MS-MO-MIK at Universität Giessen | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für MS-MO-MIK an der Universität Giessen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen MS-MO-MIK Kurs an der Universität Giessen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Pathogenität von Cholera

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • wird über kontaminiertes Wasser aufgenommen
  • hohe Infektonsdosis wird benötigt
    • bei normalem pH im Magen 10^8-10^9 Zellen für Infektion notwendig



  1. Infektion
  2. Kolonisierung im Dünndarm
    • Flagellen, Mucinase, Binden sind wichtig
  3. Produktion des Toxin setzt ein
    • bis zu 20 l/Tag Flüssigkeitsverlust dadurch
      • Notwendig Flüssigkeit dem Körper nachzuführen
      • ohne Behandlung 60% Mortalität von Cholera
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Cholera-Toxin - Wirkung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

gesunde Lumen

  • Natrium strömt aus dem Lumen ins Blut


befallene Zelle

  • Cholera-Toxin wirkt indirekt auf Adenylat-cyclase 
    • diese macht dann viel cAMP
  • Natrium geht ins Lumen bzw. kann nicht mehr raus ins Blut
  • Chlorid stömt aus dem Blut ins Lumen
  • Wasser strömt nach ins Lumen


ist ein AB-Toxin

  • B: helfen das Toxin aufgenommen wird und A UE in Zelle gelangt
  • A1 UE: wird freigesetzt nach passage ins ER
    • bewirkt Adenoribosylierung einer GTPase
      • führt dazu, dass Adenylat-cyclase kontinuierlich aktiv ist


G-Protein wichtige Rolle bei der Aktivierung der Adenylat-cyclase 

  • wenn GTP gebunden = aktivierung Adenylate-cyclase
    • cAMP wird gebildet
  • GTPase in der Zelle sorgt für das Gleichgewicht
    • GTP wird zu GDP und somit Adenylate-cyclase inaktiv
  • insgesamt begrenzte Menge an cAMP
  • durch Cholera-Toxin -> Adenorybosylierung des G-Proteins
    • egal ob GTP da ist ist Adenlylat-cyclase aktiv
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Antibiotika - Definition

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

natürlich gebildetes, niedermolekulares Stoffwechselprodukt von Pilzen oder Bakterien, das schon in geriner Konzentration das Wachstum anderer Mikroorganismen hemmt oder diese abtötet -> mittlerweile auch synthetisch, teilsynthetisch oder gentechnisch


in der Natur zur Abwehr von Nahrungs- und Habitatskonkurrenten, sowie Pathogenen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

EPEC

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

enteropathogenic E.coli

- Darmepithel wird zum teil angegriffen


  • verursacht dramatische Veränderungen der Ultrastruktur der Mucosa: 
    • Mikrovilli verlängern sich oder fehlen ganz 
    • Wirtszell-Aktin wird umgelagert 
  • Durchfall meist nur bei Kindern wässriger Durchfall, häufig Fieber kann Entzündungen hervorrufen (dies nicht bei ETEC, EAggEC)


Virulenzfaktoren

  • kein LT oder STa 
  • Enterotoxin ähnlich dem Shigatoxin 
  • kein CFA (colonisation factor)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Frühe Antibiotika

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1874: Billroth beschreibt einen hemmenden Effekt des Pilzes Penicillium auf
Bakterien


1893: Gosio isoliert bereits Mycophenolsäure aus Penicillium und weist auch eine
hemmende Wirkung auf Bacillus anthracis (Milzbrand) nach


um 1897: Duchesne zeigt, dass Penicillum glaucum das Wachstum anderer
Bakterien (u. a. E. coli) zu hemmen vermag. Gleichzeitig mit P. glaucum und
Salmonella enterica beimpfte Versuchstiere erkrankten nicht an Typhus


1909: Ehrlich/Hata entdecken Arsphenamin (‚Salvarsan‘), spezifisch gegen die
Syphilis, verursacht von Treponema pallidum -> Struktur erst 2005 augeklärt (!)


1928: Fleming beschreibt das Penicillin


1935: Domagk veröffentlich eine Wirksamkeitsstudie über Sulfonamid (‚Prontosil‘)


danach folgten viele weitere Antibiotikaklassen




Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Normalflora - Mundhöhle

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Speichel

  • enthält viele anorg. und organ. gelöste Stoffe: 
    • Enzyme, Mucoproteine, Serumproteine Kohlenwasserstoffe, Harnstoff, NH4+, Aminosäuren, Vitamine 
    • gepuffert durch Bicarbonat, pH5.7-7.0 
  • auch antimikrobielle Stoffe:
    • Lysozym, Lactoperoxidase (produziert H2O2)
  • Speisereste bieten besonders gute Nährstoffquellen für Mikoorganismen


typische Vertreter

  • Streptococcus, Lactobacillus, Fusobacterium, Veillonella, Corynebacterium, Neisseria, Actinomyces
  • ohne Zähne v.a. aerotolerante Anaerobe (Streptococcen, Lactobacillus)
  • mit Zähnen v.a. Anaerobe
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Mechanismen der Resistenz

