BioPsycho2 at Universität Greifswald | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Deklaratives Langzeitgedächtnis -Konsolidierung ohne medialen Temporallappen


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TESTE DEIN WISSEN

-wenn Bild in KZG enkodiert ->unterschiedl. Aktivierung unterschiedl. Areale (vis., aud.,…)

->bei Hinweiscues (vis. ->Bild, aud. ->Stimme) wird Erinnerung abgerufen 

->wenn Konsolidierung abgeschlossen, dann ist med. Temporrallappen nicht mehr nötig, sondern nur Hinweiscues, um Gedächtnisinhalte zu aktivieren 

 

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TESTE DEIN WISSEN

Zusammenfassung -Deklaratives Langzeitgedächtnis 


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TESTE DEIN WISSEN

-Amnesien lassen sich in retrograde & anterograde Amnesien unterscheiden

-Patient H.M. zeigte keine Defizite im Kurzzeitgedächtnis oder non-deklarativen Langzeitgedächtnis, aber Probleme bei Einspeicherung (Konsolidierung) neuer deklarativer Gedächtnisinhalte (anterograde Amnesie)

->Hippocampus nicht Ort des deklarativen Gedächtnisses

-Hippocampus & angrenzende Areale im medialen Temporallappen sind kritisch an Konsolidierung deklarativer Gedächtnisinhalte beteiligt

-aktuelle Modelle gehen davon aus, dass mediale Temporallappen, sowie mediale Zwischenhirn inkl. der Mamillarkörper & mediodorsalen Thalamus, deklarative Gedächtnisinhalte in Langzeit-Speicherform überführen

-Speicherung deklarativer Gedächtnisinformationen erfolgt in kortikalen Strukturen

 

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TESTE DEIN WISSEN

Zusammenfassung -kortikale & subkortikale Kontrolle


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TESTE DEIN WISSEN

-motorische Kontrolle der distalen Muskulatur verläuft über Pyramidenbahn

-extrapyramidalen Bahnen (vom Mittelhirn & Hirnstamm ausgehen) umfassen verschiedene Fasertrakte & sind u.a. an Kontrolle der Körperhaltung beteiligt

-Kleinhirn dient insbesondere zeitlichen Feinabstimmung von Bewegungen ->Lidschlagkonditionierung

-Basalganglien beinhalten Netzwerk hemmender & aktivierender Kerne

->dienen der Auswahl, Überprüfung & Modulation von Bewegungsentwürfen

 

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TESTE DEIN WISSEN

Subduralhämatom


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TESTE DEIN WISSEN

=Blutung zwischen Dura & Gehirn 

-Ruptur einer Vene

->unter Dura Mater =Druckstellen auf Gehirn =Schlaganfall

->kleinere Blutungen

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TESTE DEIN WISSEN

Hirnstamm -Formatio reticularis


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TESTE DEIN WISSEN

-Hirnstamm (Truncus cerebri) = unter Zwischenhirn gelegene Hirnstrukturen (engeren Sinne ohne Cerebellum): Medulla oblongata, Pons, Mesencephalon (Mittelhirn)

-Formatio reticularis

->weitverzweigtes Netzwerk von Kerngebieten im Hirnstamm

->reticularis (lat.) = netzartig ->lokales Netz

->'Hirnschrittmacher‘ -rhythmische Erregung (Aktivität der Nervenzellen im Gehirn, wenn nichts zu tun hat ->wird nicht abgeschaltet)

-wichtige Kerngebiete (Neurotransmitter-Funktion des Hirns wird reguliert):

->Raphe-Kerne (serotonerges System)

->Locus coeruleus (noradrenerges System)

-Funktion:

-Vitalfunktionen (=vegetativ-motorischen Reflexe) =Niesen, Husten, Atmen, Schlucken 
-unterstützt Stütz- & Zielmotorik 

 

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TESTE DEIN WISSEN

Hirnstamm -Formatio reticularis: Afferenzen & Efferenzen


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TESTE DEIN WISSEN

-afferente Verbindungen

->Erregungen aller Sinnesmodalitäten

->Schmerz, Temperatur, Berührung

->optisch, auditiv, vestibular

->motorische Informationen

-efferente Verbindungen

->zum Rückenmark (retikulospinal), Muskeltonus

->zum Thalamus (retikulothalamisch) -aufsteigendes retikuläres Aktivierungssystem (ARAS) (=allg. Aktivierung)

 

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TESTE DEIN WISSEN

Zusammenfassung -Schutz- & Versorgungssystem


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TESTE DEIN WISSEN

-Gehirn besteht aus phylogenetisch älteren Abschnitten Rhomb- & Mesenzephalon, sowie aus jüngeren Di- & Telencephalon

->zu Schutzsystemen des Gehirns & Rückenmarks gehören 3 Hirnhäute (Dura, Arachnoidea, Pia mater), 4 mit CSF gefüllte Ventrikel bzw. Subarachnoidalraum, sowie Blut-Hirn-Schranke

