TB6 Physio Herz at Universität Düsseldorf | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für TB6 Physio Herz an der Universität Düsseldorf

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen TB6 Physio Herz Kurs an der Universität Düsseldorf zu.

TESTE DEIN WISSEN
Wie definiert man den großen und wie definiert man den kleinen Kreislauf?
Nenne die Normwerte für beide Kreisläufe.
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Kleiner Kreislauf = Lungenkreislauf
- 20/10 mmHg

Großer Kreislauf = Körperkreislauf
- 120/80 mmHg

Großer und kleiner Kreislauf sind in Serie geschaltet. Linker und rechter Ventrikel pumpen das gleiche Volumen pro Zeit.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was ist das HZV und wie wird es berechnet?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
HZV = Herzzeitvolumen
Das Herzzeitvolumen ist das Blutvolumen, welches das Herz pro Minute in den Kreislauf pumpt.

HZV = SV * HF
SV = Schlagvolumen
HF = Herzfrequenz

Beispielrechnung
SV = 80ml
HF = 70/min
HZV = 80ml * 70/min
         = 5600ml/min
         = 5,6l/m
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was sind AV-Klappen?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
AV-Klappen = Artrioventrikularklappen
Artrium = Vorhof
Ventrikel = Kammer
AV-Klappen sind Segelklappen zwischen Vorhöfe und Kammern.
- Mitralklappe (links)
- Trikuspidalklappe (rechts)

Die AV-Klappen wirken wie Einlassventile der Kammer. Sie ermöglichen Einstrom und verhindern Rückstrom.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was sind Taschenklappen?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Taschenklappen sind Klappen an der Auswurfbahn der großen herznahen Arterien.
- Aortenklappe (zu Beginn der Aorta)
  - ausgehend vom linken Ventrikel
- Pulmonalklappe (zu Beginn der A.
   pulmonalis)
  - ausgehend vom rechten Ventrikel
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Der Herzschlag
In welcher Reihenfolge kontrahieren die einzelnen Kammern/ Vorhöfe?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Das Herz pumpt rhytmisch und automatisch. Es ist so der Willkür entzogen. Erst kontrahieren die Vorhöfe, dann die Kammern.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Benenne und erläutere die Phasen der Systole.
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Systole (Kontraktion)
1. Anspannungsphase
- Druckaufbau
- alle Klappen geschlossen
- isovolumetrische Kontraktion
   Druckzunahme ohne Volumenänderung
- Aortendruck ca. 80mmHg am Ende
   der Anspannungsphase
- Druck im linken Ventrikel vor der 
   Anspannungsphase ca. 7mmHg

2. Austreibungsphase
- Auswurf aus den Kammern
- Taschenklappen geöffnet
- auxobare Kontraktion
   Druckzunahne mit Volumenänderung
- Solange mehr Volumen in die Aorta
   ausgeworfen wird, als dort abfließt,
   nimmt der Druck in Ventrikel und Aorta zu.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was passiert zu Beginn, während und am Ende der Austreibungsphase?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Austreibungsphase
- beginnt mit Öffnung der Taschenklappen

Beginn
- Druck im Ventrikel höher als in Arterien
- Druckanstieg in Ventrikel und Aorta
- rascher Blutausstrom in die Aorta

Während der Austreibungsphase
- Druck in der Kammer nimmt zu
- Druck in der Aorta nimmt zu
- beide erreichen ein Maximum von
   120mmHg

Ende
- Drücke in Ventrikel und Aorta fallen ab
   auf 100mmHg
- es fließt kaum noch Volumen aus den
   Kammern
- Druckunterschied kaum noch messbar
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Wie hoch sind die physiologischen EDV und ESV?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
EDV = Enddiastolisches Volumen
- ca. 120ml

ESV = Endsystolisches Volumen
- ca. 40ml
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
In welche Phasen ist die Diastole eingeteilt?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Diastole = Entpsannung

