Biopsychologie (von Mir) at Universität Erlangen-Nürnberg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Biopsychologie (von mir) an der Universität Erlangen-Nürnberg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Biopsychologie (von mir) Kurs an der Universität Erlangen-Nürnberg zu.

TESTE DEIN WISSEN
Welche Effekte hat Oxytocin auf den Menschen?
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TESTE DEIN WISSEN
- es verringert die Stressreaktion im Zusammenhang mit sozialer Unterstützung
- es verbessert das Konfliktverhalten von Paaren
- es reduziert Cortisol bei Konflikten
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TESTE DEIN WISSEN
Woher weiß eine Zelle, zu welcher Art Zelle sie sich entwicklen soll?
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TESTE DEIN WISSEN
Es gibt zwei Mechanismen:
 1. Autonome Entwicklung, unabhängig von der Umgebung
2. Umgebungsabhängige Entwicklung:
 - eine Zelle wandert an einen bestimmten Ort und entwickelt sich in Abhängigkeit der dort schon vorhandenen Zellen ("Hier ist schon eine Pyramidenzelle, dann werde ich doch auch einfach eine Pyramidenzelle")
- der Einfluss einer Zelle auf eine andere nennt sich Induktion
- dadurch können Umweltbedingungen stärker zu Entwicklung bestimmter Unterschiede beitragen
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Welche Wirkungen können Substanzen auf die Rezeptoren haben?
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1. Blockade von Rezeptoren (Antagonisten)
z.b Blockade von Dopamin-Rezeptoren: verringert Psychosen
z.b Blockade von nicotinergen ACg-Rezeptoren auf Muskeln: führt zu Lähmungen

2. Aktivierung von Rezeptoren (Agonisten)
z.b LSD: bindet an Serotoninrezeptoren im visuellen System: führt zu starken visuellen (Pseudo-) Halluzinationen
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Was machen Hormone eigentlich?

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- Hormone stimulieren die Teilung, das Wachstum und die differenzierung von Zellen. Deswegen haben Hormone eine wichtige Bedeutung während des Wachstums und der Entwicklung (z.b für die Ausbildung spezifischer Geschlechtemerkmale oder für das Knochenwachstum)

- Hormone modulieren die Funktion von Zellen. Sie haben also eine Kommuniaktionsfunktion. Z.b. Insulin stimuliert Muskelzellen, mehr Blutzucker aufzunehmen
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Warum sollte man sich für andere Arten (als den Menschen) interessieren?
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1. Andere Arten können besondere Eigenschaften haben (z.b. Sinneswahrnehmung)
- man kann viel über z.b. den Hörsinn lernen von Tieren, die besser hören als wir

2. Einfachheit: einfache Nervensysteme, wie die von Tieren, eignen sich besser um die Grunfunktionen zu untersuchen und verstehen
- Ratten sind Menschen ähnlich genug um Erkenntnisse von Ihnen zu erlangen, dafür haben sie einen kürzeren Lebenszyklus, weshalb man auch Dinge, wie Alterung untersuchen kann.

3. Vergleiche von ähnlichen Arten mit unterschiedlichen Eigenschaften

4. Erkenntnisse für die Behandlung von Krankheiten beim Menschen
- z.b. Tiermodelle von Alzheimer, Depressionen etc.

(5. Erhaltung gefährdeter Arten)

(6. ökonomische Interessen z.b. an Milchkühen)

- die letzten beiden sind nicht wirklich interessant für die Biopsychologie
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Was sind die Vorteile und Nachteile des großen Gehirns bei Menschen?
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Vorteile:
- bessere Überlebenschancen
- bessere Fähigkeit zur Interaktion in sozialen Gruppen
- bessere Fähigkeit innovatives Verhalten zu zeigen d.h. auch in neuen Umgebungen zu überleben
- bessere Fähigkeit, auf das andere Geschlecht anziehend zu wirken

Nachteile:
-erfodert lange Tragzeit (Entwicklungszeit)
- bedingt sehr lange Abhängigkeit von Eltern
- verbraucht viel Sauerstoff und Zucker
- komplexer Aufbau macht es anfällig für Fehler z.b. Fehler durch Mutationen
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Bildgebenden Verfahren gibt es?
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TESTE DEIN WISSEN
- CT (Computertomographie)
- MRT (Magnetresonanztomographie)
- PET (Positronenemissionstomogrphie)
- EEG (Elektroenzephalographie) (leitet elektrische Ströme außerhalb des Schädels ab - Spannungsveränderungen bedeuten veränderte Aktivität)
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TESTE DEIN WISSEN
Auf welche Mechanismen können bestimmte Substanzen/drugs/Medikamente auf die präsynaptische Membran sowie auf die postsynaptische Zelle Einfluss haben? Nur Aufzählen
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TESTE DEIN WISSEN
präsynaptische Membran:
- auf die Neurotransmitterproduktion
- auf die Neurotransmitterfreisetzung
- auf den Neurotransmitterabbau

