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Lernmaterialien für Lernziele an der Universität Freiburg im Breisgau

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TESTE DEIN WISSEN

Strategien des Konzeptwechsels

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TESTE DEIN WISSEN

Ausklammerungsstrategie

  • Misskonzepte werden nicht thematisiert
  • nur die richtige Theorie wird vermittelt

Ersetzungsstrategie

  • Fehlannahme wird genannt, aber nicht weiter behandelt
  • direkte Vermittlung der richtigen Theorie

Weiterentwicklung der Vorstellung

  • Anknüpfung an Misskonzepte
  • Erweiterung mit Berichtigung der Fehlvorstellung

Integrationsstrategie

  • im Alltag ist Misskonzept ausreichend, nur z.B. physikalisch falsch -> kein Kampf gegen Alltag notwendig
  • Relativierung von richtig und falsch
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Weisheitskriterien nach Baltes

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  • deklaratives Wissen (Lebensverlauf, Lebenslagen)
  • prozedurales Wissen (Umgang mit Problemen)
  • Kontext des Lebens und gesellschaftlichen Wandels
  • Ungewissheit des Lebens
  • Relativität von Werten und Zielen
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TESTE DEIN WISSEN

allgemeine Annahmen Piagets

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  • Unterteilung in qualitative Phasen
  • strukturalistische Annahme: wenige Strukturmerkmale erklären viele kindlichen Denkphänomene
  • Reduktion auf grundlegende Merkmale der Denkstrukturen
  • Höherentwicklung durch Entwicklung des Denkens, nicht durch Lernen von Inhalten oder Fertigkeiten
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Entwicklungsphasen nach Piaget

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1. sensomotorische Phase (0-2y)

  • Kind nimmt Objekte wahr und macht etwas mit ihnen
  • Verbesserung der Sensorik und Motorik
  • Entwicklung der Objektpermanenz
  • Übergang in die nächste Phase durch Verknüpfung mit sprachlichem Symbolsystem

2. präoperationale Phase (2-7y)

  • Kind kann sich Objekte vorstellen (repräsentieren)
  • Egozentrismus des Denkens, fehlende Perspektivübernahmefähigkeit, Gebundenheit an wahrnehmbare Umgebung
  • Zentrierung des Denkens auf eine Dimension
  • animistisches und artifizialistisches Denken

3. konkret-operationale Phase (7-11y)

  • Kind kann logische Operationen mit vorgestellten Objekten durchführen
  • zunehmend mehrdimensionales Denken
  • Planung und Koordinierung von Handlungen (prozesshaftes Denken)
  • Entwicklung der Perspektivübernahmefähigkeit

4. formal-operationale Phase (ab 11y)

  • vorgestellte Objekte können hypothetisch sein
  • abstraktes und systematisches Denken
  • hypothetisches Denken
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Schema der Assimilation und Akkommodation

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Schemata

  • hierarchische Einordnung von Inhalten nach Kategorien
  • Strukturierung des Wissens
  • Filterung eingehender Info

Assimilation

  • Versuch, Umwelt in Bekanntes einzuordnen
  • Vergleich eingehender Information mit eigenen Schemata

Akkommodation

  • Anpassung der Schemata, wenn Assimilation fehlschlägt -> kognitiver Konflikt -> Neustrukturierung

-> Adaptation: Anpassung des Denkens durch Erfahrungen (Weiterentwicklung)

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Beispiele für Fehlleistungen in den einzelnen Phasen nach Piaget

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sensomotorische Phase: fehlende Objektpermanenz: verschwindende Objekte werden nicht gesucht

präoperationale Phase: fehlende Perspektivübernahme: Beschreibung beim "3-Berge-Versuch" nur aus eigenem Blickwinkel bzw. fehlendes mehrdimensionales Denken: Mengenerhaltung im "Umschüttversuch"

konkret-operationale Phase: wenig systematisches Vorgehen bei der "Pendelaufgabe"

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Stufen des Lernens nach Vygotsky

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0-3y: spontanes Lernen

3-6y: spontan-reaktives Lernen

ab 6y: reaktives Lernen

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Wodurch erfolgt die Weiterentwicklung nach Vygotsky?

