Sozi II at Universität Göttingen | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe die Typen des Modelllernens (Bandura, 1986)

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TESTE DEIN WISSEN

G-I ermöglicht Modelllernen: Die eigenen Fähigkeiten verbessern, indem man andere Gruppenmitglieder beobachtet. Dadurch kann es zu folgenden (für den G-I Transfer relevanten) Phänomenen kommen:


1) Enthemmung

- hilfreiche Verhaltensweisen, die man schon konnte, öfter ausführen (weil andere es auch tun)

2) Hemmung

- hilfreiche Verhaltensweisen, die man schon konnte, seltener ausführen (weil andere es bereits tun)

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TESTE DEIN WISSEN

Wann tritt G-I Transfer ein?

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TESTE DEIN WISSEN

Schon nach der ersten Interaktion, danach bleibt es meist stabil.

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne Möglichkeiten der Bekämpfung von Diskriminierung und die empirische Stützung

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TESTE DEIN WISSEN

1. Kreuzkategorisierung

- statt schwarz/weiß werden die Schemata Mann/Frau aktiviert

- Empirie: uneindeutig, kann in der diagonalen Kategorie zu noch mehr Diskriminierung führen

- als weiße Frau: noch mehr Entfremdung gegenüber schwarzen Männern


2. Inklusion durch Überkategorisierung

- BWLer und Psychologiestudenten als "Studenten" einstufen

- Empirie: kann die Beziehung verbessern, aber die Identität der Untergruppe kann bedroht sein, da man sie "aufgeben" muss. Außerdem kann es passieren, dass man die Normen der Eigengruppe auf die Überkategorie projiziert

- Deutsche beschreiben den "typischen Europäer" sehr deutsch-ähnlich, Italiener beschreiben ihn eher italienisch-ähnlich


3. Verstärkung der Salienz + komplementäre Rollen

- jede Gruppe hat ihre Aufgabe und ist in manchen Bereichen besser, in anderen aber schlechter als die outgroup

- Empirie: funktioniert, aber ingroup behält meist das Gefühl, insgesamt besser zu sein

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TESTE DEIN WISSEN

Definiere Transaktive Wissenssystems (TWS, Wegner, 1986) und ihren Effekt auf Hidden Profiles

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TESTE DEIN WISSEN

Es handelt sich um G-G Transfer.

Die Ergebnisse konfundieren aber mit G-I Transfer.


Die einzelnen Gruppenmitglieder spezialisieren sich und wissen, wen in der Gruppe sie nach bestimmten Sachen fragen können.


Dadurch steigt die Gesamtleistung der Gruppe. Fällt aber ein Mitglied weg, kann die Gruppenleistung sogar tiefer sinken, als sie bei einer ganz neuen Gruppe wäre.


Hidden Profiles

Wenn die Gruppenmitglieder wussten, dass andere ungeteilte Informationen aus einem bestimmten Bereich hatten, konnten Hidden Profiles signifikant öfter gelöst werden.

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TESTE DEIN WISSEN

Wie hängen Gruppenkohäsion und Gruppenleistung zusammen?

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TESTE DEIN WISSEN

es wurden sowohl positive als auch negative Zusammenhänge nachgewiesen. Insgesamt geht man von keinem Zusammenhang aus

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe die Theorie der Selbstkategorisierung (Turner, 1985, 1987)

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TESTE DEIN WISSEN

Die eigene Gruppenzugehörigkeit soll ermittelt werden.


1. Es gibt drei Gruppenebenen:

Interpersonale Ebene

- ich sehe mich als Individuum

Intergruppale Ebene (2.: es gibt mehrere Gruppen)

- ich sehe mich als Teil einer Gruppe

Ebene der interspecies

- ich sehe mich als Mensch


3. Der soziale Kontext bestimmte die Kategorisierung

Sich als Mensch zu identifizieren ist in den meisten Fällen unnötig, da wählt man eher "Student" oder "Frau".

Meta-Kontrast: Man grenzt sich von anderen Gruppen ab.


4. Übernahme der Gruppenidentität als eigene Identität

Betonung von gemeinsamen Merkmalen


5. Depolarisierung

Anpassung des eigenen Auftretens und Denkens an die Gruppennormen und Merkmale der Gruppe.

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe die interpersonale und intrapersonale Bestätigung der Wortklassen

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TESTE DEIN WISSEN

1. Interpersonale Bestätigung

Eine SV (Zustands-Verb) Frage (Warum magst du die Vorlesung?)

- wird abstrakter beantwortet

- stellt das Objekt als Verursacher dar

- für die antwortende Person und die Zuhörer


Eine AV (Aktions-Verb) Frage (Wieso nimmst du an der Vorlesung teil?)

