Orthopädie at Universität Göttingen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Orthopädie an der Universität Göttingen

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TESTE DEIN WISSEN

Bandscheibenprolaps

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TESTE DEIN WISSEN

Einteilung

  • Diskusprotrusion: Verlagerung Ncl. pulposus in einen Riss des Anulus fibrosus -> Vorwölbung Anulus fibrosus
  • DIskusprolaps: Austritt Bandscheibenmaterial aus Anulus fibrosus (Herniation), 90% nach mediolateral
  • Diskussequester: Bandscheibengewebe, das seine Verbindung zur ursprünglichen Bandscheibe verloren hat


Epidemiologie: 30-50. LJ; meist lumbal


Klinik

  • Schmerz: Akut < 6 Wochen, subakut 6-12, chronisch > 12; stechend/einschießend; ausstrahlend in entsprechende Areale (z.B. in Beine bei lumbalem)
  •  Sensibilitätsstörungen, Paresen, Reflexminderung, Myelopathie
  • WARNZEICHEN für absterbenden Nerv: Plöstzliches Nachlassen d. Schmerzsymptomatk bei gleichzeitig zunehmender Parese


Notfallsituationen:

  • Conus medullaris-Syndrom: Kaudales Ende RM -> 1. und 2. MN betroffen
    • Blasen-/Mastdarmstörungen, Ausfall d. Analreflexes
  • Cauda equina-Syndrom: Ausfall Kremasterreflex, schlaffe Parese unterer Extremitäten


Diagnostik: KU (Lasegue, , Röntgen, MRT (Bildgebung der Wahl), CT


Therapie: 

  • Konservativ (Therapie d. Wahl nach Ausschluss Red Flags): Frühzeitige Schmerztherapie nach WHO, periradikuäre Therapie (Injektion Lokalanästhetikum), Physiotherapie
  • Operativ (Ind: Conus-Syndrom/Cauda-Syndrom, akut auftretende schwere motorische Ausfälle -> Kraftgrad < 3/5)
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TESTE DEIN WISSEN

Achillessehnenruptur

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TESTE DEIN WISSEN

Klinik: Dolor, hörbares Rupturgeräusch & Functio laesa (unmittelbarer Funktionsverlust)


Diagnostik

  • Körperl. Untersuchung (sichtbare Delle, Thompson-Test, Zehenspitzenstand) 
  • Sono (Verlust d. Sehnenkontinuität, sichtbare Sehnenenden)
  • Röntgen zum Ausschluss knöcherner Begleitverletzungen


Therapie

  • Konservativ (Ind: Pat. >50, sportlich inaktiv,): Ruhigstellung, Orthese
  • Operativ (Ind: Offene Ruptur, junger sportlich aktiver Patient)
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TESTE DEIN WISSEN

Gonarthrose

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TESTE DEIN WISSEN

Arthrose d. Kniegelenks


Klinik: Belastungsinduzierte Kniegelenksschwellung (ggf. intraartikulärer Erguss), Instabilitätsgefühl


Diagnostik: KU (Patellaverschiebeschmerz, Zohlen-Zeichen), Röntgen


Therapie:

  • Konservativ
    • NIcht-medikamentös (Physiotherapie, Orthop. Hilfsmittel
    • Medikamentös: NSAR, Opioide (in niedrigster wirksamer Dosis)
  • Operativ
    • Gelenkerhalt (v.a. bei fokalen Defekten d. Gonarthrose)
    • Gelenkersatz
      • Hemiprothesen (bei einseitiger medialer/lateraler Gonarthrose)
      • TEP (Fortgeschr. Stadium)
    • Arthrodese (noch weiter fortgeschritten)
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TESTE DEIN WISSEN

Hallux valgus

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TESTE DEIN WISSEN

Abweichung d. Großzehe ab Grundgelenk nach lateral

Häufigste Fußdeformität, F>M

Therapie

  • Konservativ (nur im frühen Stadium): NSAR, Physiotherapie, optimale Schuhversorgung (große Zehenbox)
  • Operativ
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TESTE DEIN WISSEN

Coxarthrose

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TESTE DEIN WISSEN

Erkrankung v.a. >50 oder posttraumatisch (Frauen häufiger)


