Nutztiere-Züchtung at Universität Graz | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Nutztiere-Züchtung an der Universität Graz

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Nutztiere-Züchtung Kurs an der Universität Graz zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Domestikation? Wann begann sie?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Der Mensch begann vor ca. 10 000 Jahren, Wildtiere über Generationen zu Haustieren zu „zähmen“.Man spricht dabei von Domestikation. Dadurch veränderten sich bei den Tieren Gestalt und Körper- größe, Färbung und Verhaltensmuster. Durch die Züchtung entstanden Herden, die sich von anderen Herden derselben Spezies unterschieden, da der Mensch hinsichtlich gewisser Kriterien züchtete. Dies ist der Beginn der Rassenbildung. In Vorderasien wurden bereits vor ca. 10 0000 bis 9 000 Jahren aus Bezoarziege und Wildschaf Ziegen und Schafe gezüchtet.


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was war das ursprüngliche Tier? (Hund, Schwein, Rind, Pferd, Huhn, Kaninchen)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

In Vorderasien wurden bereits vor ca. 10 0000 bis 9 000 Jahren aus Bezoarziege und Wildschaf Ziegen und Schafe gezüchtet. Es folgten der Hund (Wolf), das Schwein (Wildschwein), das Rind (Auerochse), das Pferd (Wildpferd), das Huhn (Bankivahuhn) und das Kaninchen (Wildkaninchen).


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was wird mit Erbgut bezeichnet?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Als Ergbut bezeichnet man alle Erbanlagen eines Tieres. In jeder Zelle im Tierkörper findet sich der Zellkern, welcher die Chromosomen (Kernschleifen) trägt. Die Chromosomen, winzig kleine Doppel- stäbchen, beinhalten die Erbanlagen und sind in ihrer Anzahl bei den einzelnen Spezies konstant. Ein Chromosomenpaar enthält immer einen Paarling von der Mutter und einen vom Vater. Rinder haben 60 Chromosomen im diploiden Chromosomensatz, Schafe 54, Pferde 64, Kaninchen 44, Schweine 36 und Hühner 78.


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was wird mit Gene bezeichnet?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Einzelne Abschnitte auf den Chromosomen, die für Merkmalausbildungen verantwortlich sind und Abläufe in den Lebensvorgängen der einzelnen Tiere koordinieren, nennt man Gene. Sie unterscheiden und prägen ein Individuum im Vergleich zur restlichen Population. Diese Funktion wird durch die DNS (Desoxyribonucleinsäure), engl. DNA erfüllt.


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Aus welchen vier Basen besteht die DNA?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

ein aus zwei Fäden bestehendes Molekül mit ihren Bausteinen Adenin, Thymin, Cytosin und Guanin.


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

In welchen drei Schritten wird das Erbgut übertragen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN


Für die Tierzuchtforschung werden sogenannte GEN-Karten und GEN-Orte verwendet. Bei der Be- fruchtung werden die genetischen Informationen von Samen- und Eizelle vereint, es entstehen neue Geninformationen. Die genetische Information durchläuft die Wachstumsphase (= Zellvermehrung), die Fortpflanzungsphase und die Leistungsphase. Sind die Tiere geschlechtsreif, produzieren sie in den Keimdrüsen (Hoden, Eierstöcke) befruchtungsfähige Keimzellen.

Somit wird das Erbgut in drei Schritten übertragen:􏰀 Befruchtung

 körperliche Entwicklung und

 Bildung und Übertragung der Keimzellen.

Je ähnlicher die Eltern genetisch veranlagt sind, umso einheitlicher die Nachkommen, doch grund- sätzlich ist die genetische Variation ausgesprochen groß: beim Rind können mit den 30 Chromo- somenpaaren bis zu 1 Milliarde verschiedene Varianten auftreten.


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wie werden plötzliche Veränderungen des Erbguts bezeichnet und wie werden sie hervorgerufen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Äußere Einflüsse (Strahlung, Gifte, ...) können Mutationen, plötzliche Veränderungen des Erbgutes, hervorrufen. Diese werden weitervererbt. Beispiele wären der Zwergwuchs bei Rindern und Haarlosigkeit bei Kaninchen. Vorteilige Genmutationen sind z. B. genetisch bedingte Hornlosigkeit bei Rindern.


