C10 Sziento- Und Bibliometrische Verfahren at Universität Graz | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für C10 Sziento- und bibliometrische Verfahren an der Universität Graz

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen C10 Sziento- und bibliometrische Verfahren Kurs an der Universität Graz zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was sind sziento- und bibliometrische Methoden? S.479

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TESTE DEIN WISSEN
  • Identifikation der relevantesten Dokumente, Zeitschriften, Autoren oder Institutionen eines Fachgebiets mit Hilfe quantitativer Methoden
  • um Überblick über wissenschaftliche Veröffentlichungen und Zeitschriftentitel zurückzuerhalten
  • bibliometrische Gesetzmäßigkeiten geben Einblick in Verteilungszusammenhänge und -muster
    • bei Erstellung bibliometrischer Analysen idR nicht von einer Normalverteilung auszugehen, sondern schiefe Verteilung überwiegt
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Informetrie? Szientometrie? Bibliometrie? Patentometrie? Webometrie?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Informetrie (Oberbegriff)
    • statistische Analyse von Informationen generell
  • Szientometrie
    • -"- von wissenschaftlichen Informationen
  • Bibliometrie
    • -"- von wissenschaftlichen Publikationen
    • zur Untersuchung von Autorschafts-, Publikations- und Literaturnutzungsmustern
  • Patentometrie
    • Patente
  • Webometrie 
    • Internetdaten
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine Zitation? Was ist ein Zitationsindex? S.480

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TESTE DEIN WISSEN
  • Zitation: Bezugnahme in einer wissenschaftlichen Arbeit auf eine vorhergegangene Publikation
  • Zitationsindex 
    • geordnete Liste der zitierten Artikel, die jeweils von einer Liste der zitierten Artikel begleitet wird
    • zur Verbesserung des Information Retrievals wissenschaftlicher Veröffentlichungen
    • enthält nicht nur reine bibliografische Angaben, sondern auch die in einem Artikel referenzierten Fußnoten
    • Ziel: Autoren und Dokumente herausfinden, die den angegebenen Autor oder Dokument zitiert haben
    • Möglichkeit auch neuere Publikationen zur Thematik zu finden
  • Science Citation Index (Eugene Garfield)
    • in Buchform, aus verschiedenen Komponenten
      • Source Index: Aufsatz unter dem Namen jedes Autors finden
      • Permuterm Subject Index: Aufsätze unter Schlagworten finden
      • Citation Index (Hauptbestandteil): unter dem Namen des Erstautors gelistete Aufsätze, die im Berichtsjahr von anderen Wissenschaftlichen zitiert wurden unter Angabe der Zitatstellen
    • Garfields Grundannahme der Core Journals: in relativ geringer Zahl an Zeitschriften findet sich überwiegender Teil der zu einem Thema veröffentlichten Literatur
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TESTE DEIN WISSEN

Wozu dienen Indikatoren? S. 483-485

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TESTE DEIN WISSEN
  • dienen der Evaluation einzelner Publikationen, Autoren, Institute, Zeitschriften, Länder
  • Grundlegende Kennzahlen:
    1. absolute Zahl an veröffentlichen Publikationen (P)
    2. Menge an Zitationen (C)
    3. Zitate gelten als Kennzeichnung des Informationsflusses
  • Bekanntester Indikator: Impact Factor:
    1. Größenunabhängiges Tool zur Auswahl von Kernzeitschriften eines Fachbereichs
  • Zitate als „Währung“ der Wissenschaft:
    1. Je häufiger Artikel zitiert wird, desto größer sein Einfluss, desto „produktiver“ der Autor/das Institut/das Land
  • Problem:
    1. Fokus von Datenbanken wie Web of Science oder Scopus auf englischen Artikeln
    2. Z.B. nicht repräsentativ v.a. für Geistes- und Sozialwissenschaften, für andere schon eher, die vermehrt auf Englisch publizieren
    3. Weiteres Problem: Annahme, dass Zitate positiven Einfluss kennzeichnen (dabei auch negativer Einfluss möglich, wenn Autor mit anderem nicht einverstanden und auf ihn reagiert)
  • in gewissen Fachbereichen wird mehr, in manchen weniger publiziert, Mediziner mehr als Mathematiker
  • quantitative Methoden soll nicht qualitative Ansätze wie Peer Review und Begutachtungsprozesse durch Experten ersetzen, sondern mehr ergänzend wirken
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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe verschiedene informetrische Gesetze die zur Beschreibung der empirisch gefundenen Verteilungen formuliert wurden S.480-481