Klinik: Schmerz Leistenregion und über Trochanter major

  • eingeschränkte Innenrotation, später Innen und Außenrotation schmerzhaft


Diagnostik: A (Morgensteifigkeit), KU

  • Röntgen


Therapie

  • konservativ
    • nicht medikamentös: Physiotherapie, Einlagen
    • Medikamentös: WHO-Stufenschema
  • Operativ
    • Gelenkerhalt (eher bei Gonarthrose)
    • Gelenkersatz (Ind: Schmerz 3-6 Monate, Versagen konservativer Therapie, Arthrose-Zeichen)
      • Hemiprothese (bei isolierter Schädogung d. prox. Femurs bei alten Patienten)
      • TEP (fortgeschr. Stadium, aseptische Hüftnekrose..)
    • Arthrodese (sehr weit fortgeschrittene Arthrose, bei der Gelenkersatz nicht mehr möglich): Gelenkversteifung


Komplikationen: Aseptische Prothesenlockerung, Myositis ossificans (Weichteilverknöcherung)

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TESTE DEIN WISSEN

Klumpfuß

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TESTE DEIN WISSEN

eine der häufigsten angeborenen Fehlbildungen (50% bilaterales Auftreten)


PP: Dominanz d. medialseitigen Muskelgruppe mit M. tibialis posterior (-> Plantarflexion, Rückfuß betonte Supination)


Therapie: Am Tag der Geburt beginnen (Redression: Manuelle Korrektur der Fehlstellung, zeitgleich Gips)


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TESTE DEIN WISSEN

Kreuzbandruptur

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TESTE DEIN WISSEN

Epi: v.a. vorderes


PP: Rotationstrauma (Vorderes, Flexions-Valgus-Tibia-Außenrotationstrauma), Sturz auf flektiertes Knie bzw. Dashbord injury (hinteres)


Diagnostik: Schubladentest, Lachmann-Test


Therapie: Schmerz-/Schwellungsreduktion durch Kühlung

  • Konservativ (Ind: geringe Instabilität, hohes Alter, bei isolierter Verletzung d. hinteren KB)
  • Operativ (junger sportlicher Patient)
    • Vorderes: Rekonstruktion (M. semitendinosus/gracilis)
    • Hinteres: Arthroskopischer Bandersatz des anterolateralen Bündels mit autologem Transplantat
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TESTE DEIN WISSEN

Meniskusruptur

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TESTE DEIN WISSEN

Epi: Innen>Außenminiskus; M>F


Klinik: Belastungsabh. Schmerz (v.a. beim Hinhocken), Druckschmerz über betr. Gelenkspalt


Diagnostik: KU (Druckschmerz, Erguss (tanzende Patella), Valgus/varusstress, Steinmann-Test

  • MRT (MdW)
  • Röntgen zum Ausschluss knöcherner Begleitverletzungen


Therapie:

  • Konservativ (ind: asymptomatische M-Läsion): 
    • Physiotherapie 2-3x/Woche für 3-8 Wochen, NSAR
  • Operativ (akute traumatische Läsion): 
    • Arthroskopische Meniskusnaht (Junger aktiver Patient; Ruptur mittlere/Basisnah)
    • Arthroskopische partielle Meniskektomie
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TESTE DEIN WISSEN

Osteitis/Osteomyelitis

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TESTE DEIN WISSEN

Osteitis: Entzündung d. Knochens; Osteomyelitis: Entzündung d. Knochenmarkraums


Epi: Endogen (= hämatogen, v.a. jugendliche), exogen (posttraumatisch, v.a. Erwachsene)

  • S. auraus


PP: Endogen v.a. in Metaphyse langer Röhrenknochen (großes Kapillarnetzwerk)


Klinik

  • AkuteForm: Entzündungszeichen, lokale Beschwerden (EW v.a. WIrbelsäuule)
    • Kinder: Metaphyse langer Röhrenknochen
  • Chronisch: wenig Allgemeinbeschwerden, lokale Fistelung, Knochenverdickung


Diagnostik:

  • Labor: Entzündungsparameter, Biopsie
  • Bildgebung: Röntgen (kann im Frühstadium unauffällig sein), MRT, Sono


Therapie: Ruhigstellung

  • Med (bei akuter Form i.d.R. ausreichend; bei chr. + chir. Sanierung): (Ampicillin/Sulbactam)2-4 W im Anschluss mehrere Wochen p.o.
    • Bei Kindern: Cefuroxim -> sofortiger Therapiebeginn mit intravenösen Antibiotika ist notwendig, da eine Beschädigung der Wachstumsfuge gravierende langfristige Folgen haben kann!
  • Operativ (Bei Abszessen, Sequestern, Fisteln): Radikales Debridement
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TESTE DEIN WISSEN

