Innere BWA at Universität Düsseldorf | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Innere BWA an der Universität Düsseldorf

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Innere BWA Kurs an der Universität Düsseldorf zu.

TESTE DEIN WISSEN

Diagnostik: RA?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Labor:

  • CRP: erhöht
  • BSG: erhöht

-> unspezifische Marker für Krankheitsaktivität

  • Rheumafaktoren: Sensitivität 75%, Spezifität 80%. =Auto-AK die mit Fab-Teil an Fc-Teil von körpereigenem IgG binden ->Immunkomplexe entstehen ->stimulieren Freisetzung proinflammatorischer Zytokine und Entzündungsmediatoren. Bei Krankheitsbeginn nur zu 40% positiv, im Verlauf bis zu 85%. CAVE: Auch bei Sjögren-Syndrom, Kollagenosen, Virusinfekten und Neoplasien fast immer positiv
  • Anti-CCP-AK: Sensitivität 60%, Spezifität >90%. =IgG gegen CCP. Häufig bereits im Frühstadium erhöht und oft Jahre vor Krnakheitsbeginn nachweisbar.


Bei unklarer Arthritis ist die Synovia-Analyse eine sinnvolle Ergänzung, ist aber nicht zwingend zur RA-Diagnose. Zwingend bei V.a. septische Arthritis.


Bildgebung:

  • Röntgen: beider Füße und Hände ist essentiell
  • MRT und Sono in frühen Stadien jedoch sensitiver, da Erosionen und KM-Ödem, sowie Synovischwellung bzw- -veränderungen hier zuerst sichtbar sind
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

RA: Krankheitsaktivität messen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • DAS28: Disease Activity Score
  • FFbH: Funktionsfragebogen Hannover

Labor:

  • BSG oder CRP
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

​RA: Therapie?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Glukokortikoidtherapie bis zum Erreichen der csDMARD-Therapie zur Unterdrückung der Krankheitsaktivität. Ziel: innerhalb von 8 Wochen <8mg Prednisolon/d für maximal 3-6 Monate
  • NSAR: begleitend zur symptomatischen Therapie. Sollen so schnell wie möglich wieder abgesetzt werden

​- DMARDs:

  • csDMARDs: =konventionell synthetisch. Methotrexat. Soll als erstes in Monotherapie eingesetzt werden. I.d.R. 15mg/Woche. Führt in 20-30% der Fälle zur Remission, bei zusätzlichem Glukokortikoideinsatz bei 74%.
  • tsDMARDs: zielgerichtet synthetisch
  • bDMARDs: Biologicals
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

RA: die rheumatische Hand?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Schwanenhalsdeformität: Beugung im DIP, Überstreckung im PIP
  • Knopflochdeformität: Beugung PIP, Überstreckung DIP
  • Daumendeformität: Beugung im Grundgelenk, Überstreckung im Endgelenk =Schusterdaumen
  • Finger stehen nach volar/palmar und Ulnardeviation ab, da Beuger kräftiger
  • Atrophie der Mm. interossei
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Hypokalzämie: Ursachen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Endokrine und metabole Ursachen:

- Hypoparathyreoidismus: PTH-Ausschüttung erniedrigt

  • nach Thyreoidektomie oder Parathyreoidektomie
  • sehr selten idiopathisch

- Vitamin-D-Mangel 

- Medikamente:

  • Schleifendiuretika
  • Glukokortikoide

- Weitere:

  • nekrotisierende Pankreatitis: durch Verseifungen steigt Ca-Verbrauch
  • Hyperventilation: ->respiratorische Alkalose ->H+ werden aus Proteinbindung gelöst ->freie Bindungsstelle wird durch Ca besetzt
  • Rhabdomyolyse: Zerfall von Muskelzellen ->Pi wird frei ->bindet an ionisiertes Ca ->
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Hypokalzämie: Symptome?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Parästhesien, Krämpfe, Tetanie
  • Bauchschmerzen, Atemnot
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

​Hypokalzämie: Therapie?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Zugrundeliegende Erkankung therapieren
  • Ca-Substitution
  • ggf. Vitamin D substituieren
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Renale Osteopathie?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Bei chron. Niereninsuffizienz:

Vermehrte Retention von Harnstoff und Phosphat ->Bildung von Vitamin D3 verringert (findet in Niere statt)->dadurch weniger Ca-Absorption aus dem GIT

