AP II.1 at Universität des Saarlandes

Flashcards and summaries for AP II.1 at the Universität des Saarlandes

Arrow Arrow

It’s completely free

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

Study with flashcards and summaries for the course AP II.1 at the Universität des Saarlandes

Exemplary flashcards for AP II.1 at the Universität des Saarlandes on StudySmarter:

Was versteht man unter der Sensibilisierung (Empfindlichkeitssteigerung)?

Exemplary flashcards for AP II.1 at the Universität des Saarlandes on StudySmarter:

Allgemeine Prinzipien der Habituation

Exemplary flashcards for AP II.1 at the Universität des Saarlandes on StudySmarter:

Praktische Grenzen des Lernens (bzw. der Untersuchung von Lernprozessen)

This was only a preview of our StudySmarter flashcards.
Flascard Icon Flascard Icon

Millions of flashcards created by students

Flascard Icon Flascard Icon

Create your own flashcards as quick as possible

Flascard Icon Flascard Icon

Learning-Assistant with spaced repetition algorithm

Sign up for free!

Exemplary flashcards for AP II.1 at the Universität des Saarlandes on StudySmarter:

Definition Lernen nach Hilgard & Bower (1981)

Exemplary flashcards for AP II.1 at the Universität des Saarlandes on StudySmarter:

Welche Bedeutung (klinisch, pädagogisch-psychologisch) hat das Lernen?

Exemplary flashcards for AP II.1 at the Universität des Saarlandes on StudySmarter:

Was sind Merkmale zielgerichteter Systeme?

Exemplary flashcards for AP II.1 at the Universität des Saarlandes on StudySmarter:

Reflexe (Definition, Beispiele)

This was only a preview of our StudySmarter flashcards.
Flascard Icon Flascard Icon

Millions of flashcards created by students

Flascard Icon Flascard Icon

Create your own flashcards as quick as possible

Flascard Icon Flascard Icon

Learning-Assistant with spaced repetition algorithm

Sign up for free!

Exemplary flashcards for AP II.1 at the Universität des Saarlandes on StudySmarter:

Tropismen (Definition, 2 Formen)

Exemplary flashcards for AP II.1 at the Universität des Saarlandes on StudySmarter:

Was ist angeborenes Verhalten und welche angeborenen Verhaltensweisen gibt es?

Exemplary flashcards for AP II.1 at the Universität des Saarlandes on StudySmarter:

Definition: Lernen als Verhaltensänderung

Exemplary flashcards for AP II.1 at the Universität des Saarlandes on StudySmarter:

Was haben angeborenes und erlerntes Verhalten gemeinsam?

This was only a preview of our StudySmarter flashcards.
Flascard Icon Flascard Icon

Millions of flashcards created by students

Flascard Icon Flascard Icon

Create your own flashcards as quick as possible

Flascard Icon Flascard Icon

Learning-Assistant with spaced repetition algorithm

Sign up for free!

Exemplary flashcards for AP II.1 at the Universität des Saarlandes on StudySmarter:

Physiologische Mechanismen der Habituation

Your peers in the course AP II.1 at the Universität des Saarlandes create and share summaries, flashcards, study plans and other learning materials with the intelligent StudySmarter learning app.

Get started now!

Flashcard Flashcard

Exemplary flashcards for AP II.1 at the Universität des Saarlandes on StudySmarter:

AP II.1

Was versteht man unter der Sensibilisierung (Empfindlichkeitssteigerung)?

= Zunahme der Reaktionsbereitschaft auf intensive Reize (schmerzhaft/schädigend)


- unter Stress (Alarmbereitschaft) erneute Sensibilisierung auf Reizquelle

- Merkmale

  • nicht reizspezifisch
  • Bsp: Elektroschock bei Ratten erhöht Reaktionen auf visuelle und auditive Reize

- Sinn: Erhöhung / Aufrechterhaltung der Alarmbereitschaft und Gefahrenabwehr

AP II.1

Allgemeine Prinzipien der Habituation

Verlauf:     

- wiederholte Stimuluspräsentation

- Reaktion lässt von Mal zu Mal nach (graphisch: asymptotisches Abnehmen; Veränderungen sind anfangs größer und werden immer kleiner)


Spontanerholung:

- nach Habituation länger kein Stimulus

- Reaktion kann wieder auftreten

- Stärke abhängig von Zeit ohne Stimulus


Erneutes Lernen:

- Habituation kann verschwinden

- bei zweiter Präsentation des Stimulus lässt Reaktion schneller wieder nach (Habituation tritt schneller wieder auf)


Wirkung der Reizintensität:

- intensive Reize: langsamere Habituation

- sehr intensive Reize: möglicherwiese keine Habituation


Wirkung des Überlernens:

- Habituation erfolgt

- weitere Aussetzung mit Reiz

- weiterer Lernprozess (ohne Verhaltensänderung, aber langfristige Habituation)