Schultergelenkluxation

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TESTE DEIN WISSEN

Häufigste Luxation d. Menschen (50%) v.a. posttraumatisch -> anteriore Luxation (Bei Sturz auf den dorsal ausgerichteten Arm)


Klinik: Arm in luxierter Stellung, hervorstehendes Acromion, Humeruskopf disloziert tastbar


Diagnostik

  • KU: pDMS
  • Röntgen
    • Nebenbefund: Hill-Sachs-Delle (Impression d. Humerskopfes bei vorderer Luxation)
  • MRT (zum Ausschluss von Weichteilschaden)
    • Bankart-Läsion: Läsion d. Labrum glenoidale


Therapie:

  • Konservativ: Schulterreposition
  • Operativ


Komplikationen: Läsion N. axillaris -> Lähmung M. deltoideus, Läsion plexus brachialis


Hohe Rezidivneigung!

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TESTE DEIN WISSEN

Myositis ossificans (Heterotope Ossifikation)

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TESTE DEIN WISSEN

Weichteil- und Muskelverknöcherung entweder angeboren oder nach Gewebs und Gelenksverletzungen


Lokalisierter Verlauf

  • v.a. nach Implantation eines TEP-Hüfte
  • Diagnostik mittels Röntgen
  • Therapie: Strahlentherapie
    • Rezidivprophylaxe: Einmalige Bestrahlung oder 7 Tage NSAR postoperativ


Progressiv generalisierter Verlauf

  • extrem seltene Erbkrankheit: Bei jeder Art von Trauma produzieren Fibrozyten bei der Wundheilung Knochengewebe statt Narbengewebe
  • Klinik: Generalisierte Verknöcherung meist von kranial nach kaudal (lebensbedrohlich bei Befall der Atemmuskulatur)
  • keine Kausaltherapie, nur symptomatisch
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TESTE DEIN WISSEN

Ewing-Sarkom

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TESTE DEIN WISSEN

Hochmaligner Knochentumor


Epi: 5-15. LJ

  • Diaphysen langer Röhrenknochen (Femur/Tibia)


Klinik: Schmerzen, Schwelung, Fieber

  • Metastasierung: Lunge, Knochen


Diagnostik:

  • Röntgen: zwiebelschalenartige Abhebung des Periosts
  • Labor: BSG+ CRP+ Leukozytose


Therapie: Neoadjuvante Chemo + OP + adjuvante Chemo


Prognose: 5-JÜR 50%


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Q:

Bandscheibenprolaps

A:

Einteilung

  • Diskusprotrusion: Verlagerung Ncl. pulposus in einen Riss des Anulus fibrosus -> Vorwölbung Anulus fibrosus
  • DIskusprolaps: Austritt Bandscheibenmaterial aus Anulus fibrosus (Herniation), 90% nach mediolateral
  • Diskussequester: Bandscheibengewebe, das seine Verbindung zur ursprünglichen Bandscheibe verloren hat


Epidemiologie: 30-50. LJ; meist lumbal


Klinik

  • Schmerz: Akut < 6 Wochen, subakut 6-12, chronisch > 12; stechend/einschießend; ausstrahlend in entsprechende Areale (z.B. in Beine bei lumbalem)
  •  Sensibilitätsstörungen, Paresen, Reflexminderung, Myelopathie
  • WARNZEICHEN für absterbenden Nerv: Plöstzliches Nachlassen d. Schmerzsymptomatk bei gleichzeitig zunehmender Parese


Notfallsituationen:

  • Conus medullaris-Syndrom: Kaudales Ende RM -> 1. und 2. MN betroffen
    • Blasen-/Mastdarmstörungen, Ausfall d. Analreflexes
  • Cauda equina-Syndrom: Ausfall Kremasterreflex, schlaffe Parese unterer Extremitäten


Diagnostik: KU (Lasegue, , Röntgen, MRT (Bildgebung der Wahl), CT


Therapie: 

  • Konservativ (Therapie d. Wahl nach Ausschluss Red Flags): Frühzeitige Schmerztherapie nach WHO, periradikuäre Therapie (Injektion Lokalanästhetikum), Physiotherapie
  • Operativ (Ind: Conus-Syndrom/Cauda-Syndrom, akut auftretende schwere motorische Ausfälle -> Kraftgrad < 3/5)
Q:

Achillessehnenruptur

A:

Klinik: Dolor, hörbares Rupturgeräusch & Functio laesa (unmittelbarer Funktionsverlust)


Diagnostik

  • Körperl. Untersuchung (sichtbare Delle, Thompson-Test, Zehenspitzenstand) 
  • Sono (Verlust d. Sehnenkontinuität, sichtbare Sehnenenden)
  • Röntgen zum Ausschluss knöcherner Begleitverletzungen


Therapie

  • Konservativ (Ind: Pat. >50, sportlich inaktiv,): Ruhigstellung, Orthese
  • Operativ (Ind: Offene Ruptur, junger sportlich aktiver Patient)
Q:

Gonarthrose

A:

Arthrose d. Kniegelenks


Klinik: Belastungsinduzierte Kniegelenksschwellung (ggf. intraartikulärer Erguss), Instabilitätsgefühl


Diagnostik: KU (Patellaverschiebeschmerz, Zohlen-Zeichen), Röntgen


Therapie:

  • Konservativ
    • NIcht-medikamentös (Physiotherapie, Orthop. Hilfsmittel
    • Medikamentös: NSAR, Opioide (in niedrigster wirksamer Dosis)
  • Operativ
    • Gelenkerhalt (v.a. bei fokalen Defekten d. Gonarthrose)
    • Gelenkersatz
      • Hemiprothesen (bei einseitiger medialer/lateraler Gonarthrose)
      • TEP (Fortgeschr. Stadium)
    • Arthrodese (noch weiter fortgeschritten)
Q:

Hallux valgus

A:

Abweichung d. Großzehe ab Grundgelenk nach lateral

Häufigste Fußdeformität, F>M

Therapie

  • Konservativ (nur im frühen Stadium): NSAR, Physiotherapie, optimale Schuhversorgung (große Zehenbox)
  • Operativ
Q:

Coxarthrose

A:

Erkrankung v.a. >50 oder posttraumatisch (Frauen häufiger)


Klinik: Schmerz Leistenregion und über Trochanter major

  • eingeschränkte Innenrotation, später Innen und Außenrotation schmerzhaft


Diagnostik: A (Morgensteifigkeit), KU

  • Röntgen


Therapie

  • konservativ
    • nicht medikamentös: Physiotherapie, Einlagen
    • Medikamentös: WHO-Stufenschema
  • Operativ
    • Gelenkerhalt (eher bei Gonarthrose)
    • Gelenkersatz (Ind: Schmerz 3-6 Monate, Versagen konservativer Therapie, Arthrose-Zeichen)
      • Hemiprothese (bei isolierter Schädogung d. prox. Femurs bei alten Patienten)
      • TEP (fortgeschr. Stadium, aseptische Hüftnekrose..)
    • Arthrodese (sehr weit fortgeschrittene Arthrose, bei der Gelenkersatz nicht mehr möglich): Gelenkversteifung


Komplikationen: Aseptische Prothesenlockerung, Myositis ossificans (Weichteilverknöcherung)

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Q:

Klumpfuß

A:

eine der häufigsten angeborenen Fehlbildungen (50% bilaterales Auftreten)


PP: Dominanz d. medialseitigen Muskelgruppe mit M. tibialis posterior (-> Plantarflexion, Rückfuß betonte Supination)


Therapie: Am Tag der Geburt beginnen (Redression: Manuelle Korrektur der Fehlstellung, zeitgleich Gips)


Q:

Kreuzbandruptur

A:

Epi: v.a. vorderes


PP: Rotationstrauma (Vorderes, Flexions-Valgus-Tibia-Außenrotationstrauma), Sturz auf flektiertes Knie bzw. Dashbord injury (hinteres)


Diagnostik: Schubladentest, Lachmann-Test


Therapie: Schmerz-/Schwellungsreduktion durch Kühlung

  • Konservativ (Ind: geringe Instabilität, hohes Alter, bei isolierter Verletzung d. hinteren KB)
  • Operativ (junger sportlicher Patient)
    • Vorderes: Rekonstruktion (M. semitendinosus/gracilis)
    • Hinteres: Arthroskopischer Bandersatz des anterolateralen Bündels mit autologem Transplantat
Q:

Meniskusruptur

A:

Epi: Innen>Außenminiskus; M>F


Klinik: Belastungsabh. Schmerz (v.a. beim Hinhocken), Druckschmerz über betr. Gelenkspalt


