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Lernmaterialien für Forschungsmethoden + Gebiete an der Universität Göttingen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Forschungsmethoden + Gebiete Kurs an der Universität Göttingen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Verarbeitung visueller Reize

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TESTE DEIN WISSEN

findet schon auf sehr frühen Stufen (z.B. auf der Retina) statt

  • Illusionen: Hermann-Gitter
  • Farbtheorien: 
    • Trichromatische Theorie des Farbsehen: aus drei Grundfarben lassen sich alle wahrnehmbaren Farben mischen; wahrgenommene Farbe wird immer von allen drei Zapfentypen gemeinsam bestimmt
    • Gegenfarbentheorie: 
      • Menschen können sich kein „grünliches Rot“ oder „gelbliches Blau“, aber ein „grünliches Blau“ oder
        „rötliches Gelb“
      •  Farbnacheffekte
      •  Bestätigung durch die Entdeckung von
        Gegenfarbzellen in Retina und LGN (1966).
        – Rot-Grün
        – Blau-Gelb
        – Hell-Dunkel
      • Farbnacheffekte durch Adaptation der
        Gegenfarbenzellen
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TESTE DEIN WISSEN

Pseudowissenschaft

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TESTE DEIN WISSEN

Behauptungen empirisch nicht zu bestätigen -> nicht Kriterien wissenschaftliche Methode 

  • z.B. Astrologie, Alchemie
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TESTE DEIN WISSEN

Psychoanalytischer Ansatz

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TESTE DEIN WISSEN

-> Sigmund Freud

Annahme: 

  • Unbewusste mentale Konflikte bestimmen das menschliche Handeln

Methode:

  • Beobachtungen einzelner Patienten*innen mit psychischen Störungen
    • kein empirischer Ansatz
    • beruht nicht auf wissenschaftlichen (Labor-)Untersuchungen
    • nicht universitär verankert
  • Kritik:
    • negatives Menschenbild
    • Mensch reduziert auf unbewusste sexuelle Triebe/Konflikte -> Ödipus-Komplex
  • daher Theorie: 
    • nur schwer falsifizierbar
    • hält wissenschaftlichen Standards nicht stand
    • hat akademischer Psychologie keine/kaum Bedeutung
  • während Therapie: von gesetzlichen Krankenversicherungen anerkannt
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TESTE DEIN WISSEN

Überzeugungsgebundene Erklärungen

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TESTE DEIN WISSEN
  • werden akzeptiert, bei Konsistenz mit eigenen Überzeugungen
  • Belege sind nicht nötig

--> erfüllt keine Kriterien der naturwissenschaftlichen Methode

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TESTE DEIN WISSEN

Empirismus - Allgemein

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TESTE DEIN WISSEN

Ursprung der (akademischen) Psychologie

  • Ziel: Erklärung von Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Bewusstsein -> Ursprung nicht Therapie
  • Annahmen: sensorische Information keine hinreichende Erklärung für Erleben
    • Wissen der Person formt Wahrnehmung
    • Wahrnehmung/Erleben wird erlernt
    • - > größtenteils richtig
  • Methode: Introspektion (subjektive Beobachtung eigenen Erlebens)
    • entspricht nicht wissenschaftlichen Standards
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TESTE DEIN WISSEN

Empirismus - Unterströmungen

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TESTE DEIN WISSEN

Strukturalismus (z.B. Wundt, Titchener)

  • Zerlegung des Forschungsgegenstandes in Grundelemente
  • Ziel: Aufdeckung der Struktur des Bewusstseins


Funktionalismus: (z.B. James)

  • Prozessorientierung
  • Ziel: Funktionen mentale Prozesse (z.B. Aufmerksamkeit) in Bezug
    auf die Anpassung an Umwelt
    • gewisse evolutionäre Perspektive
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TESTE DEIN WISSEN

Alltagspsychologische Erklärungen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Basiert auf unsystematisch gewonnener Information -> Meinungen
  • Suche endet nach persönlicher Befriedigung -> verzerrt, unvollständig
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TESTE DEIN WISSEN

Humanistische Psychologie

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TESTE DEIN WISSEN

-> Reaktion auf Psychoanalyse 

Annahmen: 

  • positives Potential des Menschen
  • Menschen sind frei sich zu entfalten
  • Grundsätzliches Bedürfnis nach Selbstverwirklichung und Ausschöpfung des eigenen Potenzials

Theorie: nicht akademisch, da keine wissenschaftliche Fundierung

Therapie: "Hilfe bei der Selbstverwirklichung"


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TESTE DEIN WISSEN

Behaviorismus - Klassische Konditionierung

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TESTE DEIN WISSEN

Pavlov

  1. Natürlicher Zustand: Futter (unkonditionierter Stimulus) löst Speichelfluss aus (unkonditionierte Reaktion)
  2. Natürlicher Zustand: Ein Ton (neutraler Reiz) löst keinen Speichelfluss aus.
  3. Konditionierung: Der Ton wird immer gemeinsam (oder kurz vorher) mit dem Futter präsentiert -> Speichelfluss (durch Futter)
  4. Nach der Konditionierung: Der Ton (konditionierter Reiz) alleine löst Speichelfluss aus (konditionierte Reaktion)

