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Lernmaterialien für Diabetes an der Universität Göttingen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Diabetes Kurs an der Universität Göttingen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Diabetes mellitus Typ 1 & 2
Ätiologie

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TESTE DEIN WISSEN

Typ 1
- Autoimmun, HLA-Assoziation (-> 10% der Pat. haben eine positive Familienanamnese, 90% weisen eine charakteristische HLA-Assoziation auf)
- Assoziation mit anderen Autoimmunerkrankungen

Typ 2
- meist mit metabolischem Syndrom assoziiert
- starke erbliche Komponente (Kind eines erkrankten Elternteils hat 50%ige Wahrscheinlichkeit einen Typ-2 im laufe seines lebens zu entwickeln)

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TESTE DEIN WISSEN

Verwertung der Glucose
3 Wege

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TESTE DEIN WISSEN

1. Glycolyse
"Verbrennung" in den Körperzellen mithilfe von Sauerstoff und Wasser zu ATP.
2. Glycogenese
Speicherung der Glucose als Glycogen in Leber- Muskelzellen (kurzfristige Energiereserve)
3. Lipogenese
Speicherung der Glucose als Triglyzeride (Speicherform der Fettsäuren) im Fettgewebe.

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TESTE DEIN WISSEN
Akute Hypoglykämie
Ursache
Syptome
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Ursache
- Dosierfehler
- Nachlässigkeit (Mahlzeit auslassen, kohlenhydratmenge falsch berechnet)
- Alkohol

Syptome
- Adrenalinausschüttung (Tachykardie, Schwitzen, Zittern)
neurologische Symptome:
- Kopfschmerz
- Müdigkeit
- Sprach- & Sehstörungen
- Angst, Unruhe
- Bewusstlosigkeit, Koma
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TESTE DEIN WISSEN

diabetische Neuropathie

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TESTE DEIN WISSEN

An peripheren Nerven auftretende Schädigungsmuster infolge des Diabetes mellitus.

1. Periphere sensomotorische Polyneuropathie, distal und symmetrisch: "Burning Feet", Areflexie, gemindertes Schmerzempfinden
2. Autonome diabetische Neuropathie (das vegetative NS betreffend)
- Kardiale (stummer Herzinfarkt, Bradykardie bis Asystole, Ruhetachykardie...)
- Magen-Darm-Trakt (Gastroparese, Diarrhoe, Obstipation, Inkontinenz)
- Urogenital (Erektile Dysfunktion, Inkontinenz)
- Weitere Manifestationen (Pupillenfunktion, Thermoregulation, Fehlsteuerung endokriner Prozesse, etc.)

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TESTE DEIN WISSEN
Langwirksame Insuline
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TESTE DEIN WISSEN
- trübe Farbe des Insulins im Pen ->  20 mal schütteln
- Wirkungseintritt nach 1 h 
- Wirkmaximum nach 6 h
- Wirkende nach 12 h 
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TESTE DEIN WISSEN

Metabolisches Syndrom = kardiovasculärer Risikocluster

Kriterien nach der International Diabetes Foundation (IDF, 2005)

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TESTE DEIN WISSEN

Hyperkalorische Ernährung und Bewegungsmangel sind Hauptfaktoren bei der Entstehung des Syndroms.

Kriterien:
1. Zentrale (stammbetonte) Adipositas Taillenumfang >80 cm bei Frauen, >94cm bei Männern)
2. Zusätzlich 2 der folgenden 4 Faktoren:
- Erhöhte Triglyceride (> 150 mg/dL)
- erniedrigtes HDL-Cholesterin (< 50 mg/dL bei Frauen, < 40 mg/dL bei Männern)
- Hypertonie (Systolisch > 130 mmHg, oder diastolisch >85 mmHg)
- Nüchternblutzucker > 100 mg/dL, oder Diabetes mellitus Typ 2

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TESTE DEIN WISSEN
Ketoazidotisches Koma 
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TESTE DEIN WISSEN
vorwiegend bei Typ-1-Diabetes

Insulinmangel -> gesteigerte Lipolyse -> hepatische Ketonkörperbildung -> Ketose -> Metabolische Azidose (-> Erbrechen -> Hypovolämie)

(kann dann auch zur glomerulären Minderperfusion und somit zu akuten Nierenversagen führen; ebenso kann es zum Volumenmangelschock führen)
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TESTE DEIN WISSEN
Hyperosmolares Koma (vorwiegend bei Typ-2-Diabetikern)

ähnlich zum ketoazidotischen Koma, jedoch reichen das Restinsulin aus um die Lipolyse zu verhindern.
Stattdessen kommt es zur Dehydratation mit Elektrolytverlust.

