Tier II at Universität Bonn | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Tier II an der Universität Bonn

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TESTE DEIN WISSEN
Milchviehrassen und Produktionsform
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TESTE DEIN WISSEN
Einnutzungsrassen Milch (z.B. Jersey)
◦ Milcherzeugung, ♀ Kälber Aufzucht, ♂ Kälber (geringwertig, evtl. Kälbermast)
Milchbetonte Zweinutzungsrassen (z.B. Dt. Holsteins, Braunvieh, Rotvieh
(Angler))
◦ Milcherzeugung, ♀ Kälber Bestandsergänzung, evtl. Mast; ♂ Mast (Kälber-,
Bullenmast)
Zweinutzungsrassen (z.B. Fleckvieh)
◦ Milcherzeugung, ♀ Kälber Bestandsergänzung, Mast; ♂ Kälber Bullenmast
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TESTE DEIN WISSEN
Produktionsformen der Milchviehhaltung
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TESTE DEIN WISSEN
  • 1. Ergänzungsbetrieb
    ◦ Hauptproduktionsziel Milch, eigene Bestandsergänzung durch ♀ Kälber, alle
    übrigen Kälber (alle ♂, überschüssige ♀ werden verkauft)
    ◦ Sonderformen: Abmelkbetrieb (Kühe nur für eine Laktation, dann
    Schlachtung); Durchhaltebetrieb (läßt Kühe nur decken, verkauft alle Kälber)
  • 2. Milchvieh-Rindermastbetrieb
    ◦ Alle Kälber werden aufgezogen, ♂ in Rindermast, ♀ Bestandsergänzung
    (Remonte) oder als Färsen verkauft
  • 3. Zuchtbetrieb (Herdbuchbetrieb)
    ◦ Aufzucht der ♀ Kälber zur Bestandsergänzung oder Verkauf
    ◦ Evtl. Aufzucht der ♂ Kälber als Zuchtbullen, ansonsten Verkauf aller ♂ Kälber
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TESTE DEIN WISSEN
Remontierungsrate

