VL 2 - Therapiemotivation at Universität Göttingen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für VL 2 - Therapiemotivation an der Universität Göttingen

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TESTE DEIN WISSEN

MI: 4 Prinzipien im therapeutischen Vorgehen: Stärkung der Selbstwirksamkeit

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TESTE DEIN WISSEN
  • Unabhängig von den Zielen des Patienten, versucht der Therapeut, die Zuversicht des Patienten zu fördern, dass er selbst sein Verhalten beeinflussen kann
  • Betonung der persönlichen Verantwortung des PAT
  • Hoffnungsinduktion
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TESTE DEIN WISSEN

Stadien der Veränderungsbereitschaft (Transtheoretisches Modell der Psychotherapie)

  • Veränderungsstadium: Determination/ Preparation
  • Inhalte:
  • Therapeutischer Fokus
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TESTE DEIN WISSEN

Inhalte: Es werden erste Schritte zu Veränderung geplant

Therapeutischer Fokus: Erfolgsversprechende Veränderungsmöglichkeiten auswählen und Umsetzung planen

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TESTE DEIN WISSEN

Stadien der Veränderungsbereitschaft (Transtheoretisches Modell der Psychotherapie)

  • Veränderungsstadium: Action
  • Inhalte:
  • Therapeutischer Fokus
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TESTE DEIN WISSEN
  • Die geplante Veränderung wird vollzogen
  • Aufrechterhaltung der Handlungsorientierung
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TESTE DEIN WISSEN

Techniken: Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing; MI)

  • von wem entwickelt?
  • als was für eine Form bei was für Erkrankungen?
  • wo kann es eingesetzt werden? (4)
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TESTE DEIN WISSEN
  • entwickelt von Miller & Rollnik (1980er Jahre) als klientenzentrierte, semi-direktive Form der Gesprächsführung bei Suchterkrankungen
  • inzwischen auch bei vielen anderen Störungen angewandt
  • kann eingesetzt werden...
    • als allein stehende Intervention
    • übergeordneter Behandlungsstil in komplexen Behandlungsprogrammen
    • vorgeschaltete Maßnahme zur Therapievorbereitung
    • als ergänzende Intervention bei Bedarf
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TESTE DEIN WISSEN

Techniken: Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing; MI)

​4 Grundüberlegungen

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Autonomieverletzung führt zu Widerstand (Reaktanz durch zu direktives Vorgehen)
  2. Patienten nicht änderungsresistent, sondern ambivalent motiviert
  3. Menschen lassen sich eher von sich selbst als von anderen überzeugen
  4. Eigenmotivation zur Veränderung wächst, wenn Motive für Veränderung gestärkt und gleichzeitig Motive gegen die Veränderung wertgeschätzt werden
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TESTE DEIN WISSEN

Motivational Interviewing: Konzept

  • worum geht es nicht?
  • was erkundet der Therapeut?
  • was sind die 2 Phasen des therapeutischen Vorgehens?
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TESTE DEIN WISSEN
  • es geht nicht darum, den Patienten mit subversiven Tricks zu etwas zu bringen, was er nicht will
  • MI als Geburtshilfe
  • Therapeut: respektvolle, nicht-wertende Erkundung von Zielen, Werten und Überlegungen des Patienten, die mit dem Problemverhalten inkompatibel sind
  • Therapeutisches Vorgehen in zwei Phasen:
    • Noch keine Veränderungsbereitschaft
      • Aufbau von Veränderungsbereitschaft
    • wenn Patient veränderungsmotiviert: 
      • Stärkung der Selbstverpflichtung (commitment) durch das Setzen konkreter Ziele und das Erarbeiten und Umsetzen konkreter Veränderungspläne
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TESTE DEIN WISSEN

MI: 4 Prinzipien im therapeutischen Vorgehen


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TESTE DEIN WISSEN
  • Empathie/Wertschätzung
  • Herausarbeiten von Diskrepanzen
  • Geschmeidiger Umgang mit Widerstand (rolling with resistance)
  • Stärkung der Selbstwirksamkeit
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MI: 4 Prinzipien im therapeutischen Vorgehen: Empathie/ Vorgehen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Therapeuten sehen das Problem aus Sicht des Patienten
  • Dysfunktionales Verhalten als lerngeschichtlich bedingter Versuch, letzlich legitime Ziele zu erreichen
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MI: 4 Prinzipien im therapeutischen Vorgehen: Herausarbeiten von Diskrepanzen

