Pharmakologie ! at Universität Graz | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Pharmakologie ! an der Universität Graz

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Erklärung Bioäquivalenz ? 

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bioäquivalent sind nur Stoffe, die neben der selben AUC der Plasmakonzentration über Zeit, auch eine so gut wie gleiche Anflutungszeit haben (+/- 20 Prozent); dies bedeutet dass die maximal erreichte Konzentration auch zum gleichen Zeitpunkt erreicht werden muss; 

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4 direkte PSM ? 

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- Acetylcholin (wirkt auf M- und N-ACh; keine therapeutische Anw. da extrem kurze HWZ) 

- Betanechol (methyliertes Derivat Carbachol; leitet Miktion ein) 

- Carbachol (Analogen zu ACh aber stabiler gg. AChE; Senkung des Augeninnendrucks)

- Pilocarpin (kein Abbau durch AChE; tert. N macht es ZNS-Penetration; meist lokale Anwendung) 

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4 Parameter der Pharmakokinetik? 

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- Bioverfügbarkeit: die Menge an Wirkstoff die dem systematische Kreislauf tatsächlich zur Verfügung steht (meist gleichgesetzt mit Plasmakonzentration); beträgt i.v immer 100%

- Clearance: die Menge an Plasma die pro Minute von einem Stoff befreit werden kann; meist angegeben in ml/min; wir unterscheiden totale, Renate und extrarenale Clearence;

- Verteilungsvolumen: ist ein fiktiver Volumen, in dem sich ein Arzneistoff verteilen müsste um seine Plasmakonzentration zu erklären; 

- Eliminationshalbwertszeit: Zeit, in der die Plasmakonzentration eines Stoffes um die Hälfte reduziert wird; 

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Dosisintervall und Eliminationshalbwertszeit ?

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Vor allem bei Dauertherapien ist es unser Ziel einen "steady State" zu erreichen, sprich eine stabile Konzentration an Wirkstoff im Plasma; bei einer Dauerinfusion wird dieser Zustand nach einem Anfangs starken Anstieg zB nach 5HWZ erreicht;

den Zusammenhang zwischen HWZ und Dosisintervall haben wir mit dem relativ. Dosisintervall; ist dieses größer als 1, so ist Dosisinterval größer als HWZ  (nicht genügend time above treshhold, sprich therap. Konzentration wird nicht genügend erreicht),ist relativ. Dosisintervall kleiner als 1, so ist Dosisintervall kleiner als HWZ (Kumulationsgefahr und somit evtl. Toxizität); 

1 wäre perfekt; 


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Definition Wirkstoff, Arzneistoff und Arzneimittel?

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- Wirkstoffe: rufen durch Interaktion mit unserem Organismus eine biologische Wirkung hervor;

- Arzneistoffe: Stoffe, die der Vorbeugung, der Linderung, der Heilung und der Erkennung von Krankheiten dienen; 

- Arzneimittel: Zubereitung aus Arzneistoffen zur Anwendung an Mensch und Tier 


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Abbau über CYP-450 Erklären !

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- CYP450, ein Häm-Protein,  bindet in oxidiertem Zustand das 3-wertige Eisen an lipophiles Substrat; 

- durch eine Elektronentransferkette mit NADPH und POR (NADPH-Cytochrom-P450-Oxidoreduktase) wird Fe(3) zu Fe(2), und ist somit im Stande ein O2 zu binden; über eine weitere Elektronentransferkette wird nun ein weiteres Elektron übertragen, und es kommt mit 2H+ zu einer Abspaltung von einem der 2 O-Moleküle als Wasser; 

das andere aktivierte O wird nun auf Substrat übertragen (-OH Gruppe wird gebildet) und das Hämprotein und Eisen gehen wieder in den Grundzustand; 

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First-Pass-Effekt ?