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TESTE DEIN WISSEN
Remontierungsrate (Abkürzung RMR, auch Bestandsergänzungsrate) bezeichnet den Anteil der Färsen eines Bestandes, welche für den Erhalt des
Durchschnittskuhbestandes
eingesetzt werden.
Niedrige Remontierungsrate (< 30 %)
◦ Erstkalbealter (24 Monate)
◦ Verluste: Kälberverluste ≤ 8%, Kuhverluste ≤ 2%
◦ Nutzungsdauer
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TESTE DEIN WISSEN
Rindfleischerzeugung in Deutschland
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TESTE DEIN WISSEN
Rund 1,1 Millionen Tonnen
◦ Zweitgrößter Rindfleischerzeuger der EU
◦ Ø Verzehr pro Jahr liegt bei 10 kg Rind- und Kalbsfleisch
Rindfleischerzeugung: Ein Mix aus verschieden Haltungsformen
Ca. 45 % Mastbullenhaltung
Ca. 35 % (Alt-) Kühe aus Milchvieh- und Mutterkuhherden
< 20 % Färse, Jungrinder (8 – 12 Monate) und Kälber (< 8 Monate)
Ochsenmast spielt so gut wie keine Rolle
  • Enge Verknüpfung der Rindfleischerzeugung mit der Milchviehhaltung
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TESTE DEIN WISSEN
Nutzungsdauer Kühe
Was wirkt darauf?
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TESTE DEIN WISSEN
Nutzungsdauer Ø 37 Monate
Genetik
Fütterung
Nutzungssdauer
Zwischenmelkzeit
Gemelksfraktion
Laktationsstadium
Alter der Kühe
Witterung
Management 
Brunst
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TESTE DEIN WISSEN
Produktionsformen der Milchviehhaltung
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TESTE DEIN WISSEN
1. Ergänzungsbetrieb
◦ Hauptproduktionsziel Milch, eigene Bestandsergänzung durch ♀ Kälber, alle
übrigen Kälber (alle ♂, überschüssige ♀ werden verkauft)
◦ Sonderformen: Abmelkbetrieb (Kühe nur für eine Laktation, dann
Schlachtung); Durchhaltebetrieb (läßt Kühe nur decken, verkauft alle Kälber)
2. Milchvieh-Rindermastbetrieb
◦ Alle Kälber werden aufgezogen, ♂ in Rindermast, ♀ Bestandsergänzung
(Remonte) oder als Färsen verkauft
3. Zuchtbetrieb (Herdbuchbetrieb)
◦ Aufzucht der ♀ Kälber zur Bestandsergänzung oder Verkauf
◦ Evtl. Aufzucht der ♂ Kälber als Zuchtbullen, ansonsten Verkauf aller ♂ Kälber
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Schweinezucht
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TESTE DEIN WISSEN
Reinzucht:
  • zur Erhaltung der Rassen (besonders bei gefährdeten Arten)
  • für Kreuzungsprogramme
Systematische Gebrauchskreuzung:
  •  Nutzung der Kombinationseffekte zwischen differenziert veranlagten Elternpopulationen (Heterosis)
  • Erhöhung der Wirtschaftlichkeit
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TESTE DEIN WISSEN
Zuchtziele
Mutter und Vaterrassen
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TESTE DEIN WISSEN
Mutterrassen:
 Hohes Wachstum (Tageszunahmen)
 Fruchtbarkeit (viele Ferkel)
 Vitalität
 Stressstabilität (reinerbig)
Vaterrassen:
 Hoher Fleischanteil
 Geringer Fettanteil
 Sehr gute Futterverwertung
 Zunehmend auch Vitalität
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TESTE DEIN WISSEN
drei akuten Problembereiche der
Schweinehaltung (3 K)
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TESTE DEIN WISSEN
• K → Kastration (Ebergeruch im Fleisch)
• K → Kannibalismus (Schwanzbeißen/Ohrenbeißen)
• K → Kastenstand (Liegeverhalten, Platzbedarf)

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TESTE DEIN WISSEN
Nennen und beschreiben Sie Hygienemaßnahmen auf Hofebene und auf Stallebene
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TESTE DEIN WISSEN
Hygiene Maßnahmen auf der Hof und Stallebene ist in der Schweinehygiene-Verordnung auf Bundesebene geregelt sie regelt:
  • Einzäunung von Stallanlagen 
  • Hygieneschleuse schwarz-weiß bereich 
  • separate Arbeitsgeräte 
  • quarantäne Zeit
 Mit der Hygiene Schleuse wird eingefordert dass es einer klar getrennten betrieblichen (der Weiß bereich) und eine draußen Bereich (Schwarz) gibt diese sollte strikt getrennt werden um die Ausbreitung von Krankheiten etc. zu generieren.
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Rein Raus Verfahren 
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TESTE DEIN WISSEN
Im Rein-raus Verfahren wird der Sauenbestand in Gruppen eingeteilt (gleiche Reproduktionstadien) die Gruppen sind gleich groß
Vorteil: Gruppen werden gleichzeitig umgestallt daher besser übersicht und geringer Arbeitsaufwand
Geschlossenes Verfahren alle Tiere im Bestand sind zufällig in unterschiedliche Stadien der Reproduktion beim Braucht einen guten Soauenplaner da jedes Tier einzeln betrachtet wird das sind große Schwankungen
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TESTE DEIN WISSEN
Abkalben: Kälber vor der Geburt
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TESTE DEIN WISSEN
  • Umstallen der Kuh in Abkalbebox 14 Tage vor dem Abkalbetermin (Stressvermeidung)
  • ◦ Abkalbebox gut eingestreut, Zugfrei, mind. 10 qm pro Kuh groß, Besatzdichte max. 3 Tiere und regelmäßig gereinigt und desinfiziert
  • ◦ Abkalbeboxen ausschließlich zu diesem Zweck nutzen und entfernt von Krankenboxen
  • Schwergeburten vermeiden (Verfettung der Muttertiere, Mineralstoffversorgung, Prophylaxe, gesextes Sperma)

