Biopsychologie 1 Und 2 Fragen at Universität Göttingen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Biopsychologie 1 und 2 Fragen an der Universität Göttingen

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TESTE DEIN WISSEN
Welchen Wellenbereich deckt das menschliche visuelle System ab ?
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Das menschliche visuelle System deckt 400-700 nm Wellenlänge ab
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Verteilungen der Rezeptortypen für die visuelle Wahrnehmung ?
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TESTE DEIN WISSEN
Auf Grund der Verteilung der Rezeptortypen auf der Netzhaut können wir nur in der Fovea scharf sehen, da an diesem Punkt das Licht nicht durch andere Zellen gebrochen wird. Bei Dunkelheit ändert sich das jedoch, da wenig Licht zur Verfügung steht und nur die Stäbchen es uns erlauben etwas zu erkennen. Das schärfste Sehen tritt bei Dunkelheit daher direkt neben der Fovea auf, wo sehr viele Stäbchen liegen, die das geringe Licht einfangen. Da es außerdem einen Punkt auf der Netzhaut gibt, an dem gar keine Photorezeptoren liegen befindet sich dort ein blinder Fleck der von dem anderen Auge ausgeglichen werden muss . 
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Welche zwei Haupttypen von Synapsen werden unterschieden ? Was sind ihre Vor- und Nachteile ?  
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Es wird zwischen chemischen und elektrischen Synapsen unterschieden. Elektrische Synapsen sind verzögerungsfrei, brauchen eine direkte Verbindung und sind immer erregend. Sie sind außerdem in der Regel bi-directional, Signale können also in beide Richtungen fließen. Chemischen Synapsen benutzen Transmittersubstanzen und können sowohl hemmend oder erregend wirken. Sie sind außerdem in der Regel uni-direktional, Signale können also nur in eine Richtung fließen. Es gibt schnelle und langsame Typen der chemischen Synapse. 
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Welches Problem liegt Kurz- und Weitsichtigkeit zu Grunde ? 
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Bei Kurz- und Weitsichtigkeit wird im Gegensatz zu gesunden Augen das Licht, welches auf das Auge trifft nicht richtig gebündelt. So landet die Projektion nicht nur in der Fovea, sondern auch in umliegenden Bereichen mit mehr Streuung, was dazu führt, dass das Bild als unscharf wahrgenommen wird 
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Beschreiben sie unter welchen Voraussetzungen ein Ruhepotential entsteht 
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Ein Ruhepotential kann entstehen, wenn eine Elektrische Ladung, die ungleich verteilt ist, vorliegt und eine semipermeable Membran. Im inneren der Zelle befinden sich überwiegend K+-Ionen und Anionen. Außerhalb der Zelle befinden sich Na+-Ionen sowie negative Chlorid-Ionen. Die K+-Ionen diffundieren dem Konzentrationsgradienten entsprechend aus der Zelle raus durch spezielle K+-Ionenkanäle. Das elektrische Potential hingegen zieht die Kaliumionen wieder in die Zelle hinein. Um ein negatives Membranpotential aufrecht zu erhalten gibt es daher eine Natrium-Kalium-Ionenpumpe, die 3 Na+-Ionnen aus der Zelle raus und 2 K+-Ionen in die Zelle hinein befördert und dabei ATP verbraucht.  
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Warum ist die Na+-K+-Pumpe nötig ?
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Die Kalium-Natrium-Ionenpumpe hält das Ruhepotential aufrecht, indem sie durch Verwendung von ATP 3 Na+-Ionen aus der Zelle raus und 2 K+-Ionen in die Zelle hinein befördert.
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Macht ein umfallender Baum ein Geräusch, wenn niemand da ist der es hört ? 
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Nein, da ein Organ wie das menschliche Ohr nötig ist, um aus den Schallwellen die der fallende Baum auslöst ein Geräusch zu machen 
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TESTE DEIN WISSEN
Nennen sie zwei Fehlsichtigkeiten 
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- Astigmatismus 
- Chromatische Abberation 
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Was unterscheidet die 4 Photorezeptortypen physiologisch ? 
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Die vier Photorezeptortypen unterscheiden sich physiologisch in ihrem Opsin, also dem Molekül das auf Licht reagiert. Durch die Unterschiede reagieren die verschiedenen Typen auf unterschiedliche Wellenlängen. 
