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Lernmaterialien für EInführung an der Universität Düsseldorf

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen EInführung Kurs an der Universität Düsseldorf zu.

TESTE DEIN WISSEN

Gibt es Anpassungen an ökologische Nischen auch im neuronalen Sinne?

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TESTE DEIN WISSEN

Ja --> bspw. vergrößertes auditives Areal bei Fledermäusen vs. vergrößertes visuelles Areal bei Makaken

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Was sind die klassischen Verfahren zur Schwellenwertsbestimmung?

Wie laufen sie ab?

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TESTE DEIN WISSEN

Herstellungsmethode

- Beobachter verändert den Reiz, bis ein Kriterium erreicht ist 

(man gibt Personen etwas vor zB ton & fragt wie laut finden sie das/ trinken --> wie süß finden sie das/ Licht aufdrehen bis man es wahrnimmt)

-  VP bekommt Reiz präsentiert und gibt Empfindungsstärke an, dann wird eine Beziehung zw. Reizstärke und Empfindungsstärke hergestellt


Grenzmethode

- Auf- oder absteigende Annäherung

(man dreht Ton ab --> ab wann hört man den Ton nicht mehr? bzw ab wann hört man ihn?)


Methode konstanter Stimuli

- Wie Grenzmethode, aber bei zufälliger Abfolge der Reizstärken

(Präsentation Stimuli untersch. Intensität in random Reihenfolge und VPn müssen sagen: seh/hör ich bzw seh/hör ich nicht)


--> alle nicht zufriedenstellend, deshalb: adaptive Verfahren zur Schwellenbestimmung (PEST)

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Wie lässt sich mit der Signalentdeckungstheorie die Sensitivität für ein Signal erheben?

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- 2 messbare Werte : Trefferrate & Rate falscher Alarme, ein nicht messbarer Wert: Sensivität für Signal

- Trefferrate ergibt sich aus = Sensitivität für das Signal + "ja" geraten, ohne etwas zu hören

- Rate falscher Alarme ergibt sich aus = "ja" geratem, ohne etwas zu hören


daraus folgt:

Trefferrate = Sensitivität für Signal + Rate falscher Alarme

Sensitivität für Signal = Trefferrate - Rate falscher Alarme

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Was besagt das Gesetz der spezifischen Sinnesenergien von Johannes Müller 1838?

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Sinnesorgan an sich: keine Infos über Wahrnehmung --> erst im Gehirn

- formulierte Idee, nach der die Wahrnehmung unserer Umwelt davon abhängt, welche Nerven stimuliert werden, da alle sensorischen Informationen in dieselbe elektrische Form umgewandelt werden; erst wenn diese elektrische Information von einem spezifischen Nerv transportiert wird, nehmen wir unsere Umwelt wahr

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Was passiert wenn man gleichverteilte Zufallsvariablen addiert?

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nähern sich zunehmend einer Normalverteilung


--> es ist sinnvoll, neuronale Aktivität in Termini v. W´keiten in Form v. Normalverteilungen zu beschreiben, da immer sehr viel Zufall mit reinspielt ­> Galton­Brett

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Was gilt nach dem theoretischen Konzept der Entdeckung?

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TESTE DEIN WISSEN

- praktisch nie "Alles-oder-Nichts", sondern bei Licht --> Wahrscheinlichkeit, mit der entdeckt wird, dass sich ein Reiz verändert, wird größer, je stärker ein Reiz wird zB : manchmal wird heller werden von Lichtpunkten wahrscheinlicher entdeckt

- Menschen entdecken Reiz(änderung) unterschiedl. gut/schnell)

o Keine absolute Entdeckungsschwelle, sondern in Population mit zunehmender Reizintensität allmählich ansteigende Entdeckungsw´keit

→ es gibt keine fixe Schwelle ab der man hört/sieht/riecht (wahrnimmt)

→ immer nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit

- Begriff "Schwelle" gibt es trotzdem → dies ist jedoch immer eine Wahrscheinlichkeitsschwelle (%)

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Was ist Rauschen?

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Variabilität in der Reaktion einer Nervenzelle auf wiederholte Präsentationen des gleichen Reizes

• Unter anderem zufälliges Öffnen und Schließen von Ionenkanälen erzeugt Fluktuationen in der elektrischen Erregbarkeit einer Zelle

• Unter anderem variable Diffusionsprozesse und chemische Reaktionen an der Synapse erzeugen Fluktuationen in der synaptischen Übertragung

--> sorgt dafür dass neuronale Aktivität zufallsverteilt/ normalverteilt ist

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 Wenden Sie das Weber'sche Gesetz an: zwei Reize: (1) altes iPad (690g) und (2) neues iPad (600g)

--> Was ist  ΔS ?

