Klinische Pharmazie at Universität Frankfurt am Main

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Schwangerschaftsdermatosen

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psychologische Verfahren

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ARR vs RRR

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Konsequenzen für NNT

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CYP1A2

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Fazit

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Beeinflussung der Bioverfügbarkeit -> Komplexbildung

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Verdrängung der Eiweißbindung

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Veränderung der Physiologischen Strukturen

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CYP-Enyzme

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Preisfindung von AM

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Pharmaökonomie

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Klinische Pharmazie

Schwangerschaftsdermatosen

  • Trockene Haut
  • Prurigo gestationis
    1. stark juckende Papeln, 2. Trimenon
  • Pruritus gravidarum
    1. genereller Juckreiz, 3. Trimenon
  • Lokale Basistherapie
    1. Pflege mit W/O Emulsionen + Mandelöl, Calendulaöl, Harnstoff, Omega-Fettsauren
    2. Bei Pruritus gravidarum und Prurigo gestationis zusätzliche Behandlung mit Antihistaminika, Hydrocortison 0,5% (SoventolR) oder Prednisolon 12 mg/d (AdvantanR) Rp!

Klinische Pharmazie

psychologische Verfahren

  • Abschätzung der QoL durch Befragung:
  • Was würden Sie geben (zahlen), um z.B. Blindheit, Krebs, Alzheimer… zu vermeiden ?
  • Auf wie viele Jahre Lebenszeit würden Sie verzichten, um Blindheit, Krebs, Alzheimer… zu vermeiden ?

Klinische Pharmazie

ARR vs RRR

  • 1 Mio. Menschen wird für 1 Jahr behandelt
  • 1.000 Menschen werden einen Schlaganfall erleiden
  • Medikament verhindert Schlaganfall bei 50% der Patienten
  • Absolute Risikoreduktion: 1.000-500 = 500/1 Mio. = 0.0005. NNT = 2.000 
  • Relative Risikoreduktion: 50%: damit wirbt die Industrie.
  • Aber wie viele Patienten, die nie einen Schlaganfall erlitten hätten, werden unnötig behandelt ?

Klinische Pharmazie

Konsequenzen für NNT

  • 1. Annahme: Behandlung von 1.000 Hochrisikopatienten für Depression
  • Erwarteter Suizid: 10% binnen einem Jahr
  • Halbierung der Suizidrate wird beobachtet durch Medikament
  • NNT: ARR ist 0.10 minus 0.05 = 0.05
  • NNT ist 20, d.h. 20 Patienten müssen behandelt werden, um 1 Suizidversuch zu vermeiden
  • Annahme: Behandlung von 10.000 mit leichter bis schwerer Depression
  • Erwarteter Suizid: 1 % binnen einem Jahr
  • Halbierung der Suizidrate wird beobachtet durch Medikament
  • NNT: ARR ist 0.01 minus 0.005 = 0.005
  • NNT ist 200, d.h. 200 Patienten müssen behandelt werden, um 1 Suizidversuch zu vermeiden
  • Einem wird geholfen, aber 200 leiden unter Nebenwirkungen…

Klinische Pharmazie

CYP1A2

Substrat

  • Coffein
  • Theophillin
  • Chinolone


Induktor

  • Nikotin
  • Polyzyklen


Inhibitor

  • Ciprofloxacin

Klinische Pharmazie

Fazit

  • Evidenz-basierte Medizin ist sinnvoll, alle Behandlungen sollten objektiv überprüft werden
  • Medizinische Forschung an Mensch und Tier ist sinnvoll, denn viele Erkrankungen können nicht (ausreichend) behandelt werden
  • Neben ethischen Aspekten müssen jedoch auch die Kosten beachtet werden
  • Eine Beurteilung der (Arzneimittel-)Kosten durch ein unabhängiges Gremium ist sinnvoll, da der Markt (Angebot vs. Nachfrage) bei Gesundheit nicht funktioniert (Solidargemeinschaft)

Klinische Pharmazie

Beeinflussung der Bioverfügbarkeit -> Komplexbildung

  • Orale Bisphosphonate
  • Tetrazykline
  • Chinolone, besonders Ciprofloxacin
  • Levothyroxin -> Kalciumhaltige Ernährung, Antazida (Al-/Mg-haltig!)

Klinische Pharmazie

Verdrängung der Eiweißbindung

Interaktionen, bei denen die Verdrängung aus der EB als Ursache vermutet wurden, lassen sich durch andere Mechanismen erklären! -> Kein relevanter Mechanismus!

