Immunologie TB10 at Universität Düsseldorf | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Immunologie TB10 an der Universität Düsseldorf

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TESTE DEIN WISSEN

Was wird für die Aktivierung naiver T-Zellen benötigt? Zu was führt die Aktivierung?

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TESTE DEIN WISSEN

Naive T-Zellen benötigen mindestens 2 Signale für die Aktivierung. Die isolierte Bindung des TCR an den spezifischen MHC-Peptid-Komplex reicht nicht aus, sondern CD28 (kostimulatorischer Rezeptor, der konstitutiv auf den meisten T-Zellen exprimiert wird) muss ebenfalls gebunden werden (Liganden sind zB CD80 und CD86 auf APCs). 


Die volle Aktivierung führt bei T-Zellen zur Sekretion von IL-2 und zur Proliferation. Außerdem exprimieren aktivierte T-Zellen den CD40-Ligand, der wiederum dendritischen Zellen über CD40 wichtige Kostimuli vermittelt.

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TESTE DEIN WISSEN

Fülle die Lücken:


DCs haben viel B7 und können (1) aktivieren. Aktivierte (1) können eigenes (2) produzieren.


(1) sind aber oft abhängig von (3). Viele (1) brauchen vermehrt (4).

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1: CD8-Zellen


2: IL-2


3: CD4


4: kostimulatorische Signale

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Was ist das wichtigste Interleukin für die akute-Phase-Reaktion & die CRP-Produktion?

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IL-1

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutere das Konzept der MHC-Restriktion bei der Aktivierung von T-Zellen.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

MHC-Moleküle präsentieren Peptide an den T-Zellrezeptor. Ein TCR bindet mit seiner Antigenbindungsstelle gleichzeitig ein MHC-Molekül und das darin verankerte Antigene Peptid! Nur wenn beides passt, wird die Affinität zum TCR so hoch, dass die Bindung bei den T-Zellen ein Aktivierungssignal auslöst!

CD4 und CD8 Moleküle dienen als Ko-Rezeptoren bei der Antigenerkennung durch T-Zellen und verstärken die Bindung der TCR an die MHC-Peptid-Komplexe. 


CD4: T-Helferzelle Interagiert mit MHC II Zielstruktur von HIV


CD8: T-Killerzelle Interagiert mit MHC I


MHC I Antigene -> Peptide 8-10 AS, meist aus dem Zytoplasma


MHC II Antigene -> Peptide > 13 AS, meist aus dem Phagolysosom


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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter dem "3. Signal" bei der T-Zell-Aktivierung? Nenne Beispiele.

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TESTE DEIN WISSEN

Umgebungsfaktoren bzw. das lokale Zytokinmilieu entscheiden über die Art der T-Zell-Antwort.


viele NK-Zellen -> produzieren IL-12 und Interferon gamma -> eher Th1-Antwort

viele Basophile -> produzieren IL-4 -> eher Th2-Antwort

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Wieviele Defensine sind (nach Typ) beim Menschen bekannt? Was bewirken sie?

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TESTE DEIN WISSEN

auf Genomebene: 40 Gene (?)

auf mRNA Ebene: 21 bekannt

auf Proteinebene:10 bekannt


- binden an die negativ geladene Oberfläche von Bakterien (unsere Zytoplasmamembran ist weniger stark geladen)

- bewirken Ausbildung von Kanälen oder Poren 

- oder Wirkung wie Seife: Auflösen der Lipidschicht

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TESTE DEIN WISSEN

Wie kommt die Spezifität der Defensine für Bakterien bzw. Neutralität für Körperzellen zustande?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Es kommt auf die Ladung an!


Ladung der Zellwand:


Bei Eukaryonten sind die negativ geladenen Phospholipide an der inneren Membran angelagert, von außen eher neutrale Ladung. 


Bei Prokaryonten: saure Phospholipide und Cardiolipin an der Außenseite, daher ist die Oberfläche eher negativ geladen!


Bei Tumorzellen: häufig sind an der Oberfläche große Mengen an negativ geladenen Gangiosiden zu finden.

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Was bewirkt NFkappaB?

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NFKB ist ein Transkriptionsfaktor

wird in den Zellkern eingeschleust


bewirkt die Transkription von verschiedenen Zytokinen: IL-1, 6, 8, 12 und TNFα und von ko-stimulatorischen Molekülen: z.B. CD80 und CD86

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Was gehört zu den antimikrobiellen Peptiden?

