Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Soziologisches Denken an der Universität Bremen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Soziologisches Denken Kurs an der Universität Bremen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Verbreitungsmedien-Definition

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Luhmann (1997: 202): ,,Verbreitungsmedien bestimmen und erweitern den Empfängerkreis einer Kommunikation"


Räumlich- z.B. von Bremen nach Didderse

sozial- z.b. mehr Menschen erreichen

zeitlich- z.B. Aufzeichnung im Internet hochladen

-->erweitern Radius


,,Verbreitungsmedien sind Medien..., die die Unwahrscheinlichkeit bearbeiten, daß die Kommunikation die Adressaten erreicht" (Corsi 1997: 199)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Konflikt als Konstellation

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

man brauch...

 •einen  kommunizierten Widerspruch
• Akteure – Bedeutung von Dritten
• Handlungsinterferenzen
• Einflusspotentiale (Macht, Geld,  Bedrohung)


• Arten von Konflikten: teilbare/unteilbare,
Nullsummenkonflikte, Interessenkonflikt, identitätskonflikt, angale Konflikte (beide teams wollen gewinnen)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Max Webers Ansicht

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Bürokratie als Schicksal


  • Organisationen schränken Autonomie der Individuen ein
  • Jeder partizipiert in einer Organisation
  • einseitige Zwangspartnerschaft
  • Bürokratie als ehernes Gehäuse der Hörigkeit


Weber(1922 : 836) : ,,Wie ist es angesichts dieser Übermacht der Tendenz zur Bürokratisierung überhaupt noch möglich, irgendwelche Reste einer in irgendeinem Sinne, individualsiertischen Bewegungsfreiheit zu retten ?"



Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Organisation nach Coleman

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

,,asymmetrische Gesellschaft"


„Es ist fast so, als hätte in dieser Zeit eine Masseneinwanderung stattgefunden, aber nicht von Menschen aus Europa, Asien, Afrika oder Südamerika, sondern von Marsmenschen, d.h. einer bislang in der Geschichte unbekannten Gattung von Personen. Und diese neue Art von Personen hat allmählich die natürlichen Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Sozialstruktur verdrängt ...“ (Coleman 1986: 24).


  • Ungleichheit zwischen Organisation und Personen
  • Organisationen verdrängen natürliche Personen
  • Organisationen sind korporative Akteure


Organisation-Individuum : Asymmetrische Beziehung

  • Organisation als Einflussbündel
  • Oft wenig ,,exit" und- ,,voice"- Möglichkeiten der Individuen


Vier Arten asymmetrischer Beziehungen

  1. Das Individuum ist unfreiwillig in ein Binnenverhältnis mit einem korporativen Akteur involviert (Gefangene, Schüler, Wehrpflicht)
  2. Ein freiwilliges Binnenverhältnis mit einem korporativen Akteur unterhalten Vereins- oder Parteimitglieder oder die Beschäftigten und Aktionäre einer Unternehmens (Exitoption)
  3.  Ein unfreiwilliges Außenverhältnis besteht meistens zwischen Kunden oder Klienten und einem korporativen Akteur (Konsument-Supermarkt)
  4. Schließlich gibt es auch unfreiwillige Außenverhältnisse zwischen Individuen und korporativen Akteuren. (NAchbar von einem AKW oder Medien)


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

„intelligente“ Technik:

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Technik im Zuge der Digitalisierung

  • aus einfachen Robotern wurden komplizeirte Roboter
  • Technische Agenten (z.B.  Suchmaschiene, intelligente Bremse
  • Multiagentensysteme
    • Menschen sind Schöpfer, dann arbeiten Maschinen weitgehend alleine
    • z.B. moderne Flugzeuge oder selbstfahrende Maschinen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Handlungsfähigkeit von Technik?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

,,Drei-Ebenen-modell" von Handlungsfähigkeit:

  1. Einen Unterschied bewirken (schwacher Handlungsbegriff)
    • kaum Unterschiede zwischen Menschen und Maschinen z.B. Geldautomaten
  2. Kontingenz: anders handeln können (starker Handlungsbegriff)
    • heißt flexibel Handeln, Entscheidungen treffen
    • Intelligente z.B. trifft Entscheidungen
  3. Intentionalität und Reflexivität
    • Maschinen wissen oft nicht was sie tuen oder haben nicht unbedingt eine Intention


Die Handlungsfähigkeit von Menschen: auch eine soziale Konstruktion

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Prisoners Dilemma

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

In der Spieltheorie ist der Ansatz, dass

  • zwei Gefangene beschuldigt werden ein Verbrechen begangen zu haben
  • beide treffen unabhängig voneinander, ob sie gestehen oder nicht bestehen
  • Leugnen beide das Verbrechen bekommen sie eine geringe Strafe
  • Gestehen beide das Verbrechen, dann bekommen sie beide eine höhere Strafe, aber nicht die Höchststrafe
  • Leugnet einer das verbrechen und der Andere nicht, dann bekommt der Leugner die volle Höchststrafe und der Gesteher nichts 
  • Handlungsinperdent
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Individuen in der Organisationsgesellschaft