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  • soziokultureller Ansatz, ko-konstruktivistisch: Lernen durch soziales und kulturelles Umfeld
  • Internalisierung: aktive Übernahme bei Vermittlung von Denkweisen durch Interaktion
  • Scaffolding: Beobachten -> unterstütztes Handeln -> Eigenständigkeit
  • Zone der nächsthöheren Entwicklung
  • qualitative vs. quantitative Entwicklung: periods of calm vs. periods of crisis (Wandel in Persönlichkeit und Bewusstsein)
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Annahmen der konstruktivistischen Epistemologie

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TESTE DEIN WISSEN
  • Konstruktion der Wirklichkeit: Wahrnehmung ist keine Kopie, sondern Interpretation
  • Wissen wir erworben, um die Umwelt zu bewältigen -> keine Abbildung der tatsächlichen Wirklichkeit
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TESTE DEIN WISSEN

Wodurch erfolgt die Weiterentwicklung nach dem Informationsverarbeitungssatz?

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Veränderung der Informationsverarbeitung

  • knowing (Wissen)
  • knowing about knowing (Metakognition)
  • knowing how to know (Strategieeinsatz)
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TESTE DEIN WISSEN

Strategiedefizite

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Mediationsdefizit

  • Überforderung durch Strategie
  • kein Einsatz, kein Nutzen

Produktionsdefizit

  • Kind kennt Strategie, aber setzt sie nicht spontan ein
  • Nutzen bei induziertem Einsatz

Nutzendefizit

  • Anwendung von Strategie, jedoch ohne Nutzen
  • Strategie selbst lenkt vom Inhalt ab (mangelnde Automatisierung)
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Was sind epistemische Überzeugungen?

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TESTE DEIN WISSEN

individuelle Vorstellung einer Person über Wissen und Wissenserwerb

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Q:

Strategien des Konzeptwechsels

A:

Ausklammerungsstrategie

  • Misskonzepte werden nicht thematisiert
  • nur die richtige Theorie wird vermittelt

Ersetzungsstrategie

  • Fehlannahme wird genannt, aber nicht weiter behandelt
  • direkte Vermittlung der richtigen Theorie

Weiterentwicklung der Vorstellung

  • Anknüpfung an Misskonzepte
  • Erweiterung mit Berichtigung der Fehlvorstellung

Integrationsstrategie

  • im Alltag ist Misskonzept ausreichend, nur z.B. physikalisch falsch -> kein Kampf gegen Alltag notwendig
  • Relativierung von richtig und falsch
Q:

Weisheitskriterien nach Baltes

A:
  • deklaratives Wissen (Lebensverlauf, Lebenslagen)
  • prozedurales Wissen (Umgang mit Problemen)
  • Kontext des Lebens und gesellschaftlichen Wandels
  • Ungewissheit des Lebens
  • Relativität von Werten und Zielen
Q:

allgemeine Annahmen Piagets

A:
  • Unterteilung in qualitative Phasen
  • strukturalistische Annahme: wenige Strukturmerkmale erklären viele kindlichen Denkphänomene
  • Reduktion auf grundlegende Merkmale der Denkstrukturen
  • Höherentwicklung durch Entwicklung des Denkens, nicht durch Lernen von Inhalten oder Fertigkeiten
Q:

Entwicklungsphasen nach Piaget

A:

1. sensomotorische Phase (0-2y)

  • Kind nimmt Objekte wahr und macht etwas mit ihnen
  • Verbesserung der Sensorik und Motorik
  • Entwicklung der Objektpermanenz
  • Übergang in die nächste Phase durch Verknüpfung mit sprachlichem Symbolsystem

2. präoperationale Phase (2-7y)