postsynaptische Membran:
- Wirkung auf Rezeptoren (Blockade oder Aktivierung)
- Wirkung auf die Zellfunktion (Up- und Down-Regulation der Rezeptoren oder Auswirkungen auf second-messenger Kaskaden
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Welche Subtypen von Gliazellen gibt es?
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TESTE DEIN WISSEN
1. Astrozyten: 
- sternförmige Zellen mit vielen "Tentakeln"
- empfangen Input von Neuronen
- überwachen neuronale Aktivität

2. Microglia:
- kleine Zellen
- "Aufräumer", quasi Immunzellen des ZNS
aktuelle Forschung noch nicht ageschlossen (sie machen mehr als wir im Moment wissen)

3. Oligodendrozyten:
- bilden Myelinscheiden um bestimmte Axone
- im Gehirn und Rückenmark

4. Schwannsche Zellen:
- bilden Myelinscheiden um bestimmte Axone
- außerhalb des ZNS (in peripheren Nervensystem)
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Welche Opiate gibt es und wie wirken sie?
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TESTE DEIN WISSEN
Opiatte wirken gegen Schmerz.

Arten: 
- Opium: extrahiert aus Mohn
- Morphin: die aktive Substanz im Opium, "Referenzsubstanz" zur Bewertung von Schmerzmitteln
- Heroin: eng verwandte Substanz

- sie wirken über Opioid-Rezeptoren
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Welche 4 Arten der Kommunikation zwischen ZNS und endokrinem System gibt es?
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TESTE DEIN WISSEN
- endokrines System und Nervensystem beeinflussen einander
- Erfahrungen/Erleben beeinflusst Hormonsekretion und Hormonsekretion beeinflusst Verhalten

Kommunikationsarten:
1. neuronal-neuronal
2. neuronal-endokrin
3. endokrin-endokrin
4. endokrin-neuronal
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Was versteht man unter labeled lines?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
= unterschiedliche Rezeptoren und spezifische Bahnen für unterschiedliche Arten von Berührung und für Schmerz

- vom Rezeptor (z.b. in der Haut) führt ein Axon in einen bestimmten Bereich im Gehirn
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Biopsychologie (von mir) Kurs an der Universität Erlangen-Nürnberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Welche Effekte hat Oxytocin auf den Menschen?
A:
- es verringert die Stressreaktion im Zusammenhang mit sozialer Unterstützung
- es verbessert das Konfliktverhalten von Paaren
- es reduziert Cortisol bei Konflikten
Q:
Woher weiß eine Zelle, zu welcher Art Zelle sie sich entwicklen soll?
A:
Es gibt zwei Mechanismen:
 1. Autonome Entwicklung, unabhängig von der Umgebung
2. Umgebungsabhängige Entwicklung:
 - eine Zelle wandert an einen bestimmten Ort und entwickelt sich in Abhängigkeit der dort schon vorhandenen Zellen ("Hier ist schon eine Pyramidenzelle, dann werde ich doch auch einfach eine Pyramidenzelle")
- der Einfluss einer Zelle auf eine andere nennt sich Induktion
- dadurch können Umweltbedingungen stärker zu Entwicklung bestimmter Unterschiede beitragen
Q:
Welche Wirkungen können Substanzen auf die Rezeptoren haben?
A:
1. Blockade von Rezeptoren (Antagonisten)
z.b Blockade von Dopamin-Rezeptoren: verringert Psychosen
z.b Blockade von nicotinergen ACg-Rezeptoren auf Muskeln: führt zu Lähmungen

2. Aktivierung von Rezeptoren (Agonisten)
z.b LSD: bindet an Serotoninrezeptoren im visuellen System: führt zu starken visuellen (Pseudo-) Halluzinationen
Q:
Was machen Hormone eigentlich?

