06- Soziale Kognition II: Soziale Eindrucksbildung at Universität Göttingen | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Frau Meyer, eine 53 Jahre alte Sparkassenangestellte, wurde in Ihrer Bewerbung an einer anderen Bank abgewiesen, obwohl sie nach ihrer eigenen Meinung für die Stelle gut qualifiziert war. Von einem Freund erfährt sie später, dass der Manager, der für ihre Ablehnung verantwortlich war, generell gegen ältere Arbeitnehmerinnen eingestellt ist. Das Selbstwertgefühl Frau Meyers bezüglich ihrer beruflichen Qualifikation

a)  wird abnehmen, da sie ihre Ablehnung internal attribuieren wird

b)  wird zuerst zunehmen, dann wieder abnehmen, da sie sowohl externe als auch interne Ursachen für ihre Ablehnung findet

c)  wird abnehmen, da sie die Ablehnung external attribuieren wird

d)  wird unverändert bleiben, da sie einen externen Grund für ihre Ablehnung hat

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d)

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Soziale Eindrucksbildung:

Implizite Persönlichkeitstheorie --> Person als psychologische Einheit



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TESTE DEIN WISSEN

Ein Netzwerk von Annahmen, welches Menschen über den Zusammenhang zwischen Eigenschaften und Verhalten (/zusammenhängenden Eindruck) tätigen 


Persönliche Annahmen darüber welche Eigenschaften eine andere Person besitzt ausgehend vom Verhalten oder oft gemeinsam auftretenden Eigenschaften (Halo-Effekt)



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Implizite Persönlichkeitstheorie 

Wie gehen wir mit inkongruenten konfliktirrenden Merkmalen um

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TESTE DEIN WISSEN

Lösungsstrategien

Trennung Merkmale werden unterschiedlichen Aspekten der Persönlichkeit zugeordnet 

Inkonsistenz: brilliant vs. dumm (gut im abstrakten ungeschickt in praktischen Dingen)


Tiefendimension Zwischen inneren und Äußeren Schichten der Persönlichkeit wird unterschieden 

Inkonsistenz: gesellig vs. einsam (viele oberflächliche Kontakte -->einsam)


Ursache-Wirkung Eine Eigenschaft wird als Ursache fuer die andere Eigenschaft gesehen

Inkonsistenz: abhängig vs. feindselig (abhaenig von anderen - verärgert)


Gemeinsame Ursache Die Eigenschaften werden als gleichen Ursprungs angesehen 

Inkonsistenz: fröhlich vs. finster ( launisch)


Zweck-Mittel Ein unerwünschtes Merkmal wird als Mittel fuer einen erwünschten Zweck erfasst 

Inkonsistenz: streng vs. freundlich (strenge Grenzen setzten fuer jemanden der selbst nicht in der Lage ist)


Interpolation Die Merkmale werden durch neue Informationen überbrückt 

Inkonsistenz: intelligent vs. anspruchslos (durch Anstrengung frustriert und Ehrgeiz ist gebrochen) 

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Information integration theory

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jede Information hat :
a) einen Wert (finde ich etwas gut oder schlecht?)
b) eine Wichtigkeit (ist es von Bedeutung für mich?)

--> diagnostische Informationstypen (relevant) & non-diagnostische Informationstypen (iirelevant)


Z.B. erstem Eindruck: die zuerst verfügbaren Informationen werden als wichtiger betrachtet.


Die Werte werden gemittelt

Stärke(5)+ Stärke(5) = 5

Stärke(5) , Stärke(5) , Mittel(3), Mittel(3) =4

--> Qualitaet über Quantität  (lieber ein starkes Argument als viele Mittelmäßige)

--> parallelism theorem (beeinflussen sich nicht gegenseitig) / wir Mitteln nicht addieren

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Stereotyp Definition 

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TESTE DEIN WISSEN

„eine kognitive Struktur, die unser Wissen, unsere Überzeugungen und Erwartungen über eine soziale Gruppe von Menschen enthält.“

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Heuristik 

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TESTE DEIN WISSEN

Eine oft genutzte, nicht optimale Faustregel, um zu einem Urteil zu gelangen, das (nicht immer) effektiv ist. z.B. Stereotype


Repräsentativitätsheuristik
Eine mentale Abkürzung, bei der Fälle Kategorien zugeordnet werden, nach dem Prinzip, wie gut ihre Merkmale mit denen der Kategorie übereinstimmen.


Verfügbarkeitsheuristik
Eine kognitive Abkürzung --> wie schnell uns Informationen über ein bestimmtes Ereignis in den Sinn kommen, um daraus auf die Häufigkeit bzw. Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses zu schließen.

--> Urteil abhaenig von Verfügbarkeit/ Zugänglichkeit des Ereignisses 


Anker-/Anpassungsheuristik
Eine kognitive Heuristik, die den Standards/Schemata (Ankern) ein bestimmtes Gewicht gibt, und dazu führt, dass das endgültige Urteil häufig zu nahe am Anker liegt (nicht ausreichend angepasst wird).