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Individuen in der Organisationsgesellschaft

  • Mitglieder - Organisation sind prägende Strukturen, welche den Handlungsspielraum der Mitglieder festlegen
  • Gegenüber sind Organisatioinen selber handlungsfähig und können als Akteure in der Gesellschaft agieren
    • Publikum (bei Unternehmen:Kunden)
    • Betroffene (sind . mit eingebundene Akteure z.B neben Atomkraftwerk leben)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Rationalität

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Mittel 1: Effizienz: möglichst sparsamer Mitteleinsatz (z.B. Finanzwirtschaft)
  • Mittel 2: Effektivität: den högdtmöglichen Nutzen aus begrenzten Mitteln zu erreichen
  • Das wichtigste ist die Kritisierbarkeit und Begründungsfähigkeit der eigenen Entscheidung
  • Soziologie untersucht nicht die Ergebnisrationalität, sondern der Weg zur Entscheidung
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Interessenkonflikt bsp Tarifverhandlungen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

teilbarer Konflikt, jeder bekommt einen Anteil, man kann sich in der Mitte treffen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Gesetzt des Wiedersehens (Luhmann)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Konflikte werden oft vermieden, wenn sich eine Gruppe alle 4 Wochen trifft. Es wird lieber eine Konsensfiktion erzeugt oder geschwiegen, anstatt seine eigene Meinung, die weniger vertreten ist, preiszugeben. Eine Konsensfiktion enststeht oft bei frisch verliebten Paaren, da sie am Anfang noch nicht aneinander anecken wollen.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Entscheidungsdilemma:

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

• Komplexität begrenzt Rationalität.
• Wichtigkeit erfordert Rationalität
• Wichtigkeit geht oft mit Komplexität einher.
• Ergo: Wichtige Entscheidungen können oft
nicht sehr rational ausfallen.

Lösung ausblenden
  • 33520 Karteikarten
  • 880 Studierende
  • 2 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Soziologisches Denken Kurs an der Universität Bremen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Verbreitungsmedien-Definition

A:

Luhmann (1997: 202): ,,Verbreitungsmedien bestimmen und erweitern den Empfängerkreis einer Kommunikation"


Räumlich- z.B. von Bremen nach Didderse

sozial- z.b. mehr Menschen erreichen

zeitlich- z.B. Aufzeichnung im Internet hochladen

-->erweitern Radius


,,Verbreitungsmedien sind Medien..., die die Unwahrscheinlichkeit bearbeiten, daß die Kommunikation die Adressaten erreicht" (Corsi 1997: 199)

Q:

Konflikt als Konstellation

A:

man brauch...

 •einen  kommunizierten Widerspruch
• Akteure – Bedeutung von Dritten
• Handlungsinterferenzen
• Einflusspotentiale (Macht, Geld,  Bedrohung)


• Arten von Konflikten: teilbare/unteilbare,
Nullsummenkonflikte, Interessenkonflikt, identitätskonflikt, angale Konflikte (beide teams wollen gewinnen)

Q:

Max Webers Ansicht

A:

Bürokratie als Schicksal


  • Organisationen schränken Autonomie der Individuen ein
  • Jeder partizipiert in einer Organisation
  • einseitige Zwangspartnerschaft
  • Bürokratie als ehernes Gehäuse der Hörigkeit


Weber(1922 : 836) : ,,Wie ist es angesichts dieser Übermacht der Tendenz zur Bürokratisierung überhaupt noch möglich, irgendwelche Reste einer in irgendeinem Sinne, individualsiertischen Bewegungsfreiheit zu retten ?"



Q:

Organisation nach Coleman

A:

,,asymmetrische Gesellschaft"


„Es ist fast so, als hätte in dieser Zeit eine Masseneinwanderung stattgefunden, aber nicht von Menschen aus Europa, Asien, Afrika oder Südamerika, sondern von Marsmenschen, d.h. einer bislang in der Geschichte unbekannten Gattung von Personen. Und diese neue Art von Personen hat allmählich die natürlichen Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Sozialstruktur verdrängt ...“ (Coleman 1986: 24).