1. Entpannungsphase
- Druckabfall in den Kammern
- alle Klappen geschlossen

2. Füllungsphase
- beginnt wenn Druck in Vorhöfen den
   Druck in den Kammern übersteint
- Segelklappen öffnen
- 3 Phasen der Füllung
  - Ventilklappenmechanismus
     - rasche Füllung
  - kontinuierliche Einstrom
     - allmähliche Füllung
  - Kontraktion der Vorhöfe
     - finale Füllung
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was ist der Ventilebenenmechanismus?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Die Ventilebene ist eine bindegewebige versteifte Platte, die sich aufgrund der perikardialen Fixierung der Herzspitze am Diaphragma in Abhängigkeit des Kontraktionszustandes verschiebt

Der Ventilebenenmechanismus übt einen maßgeblichen Einfluss auf die Hämodynamik aus. 
In der Austreibungsphase (Systole)
- wandert Ebene in Richtung Herzspitze
- Vorhöfe relaxieren
- Unterdruck in Vorhöfe - Einstrom aus
   dem venösen System
In der Füllungsphase (Diastole)
- Ebene verschiebt sich durch Längen-
   zunahme des Kammermyokards in 
   Richtung Herzbasis
- Kammern entspannen sich
- Blut strömt rasch aus den Vorhöfen
   in die Kammern
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was ist die Ejektionsfraktion?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Unterschiedliche Zahlenangaben zu EDV, ESV und SV da unterschiedliche Populationen untersucht wurden. Entscheidend sind Verhältnisse und Größenordnungen.

Die Ejektionsfraktion (EF) zeigt das Verhältnis von SV zu EDV auf.

EF = SV / EDV = >60%
Werte unter 60% deuten auf eine Herzinsuffizienz hin.
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TESTE DEIN WISSEN
Weshalb nimmt der Druck im Vorhof während der Austreibungsphase zunächst ab und dann zu?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Während der Austreibungsphase wandert die Ventilebene in Richtung der Herzspitze. Die Vorhöfe relaxieren und der Druck nimmt ab. Es entsteht ein Unterdruck durch den sich die Vorhöfe mit venösem Blut füllen. Der Druck steigt wieder an.
Lösung ausblenden
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Beispielhafte Karteikarten für deinen TB6 Physio Herz Kurs an der Universität Düsseldorf - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Wie definiert man den großen und wie definiert man den kleinen Kreislauf?
Nenne die Normwerte für beide Kreisläufe.
A:
Kleiner Kreislauf = Lungenkreislauf
- 20/10 mmHg

Großer Kreislauf = Körperkreislauf
- 120/80 mmHg

Großer und kleiner Kreislauf sind in Serie geschaltet. Linker und rechter Ventrikel pumpen das gleiche Volumen pro Zeit.
Q:
Was ist das HZV und wie wird es berechnet?
A:
HZV = Herzzeitvolumen
Das Herzzeitvolumen ist das Blutvolumen, welches das Herz pro Minute in den Kreislauf pumpt.

HZV = SV * HF
SV = Schlagvolumen
HF = Herzfrequenz

Beispielrechnung
SV = 80ml
HF = 70/min
HZV = 80ml * 70/min
         = 5600ml/min
         = 5,6l/m
Q:
Was sind AV-Klappen?
A:
AV-Klappen = Artrioventrikularklappen
Artrium = Vorhof
Ventrikel = Kammer
AV-Klappen sind Segelklappen zwischen Vorhöfe und Kammern.
- Mitralklappe (links)
- Trikuspidalklappe (rechts)

Die AV-Klappen wirken wie Einlassventile der Kammer. Sie ermöglichen Einstrom und verhindern Rückstrom.
Q:
Was sind Taschenklappen?
A:
Taschenklappen sind Klappen an der Auswurfbahn der großen herznahen Arterien.
- Aortenklappe (zu Beginn der Aorta)
  - ausgehend vom linken Ventrikel
- Pulmonalklappe (zu Beginn der A.
   pulmonalis)
  - ausgehend vom rechten Ventrikel
Q:
Der Herzschlag
In welcher Reihenfolge kontrahieren die einzelnen Kammern/ Vorhöfe?
A:
Das Herz pumpt rhytmisch und automatisch. Es ist so der Willkür entzogen. Erst kontrahieren die Vorhöfe, dann die Kammern.
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Benenne und erläutere die Phasen der Systole.
A:
Systole (Kontraktion)
1. Anspannungsphase
- Druckaufbau
- alle Klappen geschlossen
- isovolumetrische Kontraktion
   Druckzunahme ohne Volumenänderung
- Aortendruck ca. 80mmHg am Ende
   der Anspannungsphase
- Druck im linken Ventrikel vor der 
   Anspannungsphase ca. 7mmHg