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TESTE DEIN WISSEN
  • vor allem zwischen Konsequenzen des Störungsverhaltens und den eigentlichen Zielen, Anliegen und Werten des Patienten
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TESTE DEIN WISSEN

MI: 4 Prinzipien im therapeutischen Vorgehen: Geschmeidiger Umgang mit Widerstand

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TESTE DEIN WISSEN
  • keine Beweisführung bzgl. der Notwendigkeit einer Veränderung
  • Ambivalenz der Veränderungsmotivation wird als normal und nicht pathologisch angesehen
  • Anzweifeln der Kompetenz des Therapeuten, Unterbrechung, Verleugnung oder Bagatellisierung des Problems oder Ausklinken aus der therapeutischen Interaktion wird als Ausdruck dieser Ambivalenz und als interaktioneles Problem gesehen
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Grundbedingungen zur Motivationsförderung

Was können THP tun, um die Therapie- und Änderungsmotivation von PAT zu fördern?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Motivierung durch Maximierung des Ausmaßes an persönlicher Kontrolle beim Patienten,
  2. selbst gesetzte Ziele als Motivationsquelle,
  3. Motiverung durch Steigerung von Selbstwirksamkeit,
  4. Motivierung durch Selbststeuerung und Selbstmodifikation des Verhaltens,
  5. Motivierung durch maximale Transparenz,
  6. Motiverung durch das Prinzip der Freiwilligkeit
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Basistechniken zur Förderung der Motivation

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TESTE DEIN WISSEN
  • Wie stellen Sie sich Ihr Leben in 3 oder 5 Jahren vor, wen alles nach Ihren Wünschen verläuft?
  • Welche konkreten Veränderungsschritte wären dafür nötig?
  • baby steps (Zwischenziele) -> sollten schnell erreichbar sein, Erfolge möglich machen
  • glaubwürdiges Erklärungsmodell für Störung und Intervention vermitteln
  • therapeutische Aufgaben vorbereiten
  • soziale Verstärkung
  • häufige Zusammenfassungen und Rückmeldungen
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Beispielhafte Karteikarten für deinen VL 2 - Therapiemotivation Kurs an der Universität Göttingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

MI: 4 Prinzipien im therapeutischen Vorgehen: Stärkung der Selbstwirksamkeit

A:
  • Unabhängig von den Zielen des Patienten, versucht der Therapeut, die Zuversicht des Patienten zu fördern, dass er selbst sein Verhalten beeinflussen kann
  • Betonung der persönlichen Verantwortung des PAT
  • Hoffnungsinduktion
Q:

Stadien der Veränderungsbereitschaft (Transtheoretisches Modell der Psychotherapie)

  • Veränderungsstadium: Determination/ Preparation
  • Inhalte:
  • Therapeutischer Fokus
A:

Inhalte: Es werden erste Schritte zu Veränderung geplant

Therapeutischer Fokus: Erfolgsversprechende Veränderungsmöglichkeiten auswählen und Umsetzung planen

Q:

Stadien der Veränderungsbereitschaft (Transtheoretisches Modell der Psychotherapie)

  • Veränderungsstadium: Action
  • Inhalte:
  • Therapeutischer Fokus
A:
  • Die geplante Veränderung wird vollzogen
  • Aufrechterhaltung der Handlungsorientierung
Q:

Techniken: Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing; MI)

  • von wem entwickelt?
  • als was für eine Form bei was für Erkrankungen?
  • wo kann es eingesetzt werden? (4)
A:
  • entwickelt von Miller & Rollnik (1980er Jahre) als klientenzentrierte, semi-direktive Form der Gesprächsführung bei Suchterkrankungen
  • inzwischen auch bei vielen anderen Störungen angewandt
  • kann eingesetzt werden...
    • als allein stehende Intervention
    • übergeordneter Behandlungsstil in komplexen Behandlungsprogrammen
    • vorgeschaltete Maßnahme zur Therapievorbereitung
    • als ergänzende Intervention bei Bedarf
Q:

Techniken: Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing; MI)

​4 Grundüberlegungen

A:
  1. Autonomieverletzung führt zu Widerstand (Reaktanz durch zu direktives Vorgehen)
  2. Patienten nicht änderungsresistent, sondern ambivalent motiviert
  3. Menschen lassen sich eher von sich selbst als von anderen überzeugen
  4. Eigenmotivation zur Veränderung wächst, wenn Motive für Veränderung gestärkt und gleichzeitig Motive gegen die Veränderung wertgeschätzt werden
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Q:

Motivational Interviewing: Konzept

  • worum geht es nicht?
  • was erkundet der Therapeut?
  • was sind die 2 Phasen des therapeutischen Vorgehens?
A:
  • es geht nicht darum, den Patienten mit subversiven Tricks zu etwas zu bringen, was er nicht will
  • MI als Geburtshilfe
  • Therapeut: respektvolle, nicht-wertende Erkundung von Zielen, Werten und Überlegungen des Patienten, die mit dem Problemverhalten inkompatibel sind
  • Therapeutisches Vorgehen in zwei Phasen:
    • Noch keine Veränderungsbereitschaft
      • Aufbau von Veränderungsbereitschaft
    • wenn Patient veränderungsmotiviert: 
      • Stärkung der Selbstverpflichtung (commitment) durch das Setzen konkreter Ziele und das Erarbeiten und Umsetzen konkreter Veränderungspläne
Q:

MI: 4 Prinzipien im therapeutischen Vorgehen


A:
  • Empathie/Wertschätzung
  • Herausarbeiten von Diskrepanzen
  • Geschmeidiger Umgang mit Widerstand (rolling with resistance)
  • Stärkung der Selbstwirksamkeit
Q:

MI: 4 Prinzipien im therapeutischen Vorgehen: Empathie/ Vorgehen

A:
  • Therapeuten sehen das Problem aus Sicht des Patienten
  • Dysfunktionales Verhalten als lerngeschichtlich bedingter Versuch, letzlich legitime Ziele zu erreichen
Q:

MI: 4 Prinzipien im therapeutischen Vorgehen: Herausarbeiten von Diskrepanzen

A:
  • vor allem zwischen Konsequenzen des Störungsverhaltens und den eigentlichen Zielen, Anliegen und Werten des Patienten
Q:

MI: 4 Prinzipien im therapeutischen Vorgehen: Geschmeidiger Umgang mit Widerstand

A:
  • keine Beweisführung bzgl. der Notwendigkeit einer Veränderung
  • Ambivalenz der Veränderungsmotivation wird als normal und nicht pathologisch angesehen
  • Anzweifeln der Kompetenz des Therapeuten, Unterbrechung, Verleugnung oder Bagatellisierung des Problems oder Ausklinken aus der therapeutischen Interaktion wird als Ausdruck dieser Ambivalenz und als interaktioneles Problem gesehen
Q:

Grundbedingungen zur Motivationsförderung

Was können THP tun, um die Therapie- und Änderungsmotivation von PAT zu fördern?

A:
  1. Motivierung durch Maximierung des Ausmaßes an persönlicher Kontrolle beim Patienten,
  2. selbst gesetzte Ziele als Motivationsquelle,
  3. Motiverung durch Steigerung von Selbstwirksamkeit,
  4. Motivierung durch Selbststeuerung und Selbstmodifikation des Verhaltens,
  5. Motivierung durch maximale Transparenz,
  6. Motiverung durch das Prinzip der Freiwilligkeit
Q:

Basistechniken zur Förderung der Motivation

A:
  • Wie stellen Sie sich Ihr Leben in 3 oder 5 Jahren vor, wen alles nach Ihren Wünschen verläuft?
  • Welche konkreten Veränderungsschritte wären dafür nötig?
  • baby steps (Zwischenziele) -> sollten schnell erreichbar sein, Erfolge möglich machen
  • glaubwürdiges Erklärungsmodell für Störung und Intervention vermitteln
  • therapeutische Aufgaben vorbereiten
  • soziale Verstärkung
  • häufige Zusammenfassungen und Rückmeldungen
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