- Häufigkeit der Aussetzung mit dem Reiz beeinflusst anhaltende Dauer der Habituation


Generalisierung:

- Übertragung der Habituation auf neue ähnliche Reize (je ähnlicher, desto besser übertragbar)

- Grad der Ähnlichkeit wird vom betroffenen Individuum beurteilt (Generalisierung der Habituation kann genutzt werden, um zu ermitteln, welche Reize Personen als ähnlich empfinden)

AP II.1

Praktische Grenzen des Lernens (bzw. der Untersuchung von Lernprozessen)

- Starke Beschränkung auf beobachtbare Variablen, strenge Kontrolle der Reizbedingungen

  • Eingeschränkte Übertragbarkeit der abgeleiteten „Lerngesetze“

- Lernen muss nicht zwingend sofort durch eine Verhaltensänderung zum Ausdruck kommen (Stichwort: Verhaltenspotential)

- Individuelle Unterschiede des Lernens (andere Emotionen, Motivation)

AP II.1

Definition Lernen nach Hilgard & Bower (1981)

Lernen = relativ überdauernde Veränderung im Verhalten /Verhaltenspotential in einer bestimmten Situation, die durch wiederholte Erfahrung in dieser Situation hervorgerufen wurde und die nicht durch angeborene Reaktionstendenzen, Reifung oder momentane Zustände erklärt werden kann


- Ausschluss kurzfristiger Verhaltensänderungen durch Alkoholeinfluss, Müdigkeit etc.

- Verhaltensdisposition: Gelernte muss sich nicht im Verhalten niederschlagen (fehlende Anwendbarkeit, Motivation)

- Ausschluss von Verhaltensänderungen durch Reifungsprozesse (angeboren, genetisch bedingt), Alterung, Verletzungen (zB Schlaganfall)

AP II.1

Welche Bedeutung (klinisch, pädagogisch-psychologisch) hat das Lernen?

Klinische Relevanz:

- Maladaptive Lernprozesse (negative Auswirkungen) durch Therapie „verlernen“ à Bsp: Phobien


Pädagogisch-psychologische Relevanz:

- Wissenschaftliche Erkenntnisse können verwendet werden, um Lernprozesse auszulösen bzw. zu steuern

AP II.1

Was sind Merkmale zielgerichteter Systeme?

- Referenzinput (Soll-Zustand)

- Aktueller Input (Ist-Zustand)

- Kernstück: Komparator

  • Vergleich zwischen Ist- und Soll-Zustand
  • Aktivierung des Aktionssystems
  • Ziel des Systems: Gleichgewicht zwischen Ist- und Soll-Zustand einpendeln

- Aktionssystem erzeugt Output

- Output und Störfaktoren nehmen Einfluss auf aktuellen Input


Referenzinput (Soll-Zustand) und Aktueller Input (Ist-Zustand) werden vom Komparator verglichen. Wenn diese sich nicht decken, wird das Aktionssystem aktiviert, welches einen Output erzeugt.

Der Output und auch weitere Störfaktoren nehmen dann wieder Einfluss auf den aktuellen Input.

AP II.1

Reflexe (Definition, Beispiele)

Unwillkürliche stereotype (immer auf gleiche Art und Weise durch bestimmtes Signal ausgelöst) Bewegung eines Körperteils, die zuverlässig durch ein sensorisches Eingangsspiel ausgelöst wird


Beispiele:

- Beugereflex / spinaler Reflexbogen

- Patellarsehnenreflex / Kniesehnenreflex

- Pupillenverkleinerung bei Lichteinfall

- Schreckreaktion bei plötzlichem Lärm

- Neugeborenen-Reflexe:

  • Bsp: Handgreifreflex, Saugreflex, Schwimmreflex
  • Verschwinden nach einiger Zeit (versch. Reflexe haben unterschiedl. Dauer)
  • treten in versch. Lebensaltern auf
  • werden durch willentlich kontrollierte Bewegungen abgelöst („Erlernen“ dauert z.T. mehrere Jahre)
  • Anhand von Dauer/Zeitpunkt des Auftretens im Vgl. zum Normalfall können neurologische Störungen festgestellt werden

AP II.1

Tropismen (Definition, 2 Formen)

= Stereotype Veränderung der Position des gesamten Organismus


- Jacques Loeb (1900): „zwingende Bewegung“

  • Intelligenz, Wille, Entscheidung spielt keine Rolle


Kinesis:

- Zufällige Bewegung bis zum Erreichen einer optimalen Reizumgebung


Taxis:

- Ausrichtung einer Bewegung an einem Umweltgradienten oder auf eine Reizquelle zu (positive Taxis) oder von ihr weg (negative Taxis)

- gezielte Bewegung


AP II.1

Was ist angeborenes Verhalten und welche angeborenen Verhaltensweisen gibt es?

