Grundlagen Psy at Universität Bremen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Grundlagen Psy an der Universität Bremen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Grundlagen Psy Kurs an der Universität Bremen zu.

TESTE DEIN WISSEN
4 Ziele Psychologie
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TESTE DEIN WISSEN
1) Objektive Beschreibung von Erleben und Verhalten
2) Erklärung von Erleben und Verhalten
... innerhalb des Individuums
(organismische oder dispositionelle Variablen →Gene, Gedächtnis)
... außerhalb des Individuums
(Umwelt- oder situationale Variablen)
3) Vorhersage (Prognose) von Erleben und Verhalten
4) Beeinflussung von Erleben und Verhalten
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TESTE DEIN WISSEN
Nenne die 7 Perspektiven der Psychologie
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1) Psychodynamische P.
2) Behavioristische P.
3) Humanistische P.
4) Kognitive P.
5) Biologische Perspektive
6) Kulturvergleichende P.
7) Evolutionäre P.
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TESTE DEIN WISSEN
Humanistische Perspektive
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TESTE DEIN WISSEN
Alternative zu Psychoanalyse & Behaviorismus

Ansatz:
positives Menschenbild: Menschen als
aktive Geschöpfe, Freiheit der Wahl + Hauptaufgabe: streben nach positiver Weiterentwicklung
 → Aktualisierungstendenz/Selbstaktualisierung: Trieb zur Entwicklung des Selbst
• Lebensgeschichte, Verhaltensmuster bedeutsam,
Klärung von Zusammenhängen,
Bedeutung von Emotionen (Abwendung von Laborexperimenten)

+ Bedeutsam für Entwicklung von Therapien!
+ Annahme der Bedürfnispyramide → Bedürfnishierarchie 
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TESTE DEIN WISSEN
humanistische Perspektive: 2 bekanntesten Vertreter
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TESTE DEIN WISSEN
1) Carl R. Rogers (1902-1987)
• personzentrierte Psychotherapie (Gesprächs(psycho)therapie)
• Ansatz für erfolgreiche Therapie:
→Grundhaltungen des Therapeuten:
1) Kongruenz (Echtheit)
2) Empathie (einfühlendes Verstehen)
3) Akzeptanz (bedingungslose positive Zuwendung)
→Grundhaltungen auch für Lehrkräfte vorgeschlagen.

2)Abraham Maslow (1908-1970)
• Begriff "Self-actualization" (Selbstverwirklichung) geprägt → Bedürfnis eigenes Potential auszuschöpfen
• Bedürfnishierarchie (-pyramide) entwickelt + Annahme: einige Bedürfnisse haben höhere Priorität


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TESTE DEIN WISSEN
psychodynamische Perspektive
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Besagt das:
1)Verhalten durch innere Kräfte angetrieben und motiviert ist → Impuls von Innen
2)Organismus strebt nach Bedürfnisbefriedigung und Triebreduktion.


• Persönlichkeitstheorie:
- Strukturmodell (Es, Ich, Über-Ich)
- (Trieb-)Dynamik: Entstehung, Schicksal, Befriedigung
- Topografie (Bewusstsein, Unbewusstes,
Vorbewusstes)
• Menschenbild→mechanistisch:
Ich passiv, von Trieben „getrieben" + pessimistisch
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TESTE DEIN WISSEN
Wer war der Begründer der klassischen Psychoanalyse?
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TESTE DEIN WISSEN
Sigmund Freud(1856 - 1939)
Er vertrat die psychodynamische Perspektive!
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TESTE DEIN WISSEN
Erläutere das Strukturmodell (nach Freud) der psychodynamischen Perspektive
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Es wird unterschieden in "ES", "ICH", "Über-ICH":

"Es":
produziert Lustansprüche, Triebe (Libido)
• Lebenstrieb (Eros) -Ziel: Entwicklung & Erhaltung des Lebens
und Todestrieb (Thanatos,Destruktionstrieb)  → aggressives & zerstörerisches Verhalten
• fordert unmittelbare Befriedigung → Impulsen nachgehen
• Impulse kommen aus dem Unbewussten ( Reflexe, Instinkte)
• Schon mit Geburt wirksam

"ICH"
entwickelt sich später als Es
• nach Freud: unterliegt dem "Es"
• bewusstes Regulationssystem:
- vermittelt zwischen Es und Über-Ich (Realitätsprinzip)
- vermittelt zwischen physischer und sozialer
Realität
• Reaktion auf Konflikte -> Angst
• Abwehrmechanismen reduzieren Konflikte.


"ÜBER-ICH"
• entwickelt sich noch später als das Ich, mit ca. 4-5 Jahren
• repräsentiert soziale Normen
• Ich-Ideal, Gewissen
• folgt dem Moralitätsprinzip
• entsteht nach Erfahrung von Verboten und Geboten,
durch Identifikation mit Vorbildern und Autoritäten.



