Gesundheitsökonomie at Universität Düsseldorf | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Gesundheitsökonomie an der Universität Düsseldorf

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Warum Gesundheitsökonomie?

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TESTE DEIN WISSEN

Ressourcenknappheit

Forderung nach Effizienz (effiziente Allokation der verfügbaren Ressourcen)

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Wirksamkeit vs. Effektivität vs. Effizienz

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Zentrale Frage: Wie können die verfügbaren knappen Ressourcen bestmöglich verteilt werden? (Was ist eine effiziente Ressourcenallokation)?


Wirksamkeit (Efficacy: „Can it work?”) einer Maßnahme unter kontrollierten Bedingungen

Effektivität (Effectiveness: “Does it work?”) einer Maßnahme im klinischen Alltag

Effizienz (Efficiency: „Is it worth doing”) = (ökonomische) Wirtschaftlichkeit einer Maßnahme

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Wie kann Wirtschaftlichkeit (ökonomische Effizienz) erreicht werden?

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Im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft werden Marktfehler durch 


Gesellschaft/ Staat 

Steuerung des Anbieterverhaltens durch Anreize

Steuerung des Nachfrageverhaltens z.B. durch Bonusregelungen, Zuzahlungen

korrigiert


Struktur- und Prozessoptimierung


Methoden wie HTA und Kosten-Nutzen-Analysen


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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das „Erstes Wohlfahrtstheorem der neoklassischen Ökonomie“ und was folgt daraus?

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Eine effiziente Ressourcenallokation kann über Märkte, auf denen vollständiger Wettbewerb herrscht, erreicht werden.



Optimale Ressourcenallokation wird über Marktpreise erreicht, die Angebot und Nachfrage in das Gleichgewicht bringen.


Wenn das erste Wohlfahrtstheorem der Ökonomie gilt, ist die Volkswirtschaft effizient, wenn alle Akteure effizient handeln.

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Was ist das Marktgleichgewicht und wann besteht es?

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TESTE DEIN WISSEN

Angebots und Nachfragekurven geben die Pläne der Anbieter und Nachfrager wieder.


Ein Gleichgewicht ist dann erreicht, wenn diese Pläne miteinander kompatibel sind, d.h.- Wenn ein Preis existiert, zu dem die Nachfrager planen, genau die Menge nachzufragen, die die Anbieter anzubieten gedenken.


Dieser Preis ist der Gleichgewichtspreis oder auch der markträumende Preis, die Menge ist die Gleichgewichtsmenge.

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Was sind Voraussetzungen für vollständigen Wettbewerb (idealtypisch)?

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Freier Marktzugang für Nachfrager und Anbieter 

Viele Anbieter und Nachfrager

(vollkommene) Informationen über Kosten und Nutzen

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externe Effekte (auf gesundheitliche Güter)

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Der Konsum des Gesundheitsguts durch ein Individuum kann

- indirekt die Gesundheit von Individuum B erhöhen ("physischer externer Effekt") oder aber

- einfach zu einer höheren Zufriedenheit bei B führen ("psychischer externer Effekt")

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Wie entstehen physische externe Effekte?

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durch die Behandlung oder Vorbeugung (bspw. Impfung) gegen ansteckende Krankheiten bei Individuum A, durch die sich die Wahrscheinlichkeit verringert, dass sich B ebenfalls diese Krankheit zuzieht

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ist ein Optionsgut?

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Merkmal einer medizinischen Leistung


-Bedarf nach ihnen nicht voraussagbar, aber höchste Dringlichkeit, wenn Bedarf eintritt

- Kapazitäten zur medizinischen Versorgung können nicht kurzfristig geschaffen werden


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Fehlende Konsumentensouveränität

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Unfähigkeit des Konsumenten zu rationaler, d.h. seinen Nutzen maximierender Nachfrageentscheidung.

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TESTE DEIN WISSEN

Wie kommt es zu Abweichungen von Rationalverhalten?

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TESTE DEIN WISSEN

Entscheidungen, die die eigene Gesundheit betreffen unterscheiden sich von den meisten alltäglichen Konsumentscheidungen


1. Risiko: Krankheit hat oft eine sehr kleine Eintrittswahrscheinlichkeit


2. Intertemporale Entscheidungen: Die Folgen einer Handlung oder einer Unterlassung (wie gesunder Ernährung und Bewegung, oder des Rauchens) treten erst nach sehr langer Zeit auf, so dass streng rationales Verhalten eine Planung über sehr lange Zeiträume erfordern würde.


3. Verhaltensanomalien (Abweichungen von rationalem Verhalten) sind z.B. Schwierigkeiten, mit kleinen Wahrscheinlichkeiten umzugehen, die bis zu einer Fühlbarkeitsschwelle wie null behandelt werden, über dieser Schwelle jedoch überbewertet werden


4. Die Abhängigkeit der Entscheidung von der Darstellung (,,Framing“) der Alternativen


5. Die Neigung, als richtig, aber unangenehm empfundene Verhaltensänderungen vor sich herzuschieben.

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TESTE DEIN WISSEN

Definition von Gesundheitsökonomik

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TESTE DEIN WISSEN

Anwendung ökonomischer Prinzipien auf Gesundheitsfragestellungen

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Q:

Warum Gesundheitsökonomie?