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Self-fulfilling prophecy 

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TESTE DEIN WISSEN

Der Prozess, durch welchen die Erwartungen des Betrachters bezüglich einer Person tatsächlich dazu führen, dass diese Person sich den Erwartungen entsprechend verhält.


--> z.B. erwarten wir eine attraktive Person, behandeln diese Besser und im Endeffekt ist ihr Verhalten wieder attraktiver 

-->z.B. denken wir Schüler sind hochbegabt, behandeln diese anders und im Endeffekt sind ihre Noten/Leistung besser

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Leon lernt Petra auf einer Party kennen. Welche der folgenden Eigenschaften gehört nicht zu den Präferenzmerkmalen, die Leon bei Petra bevorzugen würde?

a) Petra weist die Merkmale des Kindchenschemas auf.
b) Petra wirkt jung und physisch attraktiv.
c) Petra ist wohlhabend und besitzt ein großes Vermögen.
d) Petras Figur ist sehr weiblich geformt.

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TESTE DEIN WISSEN

c) da es nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist 

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Der Primacy-Effekt …
a) bezeichnet den Befund, dass Items, die am Ende einer
Wortliste gezeigt werden, besonders gut wiedergegeben werden können.
b) ist auf Abruf aus dem Langzeitgedächtnis zurückzuführen.
c) wird bei langsamerer Darbietungsrate der Items größer.
d) bezeichnet den Befund, dass Items, die am Anfang einer Wortliste gezeigt werden, besonders die Wiedergabe nachfolgender Items hemmen.

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TESTE DEIN WISSEN

d) 

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Dennis mag seine Mathelehrerin nicht. Andere mögen sie auch nicht. Aber seine anderen Lehrer mag er. Welche Attribution nehmen Sie nach Kelley vor?

a) Stimulus Attribution

b) Personal Attribution 

c) Umstaende-Attribution

d) situative Attribution

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a)

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Schülerinnen sind in einem Test besser, nachdem ihren Lehrerinnen zuvor glaubha\ versichert wurde, dass diese Kinder besonders intelligent seien. Worum handelt es sich?

a) self-fulfilling prophecy
b) Kausalattribution
c) mentale Heuristiken und harte Arbeit

d) Informationueberlastung

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a)

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Was beschreibt, wie Menschen ihren Alltag und das Verhalten anderer wahrnehmen?

a) Kausaltheorien
b) Attributionstheorien
c) Selbstheorien
d) Theorie des sozialen Vergleichs

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b)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen 06- Soziale Kognition II: soziale Eindrucksbildung Kurs an der Universität Göttingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Frau Meyer, eine 53 Jahre alte Sparkassenangestellte, wurde in Ihrer Bewerbung an einer anderen Bank abgewiesen, obwohl sie nach ihrer eigenen Meinung für die Stelle gut qualifiziert war. Von einem Freund erfährt sie später, dass der Manager, der für ihre Ablehnung verantwortlich war, generell gegen ältere Arbeitnehmerinnen eingestellt ist. Das Selbstwertgefühl Frau Meyers bezüglich ihrer beruflichen Qualifikation

a)  wird abnehmen, da sie ihre Ablehnung internal attribuieren wird

b)  wird zuerst zunehmen, dann wieder abnehmen, da sie sowohl externe als auch interne Ursachen für ihre Ablehnung findet

c)  wird abnehmen, da sie die Ablehnung external attribuieren wird

d)  wird unverändert bleiben, da sie einen externen Grund für ihre Ablehnung hat

A:

d)

Q:

Soziale Eindrucksbildung:

Implizite Persönlichkeitstheorie --> Person als psychologische Einheit



A:

Ein Netzwerk von Annahmen, welches Menschen über den Zusammenhang zwischen Eigenschaften und Verhalten (/zusammenhängenden Eindruck) tätigen 


Persönliche Annahmen darüber welche Eigenschaften eine andere Person besitzt ausgehend vom Verhalten oder oft gemeinsam auftretenden Eigenschaften (Halo-Effekt)



Q:

Implizite Persönlichkeitstheorie 

Wie gehen wir mit inkongruenten konfliktirrenden Merkmalen um

A:

Lösungsstrategien

Trennung Merkmale werden unterschiedlichen Aspekten der Persönlichkeit zugeordnet 

Inkonsistenz: brilliant vs. dumm (gut im abstrakten ungeschickt in praktischen Dingen)


Tiefendimension Zwischen inneren und Äußeren Schichten der Persönlichkeit wird unterschieden 

Inkonsistenz: gesellig vs. einsam (viele oberflächliche Kontakte -->einsam)


Ursache-Wirkung Eine Eigenschaft wird als Ursache fuer die andere Eigenschaft gesehen

Inkonsistenz: abhängig vs. feindselig (abhaenig von anderen - verärgert)


Gemeinsame Ursache Die Eigenschaften werden als gleichen Ursprungs angesehen 

Inkonsistenz: fröhlich vs. finster ( launisch)


Zweck-Mittel Ein unerwünschtes Merkmal wird als Mittel fuer einen erwünschten Zweck erfasst 

Inkonsistenz: streng vs. freundlich (strenge Grenzen setzten fuer jemanden der selbst nicht in der Lage ist)


Interpolation Die Merkmale werden durch neue Informationen überbrückt 

Inkonsistenz: intelligent vs. anspruchslos (durch Anstrengung frustriert und Ehrgeiz ist gebrochen) 

Q:

Information integration theory

A:

jede Information hat :
a) einen Wert (finde ich etwas gut oder schlecht?)
b) eine Wichtigkeit (ist es von Bedeutung für mich?)