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Erklären sie die Entstehung von Helligkeitsillusionen in den so genannten Mach-Streifen oder in dem so genannten Hermann-Hering-Gitter anhand der Struktur rezeptiver Felder von Ganglionzellen 
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Es gibt zwei Arten Ganglionzellen, die sich nur in der Verteilung der Polarisation in On- und Off-Area unterscheiden. Bei den On-center Ganglionzellen ist das Zentrum positiv und die Umgebung negativ geladen. Dank dieses Aufbaus reagiert die Zelle besonders gut auf Unterschiede in der Umgebung, da sowohl bei fehlender als auch bei vollständiger Belichtung das selbe Signal entsteht.  An Übergängen wirken Unterschiede also deutlicher, da die Ganglienzellen besonders gut auf Kontraste reagieren, denn so sind sie nur teilweise stimuliert. 
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Erläutern sie kurz die in der Vorlesung genannten fünf allgemeinen Prinzipien sensorischer Perzeption  
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1. Transformation (umwandeln vom Stimulus in ein Rezeptorpotential -> Umwandeln externer Reize in interne (elektrische) Signale )
2. Spezifität (Rezeptoren haben Filtereigenschaften, sodass sie nur auf adäquate Reize reagieren -> auch für diese Reize gibt es unterschiedliche Empfindlichkeiten (Kennlinien))
3. Verstärkung und Dämpfung (schwache Reize werden verstärkt, starke Reize werden gedämpft)
4. Kodierung (Repräsentation der Reizeigenschaften)
Modalität &Qualität (labeled lines), bestimmter Rezeptor nimmt Reiz wahr 
Ort (beschreiben für eine Sinneszelle wo ein Reiz auftreten muss, damit diese reagiert =>rezeptive Felder)  
Intensität 
(Frequenz der Aktionspotentiale -> je stärker der Reiz desto mehr Potentiale)  
Zeitverlauf ( zeitliche Veränderung der neuronalen Antwort A slowly adapting receptor rapidly adapting receptor)
5. Adaptation ( Erhöhung des dynamischen Bereichs durch Anpassung der Empfindlichkeit an die vorherrschende Signalstärke ) 
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist ein Eigenreflex, Was ist ein Fremdreflex ? 
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Bei einem Eigenreflex liegen Reiz und Reaktion im selben Organ. Ursprung und Ziel der Bewegungsleitung liegen also beispielsweise im selben Muskel. Bei einem Fremdreflex betrifft die Reflexantwort nicht das Reiz-wahrnehmende Organ, sondern ein anderes.
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Q:
Welchen Wellenbereich deckt das menschliche visuelle System ab ?
A:
Das menschliche visuelle System deckt 400-700 nm Wellenlänge ab
Q:
Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Verteilungen der Rezeptortypen für die visuelle Wahrnehmung ?
A:
Auf Grund der Verteilung der Rezeptortypen auf der Netzhaut können wir nur in der Fovea scharf sehen, da an diesem Punkt das Licht nicht durch andere Zellen gebrochen wird. Bei Dunkelheit ändert sich das jedoch, da wenig Licht zur Verfügung steht und nur die Stäbchen es uns erlauben etwas zu erkennen. Das schärfste Sehen tritt bei Dunkelheit daher direkt neben der Fovea auf, wo sehr viele Stäbchen liegen, die das geringe Licht einfangen. Da es außerdem einen Punkt auf der Netzhaut gibt, an dem gar keine Photorezeptoren liegen befindet sich dort ein blinder Fleck der von dem anderen Auge ausgeglichen werden muss . 
Q:
Welche zwei Haupttypen von Synapsen werden unterschieden ? Was sind ihre Vor- und Nachteile ?  
A:
Es wird zwischen chemischen und elektrischen Synapsen unterschieden. Elektrische Synapsen sind verzögerungsfrei, brauchen eine direkte Verbindung und sind immer erregend. Sie sind außerdem in der Regel bi-directional, Signale können also in beide Richtungen fließen. Chemischen Synapsen benutzen Transmittersubstanzen und können sowohl hemmend oder erregend wirken. Sie sind außerdem in der Regel uni-direktional, Signale können also nur in eine Richtung fließen. Es gibt schnelle und langsame Typen der chemischen Synapse. 
Q:
Welches Problem liegt Kurz- und Weitsichtigkeit zu Grunde ? 
