Klinische Pharmakologie Und Toxikologie - Onko-Block at Universität Düsseldorf | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für klinische Pharmakologie und Toxikologie - Onko-Block an der Universität Düsseldorf

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen klinische Pharmakologie und Toxikologie - Onko-Block Kurs an der Universität Düsseldorf zu.

TESTE DEIN WISSEN
Was ist das Ziel der Zytostatika-Therapie?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Abtöten der Tumorzellen (—> Zytotoxizität (irreversibel); Zytostase (reversibel))
  • möglichst geringe Beeinträchtugung der Normalgewebsfunktion
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TESTE DEIN WISSEN
Wie ist der therapeutische Ansatz zu verstehen? 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Ausnutzen tumorspezifischer Eigenschaften, die normale Gewebszellen nicht aufweisen
  • Hohe Proliferationsrate (—> konventionelle Tumortherapeutika) - DNA und Mitoseapparat 
  • Oberflächenmarker (Antigene —> AK-Therapie) 
  • Signalmoleküle (Onkogene —> Kinase-Inhibitoren) 
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TESTE DEIN WISSEN
Wie lässt sich der Zellzyklis durch konventionelle Tumortherapeutika beeinflussen?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Phasenspezifische Zytostatika
  • Angriff und Wirkung nur in bestimmten Zellzyklusphasen
    (Antimetabolite, Mitosehemmstoffe) 

Phasenunspezifische Zytostatika
  • Angriff in verschiedenen Zellzyklusphasen 
  • toxische Wirkung aber S-Phase-abhängig („Zyklus-spezifische Substanz)
    (Alkylantien, Anthracyclline, Platin-Verbindungen) 
—> haben häufig die DNA als Ziel —> in S-Phase ist die DNA freiliegend und kann besonders gut angegriffen werden
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TESTE DEIN WISSEN
Bennen Sie die Therapieprinzipien der Chemotherapie 
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TESTE DEIN WISSEN
= Polychemotherapie (Kombinationstherapie):
  • Kombination von Zytostatika mit verschiedenen Wirkprofil und unterschiedlichem Nebenwirunksprofil (häufig mit ionisierender Strahlung) 
  • Wiederholte Applikation der Zytostatika-Kombinationen in bestimmten zeitlichen Abständen (Therapiezyklen) 

Ziel: 
  • kumulative Toxizität auf Tumorgewebe aber nicht auf Normalgewebe
  • Vermeidung von Resistenzentwicklung

Applikationsform: 
  • meist i.v. (Infusion) oder oral 
  • Dosierung i.d.R. Nach Körperoberfläche (mg/m2) 
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TESTE DEIN WISSEN
Wie bestimmt man die geeignete Dosierung von Zytostatika? 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Zur Abschätzung der Körperoberfläche werden häufig nach der Dubois-Formel konstruierte Nomogramme verwendet:
Oberfläche = P x L x 167,2 (P = kg; L = Größe in cm) 

  • Neugeborenes: ca. 1/5 m2
  • 2 jähriges Kind: ca. 1/2 m2
  • 9 jähriges Kind: ca. 1 m2
  • Erwachsener: ca. 1,73 m2
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Chemotherapeutischen Maßnahmen lassen sich unterscheiden?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Von oben nach unten gestaltet sich die Prognose schlechter

  • Adjuvant (unterstützend)
    Chemotherapie nach kurativer Behandlung (OP) zur Vermeidung einer Rezidivbildung
  • Additiv (zusätzlich)
    wenn bei OP das Tumorgewebe nicht vollständig entfernt werden konnte
  • Neo-adjuvant
    bei inoperablem Tumor.
    Ziel = Verkleinerung des Tumorvolumens um ggf. Doch eine chirurgische Entfernung zu ermöglichen
  • Palliativ
    Ziel = Fortschreiten der Krebserkrankung verlangsamen oder zum Stillstand Bringen
    Anwendung von „Kombinationstherapien“ (First Line oder second line Therapien)
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TESTE DEIN WISSEN
Nennen Sie eine Übersicht über konventionelle Zytostatika/ Chemotherapeutika
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Alkylierende Substanzen 
  • Platinverbindungen
  • Topoisomerase-Hemmstoffe
  • DNA-interkalierende Substanzen 
  • Hemmstoffe der DNA Synthese/ Antimetabolite Mikrotubuli-Inhibitoren (Mitosehemmstoffe)
  • Hormonantagonisten
  • Sonstige