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TESTE DEIN WISSEN
  • Bradfords Gesetz
    • Artikel eines wissenschaftlichen Themas verteilen sich auf drei Gruppen von Zeitschriften
      • Gruppe 1: Core Journals
      • Gruppe 2: in regelmäßigen Abständen zu einem Thema veröffentlichte Journals
      • Gruppe 3: Journals, die wenig zu einem Thema beitragen
    • Zahl der Zeitschriften in jeder Gruppe im Verhältnis 1:n:n^2; n = Bradford multiplier
  • Lotkas Gesetz 
    • Produktivität der Autoren
    • viele Autoren publizieren wenig, wenige Autoren aber viel
    • Anzahl der Autoren, die n Beitrage veröffentlichen entsprechen 1/n^2 der Anzahl der Autoren, welche nur einen Beitrag veröffentlichen
  • Zipfsches Gesetz
    • Verteilung von Worten in einem Text
    • in bestimmten Text kommen wenige Worte sehr häufig vor  und viele sehr selten
    • Zusammenhang zwischen dem Rang r eines Wortes in gegebener Häufigkeitsverteilung der Worte im Text und der Häufigkeit f seines Vorkommens
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TESTE DEIN WISSEN

Welche einfachen Zitationskennwerte gibt es, was ist der h-Faktor und was sind seine Nachteile? S. 485

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TESTE DEIN WISSEN
  • CPP = Zitationsrate, durchschnittliche Anzahl an Zitationen pro Publikation
  • ermöglichen Vergleich von Autoren, Institutionen, Zeitschriften etc.
  • arithmetischer Mittelwert häufig, jedoch wäre Median besser, da bei arithmetischem Mittel wenige hochzitierte Dokumente die durchschnittliche Zitationsrate extrem beeinflussen
  • Impact Factor berücksichtigt Dokumenttyp, Publikations- und Zitationsfenster
  • h-Index:
    1. 10 bedeutet Autor hat mind. 10 Dokumente veröffentlicht, die jeweils mind. 10-mal zitiert worden sind
    2. Probleme:
      • Ignoriert Gesamtzahl von Publikationen (Autor könnte genau diese 10 oder noch 100 weitere Artikel haben)
      • Ignoriert genaue Verteilung der Zitationen (h-Index ist egal, ob die 10 Dokumente jeweils 10-mal oder 1000-mal zitiert wurden)
    3. h-Index trotzdem etabliert
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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe den Wachstum von Output in der Welt S.481-482

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TESTE DEIN WISSEN
  • deutliches Wachstum des Outputs der dargestellten Weltregionen durch eine ständig wachsende Zahl an Veröffentlichungen in den einzelnen Zeitschriften
  • Europa als führender Forschungsraum weltweit, gefolgt von Nordamerika und Asien-Pazifik-Region
  • Lotkas Gesetz: wenige Länder publizieren viel und viele Länder wenig 
    • -> USA überwiegend für nordamerikanischen Output zuständig, China für Asienraum
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TESTE DEIN WISSEN

Wozu dienen Normalisierte Zitationsindikatoren und welche 2 Methoden gibt es? S. 486

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TESTE DEIN WISSEN
  • um Unterschied in den Fachgebieten zu kompensieren, wird herkömmliche Zitationsrate berechnet
  • a-posteriori Methode (im Nachhinein):
    1. um Unterschied in Fachgebieten zu kompensieren, wird herkömmliche Zitationsrate berechnet & dann durch Erwartungswert geteilt
    2. Wert über 1 bedeutet besser als der Durchschnitt, Wert unter 1 schlechter, jedoch müssen hier Disziplinen schon definiert worden sein
    3. z.B. J-Factor
  • a-priori Methode (im Voraus):
    1. Zitationen von Dokumenten mit Disziplinen mit kurzen Referenzlisten (also wenigen zitierten Quellen) fallen mehr ins Gewicht, mit vielen, fallen weniger ins Gewicht
    2. z.B. Audience Factor
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TESTE DEIN WISSEN

Werden wissenschaftliche Publikationen mehr als Einzel- oder Mehrautorenschaft veröffentlicht? S. 482

