Erlebnispädagogik at Universität Freiburg Im Breisgau | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Erlebnispädagogik an der Universität Freiburg im Breisgau

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Lernziele der Erlebnispädagogik

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  • Sachliche Lernziele (Kompetenzen in den Natursportarten)
  • Auf das Subjekt bezogene Lernziele (Eigenständigkeit, Überwindungsfähigkeit, Durchhaltewillen, etc.)
  • Soziale Lernziele (Kooperation & Konkurrenz, etc.)
  • ökologische Lernziele (BNE)
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Warum ist Erlebnispädagogik keine Abenteuerpädagogik?

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Abenteuer = offener Ausgang und wenig planbare Hindernisse.

Erlebnispädagogik soll jedoch planbar bleiben.

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Rousseau

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  • Ziel: Minimalerziehung, bei der nicht der Pädagoge, sondern die eigenen Erfahrungen den Menschen bilden.
  • Aspekte der Aufklärung (Vernunft und Wissen) werden erweitert durch Aspekte der Gefühle, Sinne und Erlebnisse. --> Romantik.
  • Rousseau entdeckte die Kindheit als eigenständige Lebensphase. In ihr sind Erlebnisse und Abenteuer in der Natur die treibende erzieherische Kraft.
  • Buch: Emile oder über die Erziehung.
  • "Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern der, welcher sein Leben am meisten empfunden hat." --> stellt Fühlen und Erleben in den Mittelpunkt, also die Grundmaxime der Erlebnispädagogik.
    • Es gibt nach Rousseau dreierlei Lehrer: die Natur, die Menschen und die Dinge. 
    • Credo: zurück zur Natur!
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Erste Schritte in der Erlebnispädagogik (wann und wo?)

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Nach dem Zweiten Weltkrieg in der Jugendarbeit und Heimerziehung.

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Wie lautet der Name des größten erlebnispädagogischen Anbieters in Deutschland?

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Erlebnistage.

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Wie lauten die beiden Vordenker der Erlebnispädagogik?

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Rousseau und Thoreau.

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Kriterien, an denen sich die Erlebnispädagogik messen muss.

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  • Sicherheit
  • Ökologie
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Henry David Thoreau

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  • Bekannter des Philosophen Ralph Waldo Emerson (Nature)
  • Will den zivilisatorischen Balast des 19. Jh. abwerfen (Luxus, Mode, Technologie, Bequemlichkeit)
  • Zeichnet seine Erlebnisse und Erkenntnisse in seinen Tagebüchern auf.
  • Rückzug an den Walden See --> wird später zum Muster für das Solo Experience.
  • Er ging davon aus, dass ein Erlebnis in Form einer Auszeit vom vertrauten sozialen Umfeld und den alltagsbedingten Verpflichtungen einen inneren Perspektivwechsel anstoßen kann. 
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Kurt Hahn

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  • Wie wird Erlebnistherapie zur Pädagogik?
  • Hahn gilt als Begründer der Erlebnispädagogik.
  • Erlebnistherapie als Ausweg aus der Krise des Alltags.
  • Konzept der Landerziehungsheime:
    • Land --> Stadtflucht und Naturnähe
    • Erziehjung --> Annahme, dass vielen Eltern die Kompetenz dazu fehlt
    • Heim --> Gründung von Schloss Salem (mit Max von Baden); soll ein Zuhause sein und Geborgenheit und Liebe geben.
      • Salemer Gesetze.
  • Reformpädagoge --> Pädagogik "vom Kinde her"
  • Stützt sich auf Pestalozzi "Kopf, Herz, Hand"
  • Nicht die Dauer, sondern die Intensität eines Erlebnisses ist für den Lernerfolg entscheidend.
  • Gründet die erste Outward Bound Schule.
  • „Das Erlebnis kann man nicht rational vermitteln, es muss emotional erfahren werden. Man kann es nicht lehren, Mann muss es bisweilen inszenieren.“ 
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Die vier Verfallserscheinungen und die vier Methoden der Erlebnistherapie (nach Kurt Hahn)