- Oftmals Basis für erlerntes Verhalten

  • erlerntes Verhalten als Erweiterung/ Variation von angeborenem Verhalten

- basiert auf Kontrollsystemtheorie (zielgerichtete Systeme)


Formen:

- Reflexe

- Tropismen (Kinesis, Taxis)

- Fixe Verhaltensmuster

AP II.1

Definition: Lernen als Verhaltensänderung


Lernen ist ein auf Erfahrung, Übung oder Beobachtung basierender Prozess, der zu relativ überdauernden Veränderungen im Verhalten oder im Verhaltenspotenzial führt


(Handbuch der Allgemeinen Psychologie (2006))


AP II.1

Was haben angeborenes und erlerntes Verhalten gemeinsam?

- Abhängigkeit von Umweltreizen

- Verhaltensweisen sind zielgerichtet (zielen auf einen bestimmten Zweck ab)

AP II.1

Physiologische Mechanismen der Habituation

- Untersuchung an einfach strukturierten Tiermodellen

  • Annahme: Prinzipien der Habituation bei komplexen und einfachen Lebewesen gleich
  • NS einfach aufgebaut
  • Monosynaptische Verbindungen
  • hohe experimentelle Manipulierbarkeit

- Forschung von Erik Kandel an Kiemenrückziehreflex bei Kalifornischen Seehasen (Aplysia california)

  • Habituation: nach mehreren Berührungen der sensorischen Neuronen (Siphon) weniger starke Kontraktion des Kiemenrückziehmuskels
  • Grund: weniger Kalziumionen gelangen an Axonende; verringerte Freisetzung von Transmittern in Synapse; Abnahme der Erregung des motorischen Neurons
    • Chemische Veränderung (Habituation) findet auf sensorischen Neuronen statt
    • kritischer Mechanismus: Ausschüttung von Calciumionen
    • Lernvorgänge verursachen Veränderungen der Arbeitsweise von bereits bestehenden Verbindungen zwischen Neuronen

- Mithilfe von fMRI oder PET können bei Menschen die Aktivitäten von unterschiedlichen Hirnregionen während der Habituation gemessen werden

  • Plastizität: viele untersch. Bereiche des Gehirns/des NS zeigen Habituation


Sign up for free to see all flashcards and summaries for AP II.1 at the Universität des Saarlandes

Singup Image Singup Image
Wave

Other courses from your degree program

For your degree program AP II.1 at the Universität des Saarlandes there are already many courses on StudySmarter, waiting for you to join them. Get access to flashcards, summaries, and much more.

Back to Universität des Saarlandes overview page

Allgemeine 1.1

QM1 - Statistik

R - 1. Semester

Biopsychologie

Biopsychologie 2

Biopsychologie

Allgemeine Psychologie I (Teil 1)

ALL 2.1

Forschungsmethoden 2

Tut QM 1

Allgemeine Psychologie 1

Allgemeine Psychologie 1 (Teil 2)

Entwicklungspsychologie

Forschungsmethoden

Allgemeine Psychologie II.I

Allgemeine 2.1

Psychologische Methodenlehre I

Klinische Psychologie

AP 2 at

Universität Hamburg

AMC II at

Wirtschaftsuniversität Wien

AP at

FOM Hochschule für Oekonomie & Management

A.1 at

Leibniz Universität Hannover

AMC II at

Wirtschaftsuniversität Wien

Similar courses from other universities

Check out courses similar to AP II.1 at other universities

Back to Universität des Saarlandes overview page

What is StudySmarter?

What is StudySmarter?

StudySmarter is an intelligent learning tool for students. With StudySmarter you can easily and efficiently create flashcards, summaries, mind maps, study plans and more. Create your own flashcards e.g. for AP II.1 at the Universität des Saarlandes or access thousands of learning materials created by your fellow students. Whether at your own university or at other universities. Hundreds of thousands of students use StudySmarter to efficiently prepare for their exams. Available on the Web, Android & iOS. It’s completely free.

Awards

Best EdTech Startup in Europe

Awards
Awards

EUROPEAN YOUTH AWARD IN SMART LEARNING

Awards
Awards

BEST EDTECH STARTUP IN GERMANY

Awards
Awards

Best EdTech Startup in Europe

Awards
Awards

EUROPEAN YOUTH AWARD IN SMART LEARNING

Awards
Awards

BEST EDTECH STARTUP IN GERMANY

Awards
X

StudySmarter - The study app for students

StudySmarter

4.5 Stars 1100 Rating
Start now!
X

Good grades at university? No problem with StudySmarter!

89% of StudySmarter users achieve better grades at university.

50 Mio Flashcards & Summaries
Create your own content with Smart Tools
Individual Learning-Plan

Learn with over 1 million users on StudySmarter.

Already registered? Just go to Login