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TESTE DEIN WISSEN
Nennen Sie eine Übersicht der neueren Entwicklungen („Biologicals“)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Monoklonale Antikörper
  • Angiogenese-Hemmer
  • Tyrosinkinase-Inhibitoren
  • Immunmodulatoren
  • Apoptose-Modulatoren
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TESTE DEIN WISSEN
Was haben die alkylierenden Substanzen gemeinsam?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Alkylierende Substanzen sind mit einer Methyl-, Bethyl- etc. Gruppe versehen 
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TESTE DEIN WISSEN
Mit welchen Mitteln werden Glioblastome (ZNS Tumoren) therapiert?
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TESTE DEIN WISSEN
Primärtherapie: Temazolomid
  • Wird in Verbindung oder nachgeschalteter Radiotherapie angegeBen

Sekundärtherapie: Procarbazin und CCNU
  • in Kombination mit Vincristin (Spindelgift) 
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TESTE DEIN WISSEN
Wie beschreibt sich der Wirkmechanismus von Alkylantien?
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TESTE DEIN WISSEN
Allgemein:
Bildung reaktiver Spezies —> DNA-Alkylierung —> Replikations-Hemmung oder Basen-Fehlpaarungen —> DNA-Strangbrüche —> Zelltod

1. Die meisten werden über den Fremdstoff-Metabolismus erstmal aktiviert (Prodrugs) - P450
2. Dabei wird ein elektrophiles Produkt freigesetzt
3. Dieses geht auf Nukleophilen Verbindungen (DNA-Bausteine) ein
4. Gemeinsam bilden Sie ein DNA-Addukt (Monoaddukt, Cross-link) 

Dies kann dann zu drei Dingen führen: 
  • Ungewollt: Mutation (sekundärer Tumor, vorallem Leukämie) 
  • Schon recht gut: Hemmung der DNA-Repliklation —> Zytostase
  • Am erwünschtesten: Zytotoxizität —> Apoptose, Nekrose
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TESTE DEIN WISSEN
Nennen Sie die drei großen Säulen der Krebstherapie?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Chirurgie 
  • Bestrahlung
  • Zytostatika 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen klinische Pharmakologie und Toxikologie - Onko-Block Kurs an der Universität Düsseldorf - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Was ist das Ziel der Zytostatika-Therapie?
A:
  • Abtöten der Tumorzellen (—> Zytotoxizität (irreversibel); Zytostase (reversibel))
  • möglichst geringe Beeinträchtugung der Normalgewebsfunktion
Q:
Wie ist der therapeutische Ansatz zu verstehen? 
A:
Ausnutzen tumorspezifischer Eigenschaften, die normale Gewebszellen nicht aufweisen
  • Hohe Proliferationsrate (—> konventionelle Tumortherapeutika) - DNA und Mitoseapparat 
  • Oberflächenmarker (Antigene —> AK-Therapie) 
  • Signalmoleküle (Onkogene —> Kinase-Inhibitoren) 
Q:
Wie lässt sich der Zellzyklis durch konventionelle Tumortherapeutika beeinflussen?
A:
Phasenspezifische Zytostatika
  • Angriff und Wirkung nur in bestimmten Zellzyklusphasen
    (Antimetabolite, Mitosehemmstoffe) 

Phasenunspezifische Zytostatika
  • Angriff in verschiedenen Zellzyklusphasen 
  • toxische Wirkung aber S-Phase-abhängig („Zyklus-spezifische Substanz)
    (Alkylantien, Anthracyclline, Platin-Verbindungen) 
—> haben häufig die DNA als Ziel —> in S-Phase ist die DNA freiliegend und kann besonders gut angegriffen werden
Q:
Bennen Sie die Therapieprinzipien der Chemotherapie 
A:
= Polychemotherapie (Kombinationstherapie):
  • Kombination von Zytostatika mit verschiedenen Wirkprofil und unterschiedlichem Nebenwirunksprofil (häufig mit ionisierender Strahlung) 
  • Wiederholte Applikation der Zytostatika-Kombinationen in bestimmten zeitlichen Abständen (Therapiezyklen) 