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Der First-pass-Effekt beschreibt die erste Metabolisierung von Xenobiotika und lipophilen AST, um sie polarer und somit leichter Ausscheidbar zu machen;  in diesem Fall konzentrieren wir uns auf die Leber (auch pulmonale und gastrointestinaler FPE bekannt); über die Pfortader gelangt das Blut mit lipophilen AST oder Xenobiotika in die Leber, wo unser Körper versucht sie in 2 Reaktionsschritten polarer zu machen; 

Phase-1 Reaktionen sind Oxidationen, Reduktionen oder Hydrolysen; diese werden meist durch CYP450 Proteine vermittelt; 

Phase-2 Reaktionen beschreiben dann das Anhängen einer wasserlöslichen Gruppe; Beispiele sind Methyltransferasen, O-/N-Acetyltransferasen, UDP-Glukuronosyltransferasen etc. ; 


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Auswirkungen der Metabolisierung ?

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- in den meisten Fällen kommt es zu einer Bioinaktivierung, sprich Substanzen die eventuell ins unserem Körper Schaden angerichtet hätten werden unschädlich gemacht, aber auch Medikamente verlieren Wirkung; 

- Bioaktivierung; hierbei können sogenannte Pro-Drugs durch die Metabolisierungsprozesse erst an Wirkung gewinnen; ein Bsp wäre Levodopa; 

- Giftung; in den schlimmsten Fällen wird ein vorher unschädlicher Stoff durch Metabolisierung schädlich gemacht; 

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Erklärung Bioverfügbarkeit ? 

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die Bioverfügbarkeit beschreibt die %-uellen Anteil an Wirkstoff einer Arzneidosis, die dem systematischen Kreislauf unverändert zur Verfügung steht;

die Bioverfügbarkeit ist abhängig von Metabolisierung, jedoch nicht von der Resorptiongeschwindigkeit und Freisetzungsgeschwindigkeit;  

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Erklärung Ion-Trapping ?

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beschreibt die ph-Wert vermittelte Verteilung eines ionisierbaren AST; bei zunehmender Ionisation sinken auch die lipophilen Eigenschaften eines Stoffes, wodurch es diesem schwer fällt durch die Zellwand zu diffundieren; 

ein Beispiel wäre ASS, welcher mit einem pKs von 3,5 im Magensaft zu 50% in unionisierter Form vorliegt; somit können unionisierte Moleküle in die Magenschleimhautzellen diffundieren; da dort aber der pH-Wert bei 7 liegt, kommen nun die Moleküle zu 99% in ionisierter Form vor, wodurch sie nicht mehr lipophil genug sind um zurückzudiffundieren, sie sind nun in der Zelle gefangen; 

dies kann zur Schädigung der Magenschleimhaut führen, da die Cyclooxygenase und somit Prostaglandine gehemmt werden; 

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Indikation von PSM ?

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lokal: - Eng- und Offenwinkelglaukom; 

sytemisch: - postoperativ. zentrales anticholinerges Syndrom;

- vermind. Speichel- und Tränensekretion 

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Aktiver Transport: Mechanismen und Charakteristika?

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primär aktiver Transport wird über den Verbrauch von Energie (ATPase spaltet ATP zu ADP) angetrieben, und transportiert Stoffe entgegen ihrem Konzentrationsgradienten; 

ein BSP ist die Natrium-Kalium-ATPase; diese ist wichtig zur Aufrechterhaltung unseres Membranpotentiales und somit für jegliche Weiterleitung eines AP;

sek. aktiver Transport nutzt den durch den primär. aktiven Transport aufgebauten c-Gradienten, um per Symport zB Aminosäuren und Glucose in die Zelle zu bringen; 

ein Bsp wäre der Na/Glucose-Co-Transport; der von der Na/K-Pumpe aufgebaute c-Gradient will nun Na Wieder in die Zelle ziehen; durch ein Symportprotein wird nun Glucose mit Na zusammen in die Zelle gezogen; 


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Q:

Erklärung Bioäquivalenz ? 