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Genetik: Was bedeuten die folgenden Buchstaben P, F1, F2, R1 ?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Elterngeneration

1. Nachkommengeneration

2. Nachkommengeneration

1. Rückkreuzungsgeneration


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet homozygot?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

reinerbig, das Genpaar ist aus zwei gleichen Genen zusammengesetzt; z. B. W W (W = weiß)


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet heterozygot?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

mischerbiug

das Genpaar ist aus zwei verschiedenen Genen zusammengesetzt;  z. B. W S (W = weiß, S = schwarz)


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet dominant, rezessiv und intermediär?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

dominant=überdeckend

das Gen des Genpaares dominiert über anderes Gen; Großbuchstabe

rezessiv=weichend

das Gen setzt sich nicht gegenüber dem anderen durch; (weichend) Kleinbuchstabe

intermediär

beide Gene eines mischerbigen Paares sind gleich stark →Zwischenstufe bildet sich aus; z. B. w + s = w s (grau)





Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Züchtung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Züchtung bezeichnet die planmäßige Auswahl und Paarung von Lebewesen, um die nächste Gener- ation zu erhalten. Durch Züchtung von Tieren versucht man, ihre genetische Veranlagung hinsicht- lich gewisser, für den Menschen vorteiligen, Gesichtspunkte zu verbessern. Im Gegensatz dazu finden in freier Wildbahn Genveränderungen auf Basis von natürlicher Selektion statt. Die Anpass- ung von Lebewesen an veränderte Umstände bestimmt, ob Arten überleben und sich reproduzieren können.


Lösung ausblenden
  • 145315 Karteikarten
  • 2440 Studierende
  • 91 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Nutztiere-Züchtung Kurs an der Universität Graz - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was bedeutet Domestikation? Wann begann sie?

A:

Der Mensch begann vor ca. 10 000 Jahren, Wildtiere über Generationen zu Haustieren zu „zähmen“.Man spricht dabei von Domestikation. Dadurch veränderten sich bei den Tieren Gestalt und Körper- größe, Färbung und Verhaltensmuster. Durch die Züchtung entstanden Herden, die sich von anderen Herden derselben Spezies unterschieden, da der Mensch hinsichtlich gewisser Kriterien züchtete. Dies ist der Beginn der Rassenbildung. In Vorderasien wurden bereits vor ca. 10 0000 bis 9 000 Jahren aus Bezoarziege und Wildschaf Ziegen und Schafe gezüchtet.


Q:

Was war das ursprüngliche Tier? (Hund, Schwein, Rind, Pferd, Huhn, Kaninchen)

A:

In Vorderasien wurden bereits vor ca. 10 0000 bis 9 000 Jahren aus Bezoarziege und Wildschaf Ziegen und Schafe gezüchtet. Es folgten der Hund (Wolf), das Schwein (Wildschwein), das Rind (Auerochse), das Pferd (Wildpferd), das Huhn (Bankivahuhn) und das Kaninchen (Wildkaninchen).


Q:

Was wird mit Erbgut bezeichnet?

A:

Als Ergbut bezeichnet man alle Erbanlagen eines Tieres. In jeder Zelle im Tierkörper findet sich der Zellkern, welcher die Chromosomen (Kernschleifen) trägt. Die Chromosomen, winzig kleine Doppel- stäbchen, beinhalten die Erbanlagen und sind in ihrer Anzahl bei den einzelnen Spezies konstant. Ein Chromosomenpaar enthält immer einen Paarling von der Mutter und einen vom Vater. Rinder haben 60 Chromosomen im diploiden Chromosomensatz, Schafe 54, Pferde 64, Kaninchen 44, Schweine 36 und Hühner 78.


Q:

Was wird mit Gene bezeichnet?

