SozPsych1 at Universität Göttingen | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Was besagt die Zwei Faktoren Theorie der Emotionen?

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TESTE DEIN WISSEN

von Schachter und Singer
1) Körperliche Erregung wird wahrgenommen
2) Suche nach Hinweisreizen aus der Umgebung -> Rückschluss auf Ursache für Erregung
Kritik?
• schlecht replizierbare Theorie (Körperliche Erregung nicht gleich Emotionen zu Folge!)

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Impression Formation Management?

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TESTE DEIN WISSEN

• Goffman 1959: Menschliche Interak4on als Rollenspiel
Tedeschi 1981:
• Verhaltensstrategien zur Erzeugung eines bestimmtes Bildes im
sozialen Umfeld eines Menschens
• Nach dieser Theorie haben Individuen ein Interesse daran, auf andere
einen konsistenten Eindruck zu machen.

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TESTE DEIN WISSEN

Was besagt das Selbsteinschätzungsmotiv oder die Selbstbestätigung?

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TESTE DEIN WISSEN

= Danach streben, ein genaues und objektives Verständnis des Selbst zu
erlangen.
• Vorteil: Wir erlangen akkurate, objektive Informationen über uns selbst
-> z.B. wichtig, wenn objektive Vergleichsbasis fehlt
• Nachteil: Menschen haben generell ein höheres Bestreben etwas über ihre positiven Eigenschaften in Erfahrung zu bringen als über ihre negativen Eigenschaften 

-> Motiv nur von begrenztem Nutzen bei der Erklärung, wie die meisten von uns Informationen über das Selbst verarbeiten

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind selbstwertdienliche Kognitionen?

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TESTE DEIN WISSEN

= Wir schreiben uns Erfolg zu, streiten aber die Verantwortung für
Misserfolg ab. (Attributionsasymmetrie)
Beispiel: Man sieht, dass ich ein kluges Kerlchen bin an der 1 in der
Matheklausur. Die 5 in der Französischklausur lag an der Lehrerin. Die
mag nämlich keine Jungs…

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Selbstwahrnehmung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

= Wahrnehmung des eigenen Verhaltens
Basierend auf der Selbstwahrnehmungstheorie von Bem 1972

(als Unterkategorie für das Selbstkonzept)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche zwei kontroversen Theorien liegen der Selbstdarstellung zu Grunde?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Theorie des Selbstwertschutzes und der Selbstwerterhöhung:

• In Bereichen mit wenig Selbstwissen
• Neue Selbstschemata müssen noch aufgebaut werden

versus

Selbstkonsistenztheorie:
• Im Bereichen mit umfangreichen Selbstwissen
• Sonst „macht man sich etwas vor“

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TESTE DEIN WISSEN

Welche zwei grundlegenden Motive gehen mit der Selbstdarstellung einher?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1) Strategische Selbstdarstellung
• Aktive Einflussnahme auf Eindruck anderer Personen
• Ziel: Fremdwahrnehmung der eigenen Person als kompetent und freundlich
• Beispiel: Schmeicheln, Selbstlob
• Eher bei kurzfristigen Beziehungen
2) Selbst-Verifikation
• Ziel: Realistische, wahrheitsgetreue Fremdwahrnehmung der eigenen Person
• Eher bei längerfristigen Beziehungen

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TESTE DEIN WISSEN

Was besagt die Theorie der Sozialen Identität? (Turner, Tajfel 1979)

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TESTE DEIN WISSEN

= Teil eines Selbstkonzeptes eines Individuums, „der sich aus seinem Wissen um seine Mitgliedschaf in sozialen Gruppen und aus dem Wert und der emotionalen Bedeutung ableitet, mit der diese Mitgliedschaft besetzt ist“.
• Wie sich Menschen mit ihrem größeren sozialen Netz verbinden und aus ihren Gruppenmitgliedschafen Selbstkenntnis und Sinn ableiten
• Zentrale Annahme: Bedürfnis nach positiver Identität (starke Motivation:
positive „Eigengruppendarstellung“ ->Hebung des Selbstwertgefühls, aber Intergruppendiskriminierung)
• Mitglieder statusniedriger Gruppen: kein geringes Selbstwertgefühl, kein negatives Selbstkonzept

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TESTE DEIN WISSEN

Warum wollen wir uns in einem positiven Licht sehen? ( Selbstschutz/Selbsterhöhung)

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TESTE DEIN WISSEN

Grundbedürfnis: positiver Selbstwert

- Gesellungsbedürfnis ( Mensch= soziales Tier)

- Indikator von sozialem Erfolg

- Abwehr von Angst vor dem Tod ( Terror Management Theorie)

Vorteil:

Selbstwerterhöhung: positiver, glücklicher- ermutigt für Herausforderungen 

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Vorteile eines realistischen Selbstbilds? 

