Epidemiologie & Kovigilanz at Universität Frankfurt Am Main | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Epidemiologie & Kovigilanz an der Universität Frankfurt am Main

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TESTE DEIN WISSEN

deskriptive Studien

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TESTE DEIN WISSEN

- Fokus: Häufigkeit & Verteilung

--> dienen der Formulierung von Hypothesen


- deskriptive Studien sind rein beschreibende Studien (Häufigkeit und Verteilung) 

- Daten werden dargestellt und ausgewertet, ohne dass der Versuch unternommen wird, kausale Zusammenhänge zu ermitteln 

- Beispiele für deskriptive Studien sind Auswertungen von Registern und Datensammlungen (Datenbanken) 

- deskriptive Studien sind häufig der erste Schritt zu analytischen Studien 

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TESTE DEIN WISSEN

analytische Studien

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TESTE DEIN WISSEN

- Fokus: auslösende & bestimmende Faktoren (determinants)

--> dienen der Testung & Bestätigung von Hypothesen (Ursachenfindung)


- In der forschenden Epidemiologie werden hauptsächlich analytische Studien durchgeführt 

- Diese testen Hypothesen auf ihre Richtigkeit. 

- Sie untersuchen Kausalzusammenhänge, um beispielsweise Therapieerfolge, Erkrankungen oder Risiken zu prognostizieren 

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TESTE DEIN WISSEN

retrospektive Studien

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TESTE DEIN WISSEN

= "zurückschauend" 

- wird auf vorhandene Daten zurückgegriffen, d. h. die zu untersuchenden Ereignisse sind bereits eingetreten 

- Die Daten sind entweder bereits dokumentiert oder können durch einfache Befragungen erhoben werden 


> Vorteil: Das Eintreten von Ereignissen muss nicht erst abgewartet werden 

> Nachteil: Datenqualität, “alte” Untersuchungen, unvollständige Angaben lassen sich nicht mehr korrigieren 

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TESTE DEIN WISSEN

prospektive Studien

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TESTE DEIN WISSEN

= "vorausblickend"

- Daten werden parallel zur Durchführung erhoben


> Vorteil: Der Studienleiter hat die Kontrolle hinsichtlich der Fragestellung, der Stichprobe und der zu dokumentierenden Daten; dadurch wird eine hohe Datenqualität erreicht. > Nachteil: Kostenaufwand, Zeitbedarf (ggf. große Zeitspanne zwischen Exposition und Entwicklung eines Ereignisses!) 

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TESTE DEIN WISSEN

transversale Studien

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TESTE DEIN WISSEN

= "Querschnittserhebung"

- zu einem definierten Zeitpunkt (oder in einer Zeitspanne) werden vorab festgelegte Bevölkerungsgruppen (Stichproben) untersucht 


- erlaubt Schätzung der Häufigkeiten von Merkmalen, Verhaltensweisen, Ereignissen und Risiken (z. B. Häufigkeit von Verordnungen oder unerwünschten Ereignissen) 

- Ein Synonym für die Querschnittstudie ist der Begriff Survey 

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TESTE DEIN WISSEN

longitudinale Studien

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TESTE DEIN WISSEN

= "Längsschnittserhebung"

- über bestimmten Zeitabschnitt hinweg wird eine Studienpopulation beobachtet und dokumentiert 

- Für jeden Teilnehmer werden wiederholte Beobachtungen vorgenommen 


--> Abbildung von Krankheitsverläufe, Therapieerfolge oder Veränderungen über einen längeren Zeitraum hinweg 

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TESTE DEIN WISSEN

Randomisierung

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TESTE DEIN WISSEN

= Zufällige Zuordnung der Pat. zu den Gruppen unabhängig von Eigenschaften des Patienten


Studiendesigns zur Umsetzung: Parallel-Gruppen-Design, Cross-over-Design, Faktorielles Design

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TESTE DEIN WISSEN

Parallel-Gruppen-Design

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TESTE DEIN WISSEN

Jede Gruppe wird nur einer Intervention ausgesetzt (z.B: Verum gg. Serum)

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TESTE DEIN WISSEN

Cross-over-Design

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TESTE DEIN WISSEN

Zufällige Aufteilung in 2 Gruppen, deren Intervention im Studienverlauf umgekehrt wird

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TESTE DEIN WISSEN

Faktorielles Design

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TESTE DEIN WISSEN

Mehrere Interventionen in einer komplexen Fragestellung kombiniert

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TESTE DEIN WISSEN

Formen der Verblindung

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TESTE DEIN WISSEN

--> soll (un-)bewusste Beeinflussung der Beurteilung der Therapieformen verhindern


> offen: Pat., Arzt & Statistiker kenn Therapieform

> einfachblind: nur Pat. kennt Therapieform nicht

> doppelblind: nur Statistiker kennt Therapieform, Arzt & Pat. nicht

> dreifachblind: keiner kennt Therapieform

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TESTE DEIN WISSEN

Pharmakoepidemiologie

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TESTE DEIN WISSEN

Wissenschaft, die sich mit Anwendung und Auswirkung von Arzneimitteltherapien in der Bevölkerung beschäftigt