A:

Einzelne Abschnitte auf den Chromosomen, die für Merkmalausbildungen verantwortlich sind und Abläufe in den Lebensvorgängen der einzelnen Tiere koordinieren, nennt man Gene. Sie unterscheiden und prägen ein Individuum im Vergleich zur restlichen Population. Diese Funktion wird durch die DNS (Desoxyribonucleinsäure), engl. DNA erfüllt.


Q:

Aus welchen vier Basen besteht die DNA?

A:

ein aus zwei Fäden bestehendes Molekül mit ihren Bausteinen Adenin, Thymin, Cytosin und Guanin.


Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

In welchen drei Schritten wird das Erbgut übertragen?

A:


Für die Tierzuchtforschung werden sogenannte GEN-Karten und GEN-Orte verwendet. Bei der Be- fruchtung werden die genetischen Informationen von Samen- und Eizelle vereint, es entstehen neue Geninformationen. Die genetische Information durchläuft die Wachstumsphase (= Zellvermehrung), die Fortpflanzungsphase und die Leistungsphase. Sind die Tiere geschlechtsreif, produzieren sie in den Keimdrüsen (Hoden, Eierstöcke) befruchtungsfähige Keimzellen.

Somit wird das Erbgut in drei Schritten übertragen:􏰀 Befruchtung

 körperliche Entwicklung und

 Bildung und Übertragung der Keimzellen.

Je ähnlicher die Eltern genetisch veranlagt sind, umso einheitlicher die Nachkommen, doch grund- sätzlich ist die genetische Variation ausgesprochen groß: beim Rind können mit den 30 Chromo- somenpaaren bis zu 1 Milliarde verschiedene Varianten auftreten.


Q:

Wie werden plötzliche Veränderungen des Erbguts bezeichnet und wie werden sie hervorgerufen?

A:

Äußere Einflüsse (Strahlung, Gifte, ...) können Mutationen, plötzliche Veränderungen des Erbgutes, hervorrufen. Diese werden weitervererbt. Beispiele wären der Zwergwuchs bei Rindern und Haarlosigkeit bei Kaninchen. Vorteilige Genmutationen sind z. B. genetisch bedingte Hornlosigkeit bei Rindern.


Q:

Genetik: Was bedeuten die folgenden Buchstaben P, F1, F2, R1 ?

A:

Elterngeneration

1. Nachkommengeneration

2. Nachkommengeneration

1. Rückkreuzungsgeneration


Q:

Was bedeutet homozygot?

A:

reinerbig, das Genpaar ist aus zwei gleichen Genen zusammengesetzt; z. B. W W (W = weiß)


Q:

Was bedeutet heterozygot?

A:

mischerbiug

das Genpaar ist aus zwei verschiedenen Genen zusammengesetzt;  z. B. W S (W = weiß, S = schwarz)


Q:

Was bedeutet dominant, rezessiv und intermediär?

A:

dominant=überdeckend

das Gen des Genpaares dominiert über anderes Gen; Großbuchstabe

rezessiv=weichend

das Gen setzt sich nicht gegenüber dem anderen durch; (weichend) Kleinbuchstabe

intermediär

beide Gene eines mischerbigen Paares sind gleich stark →Zwischenstufe bildet sich aus; z. B. w + s = w s (grau)





Q:

Was bedeutet Züchtung?

A:

Züchtung bezeichnet die planmäßige Auswahl und Paarung von Lebewesen, um die nächste Gener- ation zu erhalten. Durch Züchtung von Tieren versucht man, ihre genetische Veranlagung hinsicht- lich gewisser, für den Menschen vorteiligen, Gesichtspunkte zu verbessern. Im Gegensatz dazu finden in freier Wildbahn Genveränderungen auf Basis von natürlicher Selektion statt. Die Anpass- ung von Lebewesen an veränderte Umstände bestimmt, ob Arten überleben und sich reproduzieren können.


Nutztiere-Züchtung

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Nutztiere-Züchtung an der Universität Graz

Für deinen Studiengang Nutztiere-Züchtung an der Universität Graz gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Nutztiere-Züchtung Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Züchtung

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Zum Kurs
Nutztierhaltung

Fachhochschule Südwestfalen

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Nutztiere-Züchtung
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Nutztiere-Züchtung