Insulinmangel -> Hyperglykämie -> Hyperosmolarität -> osmotische Diurese & Elektrolytverlust -> Hypovolämie
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TESTE DEIN WISSEN
Hyperosmolares Koma 
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TESTE DEIN WISSEN
Patientenedukation
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TESTE DEIN WISSEN
-> alle Maßnahmen, die Pat. und Angehörigen bei der Krankheitsbewältigung helfen.

Ziele:
- Selbstständigkeit und Kompetenz des Pat./ der Angehörigen stärken
- Dem Pat. Autonomie und Würde zurückgeben
- Stärkung des Selbstvertrauens
- Erhöhung der Compliance 
- Erhalt/ Erhöhung der Lebensqualität
- Auseinandersetzung mit und Bewältigung der Krankheit
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TESTE DEIN WISSEN
Informationsvermittlung

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TESTE DEIN WISSEN
Situation:
Wissensdefizit

Ziele:
- Wissensvermittlung
- Steigerung des Sicherheitsgefühls

Methode:
- mündliche info
- Medien
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TESTE DEIN WISSEN
Schulung/ Microschulung (15-30 min)
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TESTE DEIN WISSEN
Situation:
- Wissens- und Selbstpflegedefizit

Ziele:
- Aneignung alltagspraktischer und pflegerischer Handlungskompetenz
- Wissensvermittlung
- Eigenverantwortliches Selbstmanagement

Methoden:
- didaktisch strukturierter und geplanter Unterricht einer oder mehrerer Personen
- Standartisierbar
- Mischung aus Informationsvermittlung und Anleitung
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TESTE DEIN WISSEN
Anleitung
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TESTE DEIN WISSEN
Situation:
Selbstpflegedefizit

Ziele:
- Aneignung alltagspraktischer, pflegerischer Handlungskompetenz
- Selbstständigkeit
- Erlernen von Fähigkeiten

Methode
- Zielgerichteter, geplanter Prozess
- Phasenmodell
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  • 121747 Karteikarten
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  • 79 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Diabetes Kurs an der Universität Göttingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Diabetes mellitus Typ 1 & 2
Ätiologie

A:

Typ 1
- Autoimmun, HLA-Assoziation (-> 10% der Pat. haben eine positive Familienanamnese, 90% weisen eine charakteristische HLA-Assoziation auf)
- Assoziation mit anderen Autoimmunerkrankungen

Typ 2
- meist mit metabolischem Syndrom assoziiert
- starke erbliche Komponente (Kind eines erkrankten Elternteils hat 50%ige Wahrscheinlichkeit einen Typ-2 im laufe seines lebens zu entwickeln)

Q:

Verwertung der Glucose
3 Wege

A:

1. Glycolyse
"Verbrennung" in den Körperzellen mithilfe von Sauerstoff und Wasser zu ATP.
2. Glycogenese
Speicherung der Glucose als Glycogen in Leber- Muskelzellen (kurzfristige Energiereserve)
3. Lipogenese
Speicherung der Glucose als Triglyzeride (Speicherform der Fettsäuren) im Fettgewebe.

Q:
Akute Hypoglykämie
Ursache
Syptome
A:
Ursache
- Dosierfehler
- Nachlässigkeit (Mahlzeit auslassen, kohlenhydratmenge falsch berechnet)
- Alkohol

Syptome
- Adrenalinausschüttung (Tachykardie, Schwitzen, Zittern)
neurologische Symptome:
- Kopfschmerz
- Müdigkeit
- Sprach- & Sehstörungen
- Angst, Unruhe
- Bewusstlosigkeit, Koma
Q:

diabetische Neuropathie

A:

An peripheren Nerven auftretende Schädigungsmuster infolge des Diabetes mellitus.