- würde iPad (1) = 345g wiegen wieviel müsste dann iPad (2) wiegen um den gleichen Unterschied wahr-

   zunehmen? 


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 1. → ΔS = 90g

 2. → Antwort: 300g  

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Gibt es Adaptation auch bei der Wahrnehmung?

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parallel zur physiologischen Adaptation (zB von Nervenzellen) adaptiert auch die Empfindung/ Wahrnehmung --> es gibt auch kognitive Adaptation

--> konstante Stimulation --> Feuerrate Nervenzellen lässt nach & Empfindung lässt nach (muss aber nicht unbedingt was mit den Nervenzellen zu tun haben) --> Adaptation gibt es in mehreren Sinnen

--> wenn nicht mehr kontinuierlich lässt auch Adaptation nach (Wahrnehmung findet wieder statt)


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Was ist Psychophysik?

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Untersucht Beziehung zw. physikalischer Eigenschaft u. Empfindung

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Typen von Schwellen gibt es?

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TESTE DEIN WISSEN

- absolute Schwelle:

--> es gibt keine "alles-oder-nichts-Schwelle", → stattdessen die Stelle, an der mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit auf einen physikalischen Stimulus eine Wahrnehmung/Empfindung stattfindet

[• z. B. Hörschwelle: Wie groß muss der Schalldruck sein, damit man mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (z. B. in 50 % der Fälle) einen Ton einer bestimmten Frequenz hört?]


- Unterschiedsschwelle:

--> Wie verschieden müssen zwei Reize sein, um den Unterschied wahrzunehmen

• z. B. bei wie viel Gramm Unterschied wird ein unterschiedliches Gewicht mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (z. B. in 50 % der Fälle) bemerkt?


- Gemeinsamkeit: Reizstärke, die im Gehirn ankommt ist eine normalverteilte Größe

- fixe Schwellen gibt es nicht --> sind variabel

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Was ist Empfindung?

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- mentaler Zustand

- zB Empfindung von Farbe, Schmerz, Lautheit

- ist erst einmal privat --> ist mein Orange auch das was andere emfpinden? --> individuell

- systematisch messbar

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Beispielhafte Karteikarten für deinen EInführung Kurs an der Universität Düsseldorf - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Gibt es Anpassungen an ökologische Nischen auch im neuronalen Sinne?

A:

Ja --> bspw. vergrößertes auditives Areal bei Fledermäusen vs. vergrößertes visuelles Areal bei Makaken

Q:

Was sind die klassischen Verfahren zur Schwellenwertsbestimmung?

Wie laufen sie ab?

A:

Herstellungsmethode

- Beobachter verändert den Reiz, bis ein Kriterium erreicht ist 

(man gibt Personen etwas vor zB ton & fragt wie laut finden sie das/ trinken --> wie süß finden sie das/ Licht aufdrehen bis man es wahrnimmt)

-  VP bekommt Reiz präsentiert und gibt Empfindungsstärke an, dann wird eine Beziehung zw. Reizstärke und Empfindungsstärke hergestellt


Grenzmethode

- Auf- oder absteigende Annäherung

(man dreht Ton ab --> ab wann hört man den Ton nicht mehr? bzw ab wann hört man ihn?)


Methode konstanter Stimuli

- Wie Grenzmethode, aber bei zufälliger Abfolge der Reizstärken

(Präsentation Stimuli untersch. Intensität in random Reihenfolge und VPn müssen sagen: seh/hör ich bzw seh/hör ich nicht)


--> alle nicht zufriedenstellend, deshalb: adaptive Verfahren zur Schwellenbestimmung (PEST)

Q:

Wie lässt sich mit der Signalentdeckungstheorie die Sensitivität für ein Signal erheben?

A:

- 2 messbare Werte : Trefferrate & Rate falscher Alarme, ein nicht messbarer Wert: Sensivität für Signal

- Trefferrate ergibt sich aus = Sensitivität für das Signal + "ja" geraten, ohne etwas zu hören

- Rate falscher Alarme ergibt sich aus = "ja" geratem, ohne etwas zu hören


daraus folgt:

Trefferrate = Sensitivität für Signal + Rate falscher Alarme

Sensitivität für Signal = Trefferrate - Rate falscher Alarme

Q:

Was besagt das Gesetz der spezifischen Sinnesenergien von Johannes Müller 1838?

