Psychologie + Soziologie at Universität Des Saarlandes | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Psychologie + Soziologie an der Universität des Saarlandes

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TESTE DEIN WISSEN

Tanja hat sich zum Physikum angemeldet. Schon einen Tag vor der Prüfung ist ihr so übel dass sie zum Arzt geht und sich ein Attest geben lässt. Aus der Perspektive der opernanten Konditionierens- welche Art der Verstärung liegt hier vor?

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TESTE DEIN WISSEN

Belohnung

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TESTE DEIN WISSEN

Welches sind die 6 Basisemotionen nach Ekman? 

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TESTE DEIN WISSEN

Freude, Trauer, Verachtung, Furcht, Überraschung und Wut 

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TESTE DEIN WISSEN

Welches ist die beste Forschungsmethode für die entwicklungspsychologische Fragestellungen?

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TESTE DEIN WISSEN

Fallstudie

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TESTE DEIN WISSEN

Variablen

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TESTE DEIN WISSEN

= Merkmale mit unterschiedlicher Ausprägung

Arten von Variablen:
- Abhängige Variable (AV): Messvariable, angestrebter Effekt
>> Wirkung einer unabhängigen Variable (UV)
>> auch mehrere AV in einer Untersuchung möglich (= „multivariantes Design“)
>> Auch: Wirkvariable, Zielvariable, Kriterium

- Unabhängige Variable (UV): die durch den Forscher manipulierte Bedingung, Einflussfaktoren
>> Untersuchung des Einflusses auf Ausprägung der AV
>> mehrerer UV („mehrfaktorieller Versuchsplan“)
>> Auch: Treatment, Behandlung, Bedingung, Faktor, Prädiktor

Kurz: Unabhängige Variablen sind die Ursachen, abhängige Variablen die Folgen.

- Kovariable: Variablen, die neben der UV auf die AV einwirken

- Mediatorvariablen: vermitteln die Wirkung der UV auf die AV

- Moderatorvariablen: verändern die Wirkung der UV auf die AV
>> wenn vorsorglich miterhoben und bei Auswertung berücksichtigt >> Kontrollvariable
>> wenn nicht beachtet/übersehen >> (unkontrollierte) Störvariable

- Manifeste Variable: direkt beobachtbar

- Latente Variable: indirekt zu erschließen

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TESTE DEIN WISSEN

In einer Befragung zur Patientenzufriedenheit wird ein einem großen Klinikum eine Stichprobe gezogen, weil eine Befragung aller Patienten zu aufwändig wäre. In dieser Stichprobe wird darauf geachtet dass der Gesamtzahl der Patienten entsprechend jeweils eine Anzahl Frauen und Männer, jung und alte sowie leicht und schwerkranke Patienen befragt werden. 

Um welche Stichprobe handel es sich?

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TESTE DEIN WISSEN

Konsekutive Stichprobe

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TESTE DEIN WISSEN

Falsifikationsprinzip

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TESTE DEIN WISSEN

= Wissenschaftliche Hypothesen müssen widerlegbar/empirisch untersuchbar sein (>> Kritischer Rationalismus (Kar Popper, 1950er) = Konzept der Annäherung an die Wirklichkeit)

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TESTE DEIN WISSEN

Die Orientierungsreaktion versetzt den Organismus in die Lage neue Reize schnell zu erfassen und dementsprechend zu reagieren. 

Wie wird der Vorgang ihrer Abnahme oder ihres Verschwindens bei wiederholter Reizdarbietung genannt?

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TESTE DEIN WISSEN

Adaption

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TESTE DEIN WISSEN

Hypothesen

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TESTE DEIN WISSEN

= Vermittler zwischen Theorie und Realität, drückt Kausalrelation zwischen Variablen aus und muss untersuchbar/falsifizierbar sein

Arten von Hypothesen 1:
- Universell (deterministisch): Zusammenhang zwischen 2 Merkmalen, der in allen Fällen gilt (zu 100%) >> wenn a, dann b
- Beschränkt universell: Wenn a1 und a2, dann b
- Quasi-universell/statistisch (prohabilistische): Zusammenhang zwischen 2 Merkmalen, der häufig eintritt (z.B. Hypertonie und Herzinfarkt) >> wenn a, dann meist b

Arten von Hypothesen 2:
- Ungerichtet: z.B.: Zusammenhang zwischen Sitzen und Rückenschmerzen
- Gerichtet: Je länger Menschen sitzen, desto mehr Rückenschmerzen haben sie.
- Unspezifisch: Wenn Menschen mehr als 6h sitzen, haben sie auch mehr Schmerzen.
- Spezifisch: Wenn Menschen mehr als 6h am Tag sitzen, kommt es zu einer Zunahme von mindestens 3 Punkten auf der Schmerzskala