A:
Bei Kurz- und Weitsichtigkeit wird im Gegensatz zu gesunden Augen das Licht, welches auf das Auge trifft nicht richtig gebündelt. So landet die Projektion nicht nur in der Fovea, sondern auch in umliegenden Bereichen mit mehr Streuung, was dazu führt, dass das Bild als unscharf wahrgenommen wird 
Q:
Beschreiben sie unter welchen Voraussetzungen ein Ruhepotential entsteht 
A:
Ein Ruhepotential kann entstehen, wenn eine Elektrische Ladung, die ungleich verteilt ist, vorliegt und eine semipermeable Membran. Im inneren der Zelle befinden sich überwiegend K+-Ionen und Anionen. Außerhalb der Zelle befinden sich Na+-Ionen sowie negative Chlorid-Ionen. Die K+-Ionen diffundieren dem Konzentrationsgradienten entsprechend aus der Zelle raus durch spezielle K+-Ionenkanäle. Das elektrische Potential hingegen zieht die Kaliumionen wieder in die Zelle hinein. Um ein negatives Membranpotential aufrecht zu erhalten gibt es daher eine Natrium-Kalium-Ionenpumpe, die 3 Na+-Ionnen aus der Zelle raus und 2 K+-Ionen in die Zelle hinein befördert und dabei ATP verbraucht.  
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Q:
Warum ist die Na+-K+-Pumpe nötig ?
A:
Die Kalium-Natrium-Ionenpumpe hält das Ruhepotential aufrecht, indem sie durch Verwendung von ATP 3 Na+-Ionen aus der Zelle raus und 2 K+-Ionen in die Zelle hinein befördert.
Q:
Macht ein umfallender Baum ein Geräusch, wenn niemand da ist der es hört ? 
A:
Nein, da ein Organ wie das menschliche Ohr nötig ist, um aus den Schallwellen die der fallende Baum auslöst ein Geräusch zu machen 
Q:
Nennen sie zwei Fehlsichtigkeiten 
A:
- Astigmatismus 
- Chromatische Abberation 
Q:
Was unterscheidet die 4 Photorezeptortypen physiologisch ? 
A:
Die vier Photorezeptortypen unterscheiden sich physiologisch in ihrem Opsin, also dem Molekül das auf Licht reagiert. Durch die Unterschiede reagieren die verschiedenen Typen auf unterschiedliche Wellenlängen. 
Q:
Erklären sie die Entstehung von Helligkeitsillusionen in den so genannten Mach-Streifen oder in dem so genannten Hermann-Hering-Gitter anhand der Struktur rezeptiver Felder von Ganglionzellen 
A:
Es gibt zwei Arten Ganglionzellen, die sich nur in der Verteilung der Polarisation in On- und Off-Area unterscheiden. Bei den On-center Ganglionzellen ist das Zentrum positiv und die Umgebung negativ geladen. Dank dieses Aufbaus reagiert die Zelle besonders gut auf Unterschiede in der Umgebung, da sowohl bei fehlender als auch bei vollständiger Belichtung das selbe Signal entsteht.  An Übergängen wirken Unterschiede also deutlicher, da die Ganglienzellen besonders gut auf Kontraste reagieren, denn so sind sie nur teilweise stimuliert. 
Q:
Erläutern sie kurz die in der Vorlesung genannten fünf allgemeinen Prinzipien sensorischer Perzeption  
A:
1. Transformation (umwandeln vom Stimulus in ein Rezeptorpotential -> Umwandeln externer Reize in interne (elektrische) Signale )
2. Spezifität (Rezeptoren haben Filtereigenschaften, sodass sie nur auf adäquate Reize reagieren -> auch für diese Reize gibt es unterschiedliche Empfindlichkeiten (Kennlinien))
3. Verstärkung und Dämpfung (schwache Reize werden verstärkt, starke Reize werden gedämpft)
4. Kodierung (Repräsentation der Reizeigenschaften)
Modalität &Qualität (labeled lines), bestimmter Rezeptor nimmt Reiz wahr 
Ort (beschreiben für eine Sinneszelle wo ein Reiz auftreten muss, damit diese reagiert =>rezeptive Felder)  
Intensität 
(Frequenz der Aktionspotentiale -> je stärker der Reiz desto mehr Potentiale)  
Zeitverlauf ( zeitliche Veränderung der neuronalen Antwort A slowly adapting receptor rapidly adapting receptor)
5. Adaptation ( Erhöhung des dynamischen Bereichs durch Anpassung der Empfindlichkeit an die vorherrschende Signalstärke ) 
Q:
Was ist ein Eigenreflex, Was ist ein Fremdreflex ? 
A:
Bei einem Eigenreflex liegen Reiz und Reaktion im selben Organ. Ursprung und Ziel der Bewegungsleitung liegen also beispielsweise im selben Muskel. Bei einem Fremdreflex betrifft die Reflexantwort nicht das Reiz-wahrnehmende Organ, sondern ein anderes.
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