1. Periphere sensomotorische Polyneuropathie, distal und symmetrisch: "Burning Feet", Areflexie, gemindertes Schmerzempfinden
2. Autonome diabetische Neuropathie (das vegetative NS betreffend)
- Kardiale (stummer Herzinfarkt, Bradykardie bis Asystole, Ruhetachykardie...)
- Magen-Darm-Trakt (Gastroparese, Diarrhoe, Obstipation, Inkontinenz)
- Urogenital (Erektile Dysfunktion, Inkontinenz)
- Weitere Manifestationen (Pupillenfunktion, Thermoregulation, Fehlsteuerung endokriner Prozesse, etc.)

Q:
Langwirksame Insuline
A:
- trübe Farbe des Insulins im Pen ->  20 mal schütteln
- Wirkungseintritt nach 1 h 
- Wirkmaximum nach 6 h
- Wirkende nach 12 h 
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Q:

Metabolisches Syndrom = kardiovasculärer Risikocluster

Kriterien nach der International Diabetes Foundation (IDF, 2005)

A:

Hyperkalorische Ernährung und Bewegungsmangel sind Hauptfaktoren bei der Entstehung des Syndroms.

Kriterien:
1. Zentrale (stammbetonte) Adipositas Taillenumfang >80 cm bei Frauen, >94cm bei Männern)
2. Zusätzlich 2 der folgenden 4 Faktoren:
- Erhöhte Triglyceride (> 150 mg/dL)
- erniedrigtes HDL-Cholesterin (< 50 mg/dL bei Frauen, < 40 mg/dL bei Männern)
- Hypertonie (Systolisch > 130 mmHg, oder diastolisch >85 mmHg)
- Nüchternblutzucker > 100 mg/dL, oder Diabetes mellitus Typ 2

Q:
Ketoazidotisches Koma 
A:
vorwiegend bei Typ-1-Diabetes

Insulinmangel -> gesteigerte Lipolyse -> hepatische Ketonkörperbildung -> Ketose -> Metabolische Azidose (-> Erbrechen -> Hypovolämie)

(kann dann auch zur glomerulären Minderperfusion und somit zu akuten Nierenversagen führen; ebenso kann es zum Volumenmangelschock führen)
Q:
Hyperosmolares Koma (vorwiegend bei Typ-2-Diabetikern)

ähnlich zum ketoazidotischen Koma, jedoch reichen das Restinsulin aus um die Lipolyse zu verhindern.
Stattdessen kommt es zur Dehydratation mit Elektrolytverlust.

Insulinmangel -> Hyperglykämie -> Hyperosmolarität -> osmotische Diurese & Elektrolytverlust -> Hypovolämie
A:
Hyperosmolares Koma 
Q:
Patientenedukation
A:
-> alle Maßnahmen, die Pat. und Angehörigen bei der Krankheitsbewältigung helfen.

Ziele:
- Selbstständigkeit und Kompetenz des Pat./ der Angehörigen stärken
- Dem Pat. Autonomie und Würde zurückgeben
- Stärkung des Selbstvertrauens
- Erhöhung der Compliance 
- Erhalt/ Erhöhung der Lebensqualität
- Auseinandersetzung mit und Bewältigung der Krankheit
Q:
Informationsvermittlung

A:
Situation:
Wissensdefizit

Ziele:
- Wissensvermittlung
- Steigerung des Sicherheitsgefühls

Methode:
- mündliche info
- Medien
Q:
Schulung/ Microschulung (15-30 min)
A:
Situation:
- Wissens- und Selbstpflegedefizit

Ziele:
- Aneignung alltagspraktischer und pflegerischer Handlungskompetenz
- Wissensvermittlung
- Eigenverantwortliches Selbstmanagement

Methoden:
- didaktisch strukturierter und geplanter Unterricht einer oder mehrerer Personen
- Standartisierbar
- Mischung aus Informationsvermittlung und Anleitung
Q:
Anleitung
A:
Situation:
Selbstpflegedefizit

Ziele:
- Aneignung alltagspraktischer, pflegerischer Handlungskompetenz
- Selbstständigkeit
- Erlernen von Fähigkeiten

Methode
- Zielgerichteter, geplanter Prozess
- Phasenmodell
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