Merkmale wissenschaftlicher Hypothesen:
- Empirische Untersuchbarkeit: Beinhalten reale Sachverhalte, die empirisch untersuchbar sind
- Konditionalsatzformulierung: Müssen (implizit) Wenn-Dann- oder Je-Desto-Sätze sein
- Generalisierbarkeit und Allgemeinheitsgrad: Aussagen über Einzelfall hinaus
- Falsifizierbar: widerlegbar/empirisch überprüfbar

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TESTE DEIN WISSEN

Bei der klassischen Konditionierung ist die nicht gelernte angeborene Reaktion auf einen unkonditionierten Stimulus ein(e)

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TESTE DEIN WISSEN

unkonditionierter Stimulus

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TESTE DEIN WISSEN

Prävalenz und Inzidenz

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TESTE DEIN WISSEN
Prävalenz:
= Häufigkeit einer Krankheit in einer Population

- „wahre“ Prävalenz: Häufigkeit in der Allgemeinbevölkerung
- Inanspruchnahmeprävalenz: Häufigkeit in Patientengruppen (Primärversorgung (Arztpraxis), Sekundärversorgung (Krankenhaus), Tertiäres Zentrum (spezialisiertes universitäres Zentrum))
- Punktprävalenz: während eines bestimmten Zeitpunkts
- Periodenprävalenz: während eines bestimmten Zeitraums

Inzidenz:
​= Anzahl der Neuerkrankungen in einer Population während eines bestimmten Zeitraums, bei längerem Zeitraum spricht man von kumulativer Inzidenz

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TESTE DEIN WISSEN

Tim und Tina sind ein Paar, aber sie können sich nie einigen was sie unternehmen wollen. Tim möchte gern neue Sachen ausprobieren wie in exotischen Restaurants essen gehen, aber Tina möchte sich lieber einen Film im Kino anschauen oder zu hause bleiben und TV schauen. Ein Psychologe würde vermuten dass Tim _____ Werte auf der Sensation-Seekin-Skala erreichen würde und Tina _____ Werte.

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TESTE DEIN WISSEN

hohe, geringe

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Qualitative vs. Quantitative Forschung

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TESTE DEIN WISSEN
Qualitative Forschung:
- Einzelfallanalyse, Dokumentenanalyse, Handlungsforschung (action research), deskriptive Feldforschung
- Erhebungsverfahren: Interview, Gruppendiskussion, teilnehmende Beobachtung, Inhaltsanalyse

Quantitative Forschung:
- Messen, Testen, Experimentieren
- Erhebungsverfahren: Strukturierte Interviews, Fragebogen, Experimente, Beobachtungen

Gemeinsamkeit: Betrachtung eines Subjekts >> Vermehrt auch Kombination in „Mixed-Method-Designs“
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Psychologie + Soziologie Kurs an der Universität des Saarlandes - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Tanja hat sich zum Physikum angemeldet. Schon einen Tag vor der Prüfung ist ihr so übel dass sie zum Arzt geht und sich ein Attest geben lässt. Aus der Perspektive der opernanten Konditionierens- welche Art der Verstärung liegt hier vor?

A:

Belohnung

Q:

Welches sind die 6 Basisemotionen nach Ekman? 

A:

Freude, Trauer, Verachtung, Furcht, Überraschung und Wut 

Q:

Welches ist die beste Forschungsmethode für die entwicklungspsychologische Fragestellungen?

A:

Fallstudie

Q:

Variablen

A:

= Merkmale mit unterschiedlicher Ausprägung

Arten von Variablen:
- Abhängige Variable (AV): Messvariable, angestrebter Effekt
>> Wirkung einer unabhängigen Variable (UV)
>> auch mehrere AV in einer Untersuchung möglich (= „multivariantes Design“)
>> Auch: Wirkvariable, Zielvariable, Kriterium

- Unabhängige Variable (UV): die durch den Forscher manipulierte Bedingung, Einflussfaktoren
>> Untersuchung des Einflusses auf Ausprägung der AV
>> mehrerer UV („mehrfaktorieller Versuchsplan“)
>> Auch: Treatment, Behandlung, Bedingung, Faktor, Prädiktor

Kurz: Unabhängige Variablen sind die Ursachen, abhängige Variablen die Folgen.

- Kovariable: Variablen, die neben der UV auf die AV einwirken

- Mediatorvariablen: vermitteln die Wirkung der UV auf die AV

- Moderatorvariablen: verändern die Wirkung der UV auf die AV
>> wenn vorsorglich miterhoben und bei Auswertung berücksichtigt >> Kontrollvariable
>> wenn nicht beachtet/übersehen >> (unkontrollierte) Störvariable

- Manifeste Variable: direkt beobachtbar

- Latente Variable: indirekt zu erschließen

Q:

In einer Befragung zur Patientenzufriedenheit wird ein einem großen Klinikum eine Stichprobe gezogen, weil eine Befragung aller Patienten zu aufwändig wäre. In dieser Stichprobe wird darauf geachtet dass der Gesamtzahl der Patienten entsprechend jeweils eine Anzahl Frauen und Männer, jung und alte sowie leicht und schwerkranke Patienen befragt werden. 

