Wirtschaftsethik at Universität Frankfurt Am Main | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN
Moral, Ethik und Metaethik:
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TESTE DEIN WISSEN
Ethik wird üblicherweise als wissenschaftliche Theorie der Moral oder Reflexionstheorie der Moral definiert. Dabei unterscheidet man zwischen 1.) Deskriptiver Ethik: Diese beschreibt und erklärt ethisch relevante Sachverhalte also ,,was gibt es?“ und zwischen 2.) Normativer Ethik:
Diese versucht zu bestimmen was moralisch richtig oder falsch ist. 

Die Normative Ethik ist nochmal in zwei Hauptdenkrichtungen zu unterteilen. 2.1) Dentologische Ethik: Ableitung ethischer Richtigkeit aus Merkmalen von Handlungen, diese legt bindende Maxime also immer geltende Merkmale von richtigen Handlungen fest, unabhängig vom Ergebnis. 2.2) Konsequentialistische Ethik: Ableitung ethnischer Richtigkeit aus den (erwarteten) Ergebnissen von Handlungen, der Zweck heiligt die Mittel, keine Prinzipielle Regeln. Empirische Ergebnisse von Handlungen sind für Konsequentialisten zentral, für Deontologen nicht. 
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Problemzonen 

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Utilitarismus: Es soll das größte mögliche Glück für soviel wie möglich entstehen.
Akt- Ultiltarismus: Konsequenzen jeder Handlung sind abzuschätzen ist aber meist unmöglich, da sich die signifikanten Folgen meist erst am Ende zeigen. 
Regel- Utilitarismus: Orientierung an Regeln, die im Allgemeinen und erwiesenermaßen wünschbare Ergebnisse zeigen. 
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Tugendethik 


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Tugenden sind Eigenschaften die dazu dienen ein sinnvolles und wertvolles Lebensziel zuereichen (Ausland, Sparsamkeit,…). Hat eine nähe zur deontologischer Ethik. 
Zentrale Merkmale: 
  • Suche nach der rechten Mitte zwischen Extremen 
  • Finden der rechten Mitte durch Gewöhnung -> Charakter 
  • Betonung sozialer bzw. kultureller Praxen 

Unterschiede und Ähnlichkeiten Deontologie:
  • Keine Fixierung auf Maxime sondern intuitiv aus dem Charakter 
  • Tugendhaftes Handeln muss auch entsprechend motiviert sein

Unterschiede und Ähnlichkeiten Konsequentialismus: 
  • Betonung der Motivation von Handlungen 
  • Bedeutung empirischer Erfahrung für die Bestimmung von Tugendhaften Handlungen 
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Metaethik anerkannte Prinzipien 
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TESTE DEIN WISSEN
Bei der Metaethik geht es nicht um gerecht oder ungerecht, sondern viel mehr um die Basis von Gerechtigkeit. Man schaut nach Erklärungen um zu sagen wann etwas moralisch besser oder schlechter ist. Man versucht die Natur der Moral im allgemeinen zu bestimmen.
  • Hume`sches Gesetz: vom einem sein kann nicht auf ein soll geschlossen werden
  • Naturalistischer Fehlschluss: aus dem vorliegen einer Tatsache kann nicht darauf geschlossen werden, dass sie auch ethisch gerechtfertigt sei 

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Moral
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TESTE DEIN WISSEN
Positive Moral: Regelwerk sozialer Normen (kulturell bedingt)

Normative Moral: Begründung und Rechtfertigung sozialer Normen
                               -moralischer Skeptizismus
                                -moralischer Realismus  
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TESTE DEIN WISSEN
Aussagen (Deskriptionen, Normen, Wertungen)
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TESTE DEIN WISSEN
Deskriptionen: Wahr/Falsch, Frage des Seins, Objektiv wahrheitsfähig

Normen: Richtig/Falsch, Fragen des Sollens, Intersubjektiv diskutierbar 

Wertungen: angenehm/unangenehm, Fragen der subjektiven Empfindung, Intrasubjektiv (über Geschmack lässt sich nicht streiten) 


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TESTE DEIN WISSEN
Zwei Begriffe der Moral
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Moral im Sinne internalisierter Werte: Man nimmt ,,Nachteile“ auf um Moralisch gerecht zu sein z.b. Steuern zahlen obwohl man hätte diese hinterziehen können. 

