StrafR at Universität Bonn

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Erforderlichkeit (§ 32 StGB)

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Gebotenheit (§ 32 StGB)

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Subjektives Verteidigungselement (§ 32 StGB)

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Strafzumessung bei fehlendem subj. Verteidigungswillen (§ 32 StGB)

2+5 

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Def. Heimtücke (§ 211 II, 2. Gruppe StGB)

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Restriktive Auslegung des Mordmerkmals Heimtücke

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Grausamkeit (§ 211 StGB)
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Gemeingefährliches Mittel (§ 211 StGB)

Durch Unterlassen möglich?

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Mordlust (§ 211 StGB)

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Sonstige niedrige Beweggründe (§ 211 StGB)

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§ 127 StPO „auf frischer Tat“

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Notwehrlage (§ 32 StGB)

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Exemplary flashcards for StrafR at the Universität Bonn on StudySmarter:

StrafR

Erforderlichkeit (§ 32 StGB)
Die Notwehrhandlung ist erforderlich, wenn sie geeignet ist, den Angriff sofort, mit Sicherheit und auf Dauer abzuwenden und bei mehreren gleich geeigneten Mitteln das relativ mindeste Mittel darstellt.

StrafR

Gebotenheit (§ 32 StGB)
Die Notwehrhandlung ist grundsätzlich geboten und nur ausnahmsweise aufgrund sozialethische Erwägungen einzuschränken.

StrafR

Subjektives Verteidigungselement (§ 32 StGB)

2 + 6
M1: nicht erforderlich —> Versuchsstrafbarkeit
  • Kein Unterschied, ob kein Erfolg eintritt (Versuch) oder dieser objektiv kein Unrecht darstellt.

M2: erforderlich 
  • siehe Wortlaut „um… abzuwenden“
  • Erfolg tritt aber ein; Wird Klarstellugsfunktion eines Schuldspruchs nicht gerecht.
  • Versuchsstrafbarkeit entfällt bei einigen Delikten.
  • Täter profitiert von bloßem Zufall des Vorliegens eines Rechtfertigungsgrundes
  • die Unwissenheit bestätigt rechtsfeindliche Gesinnung


StrafR

Strafzumessung bei fehlendem subj. Verteidigungswillen (§ 32 StGB)

2+5 
Str.

M1: vollendet, keine Versuchsstrafbarkeit
  • Wortlaut 22 StGB: min. ein obj. Tatbestandsmerkmal müsste fehlen
  • Wortlaut § 16 I 1 StGB bezieht sich nur auf den gesetzlichen Tatbestand.
  • Würde vom bloßen Zufall profitieren.

M2: analoge Anwendung §§ 23 II, 49 analog zur Strafmilderung
  • Strafe nur bei Erfüllung sämtlicher objektiver und subjektiver Strafbarkeitsvoraussetzungen; es fehlt Erfolgsunrecht
—> eine dem Versuch entsprechenden Rechtslage.
  • Analogie zu Gunsten des Täters
  • Bei Versuchsstrafbarkeit hängt der Erfolgseintritt regelmäßig vom Zufall ab; vergleichbar

StrafR

Def. Heimtücke (§ 211 II, 2. Gruppe StGB)
Heimtücke ist das bewusste Ausnutzen der Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers durch den Täter

Arglos ist, wer sich zum Zeitpunkt der Tat keines Angriffs auf seine körperliche Integrität vorsieht.

Wehrlos ist, wer infolge seiner Arglosigkeit zur Verteidigung außer Stande, oder in seiner Verteidigung stark eingeschränkt ist.