  • Ungleichheit zwischen Organisation und Personen
  • Organisationen verdrängen natürliche Personen
  • Organisationen sind korporative Akteure


Organisation-Individuum : Asymmetrische Beziehung

  • Organisation als Einflussbündel
  • Oft wenig ,,exit" und- ,,voice"- Möglichkeiten der Individuen


Vier Arten asymmetrischer Beziehungen

  1. Das Individuum ist unfreiwillig in ein Binnenverhältnis mit einem korporativen Akteur involviert (Gefangene, Schüler, Wehrpflicht)
  2. Ein freiwilliges Binnenverhältnis mit einem korporativen Akteur unterhalten Vereins- oder Parteimitglieder oder die Beschäftigten und Aktionäre einer Unternehmens (Exitoption)
  3.  Ein unfreiwilliges Außenverhältnis besteht meistens zwischen Kunden oder Klienten und einem korporativen Akteur (Konsument-Supermarkt)
  4. Schließlich gibt es auch unfreiwillige Außenverhältnisse zwischen Individuen und korporativen Akteuren. (NAchbar von einem AKW oder Medien)


Q:

„intelligente“ Technik:

A:

Technik im Zuge der Digitalisierung

  • aus einfachen Robotern wurden komplizeirte Roboter
  • Technische Agenten (z.B.  Suchmaschiene, intelligente Bremse
  • Multiagentensysteme
    • Menschen sind Schöpfer, dann arbeiten Maschinen weitgehend alleine
    • z.B. moderne Flugzeuge oder selbstfahrende Maschinen
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Handlungsfähigkeit von Technik?

A:

,,Drei-Ebenen-modell" von Handlungsfähigkeit:

  1. Einen Unterschied bewirken (schwacher Handlungsbegriff)
    • kaum Unterschiede zwischen Menschen und Maschinen z.B. Geldautomaten
  2. Kontingenz: anders handeln können (starker Handlungsbegriff)
    • heißt flexibel Handeln, Entscheidungen treffen
    • Intelligente z.B. trifft Entscheidungen
  3. Intentionalität und Reflexivität
    • Maschinen wissen oft nicht was sie tuen oder haben nicht unbedingt eine Intention


Die Handlungsfähigkeit von Menschen: auch eine soziale Konstruktion

Q:

Prisoners Dilemma

A:

In der Spieltheorie ist der Ansatz, dass

  • zwei Gefangene beschuldigt werden ein Verbrechen begangen zu haben
  • beide treffen unabhängig voneinander, ob sie gestehen oder nicht bestehen
  • Leugnen beide das Verbrechen bekommen sie eine geringe Strafe
  • Gestehen beide das Verbrechen, dann bekommen sie beide eine höhere Strafe, aber nicht die Höchststrafe
  • Leugnet einer das verbrechen und der Andere nicht, dann bekommt der Leugner die volle Höchststrafe und der Gesteher nichts 
  • Handlungsinperdent
Q:

Individuen in der Organisationsgesellschaft

A:

Individuen in der Organisationsgesellschaft

  • Mitglieder - Organisation sind prägende Strukturen, welche den Handlungsspielraum der Mitglieder festlegen
  • Gegenüber sind Organisatioinen selber handlungsfähig und können als Akteure in der Gesellschaft agieren
    • Publikum (bei Unternehmen:Kunden)
    • Betroffene (sind . mit eingebundene Akteure z.B neben Atomkraftwerk leben)
Q:

Rationalität

A:
  • Mittel 1: Effizienz: möglichst sparsamer Mitteleinsatz (z.B. Finanzwirtschaft)
  • Mittel 2: Effektivität: den högdtmöglichen Nutzen aus begrenzten Mitteln zu erreichen
  • Das wichtigste ist die Kritisierbarkeit und Begründungsfähigkeit der eigenen Entscheidung
  • Soziologie untersucht nicht die Ergebnisrationalität, sondern der Weg zur Entscheidung
Q:

Interessenkonflikt bsp Tarifverhandlungen

A:

teilbarer Konflikt, jeder bekommt einen Anteil, man kann sich in der Mitte treffen

Q:

Gesetzt des Wiedersehens (Luhmann)

A:

Konflikte werden oft vermieden, wenn sich eine Gruppe alle 4 Wochen trifft. Es wird lieber eine Konsensfiktion erzeugt oder geschwiegen, anstatt seine eigene Meinung, die weniger vertreten ist, preiszugeben. Eine Konsensfiktion enststeht oft bei frisch verliebten Paaren, da sie am Anfang noch nicht aneinander anecken wollen.

Q:

Entscheidungsdilemma:

A:

• Komplexität begrenzt Rationalität.
• Wichtigkeit erfordert Rationalität
• Wichtigkeit geht oft mit Komplexität einher.
• Ergo: Wichtige Entscheidungen können oft
nicht sehr rational ausfallen.

Soziologisches Denken

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten Soziologisches Denken Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Soziologische Theorien

TU Dortmund

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Soziologisches Denken
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Soziologisches Denken