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  • Verfall der körperlichen Tauglichkeit: Die Vernachlässigung der körperlichen Tüchtigkeit führt dazu, dass die Kräfte der Selbstüberwindung verkümmern. Gründe hierfür sind die moderne Fortbewegung und die ungebührliche Heldenverehrung für Sportler, wodurch die weniger Begabten nur daran gehindert würden, sich nach eigenen Kräften anzustrengen und zu entfalten  --> Sport.
  • Verfall der Initiative: Diese steht in engem Zusammenhang mit dem Verfall der körperlichen Tauglichkeit. Durch die mangelnde Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, wird das Handlungs und Erlebnisfeld gravierend eingeschnitten. Der Mensch wird zum Zuschauer der passiv am Geschehen teilnimmt.  --> Expedition.
  • Verfall der Sorgsamkeit/Sorgfalt: Der zunehmende Verlust an Konzentration, Ausdauer und Kreativität geht einher mit dem Verlust des praktischen-handwerklichen Könnens. Im Gegensatz zum Handwerk steht die Massenproduktion, welche eine Wegwerfmentalität erzeugt --> Projekt (Lehrer nur als Berater; Verantwortung liegt bei den Teilnehmern)
  • Verfall der menschlichen Anteilnahme: Er bemängelte, dass in Folge von Stress und des modernen Lebens eine Oberflächlichkeit entstehe, die den Menschen gleichgültig werden lasse. Diese Schnelllebigkeit der modernen Gesellschaft führt zu einer Anonymität, die es erlaubt, nicht hin zu sehen, was gleichbedeutend mit dem Verlust der persönlichen Verantwortung ist.   --> Dienst am Nächsten (Rettungsdienst)
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Was sagt die Hirnforschung über Erlebnispädagogik?

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  • Erleben und Lernen sind eng miteinander verknüpft.
  • Einbeziehung aller Sinne fördert den Lernerfolg.
  • Zeigarnik- / Cliffhanger- Effekt --> offene Lernsituationen beeinflussen aufgrund ihrer Unfertigkeit die Lernmotivation positiv.
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Definition Erlebnispädagogik (Heckmair und Michl)

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"Das Konzept der Erlebnispädagogik will als Teildisziplin der Pädagogik Menschen durch exemplarische Lernprozesse und durch bewegtes Lernen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen - vornehmlich in der Natur - stellen, um sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und sie zu befähigen, ihre Lebenswelt verantwortlich zu gestalten."

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Erlebnispädagogik Kurs an der Universität Freiburg im Breisgau - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Lernziele der Erlebnispädagogik

A:
  • Sachliche Lernziele (Kompetenzen in den Natursportarten)
  • Auf das Subjekt bezogene Lernziele (Eigenständigkeit, Überwindungsfähigkeit, Durchhaltewillen, etc.)
  • Soziale Lernziele (Kooperation & Konkurrenz, etc.)
  • ökologische Lernziele (BNE)
Q:

Warum ist Erlebnispädagogik keine Abenteuerpädagogik?

A:

Abenteuer = offener Ausgang und wenig planbare Hindernisse.

Erlebnispädagogik soll jedoch planbar bleiben.

Q:

Rousseau

A:
  • Ziel: Minimalerziehung, bei der nicht der Pädagoge, sondern die eigenen Erfahrungen den Menschen bilden.
  • Aspekte der Aufklärung (Vernunft und Wissen) werden erweitert durch Aspekte der Gefühle, Sinne und Erlebnisse. --> Romantik.
  • Rousseau entdeckte die Kindheit als eigenständige Lebensphase. In ihr sind Erlebnisse und Abenteuer in der Natur die treibende erzieherische Kraft.
  • Buch: Emile oder über die Erziehung.
  • "Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern der, welcher sein Leben am meisten empfunden hat." --> stellt Fühlen und Erleben in den Mittelpunkt, also die Grundmaxime der Erlebnispädagogik.
    • Es gibt nach Rousseau dreierlei Lehrer: die Natur, die Menschen und die Dinge. 
    • Credo: zurück zur Natur!
Q:

Erste Schritte in der Erlebnispädagogik (wann und wo?)

A:

Nach dem Zweiten Weltkrieg in der Jugendarbeit und Heimerziehung.

Q:

Wie lautet der Name des größten erlebnispädagogischen Anbieters in Deutschland?

A:

Erlebnistage.

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Q:

Wie lauten die beiden Vordenker der Erlebnispädagogik?

A:

Rousseau und Thoreau.

Q:

Kriterien, an denen sich die Erlebnispädagogik messen muss.