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TESTE DEIN WISSEN
Erkläre die Funktion der Abwehrmechanismen nach Freud (Strukturmodell)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
drei psychische Instanzen steuern durch ihr Zusammenspiel
das Erleben und Verhalten einer Person: Es, Ich, Über-Ich.
 Wenn Forderungen von Es, Über-Ich und Umwelt nicht durch das Ich zusammengefügt werden → entstehen Konflikte (äußern sich in Ängsten z. B. Realangst, moralische Angst, neurotische Angst)

→ Diese Ängste können dann evtl. durch verschiedene
Abwehrmechanismen ‚beruhigt‘ werden“.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Nenne die 5 Abwehrmechanismen nach Freud (Strukturmodell)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1) Verdrängung: Schmerzhafte oder gefährliche Gedanken→ aus dem Bewusstsein gedrängt und unbewusst gehalten → grundlegendster Abwehrmechanismus
2) Identifikation: Übernahme von Normen und Verhalten: Selbstwertgefühl erhöhen durch Identifikation mit einer anderen Person oder Institution
3)Sublimation: Verschiebung der Triebenergie auf sozial akzeptierte Ziele (z. B. künstlerische Aktivität): Abarbeitung frustrierter sexueller Begierden in nicht sexuellen
Ersatzhandlungen, die sozial akzeptiert sind
4)Regression: Zurückfallen / Rückzug auf einen früheren Entwicklungsstand → kindliche Reaktionen und gewöhnlich auch niedrigere Ansprüche
5)Projektion: Bei anderen Menschen diejenigen Merkmale (Fehler) sehen, die man
selbst aufweist, aber nicht wahrhaben will. Z.B. Lügen 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Nenne die positiven Aspekte der klassischen Psychoanalyse nach Freud
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Thematisierung der psychischen Verarbeitung 
  • Hinweis auf die Relevanz der (frühen) Kindheit
  • „Entdeckung“ des Unbewussten
  •  Reflektion der Lebensphasen

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TESTE DEIN WISSEN
Nenne die Grenzen von Freuds klassischer Psychoanalyse
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
• Mangelnde Definition von Begriffen
• Prüfung schwierig => Wissenschaftlichkeit fraglich
• viele Aspekte → empirisch nicht nachweisbar.
• „Ich“ wurde von Freud grundsätzlich gering bzw. passiv eingeschätzt. - Die aktuelle Psychoanalyse ist weiterentwickelt.
→heute: das „Ich“ wird nicht grundsätzlich passiv gesehen.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Definition Psychologie
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TESTE DEIN WISSEN
Wissenschaft vom Verhalten und Erleben:
„Wissenschaft vom Verhalten und
von den mentalen Prozessen“
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  • 2 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Grundlagen Psy Kurs an der Universität Bremen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
4 Ziele Psychologie
A:
1) Objektive Beschreibung von Erleben und Verhalten
2) Erklärung von Erleben und Verhalten
... innerhalb des Individuums
(organismische oder dispositionelle Variablen →Gene, Gedächtnis)
... außerhalb des Individuums
(Umwelt- oder situationale Variablen)
3) Vorhersage (Prognose) von Erleben und Verhalten
4) Beeinflussung von Erleben und Verhalten
Q:
Nenne die 7 Perspektiven der Psychologie
A:
1) Psychodynamische P.
2) Behavioristische P.
3) Humanistische P.
4) Kognitive P.
5) Biologische Perspektive
6) Kulturvergleichende P.
7) Evolutionäre P.
Q:
Humanistische Perspektive
A:
Alternative zu Psychoanalyse & Behaviorismus

Ansatz:
positives Menschenbild: Menschen als
aktive Geschöpfe, Freiheit der Wahl + Hauptaufgabe: streben nach positiver Weiterentwicklung
 → Aktualisierungstendenz/Selbstaktualisierung: Trieb zur Entwicklung des Selbst
• Lebensgeschichte, Verhaltensmuster bedeutsam,
Klärung von Zusammenhängen,
Bedeutung von Emotionen (Abwendung von Laborexperimenten)

+ Bedeutsam für Entwicklung von Therapien!
+ Annahme der Bedürfnispyramide → Bedürfnishierarchie 
Q:
humanistische Perspektive: 2 bekanntesten Vertreter
A:
1) Carl R. Rogers (1902-1987)
• personzentrierte Psychotherapie (Gesprächs(psycho)therapie)
• Ansatz für erfolgreiche Therapie:
→Grundhaltungen des Therapeuten:
1) Kongruenz (Echtheit)
2) Empathie (einfühlendes Verstehen)
3) Akzeptanz (bedingungslose positive Zuwendung)
→Grundhaltungen auch für Lehrkräfte vorgeschlagen.

