Grundlagen der Versicherungstechnik at Universität Göttingen

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Kriterien der Verischerbarkeit

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Was ist kollektiver Risikoausgleich?

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Eindeutigkeit der Schadenverteilung 
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Irrtumsrisiko

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Objektives, subjektives und moralisches Risiko

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Größenmerkmal der Schadenverteilung 

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Änderungsrisiko
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Maßnahmen gegen subjektives Risiko

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Leistungsangebot der Verischerungswirtschaft

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Fehler- und Prognoserisiko 

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Definition Versicherungstechnik
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Schadensversicherungen

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Grundlagen der Versicherungstechnik

Kriterien der Verischerbarkeit
Zufälligkeit der Schadensverteilung
Eindeutigkeit der Schadensverteilung
Unabhängigkeit der Schadensverteilung
Schätzbarkeit der Schadensverteilung
Größenmerkmale der Schadensverteilung 

Grundlagen der Versicherungstechnik

Was ist kollektiver Risikoausgleich?
Versicherungsunternehmen übernimmt gegen feste Prämie ungewisse Zahlungen
Versicherungsnehmer übernimmt planbare Kosten gegen ungewisse Schäden
Ausgleich bei günstigen und ungünstigen Schadensverläufen im Kollektiv 

Grundlagen der Versicherungstechnik

Eindeutigkeit der Schadenverteilung 
Präzise Beschreibung des Versicherungsfalls, d.h. Was genau ist mitversichert, um welche Art von Versicherungsfall handelt es sich, Unfall, Brand, etc. 

Grundlagen der Versicherungstechnik

Irrtumsrisiko
  • Irrtum über die stochastischen Gesetzmäßigkeiten, dieser Irrtum führt zufalschen Berechnungen des erwarteten Schaden und deshalb zu falschen Prämienforderungen 

Grundlagen der Versicherungstechnik

Objektives, subjektives und moralisches Risiko
  • Objektives Risiko: Ereignis vollständig unabhängig vom Willen und Wissen der Vertragspartner 
  • Subjektives Risiko: Beeinflussung der Risikosituation durch den Versicherungsnehmer 
  • Moralisches Risiko: Gesellschaftliches Verhalten, dass zu höheren Versicherungsleistungen führt, z.B. Änderung der Verhaltensweisen, da man eine Versicherung abgeschlossen hat

Grundlagen der Versicherungstechnik

Größenmerkmal der Schadenverteilung 
Das Ausmaß eines möglichen Schaden bestimmt die Versicherbarkeit, zu großen mögliche Schäden sind nicht versicherbar, z.B. Terroranschläge oder große Umweltkatastrophen 

Grundlagen der Versicherungstechnik

Änderungsrisiko
  • Änderung der statistischen Unterlagen, d.h. Änderung der Schadensverteilung und dessen beeinflussenden Größen
  • Mittelwert und Streuung ändern sich

Grundlagen der Versicherungstechnik

Maßnahmen gegen subjektives Risiko
  • Prämiendifferenzierung, um Antiselektion durch Abwanderung risikoarmer Versicherungsnehmer zur billigeren Konkurrenz zu verhindern
  • Gute Risikoselektion durch Risikoprüfung, z.B. in dem man Gesundheitsfragen in der Krankenß- oder Lebensversicherung stellt
  • Selbstbeteiligung, um das Interesse an fahrlässiger oder absichtlicher Mitqirkung an Versicherungsfällen zu reduzieren 
  • Regelungen, die Kündigungen des Vertrags, oder Reduzierung der Versicherungsleistung im Fall von Zuwiderhandlung sich vorbehalten 

Grundlagen der Versicherungstechnik

Leistungsangebot der Verischerungswirtschaft
  • Viele Versicherungszweige und Branchen, Unterscheidung zwischen Personen- und Schadensversicherungen
  • Personenversicherung decken Risiken, die mit der Biometrie der versicherten Person zu tun hat
  • Das Leistungsversprechen wird im Geldeinheiten ausgedrückt

Grundlagen der Versicherungstechnik

Fehler- und Prognoserisiko 
  • Diagnoserisiko: Irrtum kann entstehen, wenn Fehler bei der Analyse der Daten der Vergangenheit gemacht werden, 
  • Prognoserisiko: Wenn man in Folge fehlerhafter Analyse von falschen Voraussetzungen ausgeht

Grundlagen der Versicherungstechnik

Definition Versicherungstechnik
  • Finanzierung und Steuerung des Risikotransfers von Versicherungsnehmer zum Versicherungsunternehmen
Einflussgrößen: Versicherungsmathematik (Techniken zur Kalkulation von Prämien und Reserven, zur Risikoanalyse, -bewertung und -steuerung
Wirtschaftswissenschaften (BWL-Steuerungssyteme, Finanzierung der Versicherungsleistungen, Kapitalanlage und Kapitalmärkte)
Rechtliche Rahmenbedingungen (Versicherungsgesetz VAG und Versicherungsvertragsgeschäft VVG)

Grundlagen der Versicherungstechnik

Schadensversicherungen
  • Decken eingetretene Schäden beim Versicherungsnehmer 
  • Zu Schäden zählen auch Ansprüche von außen die zu einer Vermögensminderung führen
  • Schadensversicherung besteht aus vielen Teilsparten, diese decken viele Teilrisiken

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