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TESTE DEIN WISSEN

Bei Prokaryonten:


Bakteriozine: in niedriger Konzentration aber nur spezifisch wirksam.


Bei Eukaryonten:


Antimikrobielle Peptide: nur in hoher Konzentration wirksam,dafür aber Breitspektrum.


Beim Menschen gibt es 2 Hauptgruppen: Cathelicidine und Defensine

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Was sind Chemokine?

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Chemokine sind meist kleine Proteine mit ca. 100 Aminosäuren

Oft werden Chemokine von Makophagen produziert, werden aber auch von Epithelzellen, Endothelzellen und Fibroblasten hergestellt.

Die meisten der rund 40 bekannten Chemokine sind proinflammatorisch und werden nach Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen freigesetzt und locken je nach Typ unterschiedliche Immunzellen an.


meist positiv geladen

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Beschreibe den Ablauf der Aktivierung des Komplementsystems.

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Klassischer Weg: aktiviert über Antikörper oder CRP, Anlagerung von C1, C2 und C4 Spaltung von C3


alternativer Weg 1: Aktiviert über Mannose- bindendes-Lektin (MBL). Das stammt aus der Leber, zirkuliert im Serum, bindet an Mannose-reiche Strukturen z.B. von Bakterien, aktiviert C2 und C4- und führt zur Spaltung von C3


alternativer Weg 2: Spontaner Zerfall von C3 und Anlagerung an Fremdmaterial. Dadurch wird eine Serumproteinase (Faktor B) gebunden die durch den Faktor D aktiviert wird, dann spaltet Bb das C3

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Apoptoseinduktion durch zytotoxische T-Zellen

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- ihre Granula enthält z.B. Perforin und Granzym 


- Perforin polymerisiert auf der Membran der gebundenen Zielzelle zu einer Pore, durch die dann Granzym in die Zelle gelangen kann


- Granzym ist eine Protease, diese aktiviert dann in der Zelle Enzymsysteme, insbesondere die DNA abbauenden Caspasen (Cysteinproteasen).


- Nebenweg (gilt für CD8 aber auch für TH1 und einige TH2 Zellen): Interaktion Fas ("Todesrezeptor", TNF-R) + Fas-Ligand (membrangebundene oder lösliche Molekül-Trimere) aktiviert schlussendlich Caspase 3, die DNA abbauen kann.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Immunologie TB10 Kurs an der Universität Düsseldorf - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was wird für die Aktivierung naiver T-Zellen benötigt? Zu was führt die Aktivierung?

A:

Naive T-Zellen benötigen mindestens 2 Signale für die Aktivierung. Die isolierte Bindung des TCR an den spezifischen MHC-Peptid-Komplex reicht nicht aus, sondern CD28 (kostimulatorischer Rezeptor, der konstitutiv auf den meisten T-Zellen exprimiert wird) muss ebenfalls gebunden werden (Liganden sind zB CD80 und CD86 auf APCs). 


Die volle Aktivierung führt bei T-Zellen zur Sekretion von IL-2 und zur Proliferation. Außerdem exprimieren aktivierte T-Zellen den CD40-Ligand, der wiederum dendritischen Zellen über CD40 wichtige Kostimuli vermittelt.

Q:

Fülle die Lücken:


DCs haben viel B7 und können (1) aktivieren. Aktivierte (1) können eigenes (2) produzieren.


(1) sind aber oft abhängig von (3). Viele (1) brauchen vermehrt (4).

A:

1: CD8-Zellen


2: IL-2


3: CD4


4: kostimulatorische Signale

Q:

Was ist das wichtigste Interleukin für die akute-Phase-Reaktion & die CRP-Produktion?

A:

IL-1

Q:

Erläutere das Konzept der MHC-Restriktion bei der Aktivierung von T-Zellen.

A:

MHC-Moleküle präsentieren Peptide an den T-Zellrezeptor. Ein TCR bindet mit seiner Antigenbindungsstelle gleichzeitig ein MHC-Molekül und das darin verankerte Antigene Peptid! Nur wenn beides passt, wird die Affinität zum TCR so hoch, dass die Bindung bei den T-Zellen ein Aktivierungssignal auslöst!

CD4 und CD8 Moleküle dienen als Ko-Rezeptoren bei der Antigenerkennung durch T-Zellen und verstärken die Bindung der TCR an die MHC-Peptid-Komplexe. 