Ziel: 
  • kumulative Toxizität auf Tumorgewebe aber nicht auf Normalgewebe
  • Vermeidung von Resistenzentwicklung

Applikationsform: 
  • meist i.v. (Infusion) oder oral 
  • Dosierung i.d.R. Nach Körperoberfläche (mg/m2) 
Q:
Wie bestimmt man die geeignete Dosierung von Zytostatika? 
A:
Zur Abschätzung der Körperoberfläche werden häufig nach der Dubois-Formel konstruierte Nomogramme verwendet:
Oberfläche = P x L x 167,2 (P = kg; L = Größe in cm) 

  • Neugeborenes: ca. 1/5 m2
  • 2 jähriges Kind: ca. 1/2 m2
  • 9 jähriges Kind: ca. 1 m2
  • Erwachsener: ca. 1,73 m2
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Q:
Welche Chemotherapeutischen Maßnahmen lassen sich unterscheiden?
A:
Von oben nach unten gestaltet sich die Prognose schlechter

  • Adjuvant (unterstützend)
    Chemotherapie nach kurativer Behandlung (OP) zur Vermeidung einer Rezidivbildung
  • Additiv (zusätzlich)
    wenn bei OP das Tumorgewebe nicht vollständig entfernt werden konnte
  • Neo-adjuvant
    bei inoperablem Tumor.
    Ziel = Verkleinerung des Tumorvolumens um ggf. Doch eine chirurgische Entfernung zu ermöglichen
  • Palliativ
    Ziel = Fortschreiten der Krebserkrankung verlangsamen oder zum Stillstand Bringen
    Anwendung von „Kombinationstherapien“ (First Line oder second line Therapien)
Q:
Nennen Sie eine Übersicht über konventionelle Zytostatika/ Chemotherapeutika
A:
  • Alkylierende Substanzen 
  • Platinverbindungen
  • Topoisomerase-Hemmstoffe
  • DNA-interkalierende Substanzen 
  • Hemmstoffe der DNA Synthese/ Antimetabolite Mikrotubuli-Inhibitoren (Mitosehemmstoffe)
  • Hormonantagonisten
  • Sonstige

Q:
Nennen Sie eine Übersicht der neueren Entwicklungen („Biologicals“)
A:
  • Monoklonale Antikörper
  • Angiogenese-Hemmer
  • Tyrosinkinase-Inhibitoren
  • Immunmodulatoren
  • Apoptose-Modulatoren
Q:
Was haben die alkylierenden Substanzen gemeinsam?
A:
  • Alkylierende Substanzen sind mit einer Methyl-, Bethyl- etc. Gruppe versehen 
Q:
Mit welchen Mitteln werden Glioblastome (ZNS Tumoren) therapiert?
A:
Primärtherapie: Temazolomid
  • Wird in Verbindung oder nachgeschalteter Radiotherapie angegeBen

Sekundärtherapie: Procarbazin und CCNU
  • in Kombination mit Vincristin (Spindelgift) 
Q:
Wie beschreibt sich der Wirkmechanismus von Alkylantien?
A:
Allgemein:
Bildung reaktiver Spezies —> DNA-Alkylierung —> Replikations-Hemmung oder Basen-Fehlpaarungen —> DNA-Strangbrüche —> Zelltod

1. Die meisten werden über den Fremdstoff-Metabolismus erstmal aktiviert (Prodrugs) - P450
2. Dabei wird ein elektrophiles Produkt freigesetzt
3. Dieses geht auf Nukleophilen Verbindungen (DNA-Bausteine) ein
4. Gemeinsam bilden Sie ein DNA-Addukt (Monoaddukt, Cross-link) 

Dies kann dann zu drei Dingen führen: 
  • Ungewollt: Mutation (sekundärer Tumor, vorallem Leukämie) 
  • Schon recht gut: Hemmung der DNA-Repliklation —> Zytostase
  • Am erwünschtesten: Zytotoxizität —> Apoptose, Nekrose
Q:
Nennen Sie die drei großen Säulen der Krebstherapie?
A:
  • Chirurgie 
  • Bestrahlung
  • Zytostatika 
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