A:
- Hormone stimulieren die Teilung, das Wachstum und die differenzierung von Zellen. Deswegen haben Hormone eine wichtige Bedeutung während des Wachstums und der Entwicklung (z.b für die Ausbildung spezifischer Geschlechtemerkmale oder für das Knochenwachstum)

- Hormone modulieren die Funktion von Zellen. Sie haben also eine Kommuniaktionsfunktion. Z.b. Insulin stimuliert Muskelzellen, mehr Blutzucker aufzunehmen
Q:
Warum sollte man sich für andere Arten (als den Menschen) interessieren?
A:
1. Andere Arten können besondere Eigenschaften haben (z.b. Sinneswahrnehmung)
- man kann viel über z.b. den Hörsinn lernen von Tieren, die besser hören als wir

2. Einfachheit: einfache Nervensysteme, wie die von Tieren, eignen sich besser um die Grunfunktionen zu untersuchen und verstehen
- Ratten sind Menschen ähnlich genug um Erkenntnisse von Ihnen zu erlangen, dafür haben sie einen kürzeren Lebenszyklus, weshalb man auch Dinge, wie Alterung untersuchen kann.

3. Vergleiche von ähnlichen Arten mit unterschiedlichen Eigenschaften

4. Erkenntnisse für die Behandlung von Krankheiten beim Menschen
- z.b. Tiermodelle von Alzheimer, Depressionen etc.

(5. Erhaltung gefährdeter Arten)

(6. ökonomische Interessen z.b. an Milchkühen)

- die letzten beiden sind nicht wirklich interessant für die Biopsychologie
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Was sind die Vorteile und Nachteile des großen Gehirns bei Menschen?
A:
Vorteile:
- bessere Überlebenschancen
- bessere Fähigkeit zur Interaktion in sozialen Gruppen
- bessere Fähigkeit innovatives Verhalten zu zeigen d.h. auch in neuen Umgebungen zu überleben
- bessere Fähigkeit, auf das andere Geschlecht anziehend zu wirken

Nachteile:
-erfodert lange Tragzeit (Entwicklungszeit)
- bedingt sehr lange Abhängigkeit von Eltern
- verbraucht viel Sauerstoff und Zucker
- komplexer Aufbau macht es anfällig für Fehler z.b. Fehler durch Mutationen
Q:
Welche Bildgebenden Verfahren gibt es?
A:
- CT (Computertomographie)
- MRT (Magnetresonanztomographie)
- PET (Positronenemissionstomogrphie)
- EEG (Elektroenzephalographie) (leitet elektrische Ströme außerhalb des Schädels ab - Spannungsveränderungen bedeuten veränderte Aktivität)
Q:
Auf welche Mechanismen können bestimmte Substanzen/drugs/Medikamente auf die präsynaptische Membran sowie auf die postsynaptische Zelle Einfluss haben? Nur Aufzählen
A:
präsynaptische Membran:
- auf die Neurotransmitterproduktion
- auf die Neurotransmitterfreisetzung
- auf den Neurotransmitterabbau

postsynaptische Membran:
- Wirkung auf Rezeptoren (Blockade oder Aktivierung)
- Wirkung auf die Zellfunktion (Up- und Down-Regulation der Rezeptoren oder Auswirkungen auf second-messenger Kaskaden
Q:
Welche Subtypen von Gliazellen gibt es?
A:
1. Astrozyten: 
- sternförmige Zellen mit vielen "Tentakeln"
- empfangen Input von Neuronen
- überwachen neuronale Aktivität

2. Microglia:
- kleine Zellen
- "Aufräumer", quasi Immunzellen des ZNS
aktuelle Forschung noch nicht ageschlossen (sie machen mehr als wir im Moment wissen)

3. Oligodendrozyten:
- bilden Myelinscheiden um bestimmte Axone
- im Gehirn und Rückenmark

4. Schwannsche Zellen:
- bilden Myelinscheiden um bestimmte Axone
- außerhalb des ZNS (in peripheren Nervensystem)
Q:
Welche Opiate gibt es und wie wirken sie?
A:
Opiatte wirken gegen Schmerz.

Arten: 
- Opium: extrahiert aus Mohn
- Morphin: die aktive Substanz im Opium, "Referenzsubstanz" zur Bewertung von Schmerzmitteln
- Heroin: eng verwandte Substanz

- sie wirken über Opioid-Rezeptoren
Q:
Welche 4 Arten der Kommunikation zwischen ZNS und endokrinem System gibt es?
A:
- endokrines System und Nervensystem beeinflussen einander
- Erfahrungen/Erleben beeinflusst Hormonsekretion und Hormonsekretion beeinflusst Verhalten

Kommunikationsarten:
1. neuronal-neuronal
2. neuronal-endokrin
3. endokrin-endokrin
4. endokrin-neuronal
Q:
Was versteht man unter labeled lines?
A:
= unterschiedliche Rezeptoren und spezifische Bahnen für unterschiedliche Arten von Berührung und für Schmerz

- vom Rezeptor (z.b. in der Haut) führt ein Axon in einen bestimmten Bereich im Gehirn
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