Welternährungswirtschaft at Universität Bonn | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Welternährungswirtschaft an der Universität Bonn

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TESTE DEIN WISSEN

4 dimensions of food security (FAO):

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TESTE DEIN WISSEN
  1. availability Verfügbarkeit: es werden genug Nahrungsmittel global bzw. regional produziert, funktionierender Handel
  2. access Zugang: Die Konsumenten haben genügend Einkommen oder andere Möglichkeiten, sich Zugang zu diesen Nahrungsmitteln zu verschaffen
  3. utilisation Nutzung: Die Lebensmittel sind qualitativ in Ordnung und die Konsumenten sind gesundheitlich in der Lage, die notwendigen Nahrungsmittel zu konsumieren und in ihrem Stoffwechsel zu verarbeiten 
  4. stability of 1-3 Stabilität von 1-3:  diese drei vorher genannten Aspekte sind über die Zeit stabil und nicht nur über längere Periode "im Durchschnittt" gewährleistet 
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Warum ist Targeting im Zusammenhang mit Ernährungsmaßnahmen so wichtig?

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Das es sich bei Ernährungssicherungsmaßnahmen um staatliche Aufwendungen handelt, die aus knappen Steuermitteln zur Verfügung gestellt werden, sollten sie zielgerichtet verwendet werden, um sicherzustellen, dass möglichst nur Menschen mit unzureichender Ernährungslage von ihnen profitieren.

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Self Targeting Beispiele

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Subventionierung von inferioren Gütern ( mit negativer Einkommenselastizität der Nachfrage) -> steigt das Einkommen werden diese Güter weniger nachgefragt, somit profitieren Arme von der Subventionierung 
  2. Food for work: Nur arme Menschen mit niedrigen Opportunitätskosten werden Arbeit annahmen, für die es Lebensmittel als Gegenleistung gibt 
  3. Öffentliche Suppenküchen, Tafel: Nichtbedürftige haben nicht die Zeit, dort hinzugehen; außerdem ist wohlhabenden Leuten das Publikum dort meist unangenehm, und sie würden sich nicht gern unterstellen lassen, sie hätten den Besuch einer Suppenküche nötig -> schämen sich
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Demographic vs economic model of generative behavior

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Demographisches Modell => Alterssicherung

  • Ziel ist es, eine bestimmte Anzahl von Kindern zu haben, die die Eltern im Alter unterstützen können
  • Die Höhe der Kindersterblichkeit spielt dabei eine große Rolle

  • solche Strategien sind tief in der Kultur verankert; "Familienplanung" im heutigen Sinne war und ist oft schwierig (kein Zugang zu Verhütungsmitteln) ... aber nicht unmöglich


Ökonomisches Modell => Kosten und Nutzen von Kindern

Nutzen von Kindern:

  • Hilfskräfte in der Landwirtschaft oder im Handwerk

  • Brautpreise (oder andere Möglichkeiten des "Handels")

  • Betreuer, wenn die Eltern in Rente gehen (siehe demografisches Modell)

  • Prestige

Kosten von Kindern:
  • Mütterliche Schwangerschaftsrisiken
  • Aufzucht bis zum arbeitsfähigen oder heiratsfähigen Alter
  • Mitgift (Extremfall Südasien), Entschädigung für spätere Kinder
  • Kosten der Ausbildung
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Advantages of falling fertility rates

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  • Beschleunigung des demografischen Übergangs
  • Für einige Regionen sind die Vorteile einer niedrigeren Geburtenrate enorm
  • Wenn eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums von Vorteil ist, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die eine niedrige Kinderzahl fördern
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Reasons for the decline in fertility in developing countries

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  • Economic development level
  • Urbanization ( kinder sind teurer in Städten)
  • Niedrigere Kinder- und Säuglingssterblichkeitsraten (bessere Versorgung)
  • Verhütungsmitteln
  • Bildungsstand
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Wie sind Bewegungen auf der Kurve im Unterschied zu Verschiebungen der Kurve zu interpretieren?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Bei Bewegungen auf den Angebots- oder Nachfragekurven regiert das Angebot oder die Nachfrage nur auf geänderte Preise, oder Änderungen von Nachfrage bzw. Angebot der ‚Marktgegenseite‘.
    ⇒ Bewegungen auf der Kurve heißen somit, dass sich Angebot bzw. Nachfrage selbst nicht grundlegend ändern, wie man das bei einer Verschiebung der Kurven unterstellt

  • Verschiebungen der Kurven bedeuten letztlich geänderte Grenzkosten der Anbieter bzw. geänderte Zahlungsbereitschaft (=Grenznutzen) der Nachfrager

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Movement on the curve vs shifts in the curve?