->Blutversorgung geschieht über weitverzweigtes Arteriennetz

-Gefäßverschlüsse können zu spezifischen Funktionsausfällen führen

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TESTE DEIN WISSEN

Epi- & Subthalamus


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TESTE DEIN WISSEN

Epithalamus

-Epiphyse (Zirbeldrüse, Corpus pineale)

->Melatoninproduktion

-Epiphysenstiele (Habenulae) & Stria medullaris

->Teil der Riechbahn

-(Commissura posterior

Subthalamus

-Nucleus subthalamicus ->Grenze Di- &Telencephalon

-Globus pallidus (Pallidum) ->Grenze Di- &Telencephalon

->funktionell den Basalganglien zugeordnet (Motorik)

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TESTE DEIN WISSEN

Zusammenfassung -Diencephalon 


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TESTE DEIN WISSEN

-wichtige Strukturen im Diencephalon = Thalamus & Hypothalamus (mit Hypophyse)

->Thalamus bildet die sensorische Relaisstation ('Tor zum Bewusstsein), Umschaltstation von motorischer & emotionaler „Planung“ & steuert Vigilanz (Breite der Aufmerksamkeit) & selektive Aufmerksamkeit

-spezifische Kerngebiete Thalamus = Teil Seh- (Corpus geniculatum laterale) bzw. Hörbahn (Corpus geniculatum mediale) ->Umschaltstation

-Hypothalamus spielt übergeordnete Rolle bei Regulation vegetativer Funktionen

->zudem ist Hypothalamus zentrale Struktur der endokrinen (hormonellen) Systeme

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TESTE DEIN WISSEN

Telencephalon -Bestandteile 


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TESTE DEIN WISSEN

-Basalganglien

-Limbisches System

-Cortex

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TESTE DEIN WISSEN

Korbinian Brodmann (1868-1918)


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TESTE DEIN WISSEN

-vergleichende Lokalisationslehre der Großhirnrinde in Prinzipien, dargestellt auf Grund des Zellenaufbaus (1909)

->erkannt, dass es unterschiedliche Schichten mit unterschiedlichen Funktionen gibt

 

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TESTE DEIN WISSEN

Zusammenfassung -Neuroanatomie I


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TESTE DEIN WISSEN

-in weißer Substanz des Rückenmarks verlaufen verschiedene auf- & absteigende Bahnen

->im Vorderstrang = motorische Efferenzen (Somata in grauer Substanz des RM), im Hinterstrang = sensorische Afferenzen (Somata in Spinalganglien)

-31 Spinal- & 12 Hirnnervenpaare werden PNS zugeordnet & beinhalten afferente &/oder efferente Nervenfasern

-im verlängerten RM (Medulla oblongata) verlaufen auf- & absteigende Bahnen & es liegen dort Steuerzentren für vegetative Funktionen

-Metencephalon bilden Pons & Cerebellum

-Mesencephalon besteht aus Tectum, Tegmentum & Hirnschenkeln

->funktional werden weitverzweigte Kerngebiete im Hirnstamm als Formatio reticularis zsm.gefasst

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Q:

Deklaratives Langzeitgedächtnis -Konsolidierung ohne medialen Temporallappen


A:

-wenn Bild in KZG enkodiert ->unterschiedl. Aktivierung unterschiedl. Areale (vis., aud.,…)

->bei Hinweiscues (vis. ->Bild, aud. ->Stimme) wird Erinnerung abgerufen 

->wenn Konsolidierung abgeschlossen, dann ist med. Temporrallappen nicht mehr nötig, sondern nur Hinweiscues, um Gedächtnisinhalte zu aktivieren 

 

Q:

Zusammenfassung -Deklaratives Langzeitgedächtnis 


A:

-Amnesien lassen sich in retrograde & anterograde Amnesien unterscheiden

-Patient H.M. zeigte keine Defizite im Kurzzeitgedächtnis oder non-deklarativen Langzeitgedächtnis, aber Probleme bei Einspeicherung (Konsolidierung) neuer deklarativer Gedächtnisinhalte (anterograde Amnesie)

->Hippocampus nicht Ort des deklarativen Gedächtnisses

-Hippocampus & angrenzende Areale im medialen Temporallappen sind kritisch an Konsolidierung deklarativer Gedächtnisinhalte beteiligt

-aktuelle Modelle gehen davon aus, dass mediale Temporallappen, sowie mediale Zwischenhirn inkl. der Mamillarkörper & mediodorsalen Thalamus, deklarative Gedächtnisinhalte in Langzeit-Speicherform überführen

-Speicherung deklarativer Gedächtnisinformationen erfolgt in kortikalen Strukturen

 

Q:

Zusammenfassung -kortikale & subkortikale Kontrolle


A:

-motorische Kontrolle der distalen Muskulatur verläuft über Pyramidenbahn

-extrapyramidalen Bahnen (vom Mittelhirn & Hirnstamm ausgehen) umfassen verschiedene Fasertrakte & sind u.a. an Kontrolle der Körperhaltung beteiligt

-Kleinhirn dient insbesondere zeitlichen Feinabstimmung von Bewegungen ->Lidschlagkonditionierung

-Basalganglien beinhalten Netzwerk hemmender & aktivierender Kerne

->dienen der Auswahl, Überprüfung & Modulation von Bewegungsentwürfen

 