--> diagnostische Informationstypen (relevant) & non-diagnostische Informationstypen (iirelevant)


Z.B. erstem Eindruck: die zuerst verfügbaren Informationen werden als wichtiger betrachtet.


Die Werte werden gemittelt

Stärke(5)+ Stärke(5) = 5

Stärke(5) , Stärke(5) , Mittel(3), Mittel(3) =4

--> Qualitaet über Quantität  (lieber ein starkes Argument als viele Mittelmäßige)

--> parallelism theorem (beeinflussen sich nicht gegenseitig) / wir Mitteln nicht addieren

Q:

Stereotyp Definition 

A:

„eine kognitive Struktur, die unser Wissen, unsere Überzeugungen und Erwartungen über eine soziale Gruppe von Menschen enthält.“

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Q:

Heuristik 

A:

Eine oft genutzte, nicht optimale Faustregel, um zu einem Urteil zu gelangen, das (nicht immer) effektiv ist. z.B. Stereotype


Repräsentativitätsheuristik
Eine mentale Abkürzung, bei der Fälle Kategorien zugeordnet werden, nach dem Prinzip, wie gut ihre Merkmale mit denen der Kategorie übereinstimmen.


Verfügbarkeitsheuristik
Eine kognitive Abkürzung --> wie schnell uns Informationen über ein bestimmtes Ereignis in den Sinn kommen, um daraus auf die Häufigkeit bzw. Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses zu schließen.

--> Urteil abhaenig von Verfügbarkeit/ Zugänglichkeit des Ereignisses 


Anker-/Anpassungsheuristik
Eine kognitive Heuristik, die den Standards/Schemata (Ankern) ein bestimmtes Gewicht gibt, und dazu führt, dass das endgültige Urteil häufig zu nahe am Anker liegt (nicht ausreichend angepasst wird).

Q:

Self-fulfilling prophecy 

A:

Der Prozess, durch welchen die Erwartungen des Betrachters bezüglich einer Person tatsächlich dazu führen, dass diese Person sich den Erwartungen entsprechend verhält.


--> z.B. erwarten wir eine attraktive Person, behandeln diese Besser und im Endeffekt ist ihr Verhalten wieder attraktiver 

-->z.B. denken wir Schüler sind hochbegabt, behandeln diese anders und im Endeffekt sind ihre Noten/Leistung besser

Q:

Leon lernt Petra auf einer Party kennen. Welche der folgenden Eigenschaften gehört nicht zu den Präferenzmerkmalen, die Leon bei Petra bevorzugen würde?

a) Petra weist die Merkmale des Kindchenschemas auf.
b) Petra wirkt jung und physisch attraktiv.
c) Petra ist wohlhabend und besitzt ein großes Vermögen.
d) Petras Figur ist sehr weiblich geformt.

A:

c) da es nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist 

Q:

Der Primacy-Effekt …
a) bezeichnet den Befund, dass Items, die am Ende einer
Wortliste gezeigt werden, besonders gut wiedergegeben werden können.
b) ist auf Abruf aus dem Langzeitgedächtnis zurückzuführen.
c) wird bei langsamerer Darbietungsrate der Items größer.
d) bezeichnet den Befund, dass Items, die am Anfang einer Wortliste gezeigt werden, besonders die Wiedergabe nachfolgender Items hemmen.

A:

d) 

Q:

Dennis mag seine Mathelehrerin nicht. Andere mögen sie auch nicht. Aber seine anderen Lehrer mag er. Welche Attribution nehmen Sie nach Kelley vor?

a) Stimulus Attribution

b) Personal Attribution 

c) Umstaende-Attribution

d) situative Attribution

A:

a)

Q:

Schülerinnen sind in einem Test besser, nachdem ihren Lehrerinnen zuvor glaubha\ versichert wurde, dass diese Kinder besonders intelligent seien. Worum handelt es sich?

a) self-fulfilling prophecy
b) Kausalattribution
c) mentale Heuristiken und harte Arbeit

d) Informationueberlastung

A:

a)

Q:

Was beschreibt, wie Menschen ihren Alltag und das Verhalten anderer wahrnehmen?

a) Kausaltheorien
b) Attributionstheorien
c) Selbstheorien
d) Theorie des sozialen Vergleichs

A:

b)

06- Soziale Kognition II: soziale Eindrucksbildung

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