Diagnostik: KU (Druckschmerz, Erguss (tanzende Patella), Valgus/varusstress, Steinmann-Test

  • MRT (MdW)
  • Röntgen zum Ausschluss knöcherner Begleitverletzungen


Therapie:

  • Konservativ (ind: asymptomatische M-Läsion): 
    • Physiotherapie 2-3x/Woche für 3-8 Wochen, NSAR
  • Operativ (akute traumatische Läsion): 
    • Arthroskopische Meniskusnaht (Junger aktiver Patient; Ruptur mittlere/Basisnah)
    • Arthroskopische partielle Meniskektomie
Q:

Osteitis/Osteomyelitis

A:

Osteitis: Entzündung d. Knochens; Osteomyelitis: Entzündung d. Knochenmarkraums


Epi: Endogen (= hämatogen, v.a. jugendliche), exogen (posttraumatisch, v.a. Erwachsene)

  • S. auraus


PP: Endogen v.a. in Metaphyse langer Röhrenknochen (großes Kapillarnetzwerk)


Klinik

  • AkuteForm: Entzündungszeichen, lokale Beschwerden (EW v.a. WIrbelsäuule)
    • Kinder: Metaphyse langer Röhrenknochen
  • Chronisch: wenig Allgemeinbeschwerden, lokale Fistelung, Knochenverdickung


Diagnostik:

  • Labor: Entzündungsparameter, Biopsie
  • Bildgebung: Röntgen (kann im Frühstadium unauffällig sein), MRT, Sono


Therapie: Ruhigstellung

  • Med (bei akuter Form i.d.R. ausreichend; bei chr. + chir. Sanierung): (Ampicillin/Sulbactam)2-4 W im Anschluss mehrere Wochen p.o.
    • Bei Kindern: Cefuroxim -> sofortiger Therapiebeginn mit intravenösen Antibiotika ist notwendig, da eine Beschädigung der Wachstumsfuge gravierende langfristige Folgen haben kann!
  • Operativ (Bei Abszessen, Sequestern, Fisteln): Radikales Debridement
Q:

Schultergelenkluxation

A:

Häufigste Luxation d. Menschen (50%) v.a. posttraumatisch -> anteriore Luxation (Bei Sturz auf den dorsal ausgerichteten Arm)


Klinik: Arm in luxierter Stellung, hervorstehendes Acromion, Humeruskopf disloziert tastbar


Diagnostik

  • KU: pDMS
  • Röntgen
    • Nebenbefund: Hill-Sachs-Delle (Impression d. Humerskopfes bei vorderer Luxation)
  • MRT (zum Ausschluss von Weichteilschaden)
    • Bankart-Läsion: Läsion d. Labrum glenoidale


Therapie:

  • Konservativ: Schulterreposition
  • Operativ


Komplikationen: Läsion N. axillaris -> Lähmung M. deltoideus, Läsion plexus brachialis


Hohe Rezidivneigung!

Q:

Myositis ossificans (Heterotope Ossifikation)

A:

Weichteil- und Muskelverknöcherung entweder angeboren oder nach Gewebs und Gelenksverletzungen


Lokalisierter Verlauf

  • v.a. nach Implantation eines TEP-Hüfte
  • Diagnostik mittels Röntgen
  • Therapie: Strahlentherapie
    • Rezidivprophylaxe: Einmalige Bestrahlung oder 7 Tage NSAR postoperativ


Progressiv generalisierter Verlauf

  • extrem seltene Erbkrankheit: Bei jeder Art von Trauma produzieren Fibrozyten bei der Wundheilung Knochengewebe statt Narbengewebe
  • Klinik: Generalisierte Verknöcherung meist von kranial nach kaudal (lebensbedrohlich bei Befall der Atemmuskulatur)
  • keine Kausaltherapie, nur symptomatisch
Q:

Ewing-Sarkom

A:

Hochmaligner Knochentumor


Epi: 5-15. LJ

  • Diaphysen langer Röhrenknochen (Femur/Tibia)


Klinik: Schmerzen, Schwelung, Fieber

  • Metastasierung: Lunge, Knochen


Diagnostik:

  • Röntgen: zwiebelschalenartige Abhebung des Periosts
  • Labor: BSG+ CRP+ Leukozytose


Therapie: Neoadjuvante Chemo + OP + adjuvante Chemo


Prognose: 5-JÜR 50%


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