A:

bioäquivalent sind nur Stoffe, die neben der selben AUC der Plasmakonzentration über Zeit, auch eine so gut wie gleiche Anflutungszeit haben (+/- 20 Prozent); dies bedeutet dass die maximal erreichte Konzentration auch zum gleichen Zeitpunkt erreicht werden muss; 

Q:

4 direkte PSM ? 

A:

- Acetylcholin (wirkt auf M- und N-ACh; keine therapeutische Anw. da extrem kurze HWZ) 

- Betanechol (methyliertes Derivat Carbachol; leitet Miktion ein) 

- Carbachol (Analogen zu ACh aber stabiler gg. AChE; Senkung des Augeninnendrucks)

- Pilocarpin (kein Abbau durch AChE; tert. N macht es ZNS-Penetration; meist lokale Anwendung) 

Q:

4 Parameter der Pharmakokinetik? 

A:

- Bioverfügbarkeit: die Menge an Wirkstoff die dem systematische Kreislauf tatsächlich zur Verfügung steht (meist gleichgesetzt mit Plasmakonzentration); beträgt i.v immer 100%

- Clearance: die Menge an Plasma die pro Minute von einem Stoff befreit werden kann; meist angegeben in ml/min; wir unterscheiden totale, Renate und extrarenale Clearence;

- Verteilungsvolumen: ist ein fiktiver Volumen, in dem sich ein Arzneistoff verteilen müsste um seine Plasmakonzentration zu erklären; 

- Eliminationshalbwertszeit: Zeit, in der die Plasmakonzentration eines Stoffes um die Hälfte reduziert wird; 

Q:

Dosisintervall und Eliminationshalbwertszeit ?

A:

Vor allem bei Dauertherapien ist es unser Ziel einen "steady State" zu erreichen, sprich eine stabile Konzentration an Wirkstoff im Plasma; bei einer Dauerinfusion wird dieser Zustand nach einem Anfangs starken Anstieg zB nach 5HWZ erreicht;

den Zusammenhang zwischen HWZ und Dosisintervall haben wir mit dem relativ. Dosisintervall; ist dieses größer als 1, so ist Dosisinterval größer als HWZ  (nicht genügend time above treshhold, sprich therap. Konzentration wird nicht genügend erreicht),ist relativ. Dosisintervall kleiner als 1, so ist Dosisintervall kleiner als HWZ (Kumulationsgefahr und somit evtl. Toxizität); 

1 wäre perfekt; 


Q:

Definition Wirkstoff, Arzneistoff und Arzneimittel?

A:

- Wirkstoffe: rufen durch Interaktion mit unserem Organismus eine biologische Wirkung hervor;

- Arzneistoffe: Stoffe, die der Vorbeugung, der Linderung, der Heilung und der Erkennung von Krankheiten dienen; 

- Arzneimittel: Zubereitung aus Arzneistoffen zur Anwendung an Mensch und Tier 


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Q:

Abbau über CYP-450 Erklären !

A:

- CYP450, ein Häm-Protein,  bindet in oxidiertem Zustand das 3-wertige Eisen an lipophiles Substrat; 

- durch eine Elektronentransferkette mit NADPH und POR (NADPH-Cytochrom-P450-Oxidoreduktase) wird Fe(3) zu Fe(2), und ist somit im Stande ein O2 zu binden; über eine weitere Elektronentransferkette wird nun ein weiteres Elektron übertragen, und es kommt mit 2H+ zu einer Abspaltung von einem der 2 O-Moleküle als Wasser; 

das andere aktivierte O wird nun auf Substrat übertragen (-OH Gruppe wird gebildet) und das Hämprotein und Eisen gehen wieder in den Grundzustand; 

Q:

First-Pass-Effekt ?