2. Austreibungsphase
- Auswurf aus den Kammern
- Taschenklappen geöffnet
- auxobare Kontraktion
   Druckzunahne mit Volumenänderung
- Solange mehr Volumen in die Aorta
   ausgeworfen wird, als dort abfließt,
   nimmt der Druck in Ventrikel und Aorta zu.
Q:
Was passiert zu Beginn, während und am Ende der Austreibungsphase?
A:
Austreibungsphase
- beginnt mit Öffnung der Taschenklappen

Beginn
- Druck im Ventrikel höher als in Arterien
- Druckanstieg in Ventrikel und Aorta
- rascher Blutausstrom in die Aorta

Während der Austreibungsphase
- Druck in der Kammer nimmt zu
- Druck in der Aorta nimmt zu
- beide erreichen ein Maximum von
   120mmHg

Ende
- Drücke in Ventrikel und Aorta fallen ab
   auf 100mmHg
- es fließt kaum noch Volumen aus den
   Kammern
- Druckunterschied kaum noch messbar
Q:
Wie hoch sind die physiologischen EDV und ESV?
A:
EDV = Enddiastolisches Volumen
- ca. 120ml

ESV = Endsystolisches Volumen
- ca. 40ml
Q:
In welche Phasen ist die Diastole eingeteilt?
A:
Diastole = Entpsannung

1. Entpannungsphase
- Druckabfall in den Kammern
- alle Klappen geschlossen

2. Füllungsphase
- beginnt wenn Druck in Vorhöfen den
   Druck in den Kammern übersteint
- Segelklappen öffnen
- 3 Phasen der Füllung
  - Ventilklappenmechanismus
     - rasche Füllung
  - kontinuierliche Einstrom
     - allmähliche Füllung
  - Kontraktion der Vorhöfe
     - finale Füllung
Q:
Was ist der Ventilebenenmechanismus?
A:
Die Ventilebene ist eine bindegewebige versteifte Platte, die sich aufgrund der perikardialen Fixierung der Herzspitze am Diaphragma in Abhängigkeit des Kontraktionszustandes verschiebt

Der Ventilebenenmechanismus übt einen maßgeblichen Einfluss auf die Hämodynamik aus. 
In der Austreibungsphase (Systole)
- wandert Ebene in Richtung Herzspitze
- Vorhöfe relaxieren
- Unterdruck in Vorhöfe - Einstrom aus
   dem venösen System
In der Füllungsphase (Diastole)
- Ebene verschiebt sich durch Längen-
   zunahme des Kammermyokards in 
   Richtung Herzbasis
- Kammern entspannen sich
- Blut strömt rasch aus den Vorhöfen
   in die Kammern
Q:
Was ist die Ejektionsfraktion?
A:
Unterschiedliche Zahlenangaben zu EDV, ESV und SV da unterschiedliche Populationen untersucht wurden. Entscheidend sind Verhältnisse und Größenordnungen.

Die Ejektionsfraktion (EF) zeigt das Verhältnis von SV zu EDV auf.

EF = SV / EDV = >60%
Werte unter 60% deuten auf eine Herzinsuffizienz hin.
Q:
Weshalb nimmt der Druck im Vorhof während der Austreibungsphase zunächst ab und dann zu?
A:
Während der Austreibungsphase wandert die Ventilebene in Richtung der Herzspitze. Die Vorhöfe relaxieren und der Druck nimmt ab. Es entsteht ein Unterdruck durch den sich die Vorhöfe mit venösem Blut füllen. Der Druck steigt wieder an.
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