Moral im Sinne sozialer Regeln: Man sieht wie andere unmoralisch handeln und fühlt sich ausgenutzt. Man ist das ,,Opfer“. Andererseits tut man was gutes unabhängig von anderen. Jedoch wird es im Wert gemindert, wenn andere sich nicht daran halten. 
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Bereiche der Moral
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TESTE DEIN WISSEN
Der Kern der Moral ist in der Beurteilung von Sachverhalten.
  • Moralische Sprechweisen: gut, richtig, sollen, müssen
  • Moralische Emotionen: Empörung, Zorn. Gewissensbisse
  • Moralische Sanktionen: Verachtung, gesetzliche Strafen
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Moralische Urteile 
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1.) Urteile im Sinne von Begründungen 
2.) Intuitive Urteile (weil es so ist) 
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TESTE DEIN WISSEN
Kennzeichen Moralischer Urteile
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  • Handlungsbezogen: Willensgestreutes Tuen oder unterlassen -> Es gibt ein Gegenstück welches Falsch wäre
  • Kategorizität: Moralische Prinzipien sind Selbstzweck -> man tut das richtige aus Überzeugung 
  • Intersubjektive Verbindlichkeit: Andere sollten zustimmen; keine persönliche Meinung -> gilt für alle in der selben situation. 
  • Universalisierbarkeit: Rückführung auf kritieren, die niemand ausschließen -> unabhängig von Person. 
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Klugheit vs Moralität 
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Klugheit: Normen im Intresse des Adressaten, auf Basis von Sachzusammenhängen -> Strategische Vorteile 

Moralität: Normen in Interesse aller Betroffenen auf Basis ethischer/moralischer Prinzipien 
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Gewinnstreben und Ethik 
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TESTE DEIN WISSEN
Im Marktwirtschaftlichen Kontext ist der Wettbewerb kein Zufall sondern ein wichtiges Tool, es geht im Wettbewerb nicht nur darum sich mit anderen zu messen. Es geht vielmehr um einen Systemimperativ, dem sich alle stellen müssen. Heutzutage ist der Wettbewerb die Ursache für Vorteilstrebens, früher war es andersherum. Die aus dem Wettbewerb entstanden Vorteile kommen vorfallen der Gesellschaft zu gute. 
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Q:
Moral, Ethik und Metaethik:
A:
Ethik wird üblicherweise als wissenschaftliche Theorie der Moral oder Reflexionstheorie der Moral definiert. Dabei unterscheidet man zwischen 1.) Deskriptiver Ethik: Diese beschreibt und erklärt ethisch relevante Sachverhalte also ,,was gibt es?“ und zwischen 2.) Normativer Ethik:
Diese versucht zu bestimmen was moralisch richtig oder falsch ist. 

Die Normative Ethik ist nochmal in zwei Hauptdenkrichtungen zu unterteilen. 2.1) Dentologische Ethik: Ableitung ethischer Richtigkeit aus Merkmalen von Handlungen, diese legt bindende Maxime also immer geltende Merkmale von richtigen Handlungen fest, unabhängig vom Ergebnis. 2.2) Konsequentialistische Ethik: Ableitung ethnischer Richtigkeit aus den (erwarteten) Ergebnissen von Handlungen, der Zweck heiligt die Mittel, keine Prinzipielle Regeln. Empirische Ergebnisse von Handlungen sind für Konsequentialisten zentral, für Deontologen nicht. 
Q:
Problemzonen 

A:
Utilitarismus: Es soll das größte mögliche Glück für soviel wie möglich entstehen.
Akt- Ultiltarismus: Konsequenzen jeder Handlung sind abzuschätzen ist aber meist unmöglich, da sich die signifikanten Folgen meist erst am Ende zeigen. 
Regel- Utilitarismus: Orientierung an Regeln, die im Allgemeinen und erwiesenermaßen wünschbare Ergebnisse zeigen. 
Q:
Tugendethik 


A:
Tugenden sind Eigenschaften die dazu dienen ein sinnvolles und wertvolles Lebensziel zuereichen (Ausland, Sparsamkeit,…). Hat eine nähe zur deontologischer Ethik. 
Zentrale Merkmale: 
  • Suche nach der rechten Mitte zwischen Extremen 
  • Finden der rechten Mitte durch Gewöhnung -> Charakter 
  • Betonung sozialer bzw. kultureller Praxen 