A:

Der First-pass-Effekt beschreibt die erste Metabolisierung von Xenobiotika und lipophilen AST, um sie polarer und somit leichter Ausscheidbar zu machen;  in diesem Fall konzentrieren wir uns auf die Leber (auch pulmonale und gastrointestinaler FPE bekannt); über die Pfortader gelangt das Blut mit lipophilen AST oder Xenobiotika in die Leber, wo unser Körper versucht sie in 2 Reaktionsschritten polarer zu machen; 

Phase-1 Reaktionen sind Oxidationen, Reduktionen oder Hydrolysen; diese werden meist durch CYP450 Proteine vermittelt; 

Phase-2 Reaktionen beschreiben dann das Anhängen einer wasserlöslichen Gruppe; Beispiele sind Methyltransferasen, O-/N-Acetyltransferasen, UDP-Glukuronosyltransferasen etc. ; 


Q:

Auswirkungen der Metabolisierung ?

A:

- in den meisten Fällen kommt es zu einer Bioinaktivierung, sprich Substanzen die eventuell ins unserem Körper Schaden angerichtet hätten werden unschädlich gemacht, aber auch Medikamente verlieren Wirkung; 

- Bioaktivierung; hierbei können sogenannte Pro-Drugs durch die Metabolisierungsprozesse erst an Wirkung gewinnen; ein Bsp wäre Levodopa; 

- Giftung; in den schlimmsten Fällen wird ein vorher unschädlicher Stoff durch Metabolisierung schädlich gemacht; 

Q:

Erklärung Bioverfügbarkeit ? 

A:

die Bioverfügbarkeit beschreibt die %-uellen Anteil an Wirkstoff einer Arzneidosis, die dem systematischen Kreislauf unverändert zur Verfügung steht;

die Bioverfügbarkeit ist abhängig von Metabolisierung, jedoch nicht von der Resorptiongeschwindigkeit und Freisetzungsgeschwindigkeit;  

Q:

Erklärung Ion-Trapping ?

A:

beschreibt die ph-Wert vermittelte Verteilung eines ionisierbaren AST; bei zunehmender Ionisation sinken auch die lipophilen Eigenschaften eines Stoffes, wodurch es diesem schwer fällt durch die Zellwand zu diffundieren; 

ein Beispiel wäre ASS, welcher mit einem pKs von 3,5 im Magensaft zu 50% in unionisierter Form vorliegt; somit können unionisierte Moleküle in die Magenschleimhautzellen diffundieren; da dort aber der pH-Wert bei 7 liegt, kommen nun die Moleküle zu 99% in ionisierter Form vor, wodurch sie nicht mehr lipophil genug sind um zurückzudiffundieren, sie sind nun in der Zelle gefangen; 

dies kann zur Schädigung der Magenschleimhaut führen, da die Cyclooxygenase und somit Prostaglandine gehemmt werden; 

Q:

Indikation von PSM ?

A:

lokal: - Eng- und Offenwinkelglaukom; 

sytemisch: - postoperativ. zentrales anticholinerges Syndrom;

- vermind. Speichel- und Tränensekretion 

Q:

Aktiver Transport: Mechanismen und Charakteristika?

A:

primär aktiver Transport wird über den Verbrauch von Energie (ATPase spaltet ATP zu ADP) angetrieben, und transportiert Stoffe entgegen ihrem Konzentrationsgradienten; 

ein BSP ist die Natrium-Kalium-ATPase; diese ist wichtig zur Aufrechterhaltung unseres Membranpotentiales und somit für jegliche Weiterleitung eines AP;

sek. aktiver Transport nutzt den durch den primär. aktiven Transport aufgebauten c-Gradienten, um per Symport zB Aminosäuren und Glucose in die Zelle zu bringen; 

ein Bsp wäre der Na/Glucose-Co-Transport; der von der Na/K-Pumpe aufgebaute c-Gradient will nun Na Wieder in die Zelle ziehen; durch ein Symportprotein wird nun Glucose mit Na zusammen in die Zelle gezogen; 


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