A:
  • Sicherheit
  • Ökologie
Q:

Henry David Thoreau

A:
  • Bekannter des Philosophen Ralph Waldo Emerson (Nature)
  • Will den zivilisatorischen Balast des 19. Jh. abwerfen (Luxus, Mode, Technologie, Bequemlichkeit)
  • Zeichnet seine Erlebnisse und Erkenntnisse in seinen Tagebüchern auf.
  • Rückzug an den Walden See --> wird später zum Muster für das Solo Experience.
  • Er ging davon aus, dass ein Erlebnis in Form einer Auszeit vom vertrauten sozialen Umfeld und den alltagsbedingten Verpflichtungen einen inneren Perspektivwechsel anstoßen kann. 
Q:

Kurt Hahn

A:
  • Wie wird Erlebnistherapie zur Pädagogik?
  • Hahn gilt als Begründer der Erlebnispädagogik.
  • Erlebnistherapie als Ausweg aus der Krise des Alltags.
  • Konzept der Landerziehungsheime:
    • Land --> Stadtflucht und Naturnähe
    • Erziehjung --> Annahme, dass vielen Eltern die Kompetenz dazu fehlt
    • Heim --> Gründung von Schloss Salem (mit Max von Baden); soll ein Zuhause sein und Geborgenheit und Liebe geben.
      • Salemer Gesetze.
  • Reformpädagoge --> Pädagogik "vom Kinde her"
  • Stützt sich auf Pestalozzi "Kopf, Herz, Hand"
  • Nicht die Dauer, sondern die Intensität eines Erlebnisses ist für den Lernerfolg entscheidend.
  • Gründet die erste Outward Bound Schule.
  • „Das Erlebnis kann man nicht rational vermitteln, es muss emotional erfahren werden. Man kann es nicht lehren, Mann muss es bisweilen inszenieren.“ 
Q:

Die vier Verfallserscheinungen und die vier Methoden der Erlebnistherapie (nach Kurt Hahn)

A:
  • Verfall der körperlichen Tauglichkeit: Die Vernachlässigung der körperlichen Tüchtigkeit führt dazu, dass die Kräfte der Selbstüberwindung verkümmern. Gründe hierfür sind die moderne Fortbewegung und die ungebührliche Heldenverehrung für Sportler, wodurch die weniger Begabten nur daran gehindert würden, sich nach eigenen Kräften anzustrengen und zu entfalten  --> Sport.
  • Verfall der Initiative: Diese steht in engem Zusammenhang mit dem Verfall der körperlichen Tauglichkeit. Durch die mangelnde Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, wird das Handlungs und Erlebnisfeld gravierend eingeschnitten. Der Mensch wird zum Zuschauer der passiv am Geschehen teilnimmt.  --> Expedition.
  • Verfall der Sorgsamkeit/Sorgfalt: Der zunehmende Verlust an Konzentration, Ausdauer und Kreativität geht einher mit dem Verlust des praktischen-handwerklichen Könnens. Im Gegensatz zum Handwerk steht die Massenproduktion, welche eine Wegwerfmentalität erzeugt --> Projekt (Lehrer nur als Berater; Verantwortung liegt bei den Teilnehmern)
  • Verfall der menschlichen Anteilnahme: Er bemängelte, dass in Folge von Stress und des modernen Lebens eine Oberflächlichkeit entstehe, die den Menschen gleichgültig werden lasse. Diese Schnelllebigkeit der modernen Gesellschaft führt zu einer Anonymität, die es erlaubt, nicht hin zu sehen, was gleichbedeutend mit dem Verlust der persönlichen Verantwortung ist.   --> Dienst am Nächsten (Rettungsdienst)
Q:

Was sagt die Hirnforschung über Erlebnispädagogik?

A:
  • Erleben und Lernen sind eng miteinander verknüpft.
  • Einbeziehung aller Sinne fördert den Lernerfolg.
  • Zeigarnik- / Cliffhanger- Effekt --> offene Lernsituationen beeinflussen aufgrund ihrer Unfertigkeit die Lernmotivation positiv.
Q:

Definition Erlebnispädagogik (Heckmair und Michl)

A:

"Das Konzept der Erlebnispädagogik will als Teildisziplin der Pädagogik Menschen durch exemplarische Lernprozesse und durch bewegtes Lernen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen - vornehmlich in der Natur - stellen, um sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und sie zu befähigen, ihre Lebenswelt verantwortlich zu gestalten."

Erlebnispädagogik

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