-> Durch die häufige gemeinsame Präsentation von Ton und Futter werden Assoziationen zwischen dem Ton und dem Futter bzw. der Reaktion gelernt


Watson: "Little Albert"

  1. Lautes Geräusch (unkonditionierter Reiz) erzeugt Angst (unkonditionierte Reaktion)
  2. Albert versuchte zahme Ratte (neutraler Stimulus) zu streicheln, lautes Geräusch (hinter Albert Hammer auf Eisenstange)
  3. nach 7 Versuchen fing Albert schon beim Anblick der Ratte an zu weinen (konditionierte Reaktion).


Nutzen: Lernen und Verhaltenstherapie (z.B. Angsstörungen)

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TESTE DEIN WISSEN

Evolutionärer Ansatz

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TESTE DEIN WISSEN

Erleben und Verhalten durch natürliche Auslese


Annahme: adaptive Merkmale bleiben erhalten, nicht-adaptive Merkmale verschwinden

  • heute bestehende Merkmale müssen adaptive Funktion haben
  • Menschen mit bevorzugten Merkmalen sollten mehr Nachkommen haben

Kritik

  • Ursprüngliche Funktion evtl. nicht mit heutiger gleichzusetzen (Bsp. Vogelfedern, Fähigkeit Auto zu fahren)
  • Erklärungen (häufig) post-hoc
  • Hypothesen schwer zu testen
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TESTE DEIN WISSEN

Synästhesie

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TESTE DEIN WISSEN

Definition: 

Erleben einer Modalität, durch Ansprechen eines anderen Sinnes, z.B.:

  • Töne lösen Farbwahrnehmungen oder Geschmack aus
  • Ziffern (gesprochen und geschrieben) werden farbig wahrgenommen
  • Beispiele: Franz List (Geräusche -> Farbe), Blixa Bargeld (Töne -> Farbe), Duke Ellington (Klangfarbe -> Farbe)


Hypothesen zur Ursache:

  • Neuronale Verknüpfung zwischen Arealen verschiedener Modalitäte 
  • In frühestem Kindesalter sind Hirnregionen noch sehr stark und undifferenziert miteinander verbunden; vielleicht beibehalten
  • Genetischer Faktor


Perzeptuelles Phänomen

– Visuelle Suche (Palmeri et al. 2002) -> 2 unter 5 finden

– Aktivierung von farbsensitiven Arealen beim Hören von Wörtern

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TESTE DEIN WISSEN

Protowissenschaft

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TESTE DEIN WISSEN

vorwissenschaftliches Stadium mit Potential zur Weiterentwicklung, wenn Phänomene naturwissenschaftlich abgesichert werden können

  • z.B. CS
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  • 130082 Karteikarten
  • 2612 Studierende
  • 79 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Forschungsmethoden + Gebiete Kurs an der Universität Göttingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Verarbeitung visueller Reize

A:

findet schon auf sehr frühen Stufen (z.B. auf der Retina) statt

  • Illusionen: Hermann-Gitter
  • Farbtheorien: 
    • Trichromatische Theorie des Farbsehen: aus drei Grundfarben lassen sich alle wahrnehmbaren Farben mischen; wahrgenommene Farbe wird immer von allen drei Zapfentypen gemeinsam bestimmt
    • Gegenfarbentheorie: 
      • Menschen können sich kein „grünliches Rot“ oder „gelbliches Blau“, aber ein „grünliches Blau“ oder
        „rötliches Gelb“
      •  Farbnacheffekte
      •  Bestätigung durch die Entdeckung von
        Gegenfarbzellen in Retina und LGN (1966).
        – Rot-Grün
        – Blau-Gelb
        – Hell-Dunkel
      • Farbnacheffekte durch Adaptation der
        Gegenfarbenzellen
Q:

Pseudowissenschaft

A:

Behauptungen empirisch nicht zu bestätigen -> nicht Kriterien wissenschaftliche Methode 

  • z.B. Astrologie, Alchemie
Q:

Psychoanalytischer Ansatz

A:

-> Sigmund Freud

Annahme: 

  • Unbewusste mentale Konflikte bestimmen das menschliche Handeln

Methode:

  • Beobachtungen einzelner Patienten*innen mit psychischen Störungen
    • kein empirischer Ansatz
    • beruht nicht auf wissenschaftlichen (Labor-)Untersuchungen
    • nicht universitär verankert
  • Kritik:
    • negatives Menschenbild
    • Mensch reduziert auf unbewusste sexuelle Triebe/Konflikte -> Ödipus-Komplex
  • daher Theorie: 
    • nur schwer falsifizierbar
    • hält wissenschaftlichen Standards nicht stand
    • hat akademischer Psychologie keine/kaum Bedeutung
  • während Therapie: von gesetzlichen Krankenversicherungen anerkannt
Q:

Überzeugungsgebundene Erklärungen

A:
  • werden akzeptiert, bei Konsistenz mit eigenen Überzeugungen
  • Belege sind nicht nötig

--> erfüllt keine Kriterien der naturwissenschaftlichen Methode

Q:

Empirismus - Allgemein

A:

Ursprung der (akademischen) Psychologie

  • Ziel: Erklärung von Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Bewusstsein -> Ursprung nicht Therapie
  • Annahmen: sensorische Information keine hinreichende Erklärung für Erleben
    • Wissen der Person formt Wahrnehmung
    • Wahrnehmung/Erleben wird erlernt
    • - > größtenteils richtig
  • Methode: Introspektion (subjektive Beobachtung eigenen Erlebens)
    • entspricht nicht wissenschaftlichen Standards
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Q:

Empirismus - Unterströmungen

A:

Strukturalismus (z.B. Wundt, Titchener)

  • Zerlegung des Forschungsgegenstandes in Grundelemente
  • Ziel: Aufdeckung der Struktur des Bewusstseins


Funktionalismus: (z.B. James)

  • Prozessorientierung
  • Ziel: Funktionen mentale Prozesse (z.B. Aufmerksamkeit) in Bezug
    auf die Anpassung an Umwelt
    • gewisse evolutionäre Perspektive
Q:

Alltagspsychologische Erklärungen

A:
  • Basiert auf unsystematisch gewonnener Information -> Meinungen
  • Suche endet nach persönlicher Befriedigung -> verzerrt, unvollständig
Q:

Humanistische Psychologie

A:

-> Reaktion auf Psychoanalyse 

Annahmen: 

  • positives Potential des Menschen
  • Menschen sind frei sich zu entfalten
  • Grundsätzliches Bedürfnis nach Selbstverwirklichung und Ausschöpfung des eigenen Potenzials

Theorie: nicht akademisch, da keine wissenschaftliche Fundierung

Therapie: "Hilfe bei der Selbstverwirklichung"


Q:

Behaviorismus - Klassische Konditionierung

A:

Pavlov

  1. Natürlicher Zustand: Futter (unkonditionierter Stimulus) löst Speichelfluss aus (unkonditionierte Reaktion)
  2. Natürlicher Zustand: Ein Ton (neutraler Reiz) löst keinen Speichelfluss aus.
  3. Konditionierung: Der Ton wird immer gemeinsam (oder kurz vorher) mit dem Futter präsentiert -> Speichelfluss (durch Futter)
  4. Nach der Konditionierung: Der Ton (konditionierter Reiz) alleine löst Speichelfluss aus (konditionierte Reaktion)

-> Durch die häufige gemeinsame Präsentation von Ton und Futter werden Assoziationen zwischen dem Ton und dem Futter bzw. der Reaktion gelernt


Watson: "Little Albert"

  1. Lautes Geräusch (unkonditionierter Reiz) erzeugt Angst (unkonditionierte Reaktion)
  2. Albert versuchte zahme Ratte (neutraler Stimulus) zu streicheln, lautes Geräusch (hinter Albert Hammer auf Eisenstange)
  3. nach 7 Versuchen fing Albert schon beim Anblick der Ratte an zu weinen (konditionierte Reaktion).


Nutzen: Lernen und Verhaltenstherapie (z.B. Angsstörungen)

Q:

Evolutionärer Ansatz

A:

Erleben und Verhalten durch natürliche Auslese


Annahme: adaptive Merkmale bleiben erhalten, nicht-adaptive Merkmale verschwinden

  • heute bestehende Merkmale müssen adaptive Funktion haben
  • Menschen mit bevorzugten Merkmalen sollten mehr Nachkommen haben

Kritik

  • Ursprüngliche Funktion evtl. nicht mit heutiger gleichzusetzen (Bsp. Vogelfedern, Fähigkeit Auto zu fahren)
  • Erklärungen (häufig) post-hoc
  • Hypothesen schwer zu testen
Q:

Synästhesie

A:

Definition: 

Erleben einer Modalität, durch Ansprechen eines anderen Sinnes, z.B.:

  • Töne lösen Farbwahrnehmungen oder Geschmack aus
  • Ziffern (gesprochen und geschrieben) werden farbig wahrgenommen
  • Beispiele: Franz List (Geräusche -> Farbe), Blixa Bargeld (Töne -> Farbe), Duke Ellington (Klangfarbe -> Farbe)


Hypothesen zur Ursache:

  • Neuronale Verknüpfung zwischen Arealen verschiedener Modalitäte 
  • In frühestem Kindesalter sind Hirnregionen noch sehr stark und undifferenziert miteinander verbunden; vielleicht beibehalten
  • Genetischer Faktor


Perzeptuelles Phänomen

– Visuelle Suche (Palmeri et al. 2002) -> 2 unter 5 finden

– Aktivierung von farbsensitiven Arealen beim Hören von Wörtern

Q:

Protowissenschaft

A:

vorwissenschaftliches Stadium mit Potential zur Weiterentwicklung, wenn Phänomene naturwissenschaftlich abgesichert werden können

  • z.B. CS
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