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TESTE DEIN WISSEN

- geistige Gesundheit

+ positivere Bewertung durch andere 

ABER: depressive Menschen häufig ein sehr realistisches Selbstbild -> wenn keine selbstwertdienlichen Strategien durchgeführt werden 

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TESTE DEIN WISSEN

Was besagt die Theorie des sozialen Vergleichs von Festinger 1954?

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TESTE DEIN WISSEN

= Menschen bewerten ihre eigenen Fähigkeiten und Meinungen, indem sie sich mit anderen vergleichen, die ihnen, auf eine für sie bedeutsame Weise, ähnlich sind.
• Wenn...
• ... man sich seiner Fähigkeiten/Meinung unsicher ist
• ... objektive Standards fehlen
• ..., dann mit ähnlichen Personen (Ähnlichkeitshypothese: z.B. ähnlicher Hintergrund)

• Akkuratheit: uns ähnliche Menschen
• Motivation: Aufwärtsvergleiche
• Selbstwertschutz: Abwärtsvergleiche

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TESTE DEIN WISSEN

Welche positiven und negativen Selbstdarstellungsformen gibt es? 

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TESTE DEIN WISSEN

Positiv:

- Self‐promotion: auf eigene Vorzüge verweisen (direkt, verbal) 

- Boosting: andere so beurteilen, dass man im Vergleich gut dasteht (indirekt) 

Negativ:

-Self‐depreciation: eigene Leistung abwerten oder absichtlich schlechte Leistung erbringen (direkt, verbal) 

- Andere so beurteilen, dass man selber im Vergleich schlecht dasteht (indirekt) 

- Self‐devaluation: sich selbst abwerten 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen SozPsych1 Kurs an der Universität Göttingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was besagt die Zwei Faktoren Theorie der Emotionen?

A:

von Schachter und Singer
1) Körperliche Erregung wird wahrgenommen
2) Suche nach Hinweisreizen aus der Umgebung -> Rückschluss auf Ursache für Erregung
Kritik?
• schlecht replizierbare Theorie (Körperliche Erregung nicht gleich Emotionen zu Folge!)

Q:

Was ist das Impression Formation Management?

A:

• Goffman 1959: Menschliche Interak4on als Rollenspiel
Tedeschi 1981:
• Verhaltensstrategien zur Erzeugung eines bestimmtes Bildes im
sozialen Umfeld eines Menschens
• Nach dieser Theorie haben Individuen ein Interesse daran, auf andere
einen konsistenten Eindruck zu machen.

Q:

Was besagt das Selbsteinschätzungsmotiv oder die Selbstbestätigung?

A:

= Danach streben, ein genaues und objektives Verständnis des Selbst zu
erlangen.
• Vorteil: Wir erlangen akkurate, objektive Informationen über uns selbst
-> z.B. wichtig, wenn objektive Vergleichsbasis fehlt
• Nachteil: Menschen haben generell ein höheres Bestreben etwas über ihre positiven Eigenschaften in Erfahrung zu bringen als über ihre negativen Eigenschaften 

-> Motiv nur von begrenztem Nutzen bei der Erklärung, wie die meisten von uns Informationen über das Selbst verarbeiten

Q:

Was sind selbstwertdienliche Kognitionen?

A:

= Wir schreiben uns Erfolg zu, streiten aber die Verantwortung für
Misserfolg ab. (Attributionsasymmetrie)
Beispiel: Man sieht, dass ich ein kluges Kerlchen bin an der 1 in der
Matheklausur. Die 5 in der Französischklausur lag an der Lehrerin. Die
mag nämlich keine Jungs…

Q:

Was ist die Selbstwahrnehmung?

