Ökologie at Universität Frankfurt Am Main | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Ökologie an der Universität Frankfurt am Main

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TESTE DEIN WISSEN

Was lernen wir aus den Auswirkungen historischer Veränderungen des Klimas auf
Lebensgemeinschaften für die Zusammensetzung heutiger Lebensgemeinschaften? Was lernen wir
für die Folgen des Klimawandels für zukünftige Lebensgemeinschaften?

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TESTE DEIN WISSEN
  • die Arten, die heute in einer Lebensgemeinschaft zusammen vorkommen, sind nicht zwangsläufig miteinander evolviert
  • werden bei globalen Klimaveränderungen nicht zusammen nach Norden wandern
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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter „Aussterbeschuld“?

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TESTE DEIN WISSEN

jahrelanges Aussterben von Arten durch Isolierung

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Faktoren beeinflussen die Abundanz einer Art in fragmentierten
Habitaten?

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TESTE DEIN WISSEN

- Verfügbarkeit eines geeigneten Lebensraums
- Ausbreitungsdistanz
-N sinkt mit der Abnahme der:
- >Größe des Habitats (räumlich bzw. zeitlich)
- >Ausbreitungsfähigkeit im Verhältnis zur Distanz zwischen den fragmentierten Habitaten (Patches)

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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie anhand von Beispielen die Ernährungscharakteristika von echten
Räubern, Weidegängern, Parasiten und Parasitoiden.

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TESTE DEIN WISSEN

- Räuber:

tötet seine beute nachdem er sie angegriffen hat und konsumiert im Laufe des Lebens viele Beutetiere Zb: Spinne + Insekten (Lauerjäger) oder Löwe + Gazelle

- Weidegänger:

tötet seine Beute zumeist nicht, konsumiert viele Beuteindividuen, von denen aber nur Teile Gefressen werden Zb. Rind, Schaf, Heuschrecke, Blutegel

- Parasiten:

tötet seine Beute (Wirt) normalerweise nicht, konsumiert nur Teile des Wirts und nutz im Laufe seines Lebens nur ein oder wenige Wirtsindividuen Zb. Bandwurm, Mistel, Blattlaus, Gallwespe

- Parasitoiden:

Merkmale von Räuber und Parasit:

tötet den Wirt wie der Räuber und konsumiert wie der Parasit nur ein Wirtsindividuum Zb. Schlupfwespe

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen sie die verschiedenen Arten, mit denen Pflanzen die Auswirkungen der
Herbivorie abmildern können.

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TESTE DEIN WISSEN

• Abwehrstrukturen (Dornen und Stacheln)

• Toxische Substanzen (Solanin)

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TESTE DEIN WISSEN

Nach welchen Kriterien gehen Räuber bei der Auswahl ihrer Beute vor?

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TESTE DEIN WISSEN

Räuber erbeuten zB. nur alte, junge oder kranke Tiere, die aktuell nicht zur Reproduktion beitragen (selektives vorgehen)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Parameter sollten zur Charakterisierung der Größe und Struktur einer
Population herangezogen werden?

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TESTE DEIN WISSEN

Abundanz( =Dichte, Individuenzahl einer Art in einem Habitat)

- Alters-, Geschlechts und Größenstruktur

- Abiotische (Wetter) und Biotische (Nahrungsangebot) beeinflussen Abundanz

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter der basalen Übertragungsrate (R0
) und der
Übertragungsschwelle bei einer parasitär verursachten Erkrankung? Erläutern
Sie, wie sich R0
während eines Infektionszyklus verändert.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

R0 = Zahl der Neuinfektionen, die von einem infizierten Wirt ausgehen
- R0 =1 --> Übertragungsschwelle: Wenn Infektionsrate bereits hoch ist, nimmt R0 proportional ab (R0 < 1)
- bei niedriger Infektionsrate treffen Parasiten auf viele anfällige Wirte (R0 > 1)

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TESTE DEIN WISSEN

2. Weidegänger können die Konkurrenz zwischen ihren Beutearten beeinflussen.
Erklären Sie Mechanismen mit einem realistischen Beispiel.

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TESTE DEIN WISSEN

Wenn ein Elefant viele Blätter frisst→Verlust von Biomasse bei Pflanzen→durch Wegfall der Beschattung erhöht vegetatives Wachstum → neue Pflanzen können wachsen

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter dem k-Wert (killing power) und wie wird dieser
bestimmt?

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TESTE DEIN WISSEN

Ermöglicht die Bestimmung Abundanz regulierender und determinierender Faktoren
Bestimmt: Lebenszyklusphase in Lebenstafeldaten

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter dem Schlüsselstadium im Lebenszyklus einer Art und
wie wird dieses ermittelt?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Schlüsselstadium: Abundanzbestimmende Entwicklungsstadium im Lebenszyklus:
hohes r für kx vs kgesamt
Ermittelt durch den Regressionkoeffizient (kx vs kgesamt)

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TESTE DEIN WISSEN

Prädation ist „schlecht“ für die Beuteorganismen, die gefressen werden. Erklären
Sie, warum sie positive Auswirkungen auf die Population der Beuteart haben
kann.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Abundanz (Artendichte) von Grashüpfern bei unterschiedlichem Nahrungsangebot (mit oder ohne Dünung) und Anwesenheit eines Prädators (Spinnen)

--> Prädator reduziert intraspezifische Konkurrenz der Beute bei Nahrungsknappheit und hat nur bei guter Nahrungsversorgung der Beute starken Effekt auf die Abundanz

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Ökologie Kurs an der Universität Frankfurt am Main - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was lernen wir aus den Auswirkungen historischer Veränderungen des Klimas auf
Lebensgemeinschaften für die Zusammensetzung heutiger Lebensgemeinschaften? Was lernen wir
für die Folgen des Klimawandels für zukünftige Lebensgemeinschaften?