  • Kind kann sich Objekte vorstellen (repräsentieren)
  • Egozentrismus des Denkens, fehlende Perspektivübernahmefähigkeit, Gebundenheit an wahrnehmbare Umgebung
  • Zentrierung des Denkens auf eine Dimension
  • animistisches und artifizialistisches Denken

3. konkret-operationale Phase (7-11y)

  • Kind kann logische Operationen mit vorgestellten Objekten durchführen
  • zunehmend mehrdimensionales Denken
  • Planung und Koordinierung von Handlungen (prozesshaftes Denken)
  • Entwicklung der Perspektivübernahmefähigkeit

4. formal-operationale Phase (ab 11y)

  • vorgestellte Objekte können hypothetisch sein
  • abstraktes und systematisches Denken
  • hypothetisches Denken
Q:

Schema der Assimilation und Akkommodation

A:

Schemata

  • hierarchische Einordnung von Inhalten nach Kategorien
  • Strukturierung des Wissens
  • Filterung eingehender Info

Assimilation

  • Versuch, Umwelt in Bekanntes einzuordnen
  • Vergleich eingehender Information mit eigenen Schemata

Akkommodation

  • Anpassung der Schemata, wenn Assimilation fehlschlägt -> kognitiver Konflikt -> Neustrukturierung

-> Adaptation: Anpassung des Denkens durch Erfahrungen (Weiterentwicklung)

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Q:

Beispiele für Fehlleistungen in den einzelnen Phasen nach Piaget

A:

sensomotorische Phase: fehlende Objektpermanenz: verschwindende Objekte werden nicht gesucht

präoperationale Phase: fehlende Perspektivübernahme: Beschreibung beim "3-Berge-Versuch" nur aus eigenem Blickwinkel bzw. fehlendes mehrdimensionales Denken: Mengenerhaltung im "Umschüttversuch"

konkret-operationale Phase: wenig systematisches Vorgehen bei der "Pendelaufgabe"

Q:

Stufen des Lernens nach Vygotsky

A:

0-3y: spontanes Lernen

3-6y: spontan-reaktives Lernen

ab 6y: reaktives Lernen

Q:

Wodurch erfolgt die Weiterentwicklung nach Vygotsky?

A:
  • soziokultureller Ansatz, ko-konstruktivistisch: Lernen durch soziales und kulturelles Umfeld
  • Internalisierung: aktive Übernahme bei Vermittlung von Denkweisen durch Interaktion
  • Scaffolding: Beobachten -> unterstütztes Handeln -> Eigenständigkeit
  • Zone der nächsthöheren Entwicklung
  • qualitative vs. quantitative Entwicklung: periods of calm vs. periods of crisis (Wandel in Persönlichkeit und Bewusstsein)
Q:

Annahmen der konstruktivistischen Epistemologie

A:
  • Konstruktion der Wirklichkeit: Wahrnehmung ist keine Kopie, sondern Interpretation
  • Wissen wir erworben, um die Umwelt zu bewältigen -> keine Abbildung der tatsächlichen Wirklichkeit
Q:

Wodurch erfolgt die Weiterentwicklung nach dem Informationsverarbeitungssatz?

A:

Veränderung der Informationsverarbeitung

  • knowing (Wissen)
  • knowing about knowing (Metakognition)
  • knowing how to know (Strategieeinsatz)
Q:

Strategiedefizite

A:

Mediationsdefizit

  • Überforderung durch Strategie
  • kein Einsatz, kein Nutzen

Produktionsdefizit

  • Kind kennt Strategie, aber setzt sie nicht spontan ein
  • Nutzen bei induziertem Einsatz

Nutzendefizit

  • Anwendung von Strategie, jedoch ohne Nutzen
  • Strategie selbst lenkt vom Inhalt ab (mangelnde Automatisierung)
Q:

Was sind epistemische Überzeugungen?

A:

individuelle Vorstellung einer Person über Wissen und Wissenserwerb

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