--> untersucht Verbreitung und Verlauf von positiven & negativen Ereignissen in Bevölkerung 


(heute va AM-Therpie bezogen, früher Schwerpunkt auf Infektionskrankheiten)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Epidemiologie & Kovigilanz Kurs an der Universität Frankfurt am Main - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

deskriptive Studien

A:

- Fokus: Häufigkeit & Verteilung

--> dienen der Formulierung von Hypothesen


- deskriptive Studien sind rein beschreibende Studien (Häufigkeit und Verteilung) 

- Daten werden dargestellt und ausgewertet, ohne dass der Versuch unternommen wird, kausale Zusammenhänge zu ermitteln 

- Beispiele für deskriptive Studien sind Auswertungen von Registern und Datensammlungen (Datenbanken) 

- deskriptive Studien sind häufig der erste Schritt zu analytischen Studien 

Q:

analytische Studien

A:

- Fokus: auslösende & bestimmende Faktoren (determinants)

--> dienen der Testung & Bestätigung von Hypothesen (Ursachenfindung)


- In der forschenden Epidemiologie werden hauptsächlich analytische Studien durchgeführt 

- Diese testen Hypothesen auf ihre Richtigkeit. 

- Sie untersuchen Kausalzusammenhänge, um beispielsweise Therapieerfolge, Erkrankungen oder Risiken zu prognostizieren 

Q:

retrospektive Studien

A:

= "zurückschauend" 

- wird auf vorhandene Daten zurückgegriffen, d. h. die zu untersuchenden Ereignisse sind bereits eingetreten 

- Die Daten sind entweder bereits dokumentiert oder können durch einfache Befragungen erhoben werden 


> Vorteil: Das Eintreten von Ereignissen muss nicht erst abgewartet werden 

> Nachteil: Datenqualität, “alte” Untersuchungen, unvollständige Angaben lassen sich nicht mehr korrigieren 

Q:

prospektive Studien

A:

= "vorausblickend"

- Daten werden parallel zur Durchführung erhoben


> Vorteil: Der Studienleiter hat die Kontrolle hinsichtlich der Fragestellung, der Stichprobe und der zu dokumentierenden Daten; dadurch wird eine hohe Datenqualität erreicht. > Nachteil: Kostenaufwand, Zeitbedarf (ggf. große Zeitspanne zwischen Exposition und Entwicklung eines Ereignisses!) 

Q:

transversale Studien

A:

= "Querschnittserhebung"

- zu einem definierten Zeitpunkt (oder in einer Zeitspanne) werden vorab festgelegte Bevölkerungsgruppen (Stichproben) untersucht 


- erlaubt Schätzung der Häufigkeiten von Merkmalen, Verhaltensweisen, Ereignissen und Risiken (z. B. Häufigkeit von Verordnungen oder unerwünschten Ereignissen) 

- Ein Synonym für die Querschnittstudie ist der Begriff Survey 

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Q:

longitudinale Studien

A:

= "Längsschnittserhebung"

- über bestimmten Zeitabschnitt hinweg wird eine Studienpopulation beobachtet und dokumentiert 

- Für jeden Teilnehmer werden wiederholte Beobachtungen vorgenommen 


--> Abbildung von Krankheitsverläufe, Therapieerfolge oder Veränderungen über einen längeren Zeitraum hinweg 

Q:

Randomisierung

A:

= Zufällige Zuordnung der Pat. zu den Gruppen unabhängig von Eigenschaften des Patienten


Studiendesigns zur Umsetzung: Parallel-Gruppen-Design, Cross-over-Design, Faktorielles Design

Q:

Parallel-Gruppen-Design

A:

Jede Gruppe wird nur einer Intervention ausgesetzt (z.B: Verum gg. Serum)

Q:

Cross-over-Design

A:

Zufällige Aufteilung in 2 Gruppen, deren Intervention im Studienverlauf umgekehrt wird

Q:

Faktorielles Design

A:

Mehrere Interventionen in einer komplexen Fragestellung kombiniert

Q:

Formen der Verblindung

A:

--> soll (un-)bewusste Beeinflussung der Beurteilung der Therapieformen verhindern


> offen: Pat., Arzt & Statistiker kenn Therapieform

> einfachblind: nur Pat. kennt Therapieform nicht

> doppelblind: nur Statistiker kennt Therapieform, Arzt & Pat. nicht

> dreifachblind: keiner kennt Therapieform

Q:

Pharmakoepidemiologie

A:

Wissenschaft, die sich mit Anwendung und Auswirkung von Arzneimitteltherapien in der Bevölkerung beschäftigt

--> untersucht Verbreitung und Verlauf von positiven & negativen Ereignissen in Bevölkerung 


(heute va AM-Therpie bezogen, früher Schwerpunkt auf Infektionskrankheiten)

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