A:
  • die Arten, die heute in einer Lebensgemeinschaft zusammen vorkommen, sind nicht zwangsläufig miteinander evolviert
  • werden bei globalen Klimaveränderungen nicht zusammen nach Norden wandern
Q:

Was versteht man unter „Aussterbeschuld“?

A:

jahrelanges Aussterben von Arten durch Isolierung

Q:

Welche Faktoren beeinflussen die Abundanz einer Art in fragmentierten
Habitaten?

A:

- Verfügbarkeit eines geeigneten Lebensraums
- Ausbreitungsdistanz
-N sinkt mit der Abnahme der:
- >Größe des Habitats (räumlich bzw. zeitlich)
- >Ausbreitungsfähigkeit im Verhältnis zur Distanz zwischen den fragmentierten Habitaten (Patches)

Q:

Erklären Sie anhand von Beispielen die Ernährungscharakteristika von echten
Räubern, Weidegängern, Parasiten und Parasitoiden.

A:

- Räuber:

tötet seine beute nachdem er sie angegriffen hat und konsumiert im Laufe des Lebens viele Beutetiere Zb: Spinne + Insekten (Lauerjäger) oder Löwe + Gazelle

- Weidegänger:

tötet seine Beute zumeist nicht, konsumiert viele Beuteindividuen, von denen aber nur Teile Gefressen werden Zb. Rind, Schaf, Heuschrecke, Blutegel

- Parasiten:

tötet seine Beute (Wirt) normalerweise nicht, konsumiert nur Teile des Wirts und nutz im Laufe seines Lebens nur ein oder wenige Wirtsindividuen Zb. Bandwurm, Mistel, Blattlaus, Gallwespe

- Parasitoiden:

Merkmale von Räuber und Parasit:

tötet den Wirt wie der Räuber und konsumiert wie der Parasit nur ein Wirtsindividuum Zb. Schlupfwespe

Q:

Nennen sie die verschiedenen Arten, mit denen Pflanzen die Auswirkungen der
Herbivorie abmildern können.

A:

• Abwehrstrukturen (Dornen und Stacheln)

• Toxische Substanzen (Solanin)

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Q:

Nach welchen Kriterien gehen Räuber bei der Auswahl ihrer Beute vor?

A:

Räuber erbeuten zB. nur alte, junge oder kranke Tiere, die aktuell nicht zur Reproduktion beitragen (selektives vorgehen)

Q:

Welche Parameter sollten zur Charakterisierung der Größe und Struktur einer
Population herangezogen werden?

A:

Abundanz( =Dichte, Individuenzahl einer Art in einem Habitat)

- Alters-, Geschlechts und Größenstruktur

- Abiotische (Wetter) und Biotische (Nahrungsangebot) beeinflussen Abundanz

Q:

Was versteht man unter der basalen Übertragungsrate (R0
) und der
Übertragungsschwelle bei einer parasitär verursachten Erkrankung? Erläutern
Sie, wie sich R0
während eines Infektionszyklus verändert.

A:

R0 = Zahl der Neuinfektionen, die von einem infizierten Wirt ausgehen
- R0 =1 --> Übertragungsschwelle: Wenn Infektionsrate bereits hoch ist, nimmt R0 proportional ab (R0 < 1)
- bei niedriger Infektionsrate treffen Parasiten auf viele anfällige Wirte (R0 > 1)

Q:

2. Weidegänger können die Konkurrenz zwischen ihren Beutearten beeinflussen.
Erklären Sie Mechanismen mit einem realistischen Beispiel.

A:

Wenn ein Elefant viele Blätter frisst→Verlust von Biomasse bei Pflanzen→durch Wegfall der Beschattung erhöht vegetatives Wachstum → neue Pflanzen können wachsen

Q:

Was versteht man unter dem k-Wert (killing power) und wie wird dieser
bestimmt?

A:

Ermöglicht die Bestimmung Abundanz regulierender und determinierender Faktoren
Bestimmt: Lebenszyklusphase in Lebenstafeldaten

Q:

Was versteht man unter dem Schlüsselstadium im Lebenszyklus einer Art und
wie wird dieses ermittelt?

A:

- Schlüsselstadium: Abundanzbestimmende Entwicklungsstadium im Lebenszyklus:
hohes r für kx vs kgesamt
Ermittelt durch den Regressionkoeffizient (kx vs kgesamt)

Q:

Prädation ist „schlecht“ für die Beuteorganismen, die gefressen werden. Erklären
Sie, warum sie positive Auswirkungen auf die Population der Beuteart haben
kann.

A:

Abundanz (Artendichte) von Grashüpfern bei unterschiedlichem Nahrungsangebot (mit oder ohne Dünung) und Anwesenheit eines Prädators (Spinnen)

--> Prädator reduziert intraspezifische Konkurrenz der Beute bei Nahrungsknappheit und hat nur bei guter Nahrungsversorgung der Beute starken Effekt auf die Abundanz

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