StrafR

Restriktive Auslegung des Mordmerkmals Heimtücke

4 + 3
Wenn viel Inhalt:

BGH: „In feindlicher Willensrichtung“

H. L. Besonders verwerflich Vertrauensbruch

  • “Vertrauen“ —> Problem mit dem Bestimmtheitsgrundsatz, Art. 103 II GG
  • fast immer feindliche Willensrichtung —> kaum restriktiv

(für eine Meinung entscheiden, ein Argument)

Wenn wenig Inhalt, auch:

Lehre von der negativen Typenkorrektur: ausnahmsweise nicht besonders verwerflich
  • besonders verwerfliche: Motive (1. Gr.), Vorgehensweise (2. Gr.), Motive (3. Gr.)

Lehre von der positiven Typenkorrektur: zusätzlich ungeschriebenes Tb.Merkmal Verwerflichkeit

P: Entscheidungen contra lege, Überschreitung der Grenzen der richterlichen Rechtsfortbildung

StrafR

Grausamkeit (§ 211 StGB)
Grausam tötet, wer seinem Opfer in gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung Schmerzen oder Qualen körperlicher oder seelischer Art zufügt, die nach der Stärke oder Dauer über das für die Tötung erforderliche Maß hinausgeht.

auch garantenwidriges Unterlassen möglich, z. B. Verhungern oder Verdursten lassen von Kleinkindern

StrafR

Gemeingefährliches Mittel (§ 211 StGB)

Durch Unterlassen möglich?
Gemeingefährliche Mittel sind solche, deren Wirkungsweise der Täter im Einzelfall nicht sicher zu beherrschen vermag und die geeignet sind, eine größere Zahl von Menschen an Leib und Leben zu gefährden.

Rspr.: genügt, wenn Gefahr als typische Folge entsteht (Steinewerfen auf Autos auf der Autobahn)
Lit.: (-), restriktive Auslegung der Mordmerkmale, muss dem Objekt selbst innewohnen
_______________________
Unterlassen?
BGH: (-)
  • Wortlaut: „Mit“ —> erfordert aktives Einsetzen des Mittels
M.M. (+)
nicht Ausnutzen einer gemeingefähreiche Lage,
sondern Unterlassen der Abwendung einer von Täter (Garantenstellung kraft Ingerenz) als unkontrollierbar erkannten Gefahr

StrafR

Mordlust (§ 211 StGB)
Aus Mordlust tötet, wem es in erster Linie darauf ankommt, einen Menschen zu sterben zu sehen.

Austauschbarkeit des Opfers

StrafR

Sonstige niedrige Beweggründe (§ 211 StGB)
Sonstige niedrige Beweggründe sind Motive, die nach allgemeiner sittlicher Wertung auf tiefster Stufe stehen, durch hemmungslose, triebhafte Eigensucht bestimmt und deshalb besonders verachtenswert sind.

StrafR

§ 127 StPO „auf frischer Tat“

2 + 6
M1: dringender Tatverdacht genügt (prozessuale Theorie)

M2: „Tat“ in materiell rechtlichem Sinn muss begangen worden sein (Materiell rechtliche Theorie)

  • im Vorfeld schlecht überprüfbar/exakt feststellbar
  • Tätigwerden ist im Interesse der Allgemeinheit; Irrtümer sollen nicht zu Lasten der Tätigwerdenden gehen
  • Enge Auslegung liefe der Anreizsetzung des § 127 zuwider, wenn Laie sich potentiell strafbar machen würde.

  • Wortlaut des Abs. 1 im Vergleich zu Abs. 2 zeigt, dass eine Straftat tatsächlich vorliegen muss
  • Dem zu Unrecht festgenommen muss das Notfallrecht erhalten bleiben.
  • Bei objektiven Tatverdacht sei der Festnehmende hinreichend durch den ETBI geschützt

StrafR

Notwehrlage (§ 32 StGB)
—> Gegenwärtiger, rechtswidriger, Angriff

Angriff ist jede durch eine menschliche Handlung drohende Verletzung rechtlich geschützter, individueller Güter oder Interessen.

Der Angriff ist gegenwärtig, wenn er unmittelbar bevorsteht, gerade stattfindet, oder noch andauert.

Ist rechtswidrig, wenn er gegen die Rechtsordnung verstößt.

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