A:

Ressourcenknappheit

Forderung nach Effizienz (effiziente Allokation der verfügbaren Ressourcen)

Q:

Wirksamkeit vs. Effektivität vs. Effizienz

A:

Zentrale Frage: Wie können die verfügbaren knappen Ressourcen bestmöglich verteilt werden? (Was ist eine effiziente Ressourcenallokation)?


Wirksamkeit (Efficacy: „Can it work?”) einer Maßnahme unter kontrollierten Bedingungen

Effektivität (Effectiveness: “Does it work?”) einer Maßnahme im klinischen Alltag

Effizienz (Efficiency: „Is it worth doing”) = (ökonomische) Wirtschaftlichkeit einer Maßnahme

Q:

Wie kann Wirtschaftlichkeit (ökonomische Effizienz) erreicht werden?

A:

Im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft werden Marktfehler durch 


Gesellschaft/ Staat 

Steuerung des Anbieterverhaltens durch Anreize

Steuerung des Nachfrageverhaltens z.B. durch Bonusregelungen, Zuzahlungen

korrigiert


Struktur- und Prozessoptimierung


Methoden wie HTA und Kosten-Nutzen-Analysen


Q:

Was ist das „Erstes Wohlfahrtstheorem der neoklassischen Ökonomie“ und was folgt daraus?

A:

Eine effiziente Ressourcenallokation kann über Märkte, auf denen vollständiger Wettbewerb herrscht, erreicht werden.



Optimale Ressourcenallokation wird über Marktpreise erreicht, die Angebot und Nachfrage in das Gleichgewicht bringen.


Wenn das erste Wohlfahrtstheorem der Ökonomie gilt, ist die Volkswirtschaft effizient, wenn alle Akteure effizient handeln.

Q:

Was ist das Marktgleichgewicht und wann besteht es?

A:

Angebots und Nachfragekurven geben die Pläne der Anbieter und Nachfrager wieder.


Ein Gleichgewicht ist dann erreicht, wenn diese Pläne miteinander kompatibel sind, d.h.- Wenn ein Preis existiert, zu dem die Nachfrager planen, genau die Menge nachzufragen, die die Anbieter anzubieten gedenken.


Dieser Preis ist der Gleichgewichtspreis oder auch der markträumende Preis, die Menge ist die Gleichgewichtsmenge.

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Q:

Was sind Voraussetzungen für vollständigen Wettbewerb (idealtypisch)?

A:

Freier Marktzugang für Nachfrager und Anbieter 

Viele Anbieter und Nachfrager

(vollkommene) Informationen über Kosten und Nutzen

Q:

externe Effekte (auf gesundheitliche Güter)

A:

Der Konsum des Gesundheitsguts durch ein Individuum kann

- indirekt die Gesundheit von Individuum B erhöhen ("physischer externer Effekt") oder aber

- einfach zu einer höheren Zufriedenheit bei B führen ("psychischer externer Effekt")

Q:

Wie entstehen physische externe Effekte?

A:

durch die Behandlung oder Vorbeugung (bspw. Impfung) gegen ansteckende Krankheiten bei Individuum A, durch die sich die Wahrscheinlichkeit verringert, dass sich B ebenfalls diese Krankheit zuzieht

Q:

Was ist ist ein Optionsgut?

A:

Merkmal einer medizinischen Leistung


-Bedarf nach ihnen nicht voraussagbar, aber höchste Dringlichkeit, wenn Bedarf eintritt

- Kapazitäten zur medizinischen Versorgung können nicht kurzfristig geschaffen werden


Q:

Fehlende Konsumentensouveränität

A:

Unfähigkeit des Konsumenten zu rationaler, d.h. seinen Nutzen maximierender Nachfrageentscheidung.

Q:

Wie kommt es zu Abweichungen von Rationalverhalten?

A:

Entscheidungen, die die eigene Gesundheit betreffen unterscheiden sich von den meisten alltäglichen Konsumentscheidungen


1. Risiko: Krankheit hat oft eine sehr kleine Eintrittswahrscheinlichkeit


2. Intertemporale Entscheidungen: Die Folgen einer Handlung oder einer Unterlassung (wie gesunder Ernährung und Bewegung, oder des Rauchens) treten erst nach sehr langer Zeit auf, so dass streng rationales Verhalten eine Planung über sehr lange Zeiträume erfordern würde.


3. Verhaltensanomalien (Abweichungen von rationalem Verhalten) sind z.B. Schwierigkeiten, mit kleinen Wahrscheinlichkeiten umzugehen, die bis zu einer Fühlbarkeitsschwelle wie null behandelt werden, über dieser Schwelle jedoch überbewertet werden


4. Die Abhängigkeit der Entscheidung von der Darstellung (,,Framing“) der Alternativen


5. Die Neigung, als richtig, aber unangenehm empfundene Verhaltensänderungen vor sich herzuschieben.

Q:

Definition von Gesundheitsökonomik

A:

Anwendung ökonomischer Prinzipien auf Gesundheitsfragestellungen

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