Artikel, anders als in Deutschland)

 

Q:

Spracherwerb als fundamentale Entwicklungsaufgabe


A:

-Fremdsprachenerwerb vs Erwerb der Muttersprache

->Laute, Wörter, Bedeutung, Kommunikation

-Anlage-Umwelt-Kontroverse

-Noam Chomsky (* 1928), Linguist ->Nativismus 

->„Sprachorgan“ (language acquisition device)

->angeborenes Sprachwissen: universale Grammatik (sensibel für gesprochene Sprache)

->für Spracherwerb vorbereitet ->sagt Sprache ist speziell

Q:

Hat die Sprachfunktion eine spezielle biologische Basis? -Plastizität


A:

-Sprachverarbeitung in rechten Hemisphäre

->bei ca. einem Drittel der Linkshänder

->bei Entfernung/Schädigung der linken Hemisphäre im 1. Lebensjahr (Sprachentwicklung normal)

-günstige Prognosen bei lokaler Schädigung der linken Hemisphäre im 1. Lebensjahr

->Sprachleistungen im Normalbereich im Alter von 4-5 Jahren

 

Q:

Prosodie vs Phonologie


A:

-Prosodie vs. Phonologie (akustische Merkmale)

->Prosodie betrifft Sprachmelodie, -rhythmus („Musik“)

->schon wenige Tage alte Babys bevorzugen Muttersprache

->Phonologie betrifft Lautstruktur ->“ba“ & „pa“ diskriminieren

-rezeptive (aktiv vokalisieren) vs. produktive (produzieren) phonologische Entwicklung

->Lautdiskrimination, Sprachsegmentierung

->Sprechen: Produktion von Lauten, Silben und Wörtern

 

Q:

Zwei visuelle Systeme


A:

-ventrales System: Was? Wer?

->Identifikation (das, was ich ergreife) 

-dorsales System: Wo? Wie? ->bildet sich früher aus & hat Vorsprung vor ventralem Pfad

->Lokalisation

->Bewegungssteuerung (greifen von Gegenständen)

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Q:

Drei Aufgaben der Wahrnehmung


A:

-Aufmerksamkeit richten ->Handlungssteuerung & Umweltanpassung 

-Erkennen: Was? ->ventral

-Lokalisieren: Wo? ->dorsal

 

->Beispiel: Überqueren einer Straße

-Aufmerksamkeit auf Straße richten ->Konzentration auf Straße 

-Was bewegt sich auf der Straße?

->Schatten, Fußgänger, Fahrrad oder Auto?

-Befindet sich das Fahrzeug auf „Kollisionskurs“? Wie viel Zeit bleibt mir für das Überqueren?

Q:

Anlage-Umwelt-Debatte -Konstruktivismus

A:

=Zwischenposition: aus Erfahrung „konstruiertes“ Wissen (Empirismus & Nativismus vereint ->Reflexe & Interaktion mit Umwelt konstruiert Wissen)

Q:

Visuelle Aufmerksamkeit -Orientierungsreaktion (OR) & Habituierung


A:

->OR = automatische Aufmerksamkeitszuwendung (vgl.o.) ->mehr Aufmerksamkeit 

->OR & Habituierung auch bei Säuglingen, die ohne Kortex geboren wurden!

Q:

Ökologische Wahrnehmungspsychologie -James J. Gibson & Eleanor J. Gibson


A:

1. Annahme: angeborene Wahrnehmungsfähigkeiten, die für das Überleben wichtig sind (Nativismus)

2. Annahme: enge Kopplung von Wahrnehmung & Motorik (wird immer differenzierter)

->Wahrnehmung von „Angeboten“ (affordances) ist nicht angeboren (was man mit ihnen machen kann) ->nimmt Stuhl wahr, um sich raufzusetzen (lernen durch Erfahrung)

Q:

Visuelle Aufmerksamkeit -

Reizintensität

A:

-Säuglinge bevorzugen mittlere Stimulation (weder geringe, noch starke Reize)

->auch über verschiedene Sinnesmodalitäten hinweg (wie leise & laute Geräusche)

Q:

Visuelle Aufmerksamkeit -

Reizkomplexität

A:

->Hypothese der moderaten Diskrepanz (bevorzugen mittlere Komplexität, die dem Entwicklungsstand entspricht)

->verallgemeinerbar auf kognitive Entwicklung (Interesse des unerwarteten, was aber fassbar ist & eigenen Horizont zugänglich/verständlich ist)

Q:

Visuelle Aufmerksamkeit -Zwei Arten von Reizmerkmalen (Cohen, 1972)


A:

-Aufmerksamkeit erregende (attention-getting) =automatische Prozesse (plötzlich lautes Geräusch)

->ändern sich wenig mit dem Alter

-Aufmerksamkeit erhaltende (attention-holding) =entwickelt sich (nicht automatisch) 

->ändern sich stark im Laufe der Entwicklung

Entwicklungspsycho3

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