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Q:
Milchviehrassen und Produktionsform
A:
Einnutzungsrassen Milch (z.B. Jersey)
◦ Milcherzeugung, ♀ Kälber Aufzucht, ♂ Kälber (geringwertig, evtl. Kälbermast)
Milchbetonte Zweinutzungsrassen (z.B. Dt. Holsteins, Braunvieh, Rotvieh
(Angler))
◦ Milcherzeugung, ♀ Kälber Bestandsergänzung, evtl. Mast; ♂ Mast (Kälber-,
Bullenmast)
Zweinutzungsrassen (z.B. Fleckvieh)
◦ Milcherzeugung, ♀ Kälber Bestandsergänzung, Mast; ♂ Kälber Bullenmast
Q:
Produktionsformen der Milchviehhaltung
A:
  • 1. Ergänzungsbetrieb
    ◦ Hauptproduktionsziel Milch, eigene Bestandsergänzung durch ♀ Kälber, alle
    übrigen Kälber (alle ♂, überschüssige ♀ werden verkauft)
    ◦ Sonderformen: Abmelkbetrieb (Kühe nur für eine Laktation, dann
    Schlachtung); Durchhaltebetrieb (läßt Kühe nur decken, verkauft alle Kälber)
  • 2. Milchvieh-Rindermastbetrieb
    ◦ Alle Kälber werden aufgezogen, ♂ in Rindermast, ♀ Bestandsergänzung
    (Remonte) oder als Färsen verkauft
  • 3. Zuchtbetrieb (Herdbuchbetrieb)
    ◦ Aufzucht der ♀ Kälber zur Bestandsergänzung oder Verkauf
    ◦ Evtl. Aufzucht der ♂ Kälber als Zuchtbullen, ansonsten Verkauf aller ♂ Kälber
Q:
Remontierungsrate