Q:

Subduralhämatom


A:

=Blutung zwischen Dura & Gehirn 

-Ruptur einer Vene

->unter Dura Mater =Druckstellen auf Gehirn =Schlaganfall

->kleinere Blutungen

Q:

Hirnstamm -Formatio reticularis


A:

-Hirnstamm (Truncus cerebri) = unter Zwischenhirn gelegene Hirnstrukturen (engeren Sinne ohne Cerebellum): Medulla oblongata, Pons, Mesencephalon (Mittelhirn)

-Formatio reticularis

->weitverzweigtes Netzwerk von Kerngebieten im Hirnstamm

->reticularis (lat.) = netzartig ->lokales Netz

->'Hirnschrittmacher‘ -rhythmische Erregung (Aktivität der Nervenzellen im Gehirn, wenn nichts zu tun hat ->wird nicht abgeschaltet)

-wichtige Kerngebiete (Neurotransmitter-Funktion des Hirns wird reguliert):

->Raphe-Kerne (serotonerges System)

->Locus coeruleus (noradrenerges System)

-Funktion:

-Vitalfunktionen (=vegetativ-motorischen Reflexe) =Niesen, Husten, Atmen, Schlucken 
-unterstützt Stütz- & Zielmotorik 

 

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Q:

Hirnstamm -Formatio reticularis: Afferenzen & Efferenzen


A:

-afferente Verbindungen

->Erregungen aller Sinnesmodalitäten

->Schmerz, Temperatur, Berührung

->optisch, auditiv, vestibular

->motorische Informationen

-efferente Verbindungen

->zum Rückenmark (retikulospinal), Muskeltonus

->zum Thalamus (retikulothalamisch) -aufsteigendes retikuläres Aktivierungssystem (ARAS) (=allg. Aktivierung)

 

Q:

Zusammenfassung -Schutz- & Versorgungssystem


A:

-Gehirn besteht aus phylogenetisch älteren Abschnitten Rhomb- & Mesenzephalon, sowie aus jüngeren Di- & Telencephalon

->zu Schutzsystemen des Gehirns & Rückenmarks gehören 3 Hirnhäute (Dura, Arachnoidea, Pia mater), 4 mit CSF gefüllte Ventrikel bzw. Subarachnoidalraum, sowie Blut-Hirn-Schranke

->Blutversorgung geschieht über weitverzweigtes Arteriennetz

-Gefäßverschlüsse können zu spezifischen Funktionsausfällen führen

Q:

Epi- & Subthalamus


A:

Epithalamus

-Epiphyse (Zirbeldrüse, Corpus pineale)

->Melatoninproduktion

-Epiphysenstiele (Habenulae) & Stria medullaris

->Teil der Riechbahn

-(Commissura posterior

Subthalamus

-Nucleus subthalamicus ->Grenze Di- &Telencephalon

-Globus pallidus (Pallidum) ->Grenze Di- &Telencephalon

->funktionell den Basalganglien zugeordnet (Motorik)

Q:

Zusammenfassung -Diencephalon 


A:

-wichtige Strukturen im Diencephalon = Thalamus & Hypothalamus (mit Hypophyse)

->Thalamus bildet die sensorische Relaisstation ('Tor zum Bewusstsein), Umschaltstation von motorischer & emotionaler „Planung“ & steuert Vigilanz (Breite der Aufmerksamkeit) & selektive Aufmerksamkeit

-spezifische Kerngebiete Thalamus = Teil Seh- (Corpus geniculatum laterale) bzw. Hörbahn (Corpus geniculatum mediale) ->Umschaltstation

-Hypothalamus spielt übergeordnete Rolle bei Regulation vegetativer Funktionen

->zudem ist Hypothalamus zentrale Struktur der endokrinen (hormonellen) Systeme

Q:

Telencephalon -Bestandteile 


A:

-Basalganglien

-Limbisches System

-Cortex

Q:

Korbinian Brodmann (1868-1918)


A:

-vergleichende Lokalisationslehre der Großhirnrinde in Prinzipien, dargestellt auf Grund des Zellenaufbaus (1909)

->erkannt, dass es unterschiedliche Schichten mit unterschiedlichen Funktionen gibt

 

Q:

Zusammenfassung -Neuroanatomie I


A:

-in weißer Substanz des Rückenmarks verlaufen verschiedene auf- & absteigende Bahnen

->im Vorderstrang = motorische Efferenzen (Somata in grauer Substanz des RM), im Hinterstrang = sensorische Afferenzen (Somata in Spinalganglien)

-31 Spinal- & 12 Hirnnervenpaare werden PNS zugeordnet & beinhalten afferente &/oder efferente Nervenfasern

-im verlängerten RM (Medulla oblongata) verlaufen auf- & absteigende Bahnen & es liegen dort Steuerzentren für vegetative Funktionen

-Metencephalon bilden Pons & Cerebellum

-Mesencephalon besteht aus Tectum, Tegmentum & Hirnschenkeln

->funktional werden weitverzweigte Kerngebiete im Hirnstamm als Formatio reticularis zsm.gefasst

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