A:

Sinnesorgan an sich: keine Infos über Wahrnehmung --> erst im Gehirn

- formulierte Idee, nach der die Wahrnehmung unserer Umwelt davon abhängt, welche Nerven stimuliert werden, da alle sensorischen Informationen in dieselbe elektrische Form umgewandelt werden; erst wenn diese elektrische Information von einem spezifischen Nerv transportiert wird, nehmen wir unsere Umwelt wahr

Q:

Was passiert wenn man gleichverteilte Zufallsvariablen addiert?

A:

nähern sich zunehmend einer Normalverteilung


--> es ist sinnvoll, neuronale Aktivität in Termini v. W´keiten in Form v. Normalverteilungen zu beschreiben, da immer sehr viel Zufall mit reinspielt ­> Galton­Brett

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Q:

Was gilt nach dem theoretischen Konzept der Entdeckung?

A:

- praktisch nie "Alles-oder-Nichts", sondern bei Licht --> Wahrscheinlichkeit, mit der entdeckt wird, dass sich ein Reiz verändert, wird größer, je stärker ein Reiz wird zB : manchmal wird heller werden von Lichtpunkten wahrscheinlicher entdeckt

- Menschen entdecken Reiz(änderung) unterschiedl. gut/schnell)

o Keine absolute Entdeckungsschwelle, sondern in Population mit zunehmender Reizintensität allmählich ansteigende Entdeckungsw´keit

→ es gibt keine fixe Schwelle ab der man hört/sieht/riecht (wahrnimmt)

→ immer nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit

- Begriff "Schwelle" gibt es trotzdem → dies ist jedoch immer eine Wahrscheinlichkeitsschwelle (%)

Q:

Was ist Rauschen?

A:

Variabilität in der Reaktion einer Nervenzelle auf wiederholte Präsentationen des gleichen Reizes

• Unter anderem zufälliges Öffnen und Schließen von Ionenkanälen erzeugt Fluktuationen in der elektrischen Erregbarkeit einer Zelle

• Unter anderem variable Diffusionsprozesse und chemische Reaktionen an der Synapse erzeugen Fluktuationen in der synaptischen Übertragung

--> sorgt dafür dass neuronale Aktivität zufallsverteilt/ normalverteilt ist

Q:

 Wenden Sie das Weber'sche Gesetz an: zwei Reize: (1) altes iPad (690g) und (2) neues iPad (600g)

--> Was ist  ΔS ?

- würde iPad (1) = 345g wiegen wieviel müsste dann iPad (2) wiegen um den gleichen Unterschied wahr-

   zunehmen? 


A:

 1. → ΔS = 90g

 2. → Antwort: 300g  

Q:

Gibt es Adaptation auch bei der Wahrnehmung?

A:

parallel zur physiologischen Adaptation (zB von Nervenzellen) adaptiert auch die Empfindung/ Wahrnehmung --> es gibt auch kognitive Adaptation

--> konstante Stimulation --> Feuerrate Nervenzellen lässt nach & Empfindung lässt nach (muss aber nicht unbedingt was mit den Nervenzellen zu tun haben) --> Adaptation gibt es in mehreren Sinnen

--> wenn nicht mehr kontinuierlich lässt auch Adaptation nach (Wahrnehmung findet wieder statt)


Q:

Was ist Psychophysik?

A:

Untersucht Beziehung zw. physikalischer Eigenschaft u. Empfindung

Q:

Welche Typen von Schwellen gibt es?

A:

- absolute Schwelle:

--> es gibt keine "alles-oder-nichts-Schwelle", → stattdessen die Stelle, an der mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit auf einen physikalischen Stimulus eine Wahrnehmung/Empfindung stattfindet

[• z. B. Hörschwelle: Wie groß muss der Schalldruck sein, damit man mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (z. B. in 50 % der Fälle) einen Ton einer bestimmten Frequenz hört?]


- Unterschiedsschwelle:

--> Wie verschieden müssen zwei Reize sein, um den Unterschied wahrzunehmen

• z. B. bei wie viel Gramm Unterschied wird ein unterschiedliches Gewicht mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (z. B. in 50 % der Fälle) bemerkt?


- Gemeinsamkeit: Reizstärke, die im Gehirn ankommt ist eine normalverteilte Größe

- fixe Schwellen gibt es nicht --> sind variabel

Q:

Was ist Empfindung?

A:

- mentaler Zustand

- zB Empfindung von Farbe, Schmerz, Lautheit

- ist erst einmal privat --> ist mein Orange auch das was andere emfpinden? --> individuell

- systematisch messbar

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