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Verringerung der Konzentration an der Zielstruktur
  • Änderung der Zielstruktur
  • Interaktion mit dem Antibiotikum
  • (Über)Produktion der Zielstruktur, Entfernen der Zielstruktur, Erwerb einer unempfindlichen Struktur
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Entdeckung von Antibiotika

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • bereits 350-550 n. Chr. in menschlichen Knochenresten aus dem Sudan Tetracycline gefunden -> vermutlich durch Kräuter oder Ähnlichem, da diese heilende Wirkung haben
  • Beginn der "Antibiotika-Ära" durch Paul Ehrlich "Abtöten der Parasiten ohne erhebliche
    Schädigung des Organismus,…...,
    wir müssen chemisch zielen lernen"

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was tun gegen Bakterien?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

-Antibiotikabehandlung optimieren

-Ausbreitung resistenter Stämme minimieren

-Antibiotikakontaminationen der Umwelt verringern

-Forschung und Entwicklung neuer Antibiotika fördern


-> mögliche Alternative: Phagen-Therapie

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Pathogene E.coli Stämme

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

3 Typen von Infektionen

  • Harnwegsinfektion
  • neonatale Meningitis
  • Diarrhoe


sehr viele unters. E.coli Stämme sind an diesen Infektionen beteiligt


Enterobacteriaceaea differenzieren/ zuzuordnen durch z.B. Stoffwechsel


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Normalflora des Menschen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • ca. 1014 Bakterien pro Körper 
  • ca. 1013 Körperzellen


Repräsentative Gattungen

Haut

  • Staphylococcus
  • Corynebacterium


Mund

  • Streptococcus
  • Lactobacillus


Atemwege

  • Streptococcus
  • Staphylococcus


Magen-Darmtrakt

  • Lactobacillus
  • Streptococcus
  • Escherichia
  • Clostridium


Urogenitaltrakt 

  • Escherichia
  • Klebsiella
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Übertragung der Pest - Geschichtlich

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Uhrsprünglich aus China gekommen und durch Fellen von getöteten Murmeltieren eingeschleppt


390: erste große Epedemie

542: 10.000 Menschen/ Tag in Konstantinopel

Pest nach Italien eingeschleppt -> nach Frankreich -> mit Rotwein nach England -> Schiff nach Bern (alle Menschen waren tot)


1884: letzte Epedemie in China

Lösung ausblenden
  • 100871 Karteikarten
  • 1266 Studierende
  • 53 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen MS-MO-MIK Kurs an der Universität Giessen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Pathogenität von Cholera

A:
  • wird über kontaminiertes Wasser aufgenommen
  • hohe Infektonsdosis wird benötigt
    • bei normalem pH im Magen 10^8-10^9 Zellen für Infektion notwendig



  1. Infektion
  2. Kolonisierung im Dünndarm
    • Flagellen, Mucinase, Binden sind wichtig
  3. Produktion des Toxin setzt ein
    • bis zu 20 l/Tag Flüssigkeitsverlust dadurch
      • Notwendig Flüssigkeit dem Körper nachzuführen
      • ohne Behandlung 60% Mortalität von Cholera
Q:

Cholera-Toxin - Wirkung

A:

gesunde Lumen

  • Natrium strömt aus dem Lumen ins Blut


befallene Zelle

  • Cholera-Toxin wirkt indirekt auf Adenylat-cyclase 
    • diese macht dann viel cAMP
  • Natrium geht ins Lumen bzw. kann nicht mehr raus ins Blut
  • Chlorid stömt aus dem Blut ins Lumen
  • Wasser strömt nach ins Lumen


ist ein AB-Toxin

  • B: helfen das Toxin aufgenommen wird und A UE in Zelle gelangt
  • A1 UE: wird freigesetzt nach passage ins ER
    • bewirkt Adenoribosylierung einer GTPase
      • führt dazu, dass Adenylat-cyclase kontinuierlich aktiv ist


G-Protein wichtige Rolle bei der Aktivierung der Adenylat-cyclase 

  • wenn GTP gebunden = aktivierung Adenylate-cyclase
    • cAMP wird gebildet
  • GTPase in der Zelle sorgt für das Gleichgewicht
    • GTP wird zu GDP und somit Adenylate-cyclase inaktiv
  • insgesamt begrenzte Menge an cAMP
  • durch Cholera-Toxin -> Adenorybosylierung des G-Proteins
    • egal ob GTP da ist ist Adenlylat-cyclase aktiv
Q:

Antibiotika - Definition

A:

natürlich gebildetes, niedermolekulares Stoffwechselprodukt von Pilzen oder Bakterien, das schon in geriner Konzentration das Wachstum anderer Mikroorganismen hemmt oder diese abtötet -> mittlerweile auch synthetisch, teilsynthetisch oder gentechnisch


in der Natur zur Abwehr von Nahrungs- und Habitatskonkurrenten, sowie Pathogenen

Q:

EPEC

A:

enteropathogenic E.coli

- Darmepithel wird zum teil angegriffen


  • verursacht dramatische Veränderungen der Ultrastruktur der Mucosa: 
    • Mikrovilli verlängern sich oder fehlen ganz 
    • Wirtszell-Aktin wird umgelagert 
  • Durchfall meist nur bei Kindern wässriger Durchfall, häufig Fieber kann Entzündungen hervorrufen (dies nicht bei ETEC, EAggEC)


Virulenzfaktoren

  • kein LT oder STa 
  • Enterotoxin ähnlich dem Shigatoxin 
  • kein CFA (colonisation factor)
Q:

Frühe Antibiotika

A:

1874: Billroth beschreibt einen hemmenden Effekt des Pilzes Penicillium auf
Bakterien


1893: Gosio isoliert bereits Mycophenolsäure aus Penicillium und weist auch eine
hemmende Wirkung auf Bacillus anthracis (Milzbrand) nach


um 1897: Duchesne zeigt, dass Penicillum glaucum das Wachstum anderer
Bakterien (u. a. E. coli) zu hemmen vermag. Gleichzeitig mit P. glaucum und
Salmonella enterica beimpfte Versuchstiere erkrankten nicht an Typhus


1909: Ehrlich/Hata entdecken Arsphenamin (‚Salvarsan‘), spezifisch gegen die
Syphilis, verursacht von Treponema pallidum -> Struktur erst 2005 augeklärt (!)


1928: Fleming beschreibt das Penicillin


1935: Domagk veröffentlich eine Wirksamkeitsstudie über Sulfonamid (‚Prontosil‘)


danach folgten viele weitere Antibiotikaklassen




Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Normalflora - Mundhöhle

A:

Speichel

  • enthält viele anorg. und organ. gelöste Stoffe: 
    • Enzyme, Mucoproteine, Serumproteine Kohlenwasserstoffe, Harnstoff, NH4+, Aminosäuren, Vitamine 
    • gepuffert durch Bicarbonat, pH5.7-7.0 
  • auch antimikrobielle Stoffe:
    • Lysozym, Lactoperoxidase (produziert H2O2)
  • Speisereste bieten besonders gute Nährstoffquellen für Mikoorganismen


typische Vertreter

  • Streptococcus, Lactobacillus, Fusobacterium, Veillonella, Corynebacterium, Neisseria, Actinomyces
  • ohne Zähne v.a. aerotolerante Anaerobe (Streptococcen, Lactobacillus)
  • mit Zähnen v.a. Anaerobe
Q:

Mechanismen der Resistenz

A:
  • Verringerung der Konzentration an der Zielstruktur
  • Änderung der Zielstruktur
  • Interaktion mit dem Antibiotikum
  • (Über)Produktion der Zielstruktur, Entfernen der Zielstruktur, Erwerb einer unempfindlichen Struktur
Q:

Entdeckung von Antibiotika

A:
  • bereits 350-550 n. Chr. in menschlichen Knochenresten aus dem Sudan Tetracycline gefunden -> vermutlich durch Kräuter oder Ähnlichem, da diese heilende Wirkung haben
  • Beginn der "Antibiotika-Ära" durch Paul Ehrlich "Abtöten der Parasiten ohne erhebliche
    Schädigung des Organismus,…...,
    wir müssen chemisch zielen lernen"

Q:

Was tun gegen Bakterien?

A:

-Antibiotikabehandlung optimieren

-Ausbreitung resistenter Stämme minimieren

-Antibiotikakontaminationen der Umwelt verringern

-Forschung und Entwicklung neuer Antibiotika fördern


-> mögliche Alternative: Phagen-Therapie

Q:

Pathogene E.coli Stämme

A:

3 Typen von Infektionen

  • Harnwegsinfektion
  • neonatale Meningitis
  • Diarrhoe


sehr viele unters. E.coli Stämme sind an diesen Infektionen beteiligt


Enterobacteriaceaea differenzieren/ zuzuordnen durch z.B. Stoffwechsel


Q:

Normalflora des Menschen

A:
  • ca. 1014 Bakterien pro Körper 
  • ca. 1013 Körperzellen


Repräsentative Gattungen

Haut

  • Staphylococcus
  • Corynebacterium


Mund

  • Streptococcus
  • Lactobacillus


Atemwege

  • Streptococcus
  • Staphylococcus


Magen-Darmtrakt

  • Lactobacillus
  • Streptococcus
  • Escherichia
  • Clostridium


Urogenitaltrakt 

  • Escherichia
  • Klebsiella
Q:

Übertragung der Pest - Geschichtlich

A:

Uhrsprünglich aus China gekommen und durch Fellen von getöteten Murmeltieren eingeschleppt


390: erste große Epedemie

542: 10.000 Menschen/ Tag in Konstantinopel

Pest nach Italien eingeschleppt -> nach Frankreich -> mit Rotwein nach England -> Schiff nach Bern (alle Menschen waren tot)


1884: letzte Epedemie in China

MS-MO-MIK

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten MS-MO-MIK Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Mikrobi

Semmelweis University of Medical Sciences

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden MS-MO-MIK
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen MS-MO-MIK