CD4: T-Helferzelle Interagiert mit MHC II Zielstruktur von HIV


CD8: T-Killerzelle Interagiert mit MHC I


MHC I Antigene -> Peptide 8-10 AS, meist aus dem Zytoplasma


MHC II Antigene -> Peptide > 13 AS, meist aus dem Phagolysosom


Q:

Was versteht man unter dem "3. Signal" bei der T-Zell-Aktivierung? Nenne Beispiele.

A:

Umgebungsfaktoren bzw. das lokale Zytokinmilieu entscheiden über die Art der T-Zell-Antwort.


viele NK-Zellen -> produzieren IL-12 und Interferon gamma -> eher Th1-Antwort

viele Basophile -> produzieren IL-4 -> eher Th2-Antwort

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Q:

Wieviele Defensine sind (nach Typ) beim Menschen bekannt? Was bewirken sie?

A:

auf Genomebene: 40 Gene (?)

auf mRNA Ebene: 21 bekannt

auf Proteinebene:10 bekannt


- binden an die negativ geladene Oberfläche von Bakterien (unsere Zytoplasmamembran ist weniger stark geladen)

- bewirken Ausbildung von Kanälen oder Poren 

- oder Wirkung wie Seife: Auflösen der Lipidschicht

Q:

Wie kommt die Spezifität der Defensine für Bakterien bzw. Neutralität für Körperzellen zustande?

A:

Es kommt auf die Ladung an!


Ladung der Zellwand:


Bei Eukaryonten sind die negativ geladenen Phospholipide an der inneren Membran angelagert, von außen eher neutrale Ladung. 


Bei Prokaryonten: saure Phospholipide und Cardiolipin an der Außenseite, daher ist die Oberfläche eher negativ geladen!


Bei Tumorzellen: häufig sind an der Oberfläche große Mengen an negativ geladenen Gangiosiden zu finden.

Q:

Was bewirkt NFkappaB?

A:

NFKB ist ein Transkriptionsfaktor

wird in den Zellkern eingeschleust


bewirkt die Transkription von verschiedenen Zytokinen: IL-1, 6, 8, 12 und TNFα und von ko-stimulatorischen Molekülen: z.B. CD80 und CD86

Q:

Was gehört zu den antimikrobiellen Peptiden?

A:

Bei Prokaryonten:


Bakteriozine: in niedriger Konzentration aber nur spezifisch wirksam.


Bei Eukaryonten:


Antimikrobielle Peptide: nur in hoher Konzentration wirksam,dafür aber Breitspektrum.


Beim Menschen gibt es 2 Hauptgruppen: Cathelicidine und Defensine

Q:

Was sind Chemokine?

A:

Chemokine sind meist kleine Proteine mit ca. 100 Aminosäuren

Oft werden Chemokine von Makophagen produziert, werden aber auch von Epithelzellen, Endothelzellen und Fibroblasten hergestellt.

Die meisten der rund 40 bekannten Chemokine sind proinflammatorisch und werden nach Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen freigesetzt und locken je nach Typ unterschiedliche Immunzellen an.


meist positiv geladen

Q:

Beschreibe den Ablauf der Aktivierung des Komplementsystems.

A:

Klassischer Weg: aktiviert über Antikörper oder CRP, Anlagerung von C1, C2 und C4 Spaltung von C3


alternativer Weg 1: Aktiviert über Mannose- bindendes-Lektin (MBL). Das stammt aus der Leber, zirkuliert im Serum, bindet an Mannose-reiche Strukturen z.B. von Bakterien, aktiviert C2 und C4- und führt zur Spaltung von C3


alternativer Weg 2: Spontaner Zerfall von C3 und Anlagerung an Fremdmaterial. Dadurch wird eine Serumproteinase (Faktor B) gebunden die durch den Faktor D aktiviert wird, dann spaltet Bb das C3

Q:

Apoptoseinduktion durch zytotoxische T-Zellen

A:

- ihre Granula enthält z.B. Perforin und Granzym 


- Perforin polymerisiert auf der Membran der gebundenen Zielzelle zu einer Pore, durch die dann Granzym in die Zelle gelangen kann


- Granzym ist eine Protease, diese aktiviert dann in der Zelle Enzymsysteme, insbesondere die DNA abbauenden Caspasen (Cysteinproteasen).


- Nebenweg (gilt für CD8 aber auch für TH1 und einige TH2 Zellen): Interaktion Fas ("Todesrezeptor", TNF-R) + Fas-Ligand (membrangebundene oder lösliche Molekül-Trimere) aktiviert schlussendlich Caspase 3, die DNA abbauen kann.

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