Unterschiede und Ähnlichkeiten Deontologie:
  • Keine Fixierung auf Maxime sondern intuitiv aus dem Charakter 
  • Tugendhaftes Handeln muss auch entsprechend motiviert sein

Unterschiede und Ähnlichkeiten Konsequentialismus: 
  • Betonung der Motivation von Handlungen 
  • Bedeutung empirischer Erfahrung für die Bestimmung von Tugendhaften Handlungen 
Q:
Metaethik anerkannte Prinzipien 
A:
Bei der Metaethik geht es nicht um gerecht oder ungerecht, sondern viel mehr um die Basis von Gerechtigkeit. Man schaut nach Erklärungen um zu sagen wann etwas moralisch besser oder schlechter ist. Man versucht die Natur der Moral im allgemeinen zu bestimmen.
  • Hume`sches Gesetz: vom einem sein kann nicht auf ein soll geschlossen werden
  • Naturalistischer Fehlschluss: aus dem vorliegen einer Tatsache kann nicht darauf geschlossen werden, dass sie auch ethisch gerechtfertigt sei 

Q:
Moral
A:
Positive Moral: Regelwerk sozialer Normen (kulturell bedingt)

Normative Moral: Begründung und Rechtfertigung sozialer Normen
                               -moralischer Skeptizismus
                                -moralischer Realismus  
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Q:
Aussagen (Deskriptionen, Normen, Wertungen)
A:
Deskriptionen: Wahr/Falsch, Frage des Seins, Objektiv wahrheitsfähig

Normen: Richtig/Falsch, Fragen des Sollens, Intersubjektiv diskutierbar 

Wertungen: angenehm/unangenehm, Fragen der subjektiven Empfindung, Intrasubjektiv (über Geschmack lässt sich nicht streiten) 


Q:
Zwei Begriffe der Moral
A:
Moral im Sinne internalisierter Werte: Man nimmt ,,Nachteile“ auf um Moralisch gerecht zu sein z.b. Steuern zahlen obwohl man hätte diese hinterziehen können. 

Moral im Sinne sozialer Regeln: Man sieht wie andere unmoralisch handeln und fühlt sich ausgenutzt. Man ist das ,,Opfer“. Andererseits tut man was gutes unabhängig von anderen. Jedoch wird es im Wert gemindert, wenn andere sich nicht daran halten. 
Q:
Bereiche der Moral
A:
Der Kern der Moral ist in der Beurteilung von Sachverhalten.
  • Moralische Sprechweisen: gut, richtig, sollen, müssen
  • Moralische Emotionen: Empörung, Zorn. Gewissensbisse
  • Moralische Sanktionen: Verachtung, gesetzliche Strafen
Q:
Moralische Urteile 
A:
1.) Urteile im Sinne von Begründungen 
2.) Intuitive Urteile (weil es so ist) 
Q:
Kennzeichen Moralischer Urteile
A:
  • Handlungsbezogen: Willensgestreutes Tuen oder unterlassen -> Es gibt ein Gegenstück welches Falsch wäre
  • Kategorizität: Moralische Prinzipien sind Selbstzweck -> man tut das richtige aus Überzeugung 
  • Intersubjektive Verbindlichkeit: Andere sollten zustimmen; keine persönliche Meinung -> gilt für alle in der selben situation. 
  • Universalisierbarkeit: Rückführung auf kritieren, die niemand ausschließen -> unabhängig von Person. 
Q:
Klugheit vs Moralität 
A:
Klugheit: Normen im Intresse des Adressaten, auf Basis von Sachzusammenhängen -> Strategische Vorteile 

Moralität: Normen in Interesse aller Betroffenen auf Basis ethischer/moralischer Prinzipien 
Q:
Gewinnstreben und Ethik 
A:
Im Marktwirtschaftlichen Kontext ist der Wettbewerb kein Zufall sondern ein wichtiges Tool, es geht im Wettbewerb nicht nur darum sich mit anderen zu messen. Es geht vielmehr um einen Systemimperativ, dem sich alle stellen müssen. Heutzutage ist der Wettbewerb die Ursache für Vorteilstrebens, früher war es andersherum. Die aus dem Wettbewerb entstanden Vorteile kommen vorfallen der Gesellschaft zu gute. 
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