Um welche Stichprobe handel es sich?

A:

Konsekutive Stichprobe

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Q:

Falsifikationsprinzip

A:

= Wissenschaftliche Hypothesen müssen widerlegbar/empirisch untersuchbar sein (>> Kritischer Rationalismus (Kar Popper, 1950er) = Konzept der Annäherung an die Wirklichkeit)

Q:

Die Orientierungsreaktion versetzt den Organismus in die Lage neue Reize schnell zu erfassen und dementsprechend zu reagieren. 

Wie wird der Vorgang ihrer Abnahme oder ihres Verschwindens bei wiederholter Reizdarbietung genannt?

A:

Adaption

Q:

Hypothesen

A:

= Vermittler zwischen Theorie und Realität, drückt Kausalrelation zwischen Variablen aus und muss untersuchbar/falsifizierbar sein

Arten von Hypothesen 1:
- Universell (deterministisch): Zusammenhang zwischen 2 Merkmalen, der in allen Fällen gilt (zu 100%) >> wenn a, dann b
- Beschränkt universell: Wenn a1 und a2, dann b
- Quasi-universell/statistisch (prohabilistische): Zusammenhang zwischen 2 Merkmalen, der häufig eintritt (z.B. Hypertonie und Herzinfarkt) >> wenn a, dann meist b

Arten von Hypothesen 2:
- Ungerichtet: z.B.: Zusammenhang zwischen Sitzen und Rückenschmerzen
- Gerichtet: Je länger Menschen sitzen, desto mehr Rückenschmerzen haben sie.
- Unspezifisch: Wenn Menschen mehr als 6h sitzen, haben sie auch mehr Schmerzen.
- Spezifisch: Wenn Menschen mehr als 6h am Tag sitzen, kommt es zu einer Zunahme von mindestens 3 Punkten auf der Schmerzskala

Merkmale wissenschaftlicher Hypothesen:
- Empirische Untersuchbarkeit: Beinhalten reale Sachverhalte, die empirisch untersuchbar sind
- Konditionalsatzformulierung: Müssen (implizit) Wenn-Dann- oder Je-Desto-Sätze sein
- Generalisierbarkeit und Allgemeinheitsgrad: Aussagen über Einzelfall hinaus
- Falsifizierbar: widerlegbar/empirisch überprüfbar

Q:

Bei der klassischen Konditionierung ist die nicht gelernte angeborene Reaktion auf einen unkonditionierten Stimulus ein(e)

A:

unkonditionierter Stimulus

Q:

Prävalenz und Inzidenz

A:
Prävalenz:
= Häufigkeit einer Krankheit in einer Population

- „wahre“ Prävalenz: Häufigkeit in der Allgemeinbevölkerung
- Inanspruchnahmeprävalenz: Häufigkeit in Patientengruppen (Primärversorgung (Arztpraxis), Sekundärversorgung (Krankenhaus), Tertiäres Zentrum (spezialisiertes universitäres Zentrum))
- Punktprävalenz: während eines bestimmten Zeitpunkts
- Periodenprävalenz: während eines bestimmten Zeitraums

Inzidenz:
​= Anzahl der Neuerkrankungen in einer Population während eines bestimmten Zeitraums, bei längerem Zeitraum spricht man von kumulativer Inzidenz

Q:

Tim und Tina sind ein Paar, aber sie können sich nie einigen was sie unternehmen wollen. Tim möchte gern neue Sachen ausprobieren wie in exotischen Restaurants essen gehen, aber Tina möchte sich lieber einen Film im Kino anschauen oder zu hause bleiben und TV schauen. Ein Psychologe würde vermuten dass Tim _____ Werte auf der Sensation-Seekin-Skala erreichen würde und Tina _____ Werte.

A:

hohe, geringe

Q:

Qualitative vs. Quantitative Forschung

A:
Qualitative Forschung:
- Einzelfallanalyse, Dokumentenanalyse, Handlungsforschung (action research), deskriptive Feldforschung
- Erhebungsverfahren: Interview, Gruppendiskussion, teilnehmende Beobachtung, Inhaltsanalyse

Quantitative Forschung:
- Messen, Testen, Experimentieren
- Erhebungsverfahren: Strukturierte Interviews, Fragebogen, Experimente, Beobachtungen

Gemeinsamkeit: Betrachtung eines Subjekts >> Vermehrt auch Kombination in „Mixed-Method-Designs“
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