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TESTE DEIN WISSEN
  • zunehmend weniger in Einzelautorenschaft, dafür verstärkt in Mehrautorenschaft
  • Mehrautorenschaft: Dokument hat 2 oder mehr Autoren 
  • eindeutiger Trend der Zunahme in allen Disziplinen
  • Bsp.: Physik: kontinuierlicher Anstieg der Mehrautorenschaft Dokumente , Umfang gemessen in Seiten steigt nur gering an, durchschnittliche Anzahl Autoren von 4,5 auf 7 gestigen in ca 10 Jahren
    • nicht überraschend, da auch physikalische Experimente überwiegend nur im Team bewältigbar
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Gewichtete Zitationskennwerte? S. 486

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ziel: Unterschiede durch unterschiedliche Gewichtung von Zitationen zeigen
  • Höheres Gewicht für Zitationen von wichtigen Quellen, als für Verweise von weniger wichtigen
  • Prinzip:
    • Wichtigkeit eines Knotens in Netzwerk höher, umso mehr er direkte und indirekte Verbindungen zu anderen Knoten hat --> umso besser seine Netzwerkposition
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TESTE DEIN WISSEN

Warum nehmen internationale Kooperationen zu? S.482

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TESTE DEIN WISSEN
  • internationale Kooperation = wenn Adressangabe der beteiligten Autoren mehr als ein Land umfasst
  • bieten Möglichkeit des wissenschaftlichen Austausch und der gegenseitigen Ergänzung an Möglichkeiten
  • häufigste Gründe für Kopublikationen generell:
    • Zugang zu Wissen, Fähigkeiten oder wissenschaftlichen Einrichtungen/Instrumenten
    • Teilen von Kosten und Risiken
    • gemeinsame Projekte
    • Etablieren von Standards
    • Lösen von überregionalen oder globalen Problemen
    • Wissenschaft als Zugang zu weiterer wirtschaftlicher oder politischer Verbundenheit
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind zeitbasierte Indikatoren? S. 487

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TESTE DEIN WISSEN
  • Alterungsstruktur und Verfallsprozess wie Halbwertszeit bei Radioaktivität
  • Halbwertszeit der Zitation (Cited Half-Life): Zeitpunkt an dem 50% aller Referenzen bzw. Zitationen veröffentlicht wurden
  • Mean Response Time: Dauer von der Publikation einer Veröffentlichung zum Erhalt der ersten Zitation und damit die Reaktionsgeschwindigkeit
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  • 117785 Karteikarten
  • 2136 Studierende
  • 78 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen C10 Sziento- und bibliometrische Verfahren Kurs an der Universität Graz - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was sind sziento- und bibliometrische Methoden? S.479

A:
  • Identifikation der relevantesten Dokumente, Zeitschriften, Autoren oder Institutionen eines Fachgebiets mit Hilfe quantitativer Methoden
  • um Überblick über wissenschaftliche Veröffentlichungen und Zeitschriftentitel zurückzuerhalten
  • bibliometrische Gesetzmäßigkeiten geben Einblick in Verteilungszusammenhänge und -muster
    • bei Erstellung bibliometrischer Analysen idR nicht von einer Normalverteilung auszugehen, sondern schiefe Verteilung überwiegt
Q:

Was ist Informetrie? Szientometrie? Bibliometrie? Patentometrie? Webometrie?

A:
  • Informetrie (Oberbegriff)
    • statistische Analyse von Informationen generell
  • Szientometrie
    • -"- von wissenschaftlichen Informationen
  • Bibliometrie
    • -"- von wissenschaftlichen Publikationen
    • zur Untersuchung von Autorschafts-, Publikations- und Literaturnutzungsmustern
  • Patentometrie
    • Patente
  • Webometrie 
    • Internetdaten
Q:

Was ist eine Zitation? Was ist ein Zitationsindex? S.480

A:
  • Zitation: Bezugnahme in einer wissenschaftlichen Arbeit auf eine vorhergegangene Publikation
  • Zitationsindex 
    • geordnete Liste der zitierten Artikel, die jeweils von einer Liste der zitierten Artikel begleitet wird
    • zur Verbesserung des Information Retrievals wissenschaftlicher Veröffentlichungen
    • enthält nicht nur reine bibliografische Angaben, sondern auch die in einem Artikel referenzierten Fußnoten
    • Ziel: Autoren und Dokumente herausfinden, die den angegebenen Autor oder Dokument zitiert haben
    • Möglichkeit auch neuere Publikationen zur Thematik zu finden
  • Science Citation Index (Eugene Garfield)
    • in Buchform, aus verschiedenen Komponenten
      • Source Index: Aufsatz unter dem Namen jedes Autors finden
      • Permuterm Subject Index: Aufsätze unter Schlagworten finden
      • Citation Index (Hauptbestandteil): unter dem Namen des Erstautors gelistete Aufsätze, die im Berichtsjahr von anderen Wissenschaftlichen zitiert wurden unter Angabe der Zitatstellen
    • Garfields Grundannahme der Core Journals: in relativ geringer Zahl an Zeitschriften findet sich überwiegender Teil der zu einem Thema veröffentlichten Literatur
Q:

Wozu dienen Indikatoren? S. 483-485

A:
  • dienen der Evaluation einzelner Publikationen, Autoren, Institute, Zeitschriften, Länder
  • Grundlegende Kennzahlen:
    1. absolute Zahl an veröffentlichen Publikationen (P)
    2. Menge an Zitationen (C)
    3. Zitate gelten als Kennzeichnung des Informationsflusses
  • Bekanntester Indikator: Impact Factor:
    1. Größenunabhängiges Tool zur Auswahl von Kernzeitschriften eines Fachbereichs
  • Zitate als „Währung“ der Wissenschaft:
    1. Je häufiger Artikel zitiert wird, desto größer sein Einfluss, desto „produktiver“ der Autor/das Institut/das Land
  • Problem:
    1. Fokus von Datenbanken wie Web of Science oder Scopus auf englischen Artikeln
    2. Z.B. nicht repräsentativ v.a. für Geistes- und Sozialwissenschaften, für andere schon eher, die vermehrt auf Englisch publizieren
    3. Weiteres Problem: Annahme, dass Zitate positiven Einfluss kennzeichnen (dabei auch negativer Einfluss möglich, wenn Autor mit anderem nicht einverstanden und auf ihn reagiert)
  • in gewissen Fachbereichen wird mehr, in manchen weniger publiziert, Mediziner mehr als Mathematiker
  • quantitative Methoden soll nicht qualitative Ansätze wie Peer Review und Begutachtungsprozesse durch Experten ersetzen, sondern mehr ergänzend wirken
Q:

Beschreibe verschiedene informetrische Gesetze die zur Beschreibung der empirisch gefundenen Verteilungen formuliert wurden S.480-481

A:
  • Bradfords Gesetz
    • Artikel eines wissenschaftlichen Themas verteilen sich auf drei Gruppen von Zeitschriften
      • Gruppe 1: Core Journals
      • Gruppe 2: in regelmäßigen Abständen zu einem Thema veröffentlichte Journals
      • Gruppe 3: Journals, die wenig zu einem Thema beitragen
    • Zahl der Zeitschriften in jeder Gruppe im Verhältnis 1:n:n^2; n = Bradford multiplier
  • Lotkas Gesetz 
    • Produktivität der Autoren
    • viele Autoren publizieren wenig, wenige Autoren aber viel
    • Anzahl der Autoren, die n Beitrage veröffentlichen entsprechen 1/n^2 der Anzahl der Autoren, welche nur einen Beitrag veröffentlichen
  • Zipfsches Gesetz
    • Verteilung von Worten in einem Text
    • in bestimmten Text kommen wenige Worte sehr häufig vor  und viele sehr selten
    • Zusammenhang zwischen dem Rang r eines Wortes in gegebener Häufigkeitsverteilung der Worte im Text und der Häufigkeit f seines Vorkommens
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Q:

Welche einfachen Zitationskennwerte gibt es, was ist der h-Faktor und was sind seine Nachteile? S. 485

A:
  • CPP = Zitationsrate, durchschnittliche Anzahl an Zitationen pro Publikation
  • ermöglichen Vergleich von Autoren, Institutionen, Zeitschriften etc.
  • arithmetischer Mittelwert häufig, jedoch wäre Median besser, da bei arithmetischem Mittel wenige hochzitierte Dokumente die durchschnittliche Zitationsrate extrem beeinflussen
  • Impact Factor berücksichtigt Dokumenttyp, Publikations- und Zitationsfenster
  • h-Index:
    1. 10 bedeutet Autor hat mind. 10 Dokumente veröffentlicht, die jeweils mind. 10-mal zitiert worden sind
    2. Probleme:
      • Ignoriert Gesamtzahl von Publikationen (Autor könnte genau diese 10 oder noch 100 weitere Artikel haben)
      • Ignoriert genaue Verteilung der Zitationen (h-Index ist egal, ob die 10 Dokumente jeweils 10-mal oder 1000-mal zitiert wurden)
    3. h-Index trotzdem etabliert
Q:

Beschreibe den Wachstum von Output in der Welt S.481-482

A:
  • deutliches Wachstum des Outputs der dargestellten Weltregionen durch eine ständig wachsende Zahl an Veröffentlichungen in den einzelnen Zeitschriften
  • Europa als führender Forschungsraum weltweit, gefolgt von Nordamerika und Asien-Pazifik-Region
  • Lotkas Gesetz: wenige Länder publizieren viel und viele Länder wenig 
    • -> USA überwiegend für nordamerikanischen Output zuständig, China für Asienraum
Q:

Wozu dienen Normalisierte Zitationsindikatoren und welche 2 Methoden gibt es? S. 486

A:
  • um Unterschied in den Fachgebieten zu kompensieren, wird herkömmliche Zitationsrate berechnet
  • a-posteriori Methode (im Nachhinein):
    1. um Unterschied in Fachgebieten zu kompensieren, wird herkömmliche Zitationsrate berechnet & dann durch Erwartungswert geteilt
    2. Wert über 1 bedeutet besser als der Durchschnitt, Wert unter 1 schlechter, jedoch müssen hier Disziplinen schon definiert worden sein
    3. z.B. J-Factor
  • a-priori Methode (im Voraus):
    1. Zitationen von Dokumenten mit Disziplinen mit kurzen Referenzlisten (also wenigen zitierten Quellen) fallen mehr ins Gewicht, mit vielen, fallen weniger ins Gewicht
    2. z.B. Audience Factor
Q:

Werden wissenschaftliche Publikationen mehr als Einzel- oder Mehrautorenschaft veröffentlicht? S. 482

A:
  • zunehmend weniger in Einzelautorenschaft, dafür verstärkt in Mehrautorenschaft
  • Mehrautorenschaft: Dokument hat 2 oder mehr Autoren 
  • eindeutiger Trend der Zunahme in allen Disziplinen
  • Bsp.: Physik: kontinuierlicher Anstieg der Mehrautorenschaft Dokumente , Umfang gemessen in Seiten steigt nur gering an, durchschnittliche Anzahl Autoren von 4,5 auf 7 gestigen in ca 10 Jahren
    • nicht überraschend, da auch physikalische Experimente überwiegend nur im Team bewältigbar
Q:

Was sind Gewichtete Zitationskennwerte? S. 486

A:
  • Ziel: Unterschiede durch unterschiedliche Gewichtung von Zitationen zeigen
  • Höheres Gewicht für Zitationen von wichtigen Quellen, als für Verweise von weniger wichtigen
  • Prinzip:
    • Wichtigkeit eines Knotens in Netzwerk höher, umso mehr er direkte und indirekte Verbindungen zu anderen Knoten hat --> umso besser seine Netzwerkposition
Q:

Warum nehmen internationale Kooperationen zu? S.482

A:
  • internationale Kooperation = wenn Adressangabe der beteiligten Autoren mehr als ein Land umfasst
  • bieten Möglichkeit des wissenschaftlichen Austausch und der gegenseitigen Ergänzung an Möglichkeiten
  • häufigste Gründe für Kopublikationen generell:
    • Zugang zu Wissen, Fähigkeiten oder wissenschaftlichen Einrichtungen/Instrumenten
    • Teilen von Kosten und Risiken
    • gemeinsame Projekte
    • Etablieren von Standards
    • Lösen von überregionalen oder globalen Problemen
    • Wissenschaft als Zugang zu weiterer wirtschaftlicher oder politischer Verbundenheit
Q:

Was sind zeitbasierte Indikatoren? S. 487

A:
  • Alterungsstruktur und Verfallsprozess wie Halbwertszeit bei Radioaktivität
  • Halbwertszeit der Zitation (Cited Half-Life): Zeitpunkt an dem 50% aller Referenzen bzw. Zitationen veröffentlicht wurden
  • Mean Response Time: Dauer von der Publikation einer Veröffentlichung zum Erhalt der ersten Zitation und damit die Reaktionsgeschwindigkeit
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