- wird genauer beantwortet

- stellt das Subjekt als Verursacher dar

- für die antwortende Person und die Zuhörer


2. Intrapersonale Bestätigung

(- Suggestivfragen)

- können das Denken und die Einstellung beeinflussen, weil man sich den Inhalt der Frage erst vorstellen muss

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TESTE DEIN WISSEN

Wie wählt man die Kategorien der ingroup und outgroups?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Relative Verfügbarkeit, Salienz

- Sich als Erwachsener zu kategorisieren, wenn keine Kinder anwesend sind, macht nicht viel Sinn.

- Psychologiestudenten von Soziologiestudenten zu unterscheiden, ist in einer Sozi-Vorlesung dagegen naheliegend.


2. Passung zwischen Kategorie und Situation

a) Komparativ

- die Einteilung sollte zur Situation passen

- z.B. alle Psychologiestudenten sind X, also Soziologiestudenten sind nicht X


b) Normativ

- die Einteilung sollte das Selbstbild positiv verstärken

- steht die eigene Gruppe schlecht da, wird die Kategorie geändert

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TESTE DEIN WISSEN

Wenn die ingroup-Idendifikation _____ ist, nimmt man die _____  als _____  wahr.

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TESTE DEIN WISSEN

hoch, ingroup, homogen

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TESTE DEIN WISSEN

Wann funktioniert G-I Transfer am besten?

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TESTE DEIN WISSEN

Wenn der zu lernende Gegenstand sich gut demonstrieren, also anderen gut erklären und beibringen lässt.


Beispiel

- Ein Gruppenmitglied auf einen Fehler hinzuweisen ist einfach, man kann es aufzeigen und erklären, was genau daran falsch ist und wie es richtig wäre.

Negativbeispiel

- Bestimmte und umfangreiche Strategien, deren Ablauf man sich eigentlich selbst nicht ganz klar ist, lassen sich nur schlecht erklären und somit auch schlecht anderen beibringen.

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne Kritik an der Theorie der sozialen Identität

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TESTE DEIN WISSEN

1. Einfluss auf ingroup-Favorisierung variabel:

- individualistische vs. kollektivistische Identität


2. Einfluss auf Selbstwert-Zusammenhang mit ingroup nicht endgültig geklärt:

- Selbstbestätigung bei schlechten Selbstwert müsste zu Abwertung der ingroup führen - keine ausreichenden Studien in dem Fall

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe das Ferienlager-Experiment (Sherif, 1950er) und die Kernbefunde

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TESTE DEIN WISSEN

Aufbau

1. Einzelne Gruppen gebildet (Freunde getrennt)

- Gruppenname und Banner stärken ingroup

2. Rivalität der Gruppen durch Wettkämpfe erreichen

3. Zusammenarbeit durch gemeinsame Aufgaben erreichen


Kernbefunde

1. Bei Interessenkonflikt: starke Feindseligkeit

2. Bei gemeinsamen Zielen: fester Zusammenhalt

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Q:

Beschreibe die Typen des Modelllernens (Bandura, 1986)

A:

G-I ermöglicht Modelllernen: Die eigenen Fähigkeiten verbessern, indem man andere Gruppenmitglieder beobachtet. Dadurch kann es zu folgenden (für den G-I Transfer relevanten) Phänomenen kommen:


1) Enthemmung

- hilfreiche Verhaltensweisen, die man schon konnte, öfter ausführen (weil andere es auch tun)

2) Hemmung

- hilfreiche Verhaltensweisen, die man schon konnte, seltener ausführen (weil andere es bereits tun)

Q:

Wann tritt G-I Transfer ein?

A:

Schon nach der ersten Interaktion, danach bleibt es meist stabil.

Q:

Nenne Möglichkeiten der Bekämpfung von Diskriminierung und die empirische Stützung

A:

1. Kreuzkategorisierung

- statt schwarz/weiß werden die Schemata Mann/Frau aktiviert

- Empirie: uneindeutig, kann in der diagonalen Kategorie zu noch mehr Diskriminierung führen

- als weiße Frau: noch mehr Entfremdung gegenüber schwarzen Männern


2. Inklusion durch Überkategorisierung

- BWLer und Psychologiestudenten als "Studenten" einstufen

- Empirie: kann die Beziehung verbessern, aber die Identität der Untergruppe kann bedroht sein, da man sie "aufgeben" muss. Außerdem kann es passieren, dass man die Normen der Eigengruppe auf die Überkategorie projiziert

- Deutsche beschreiben den "typischen Europäer" sehr deutsch-ähnlich, Italiener beschreiben ihn eher italienisch-ähnlich


3. Verstärkung der Salienz + komplementäre Rollen

- jede Gruppe hat ihre Aufgabe und ist in manchen Bereichen besser, in anderen aber schlechter als die outgroup

- Empirie: funktioniert, aber ingroup behält meist das Gefühl, insgesamt besser zu sein

Q:

Definiere Transaktive Wissenssystems (TWS, Wegner, 1986) und ihren Effekt auf Hidden Profiles

A:

Es handelt sich um G-G Transfer.

Die Ergebnisse konfundieren aber mit G-I Transfer.


Die einzelnen Gruppenmitglieder spezialisieren sich und wissen, wen in der Gruppe sie nach bestimmten Sachen fragen können.