=>Hypokalzämie und kompensatorische PTH-Ausschüttung  

=sekundärer Hyperparathyreoidismus ->Knochenabbau

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Hyperkalzämie: Symptome?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

-ZNS:

  • Müdigkeit, Antriebsminderung, Depression
  • Konzentrationsschwäche
  • abgeschwächte Reflexe

Niere:

  • Polyurie ->Oligurie ->Anurie
  • Nephrokalzinose (Ca bildet mit Phosphat Kristalle ->lagern sich im Nierengewebe ab)

Herz:

  • Rhythmusstörungen
  • QT-Zeit-Verkürzung

GIT:

  • Völlegefühl, Übelkeit bis Erbrechen
  • Obstipation
  • Pankreatitis
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Hyperkalzämie: Therapie?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Generell:

  • Flüssigkeitszufuhr steigern: aber kein Mineralwasser, Milch ->Ca-arme, salzreiche Ernährung
  • Absetzen/Reduzieren entsprechender Medikamente
  • evtl. Diurese mit Schleifendiuretika
  • evtl. Glucocorticoide


Bei Hyperparathyreoidismus:

  • OP
  • ggf. Therapie mit Bisphosphonaten. Auch bei Knochenmetastasen


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Entzündlicher Rückenschmerz: typische Symptome?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Alter bei Beginn <40
  • Langsamer Beginn
  • Besserung bei Bewegung: Kann als Einzelkriterium am besten zwischen entzündlichem und degenerativem Rückenschmerz unterscheiden
  • Keine Besserung in Ruhe
  • Nächtliche Schmerzen
  • Gutes Ansprechen auf NSAR
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Spondyloarthritis: Charakteristika?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Entzündlicher Rückenschmerz
  • Asymmetrische Arthritis, v.a. der unteren Extremität
  • Extraartikuläre Manifestation: Enthesisit, Uveitis
  • seronegativ: kein RF nachweisbar
  • Assoziation zu HLA-B27 ->familiäre Häufung
Lösung ausblenden
  • 262386 Karteikarten
  • 3428 Studierende
  • 117 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Innere BWA Kurs an der Universität Düsseldorf - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Diagnostik: RA?

A:

Labor:

  • CRP: erhöht
  • BSG: erhöht

-> unspezifische Marker für Krankheitsaktivität

  • Rheumafaktoren: Sensitivität 75%, Spezifität 80%. =Auto-AK die mit Fab-Teil an Fc-Teil von körpereigenem IgG binden ->Immunkomplexe entstehen ->stimulieren Freisetzung proinflammatorischer Zytokine und Entzündungsmediatoren. Bei Krankheitsbeginn nur zu 40% positiv, im Verlauf bis zu 85%. CAVE: Auch bei Sjögren-Syndrom, Kollagenosen, Virusinfekten und Neoplasien fast immer positiv
  • Anti-CCP-AK: Sensitivität 60%, Spezifität >90%. =IgG gegen CCP. Häufig bereits im Frühstadium erhöht und oft Jahre vor Krnakheitsbeginn nachweisbar.


Bei unklarer Arthritis ist die Synovia-Analyse eine sinnvolle Ergänzung, ist aber nicht zwingend zur RA-Diagnose. Zwingend bei V.a. septische Arthritis.


Bildgebung:

  • Röntgen: beider Füße und Hände ist essentiell
  • MRT und Sono in frühen Stadien jedoch sensitiver, da Erosionen und KM-Ödem, sowie Synovischwellung bzw- -veränderungen hier zuerst sichtbar sind
Q:

RA: Krankheitsaktivität messen?

A:
  • DAS28: Disease Activity Score
  • FFbH: Funktionsfragebogen Hannover

Labor:

  • BSG oder CRP
Q:

​RA: Therapie?

A:
  • Glukokortikoidtherapie bis zum Erreichen der csDMARD-Therapie zur Unterdrückung der Krankheitsaktivität. Ziel: innerhalb von 8 Wochen <8mg Prednisolon/d für maximal 3-6 Monate
  • NSAR: begleitend zur symptomatischen Therapie. Sollen so schnell wie möglich wieder abgesetzt werden

​- DMARDs:

  • csDMARDs: =konventionell synthetisch. Methotrexat. Soll als erstes in Monotherapie eingesetzt werden. I.d.R. 15mg/Woche. Führt in 20-30% der Fälle zur Remission, bei zusätzlichem Glukokortikoideinsatz bei 74%.
  • tsDMARDs: zielgerichtet synthetisch
  • bDMARDs: Biologicals
Q:

RA: die rheumatische Hand?