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  • Wenn die Preise für Nicht-Nahrungsmittel steigen, werden Lebensmittel relativ billiger; die Nachfrage steigt
  • Achtung: Eine Änderung des Preises des Gutes selbst bewirkt nur eine Bewegung auf der Kurve, keine Verschiebung!
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Income elasticity of demand 

(Engelsches Gesetz) 

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  • Der Lebensmittelkonsum steigt, wenn das Einkommen steigt, aber die Veränderung wird immer geringer
  • Der relative Anteil der Ausgaben für Nahrungsmittel am Haushaltsbudget wird mit steigendem Einkommen immer geringer (Engelsches Gesetz)
  •  => Nahrungsmittel sind ein elementares Grundbedürfnis, das in erster Linie befriedigt wird und daher bei höherem Einkommen weniger Beachtung findet, da die Nachfrage stärker gesättigt ist
  • in der Regel positiv 
  • negativ bei minderwertigen Gütern
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What is ‚demographic momentum‘?

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Die Tatsache, dass eine Bevölkerung aufgrund von Kohorteneffekten noch weiter wachsen kann, obwohl die durchschnittliche Geburtenrate bereits unter das Erhaltungsniveau gesunken ist.

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Let G be the levels of Gini-coefficients of income, consumer spending and wealth (assets) of a population. Tick the correct sequence

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G Wealth > G income > G consumer spending

G Vermögen > G Einkommen > G Konsumausgaben

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Food security definition 

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  • “access by all people at all times to enough food for an active, healthy life”
  • "Zugang für jeden Menschen zu jeder Zeit zu ausreichender Nahrung für ein aktives und gesundes Leben".
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  • 89 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Welternährungswirtschaft Kurs an der Universität Bonn - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

4 dimensions of food security (FAO):

A:
  1. availability Verfügbarkeit: es werden genug Nahrungsmittel global bzw. regional produziert, funktionierender Handel
  2. access Zugang: Die Konsumenten haben genügend Einkommen oder andere Möglichkeiten, sich Zugang zu diesen Nahrungsmitteln zu verschaffen
  3. utilisation Nutzung: Die Lebensmittel sind qualitativ in Ordnung und die Konsumenten sind gesundheitlich in der Lage, die notwendigen Nahrungsmittel zu konsumieren und in ihrem Stoffwechsel zu verarbeiten 
  4. stability of 1-3 Stabilität von 1-3:  diese drei vorher genannten Aspekte sind über die Zeit stabil und nicht nur über längere Periode "im Durchschnittt" gewährleistet 
Q:

Warum ist Targeting im Zusammenhang mit Ernährungsmaßnahmen so wichtig?

A:

Das es sich bei Ernährungssicherungsmaßnahmen um staatliche Aufwendungen handelt, die aus knappen Steuermitteln zur Verfügung gestellt werden, sollten sie zielgerichtet verwendet werden, um sicherzustellen, dass möglichst nur Menschen mit unzureichender Ernährungslage von ihnen profitieren.

Q:

Self Targeting Beispiele

A:
  1. Subventionierung von inferioren Gütern ( mit negativer Einkommenselastizität der Nachfrage) -> steigt das Einkommen werden diese Güter weniger nachgefragt, somit profitieren Arme von der Subventionierung 
  2. Food for work: Nur arme Menschen mit niedrigen Opportunitätskosten werden Arbeit annahmen, für die es Lebensmittel als Gegenleistung gibt 
  3. Öffentliche Suppenküchen, Tafel: Nichtbedürftige haben nicht die Zeit, dort hinzugehen; außerdem ist wohlhabenden Leuten das Publikum dort meist unangenehm, und sie würden sich nicht gern unterstellen lassen, sie hätten den Besuch einer Suppenküche nötig -> schämen sich
Q:

Demographic vs economic model of generative behavior

A:

Demographisches Modell => Alterssicherung

  • Ziel ist es, eine bestimmte Anzahl von Kindern zu haben, die die Eltern im Alter unterstützen können
  • Die Höhe der Kindersterblichkeit spielt dabei eine große Rolle

  • solche Strategien sind tief in der Kultur verankert; "Familienplanung" im heutigen Sinne war und ist oft schwierig (kein Zugang zu Verhütungsmitteln) ... aber nicht unmöglich


Ökonomisches Modell => Kosten und Nutzen von Kindern

Nutzen von Kindern:

  • Hilfskräfte in der Landwirtschaft oder im Handwerk

  • Brautpreise (oder andere Möglichkeiten des "Handels")

  • Betreuer, wenn die Eltern in Rente gehen (siehe demografisches Modell)

  • Prestige

Kosten von Kindern:
  • Mütterliche Schwangerschaftsrisiken
  • Aufzucht bis zum arbeitsfähigen oder heiratsfähigen Alter
  • Mitgift (Extremfall Südasien), Entschädigung für spätere Kinder
  • Kosten der Ausbildung
Q:

Advantages of falling fertility rates

A:
  • Beschleunigung des demografischen Übergangs
  • Für einige Regionen sind die Vorteile einer niedrigeren Geburtenrate enorm
  • Wenn eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums von Vorteil ist, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die eine niedrige Kinderzahl fördern
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Q:

Reasons for the decline in fertility in developing countries

A:
  • Economic development level
  • Urbanization ( kinder sind teurer in Städten)
  • Niedrigere Kinder- und Säuglingssterblichkeitsraten (bessere Versorgung)
  • Verhütungsmitteln
  • Bildungsstand
Q:

Wie sind Bewegungen auf der Kurve im Unterschied zu Verschiebungen der Kurve zu interpretieren?

A:
  • Bei Bewegungen auf den Angebots- oder Nachfragekurven regiert das Angebot oder die Nachfrage nur auf geänderte Preise, oder Änderungen von Nachfrage bzw. Angebot der ‚Marktgegenseite‘.
    ⇒ Bewegungen auf der Kurve heißen somit, dass sich Angebot bzw. Nachfrage selbst nicht grundlegend ändern, wie man das bei einer Verschiebung der Kurven unterstellt

  • Verschiebungen der Kurven bedeuten letztlich geänderte Grenzkosten der Anbieter bzw. geänderte Zahlungsbereitschaft (=Grenznutzen) der Nachfrager

Q:

Movement on the curve vs shifts in the curve?

A:
  • Wenn die Preise für Nicht-Nahrungsmittel steigen, werden Lebensmittel relativ billiger; die Nachfrage steigt
  • Achtung: Eine Änderung des Preises des Gutes selbst bewirkt nur eine Bewegung auf der Kurve, keine Verschiebung!
Q:

Income elasticity of demand 

(Engelsches Gesetz) 

A:
  • Der Lebensmittelkonsum steigt, wenn das Einkommen steigt, aber die Veränderung wird immer geringer
  • Der relative Anteil der Ausgaben für Nahrungsmittel am Haushaltsbudget wird mit steigendem Einkommen immer geringer (Engelsches Gesetz)
  •  => Nahrungsmittel sind ein elementares Grundbedürfnis, das in erster Linie befriedigt wird und daher bei höherem Einkommen weniger Beachtung findet, da die Nachfrage stärker gesättigt ist
  • in der Regel positiv 
  • negativ bei minderwertigen Gütern
Q:

What is ‚demographic momentum‘?

A:

Die Tatsache, dass eine Bevölkerung aufgrund von Kohorteneffekten noch weiter wachsen kann, obwohl die durchschnittliche Geburtenrate bereits unter das Erhaltungsniveau gesunken ist.

Q:

Let G be the levels of Gini-coefficients of income, consumer spending and wealth (assets) of a population. Tick the correct sequence

A:

G Wealth > G income > G consumer spending

G Vermögen > G Einkommen > G Konsumausgaben

Q:

Food security definition 

A:
  • “access by all people at all times to enough food for an active, healthy life”
  • "Zugang für jeden Menschen zu jeder Zeit zu ausreichender Nahrung für ein aktives und gesundes Leben".
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