Dadurch steigt die Gesamtleistung der Gruppe. Fällt aber ein Mitglied weg, kann die Gruppenleistung sogar tiefer sinken, als sie bei einer ganz neuen Gruppe wäre.


Hidden Profiles

Wenn die Gruppenmitglieder wussten, dass andere ungeteilte Informationen aus einem bestimmten Bereich hatten, konnten Hidden Profiles signifikant öfter gelöst werden.

Q:

Wie hängen Gruppenkohäsion und Gruppenleistung zusammen?

A:

es wurden sowohl positive als auch negative Zusammenhänge nachgewiesen. Insgesamt geht man von keinem Zusammenhang aus

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Q:

Beschreibe die Theorie der Selbstkategorisierung (Turner, 1985, 1987)

A:

Die eigene Gruppenzugehörigkeit soll ermittelt werden.


1. Es gibt drei Gruppenebenen:

Interpersonale Ebene

- ich sehe mich als Individuum

Intergruppale Ebene (2.: es gibt mehrere Gruppen)

- ich sehe mich als Teil einer Gruppe

Ebene der interspecies

- ich sehe mich als Mensch


3. Der soziale Kontext bestimmte die Kategorisierung

Sich als Mensch zu identifizieren ist in den meisten Fällen unnötig, da wählt man eher "Student" oder "Frau".

Meta-Kontrast: Man grenzt sich von anderen Gruppen ab.


4. Übernahme der Gruppenidentität als eigene Identität

Betonung von gemeinsamen Merkmalen


5. Depolarisierung

Anpassung des eigenen Auftretens und Denkens an die Gruppennormen und Merkmale der Gruppe.

Q:

Beschreibe die interpersonale und intrapersonale Bestätigung der Wortklassen

A:

1. Interpersonale Bestätigung

Eine SV (Zustands-Verb) Frage (Warum magst du die Vorlesung?)

- wird abstrakter beantwortet

- stellt das Objekt als Verursacher dar

- für die antwortende Person und die Zuhörer


Eine AV (Aktions-Verb) Frage (Wieso nimmst du an der Vorlesung teil?)

- wird genauer beantwortet

- stellt das Subjekt als Verursacher dar

- für die antwortende Person und die Zuhörer


2. Intrapersonale Bestätigung

(- Suggestivfragen)

- können das Denken und die Einstellung beeinflussen, weil man sich den Inhalt der Frage erst vorstellen muss

Q:

Wie wählt man die Kategorien der ingroup und outgroups?

A:

1. Relative Verfügbarkeit, Salienz

- Sich als Erwachsener zu kategorisieren, wenn keine Kinder anwesend sind, macht nicht viel Sinn.

- Psychologiestudenten von Soziologiestudenten zu unterscheiden, ist in einer Sozi-Vorlesung dagegen naheliegend.


2. Passung zwischen Kategorie und Situation

a) Komparativ

- die Einteilung sollte zur Situation passen

- z.B. alle Psychologiestudenten sind X, also Soziologiestudenten sind nicht X


b) Normativ

- die Einteilung sollte das Selbstbild positiv verstärken

- steht die eigene Gruppe schlecht da, wird die Kategorie geändert

Q:

Wenn die ingroup-Idendifikation _____ ist, nimmt man die _____  als _____  wahr.

A:

hoch, ingroup, homogen

Q:

Wann funktioniert G-I Transfer am besten?

A:

Wenn der zu lernende Gegenstand sich gut demonstrieren, also anderen gut erklären und beibringen lässt.


Beispiel

- Ein Gruppenmitglied auf einen Fehler hinzuweisen ist einfach, man kann es aufzeigen und erklären, was genau daran falsch ist und wie es richtig wäre.

Negativbeispiel

- Bestimmte und umfangreiche Strategien, deren Ablauf man sich eigentlich selbst nicht ganz klar ist, lassen sich nur schlecht erklären und somit auch schlecht anderen beibringen.

Q:

Nenne Kritik an der Theorie der sozialen Identität

A:

1. Einfluss auf ingroup-Favorisierung variabel:

- individualistische vs. kollektivistische Identität


2. Einfluss auf Selbstwert-Zusammenhang mit ingroup nicht endgültig geklärt:

- Selbstbestätigung bei schlechten Selbstwert müsste zu Abwertung der ingroup führen - keine ausreichenden Studien in dem Fall

Q:

Beschreibe das Ferienlager-Experiment (Sherif, 1950er) und die Kernbefunde

A:

Aufbau

1. Einzelne Gruppen gebildet (Freunde getrennt)

- Gruppenname und Banner stärken ingroup

2. Rivalität der Gruppen durch Wettkämpfe erreichen

3. Zusammenarbeit durch gemeinsame Aufgaben erreichen


Kernbefunde

1. Bei Interessenkonflikt: starke Feindseligkeit

2. Bei gemeinsamen Zielen: fester Zusammenhalt

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