A:
  • Schwanenhalsdeformität: Beugung im DIP, Überstreckung im PIP
  • Knopflochdeformität: Beugung PIP, Überstreckung DIP
  • Daumendeformität: Beugung im Grundgelenk, Überstreckung im Endgelenk =Schusterdaumen
  • Finger stehen nach volar/palmar und Ulnardeviation ab, da Beuger kräftiger
  • Atrophie der Mm. interossei
Q:

Hypokalzämie: Ursachen?

A:

Endokrine und metabole Ursachen:

- Hypoparathyreoidismus: PTH-Ausschüttung erniedrigt

  • nach Thyreoidektomie oder Parathyreoidektomie
  • sehr selten idiopathisch

- Vitamin-D-Mangel 

- Medikamente:

  • Schleifendiuretika
  • Glukokortikoide

- Weitere:

  • nekrotisierende Pankreatitis: durch Verseifungen steigt Ca-Verbrauch
  • Hyperventilation: ->respiratorische Alkalose ->H+ werden aus Proteinbindung gelöst ->freie Bindungsstelle wird durch Ca besetzt
  • Rhabdomyolyse: Zerfall von Muskelzellen ->Pi wird frei ->bindet an ionisiertes Ca ->
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Hypokalzämie: Symptome?

A:
  • Parästhesien, Krämpfe, Tetanie
  • Bauchschmerzen, Atemnot
Q:

​Hypokalzämie: Therapie?

A:
  • Zugrundeliegende Erkankung therapieren
  • Ca-Substitution
  • ggf. Vitamin D substituieren
Q:

Renale Osteopathie?

A:

Bei chron. Niereninsuffizienz:

Vermehrte Retention von Harnstoff und Phosphat ->Bildung von Vitamin D3 verringert (findet in Niere statt)->dadurch weniger Ca-Absorption aus dem GIT

=>Hypokalzämie und kompensatorische PTH-Ausschüttung  

=sekundärer Hyperparathyreoidismus ->Knochenabbau

Q:

Hyperkalzämie: Symptome?

A:

-ZNS:

  • Müdigkeit, Antriebsminderung, Depression
  • Konzentrationsschwäche
  • abgeschwächte Reflexe

Niere:

  • Polyurie ->Oligurie ->Anurie
  • Nephrokalzinose (Ca bildet mit Phosphat Kristalle ->lagern sich im Nierengewebe ab)

Herz:

  • Rhythmusstörungen
  • QT-Zeit-Verkürzung

GIT:

  • Völlegefühl, Übelkeit bis Erbrechen
  • Obstipation
  • Pankreatitis
Q:

Hyperkalzämie: Therapie?

A:

Generell:

  • Flüssigkeitszufuhr steigern: aber kein Mineralwasser, Milch ->Ca-arme, salzreiche Ernährung
  • Absetzen/Reduzieren entsprechender Medikamente
  • evtl. Diurese mit Schleifendiuretika
  • evtl. Glucocorticoide


Bei Hyperparathyreoidismus:

  • OP
  • ggf. Therapie mit Bisphosphonaten. Auch bei Knochenmetastasen


Q:

Entzündlicher Rückenschmerz: typische Symptome?

A:
  • Alter bei Beginn <40
  • Langsamer Beginn
  • Besserung bei Bewegung: Kann als Einzelkriterium am besten zwischen entzündlichem und degenerativem Rückenschmerz unterscheiden
  • Keine Besserung in Ruhe
  • Nächtliche Schmerzen
  • Gutes Ansprechen auf NSAR
Q:

Spondyloarthritis: Charakteristika?

A:
  • Entzündlicher Rückenschmerz
  • Asymmetrische Arthritis, v.a. der unteren Extremität
  • Extraartikuläre Manifestation: Enthesisit, Uveitis
  • seronegativ: kein RF nachweisbar
  • Assoziation zu HLA-B27 ->familiäre Häufung
Innere BWA

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Innere BWA an der Universität Düsseldorf

Für deinen Studiengang Innere BWA an der Universität Düsseldorf gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Mehr Karteikarten anzeigen

Das sind die beliebtesten Innere BWA Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Innere

RWTH Aachen

Zum Kurs
Innere

TU Dresden

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Innere BWA
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Innere BWA