A:
Remontierungsrate (Abkürzung RMR, auch Bestandsergänzungsrate) bezeichnet den Anteil der Färsen eines Bestandes, welche für den Erhalt des
Durchschnittskuhbestandes
eingesetzt werden.
Niedrige Remontierungsrate (< 30 %)
◦ Erstkalbealter (24 Monate)
◦ Verluste: Kälberverluste ≤ 8%, Kuhverluste ≤ 2%
◦ Nutzungsdauer
Q:
Rindfleischerzeugung in Deutschland
A:
Rund 1,1 Millionen Tonnen
◦ Zweitgrößter Rindfleischerzeuger der EU
◦ Ø Verzehr pro Jahr liegt bei 10 kg Rind- und Kalbsfleisch
Rindfleischerzeugung: Ein Mix aus verschieden Haltungsformen
Ca. 45 % Mastbullenhaltung
Ca. 35 % (Alt-) Kühe aus Milchvieh- und Mutterkuhherden
< 20 % Färse, Jungrinder (8 – 12 Monate) und Kälber (< 8 Monate)
Ochsenmast spielt so gut wie keine Rolle
  • Enge Verknüpfung der Rindfleischerzeugung mit der Milchviehhaltung
Q:
Nutzungsdauer Kühe
Was wirkt darauf?
A:
Nutzungsdauer Ø 37 Monate
Genetik
Fütterung
Nutzungssdauer
Zwischenmelkzeit
Gemelksfraktion
Laktationsstadium
Alter der Kühe
Witterung
Management 
Brunst
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Q:
Produktionsformen der Milchviehhaltung
A:
1. Ergänzungsbetrieb
◦ Hauptproduktionsziel Milch, eigene Bestandsergänzung durch ♀ Kälber, alle
übrigen Kälber (alle ♂, überschüssige ♀ werden verkauft)
◦ Sonderformen: Abmelkbetrieb (Kühe nur für eine Laktation, dann
Schlachtung); Durchhaltebetrieb (läßt Kühe nur decken, verkauft alle Kälber)
2. Milchvieh-Rindermastbetrieb
◦ Alle Kälber werden aufgezogen, ♂ in Rindermast, ♀ Bestandsergänzung
(Remonte) oder als Färsen verkauft
3. Zuchtbetrieb (Herdbuchbetrieb)
◦ Aufzucht der ♀ Kälber zur Bestandsergänzung oder Verkauf
◦ Evtl. Aufzucht der ♂ Kälber als Zuchtbullen, ansonsten Verkauf aller ♂ Kälber
Q:
Schweinezucht
A:
Reinzucht:
  • zur Erhaltung der Rassen (besonders bei gefährdeten Arten)
  • für Kreuzungsprogramme
Systematische Gebrauchskreuzung:
  •  Nutzung der Kombinationseffekte zwischen differenziert veranlagten Elternpopulationen (Heterosis)
  • Erhöhung der Wirtschaftlichkeit
Q:
Zuchtziele
Mutter und Vaterrassen
A:
Mutterrassen:
 Hohes Wachstum (Tageszunahmen)
 Fruchtbarkeit (viele Ferkel)
 Vitalität
 Stressstabilität (reinerbig)
Vaterrassen:
 Hoher Fleischanteil
 Geringer Fettanteil
 Sehr gute Futterverwertung
 Zunehmend auch Vitalität
Q:
drei akuten Problembereiche der
Schweinehaltung (3 K)
A:
• K → Kastration (Ebergeruch im Fleisch)
• K → Kannibalismus (Schwanzbeißen/Ohrenbeißen)
• K → Kastenstand (Liegeverhalten, Platzbedarf)

Q:
Nennen und beschreiben Sie Hygienemaßnahmen auf Hofebene und auf Stallebene
A:
Hygiene Maßnahmen auf der Hof und Stallebene ist in der Schweinehygiene-Verordnung auf Bundesebene geregelt sie regelt:
  • Einzäunung von Stallanlagen 
  • Hygieneschleuse schwarz-weiß bereich 
  • separate Arbeitsgeräte 
  • quarantäne Zeit
 Mit der Hygiene Schleuse wird eingefordert dass es einer klar getrennten betrieblichen (der Weiß bereich) und eine draußen Bereich (Schwarz) gibt diese sollte strikt getrennt werden um die Ausbreitung von Krankheiten etc. zu generieren.
Q:
Rein Raus Verfahren 
A:
Im Rein-raus Verfahren wird der Sauenbestand in Gruppen eingeteilt (gleiche Reproduktionstadien) die Gruppen sind gleich groß
Vorteil: Gruppen werden gleichzeitig umgestallt daher besser übersicht und geringer Arbeitsaufwand
Geschlossenes Verfahren alle Tiere im Bestand sind zufällig in unterschiedliche Stadien der Reproduktion beim Braucht einen guten Soauenplaner da jedes Tier einzeln betrachtet wird das sind große Schwankungen
Q:
Abkalben: Kälber vor der Geburt
A:
  • Umstallen der Kuh in Abkalbebox 14 Tage vor dem Abkalbetermin (Stressvermeidung)
  • ◦ Abkalbebox gut eingestreut, Zugfrei, mind. 10 qm pro Kuh groß, Besatzdichte max. 3 Tiere und regelmäßig gereinigt und desinfiziert
  • ◦ Abkalbeboxen ausschließlich zu diesem Zweck nutzen und entfernt von Krankenboxen
  • Schwergeburten vermeiden (Verfettung der Muttertiere, Mineralstoffversorgung, Prophylaxe, gesextes Sperma)

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