A:

= Wahrnehmung des eigenen Verhaltens
Basierend auf der Selbstwahrnehmungstheorie von Bem 1972

(als Unterkategorie für das Selbstkonzept)

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Q:

Welche zwei kontroversen Theorien liegen der Selbstdarstellung zu Grunde?

A:

Theorie des Selbstwertschutzes und der Selbstwerterhöhung:

• In Bereichen mit wenig Selbstwissen
• Neue Selbstschemata müssen noch aufgebaut werden

versus

Selbstkonsistenztheorie:
• Im Bereichen mit umfangreichen Selbstwissen
• Sonst „macht man sich etwas vor“

Q:

Welche zwei grundlegenden Motive gehen mit der Selbstdarstellung einher?

A:

1) Strategische Selbstdarstellung
• Aktive Einflussnahme auf Eindruck anderer Personen
• Ziel: Fremdwahrnehmung der eigenen Person als kompetent und freundlich
• Beispiel: Schmeicheln, Selbstlob
• Eher bei kurzfristigen Beziehungen
2) Selbst-Verifikation
• Ziel: Realistische, wahrheitsgetreue Fremdwahrnehmung der eigenen Person
• Eher bei längerfristigen Beziehungen

Q:

Was besagt die Theorie der Sozialen Identität? (Turner, Tajfel 1979)

A:

= Teil eines Selbstkonzeptes eines Individuums, „der sich aus seinem Wissen um seine Mitgliedschaf in sozialen Gruppen und aus dem Wert und der emotionalen Bedeutung ableitet, mit der diese Mitgliedschaft besetzt ist“.
• Wie sich Menschen mit ihrem größeren sozialen Netz verbinden und aus ihren Gruppenmitgliedschafen Selbstkenntnis und Sinn ableiten
• Zentrale Annahme: Bedürfnis nach positiver Identität (starke Motivation:
positive „Eigengruppendarstellung“ ->Hebung des Selbstwertgefühls, aber Intergruppendiskriminierung)
• Mitglieder statusniedriger Gruppen: kein geringes Selbstwertgefühl, kein negatives Selbstkonzept

Q:

Warum wollen wir uns in einem positiven Licht sehen? ( Selbstschutz/Selbsterhöhung)

A:

Grundbedürfnis: positiver Selbstwert

- Gesellungsbedürfnis ( Mensch= soziales Tier)

- Indikator von sozialem Erfolg

- Abwehr von Angst vor dem Tod ( Terror Management Theorie)

Vorteil:

Selbstwerterhöhung: positiver, glücklicher- ermutigt für Herausforderungen 

Q:

Was sind die Vorteile eines realistischen Selbstbilds? 

A:

- geistige Gesundheit

+ positivere Bewertung durch andere 

ABER: depressive Menschen häufig ein sehr realistisches Selbstbild -> wenn keine selbstwertdienlichen Strategien durchgeführt werden 

Q:

Was besagt die Theorie des sozialen Vergleichs von Festinger 1954?

A:

= Menschen bewerten ihre eigenen Fähigkeiten und Meinungen, indem sie sich mit anderen vergleichen, die ihnen, auf eine für sie bedeutsame Weise, ähnlich sind.
• Wenn...
• ... man sich seiner Fähigkeiten/Meinung unsicher ist
• ... objektive Standards fehlen
• ..., dann mit ähnlichen Personen (Ähnlichkeitshypothese: z.B. ähnlicher Hintergrund)

• Akkuratheit: uns ähnliche Menschen
• Motivation: Aufwärtsvergleiche
• Selbstwertschutz: Abwärtsvergleiche

Q:

Welche positiven und negativen Selbstdarstellungsformen gibt es? 

A:

Positiv:

- Self‐promotion: auf eigene Vorzüge verweisen (direkt, verbal) 

- Boosting: andere so beurteilen, dass man im Vergleich gut dasteht (indirekt) 

Negativ:

-Self‐depreciation: eigene Leistung abwerten oder absichtlich schlechte Leistung erbringen (direkt, verbal) 

- Andere so beurteilen, dass man selber im Vergleich schlecht dasteht (indirekt) 

- Self‐devaluation: sich selbst abwerten 

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