2)Abraham Maslow (1908-1970)
• Begriff "Self-actualization" (Selbstverwirklichung) geprägt → Bedürfnis eigenes Potential auszuschöpfen
• Bedürfnishierarchie (-pyramide) entwickelt + Annahme: einige Bedürfnisse haben höhere Priorität


Q:
psychodynamische Perspektive
A:
Besagt das:
1)Verhalten durch innere Kräfte angetrieben und motiviert ist → Impuls von Innen
2)Organismus strebt nach Bedürfnisbefriedigung und Triebreduktion.


• Persönlichkeitstheorie:
- Strukturmodell (Es, Ich, Über-Ich)
- (Trieb-)Dynamik: Entstehung, Schicksal, Befriedigung
- Topografie (Bewusstsein, Unbewusstes,
Vorbewusstes)
• Menschenbild→mechanistisch:
Ich passiv, von Trieben „getrieben" + pessimistisch
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Q:
Wer war der Begründer der klassischen Psychoanalyse?
A:
Sigmund Freud(1856 - 1939)
Er vertrat die psychodynamische Perspektive!
Q:
Erläutere das Strukturmodell (nach Freud) der psychodynamischen Perspektive
A:
Es wird unterschieden in "ES", "ICH", "Über-ICH":

"Es":
produziert Lustansprüche, Triebe (Libido)
• Lebenstrieb (Eros) -Ziel: Entwicklung & Erhaltung des Lebens
und Todestrieb (Thanatos,Destruktionstrieb)  → aggressives & zerstörerisches Verhalten
• fordert unmittelbare Befriedigung → Impulsen nachgehen
• Impulse kommen aus dem Unbewussten ( Reflexe, Instinkte)
• Schon mit Geburt wirksam

"ICH"
entwickelt sich später als Es
• nach Freud: unterliegt dem "Es"
• bewusstes Regulationssystem:
- vermittelt zwischen Es und Über-Ich (Realitätsprinzip)
- vermittelt zwischen physischer und sozialer
Realität
• Reaktion auf Konflikte -> Angst
• Abwehrmechanismen reduzieren Konflikte.


"ÜBER-ICH"
• entwickelt sich noch später als das Ich, mit ca. 4-5 Jahren
• repräsentiert soziale Normen
• Ich-Ideal, Gewissen
• folgt dem Moralitätsprinzip
• entsteht nach Erfahrung von Verboten und Geboten,
durch Identifikation mit Vorbildern und Autoritäten.



Q:
Erkläre die Funktion der Abwehrmechanismen nach Freud (Strukturmodell)
A:
drei psychische Instanzen steuern durch ihr Zusammenspiel
das Erleben und Verhalten einer Person: Es, Ich, Über-Ich.
 Wenn Forderungen von Es, Über-Ich und Umwelt nicht durch das Ich zusammengefügt werden → entstehen Konflikte (äußern sich in Ängsten z. B. Realangst, moralische Angst, neurotische Angst)

→ Diese Ängste können dann evtl. durch verschiedene
Abwehrmechanismen ‚beruhigt‘ werden“.
Q:
Nenne die 5 Abwehrmechanismen nach Freud (Strukturmodell)
A:
1) Verdrängung: Schmerzhafte oder gefährliche Gedanken→ aus dem Bewusstsein gedrängt und unbewusst gehalten → grundlegendster Abwehrmechanismus
2) Identifikation: Übernahme von Normen und Verhalten: Selbstwertgefühl erhöhen durch Identifikation mit einer anderen Person oder Institution
3)Sublimation: Verschiebung der Triebenergie auf sozial akzeptierte Ziele (z. B. künstlerische Aktivität): Abarbeitung frustrierter sexueller Begierden in nicht sexuellen
Ersatzhandlungen, die sozial akzeptiert sind
4)Regression: Zurückfallen / Rückzug auf einen früheren Entwicklungsstand → kindliche Reaktionen und gewöhnlich auch niedrigere Ansprüche
5)Projektion: Bei anderen Menschen diejenigen Merkmale (Fehler) sehen, die man
selbst aufweist, aber nicht wahrhaben will. Z.B. Lügen 
Q:
Nenne die positiven Aspekte der klassischen Psychoanalyse nach Freud
A:
  • Thematisierung der psychischen Verarbeitung 
  • Hinweis auf die Relevanz der (frühen) Kindheit
  • „Entdeckung“ des Unbewussten
  •  Reflektion der Lebensphasen

Q:
Nenne die Grenzen von Freuds klassischer Psychoanalyse
A:
• Mangelnde Definition von Begriffen
• Prüfung schwierig => Wissenschaftlichkeit fraglich
• viele Aspekte → empirisch nicht nachweisbar.
• „Ich“ wurde von Freud grundsätzlich gering bzw. passiv eingeschätzt. - Die aktuelle Psychoanalyse ist weiterentwickelt.
→heute: das „Ich“ wird nicht grundsätzlich passiv gesehen.
Q:
Definition Psychologie
A:
Wissenschaft vom Verhalten und Erleben:
„Wissenschaft vom Verhalten und
von den mentalen Prozessen“
Grundlagen Psy

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