 

  • Beeinflussung der Bioverfügbarkeit 
  • Veränderungen physiologischer Strukturen (pH-Wert, Mikrobiom, Vitamine)
  • Hemmung, Induktion von CYP-Enzymen 
  • Hemmung, Induktion von Transportmechanismen bei Efflux und Aufnahme (P-Glykoprotein u. a.)
  • Pharmakodynamische Interaktionen (Auslösung von UAW: verstärkte Blutungsneigung, QT-Verlängerung, Fallrisiko)

Klinische Pharmazie

Veränderung der Physiologischen Strukturen

PPI

  • Langanhaltende Veränderung des pH-Werts im Magen
  • Veränderung der Bioverfügbarkeit von Arzneistoffen, Vitaminen und Nahrungsbestandteilen, deren Löslichkeit pH-abhängig ist
  • Daueranwendung: Hypomagnesiämie, Hüftfrakturen
    • Calcium- bzw. Magnesiumresorption ↓
    • Überführung in CaCl2 und MgCl2 (löslich) ↓
  • Vit-B12: Freisetzung aus Nahrungsproteinen durch Magensäure

    • Mangel -> Anämie

    • auch durch H2-Inhibitoren

  • Kinase-Inhibitoren:

    • zB Dasatinib, Lapatinib

    • wenn Supression der Magensäure nötig -> Al/Mg haltiges Antazidum

    • Einnahmeabstand: 4h vor/ 2h nach Antazidum

  • Veränderung bakterielle Besiedlung im GT (C. difficile -> Metronidazol, Vancomycin)

  • nicht mehr als 8 Wochen Anwendung

    • Ausnahem: Hochrisikopatienten (Dauergebrauch NSAR, erosiver Ösophagitis, duale Plättchenhemmung)


Klinische Pharmazie

CYP-Enyzme

Funktion: Steigerung Hydrophilie, Schutz vor Xenobiotika


  • 1A2
  • 2A6
  • 2B6
  • 2D6
  • 2C8/9
  • 2C19
  • 3A4


  • Induktion: 
    • tritt nicht sofort auf, nach 4 Tagen bis 2-3 Wochen
    • bis 4 Wochen nach absetzten
  • Inhibition
    • schneller Eintritt
    • Dauer ist von HWZ des Inhibitors abhängig
    • irreversibel ist möglich (Grapefruit)

Klinische Pharmazie

Preisfindung von AM

  • Orientierung an Entwicklungs- und Herstellungskosten ?
  • Orientierung am maximal erreichbaren Preis ?
  • Die wissenschaftlichen Grundlagen für die Entwicklung der meisten Arzneistoffe werden durch öffentlich geförderte Arbeiten (an Universitäten etc.) erbracht
    1. Betonung der „Drittmittel“ in Deutschland
  • In USA lizenzieren dann die Universitäten bzw. das NIH an die Konzerne, ohne jedoch den späteren Preis beeinflussen zu können
    1. Beispiele: Azidothymidin, EPO, Taxol, Imatinib, Cerezyme

Klinische Pharmazie

Pharmaökonomie

  • Kosten vs. Nutzen von AM
  • direkte Kosten: Preis des Arzneimittels, Hersteller-Arzt-Apotheker-Großhandel etc.
  • indirekter Nutzen: v.a. Arbeitsausfall des Erkrankten, weniger Krankenhausaufenthalte

  • nicht-greifbarer Nutzen: Lebens-verlängerung des (nicht mehr berufstätigen) Patienten, Verbesserung der Lebensqualität (QOL, quality of life), z.B. weniger Nebenwirkungen, Palliativmedizin

  • Cost-minimization: möglichst billige Therapie
  • Cost-effectiveness: Abwägung von Kosten und Wirksamkeit
    1. Klassischer Fall: neuer Arzneistoff ist besser aber teurer
    2. D.: G-BA (Ärzte und Krankenkassen) gründete IQWIQ zur Nutzenbewertung


  • Aufgabe (ethisch anspruchsvoll): wirtschaftliche Bewertung von Menschenleben bzw. menschlichem Leiden
  • Ökonomische Anhaltspunkte z.B.:
    1. Jährliches bzw. Lebenseinkommen
    2. Investitionen der Gesellschaft in das Individuum
  • Durchschnittliches Einkommen (Vollzeit) 3.703 € mal durchschnittliche Lebensarbeitszeit (34,5 Jahre) ergibt volkswirtschaftlichen Ertrag von ca. 1,5 Mio. €
    1. Wert des Menschen ist am höchsten am Ende der Ausbildung, fällt stark nach Pensionierung

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