Seminar at Universität Bonn | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Welche beiden wesentlichen Mechanismen motivierten Handelns sind Ihnen bekannt?

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TESTE DEIN WISSEN

o Motivation durch Affektantizipation (ExW-Modelle, implizite Motive) →
kurzfristig, flexibel
o Motivation durch Zielsetzung → langfristig, stabil

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Was versteht Bandura unter Selbstmotivation?

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TESTE DEIN WISSEN

Diskrepanzproduktion durch Zielsetzung und Diskrepanzreduktion bei der
Umsetzung von Handlungsschritten, die zu diesem Ziel führen

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Vorteile hat die Kongruenz von (impliziten) Motiven und (expliziten) Zielen?

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TESTE DEIN WISSEN

Motivkongruente Ziele werden mit höherer Wahrscheinlichkeit erreicht, da automatisch mehr kognitive Ressourcen dafür eingesetzt werden und weniger Anstrengung aufgewendet werden muss.
Außerdem fördert die Kongruenz das emotionale Wohlbefinden der Person.

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Rolle spielt die Selbst- vs. Fremdbestimmtheit von Zielen? Geben Sie Beispiele!

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TESTE DEIN WISSEN

Je selbstbestimmter das Ziel, desto kongruenter verhält es sich zur intrinsischen
Motivation. Deshalb wird das Ziel eher erreicht und das Wohlbefinden der Person
ist höher. Fremdbestimmte Ziele, wie Jura zuliebe der Eltern zu studieren, führen
zu gegenteiligen Effekten.

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie die vier Handlungsphasen im Rubikonmodell! Was ist zum Konzept des
Rubikon zu sagen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • In der ersten Phase des Abwägens werden die Attraktivität und ExW-Bilanz der
    Handlungsalternativen gegeneinander abgewogen. Die Fazit-Tendenz führt dazu,
    dass die handelnde Person sich zu einem gewissen Zeitpunkt entscheidet und das
    Rubikon überschreitet. Rubikon bedeutet so viel wie der Punkt, an dem es kein
    Zurückgehen mehr gibt. 
  • Die Person geht über in die Planungsphase, in der konkrete Handlungspläne entworfen und mögliche Hindernisse bedacht werden.
    Hier sorgt die Fiat-Tendenz dazu, dass der Drang zur Umsetzung der Pläne größer wird und die Person in die Handlungsphase übergeht. 
  • In der Handlungsphase
    werden die Pläne umgesetzt und Kontrollstrategien zur Überwindung der
    Hindernisse angewandt. 
  • Sie endet mit einem Handlungsergebnis, was in der vierten Phase der Bewertung mit dem angestrebten Ziel verglichen wird. Dabei kann herauskommen, dass das Ziel erreicht wurde, dass Ursachen für Misserfolg
    gesucht werden müssen, dass neue Handlungspläne geschmiedet werden müssen oder Ziele verworfen werden müssen.
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TESTE DEIN WISSEN

In welchen Phasen des Rubikonmodells liegt Realitäts- bzw. Realisierungsorientierung
vor? Was bedeutet dies?

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TESTE DEIN WISSEN
  • In der ersten und vierten Phase ist die Person Realitätsorientiert. Die
    Informationsverarbeitung ist relativ offen, nicht selektiv und präzise. Die
    Argumente für oder gegen die Handlung werden neutral abgewogen und
    reflektiert, dabei steht die Realisierbarkeit des Ziels im Vordergrund.
  • In der zweiten und dritten Phase ist die Informationsverarbeitung eingeschränkt,
    oberflächlich und selektiv. Die Person bewertet Zielführende Informationen
    positiver und bestärkt sich in ihrer Handlung. Der Fokus bei der
    Realisierungsorientierung liegt auf möglichen Hilfsmitteln, Gelegenheiten und der
    Strukturierung von Teilschritten.
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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie kurz einen empirischen Befund zum Einfluss der Realitäts- bzw.
Realisierungsorientierung auf die Informationsverarbeitung!

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TESTE DEIN WISSEN

Gollwitzer zeigte in seiner Untersuchung zu den Inhalten der Informationsverarbeitung, dass sich Personen in der Realitätsorientierung besser
an anreizbezogene Begriffe erinnern konnten, als auf handlungsbezogene Informationen. Die Realisierungsorientierten Pbn anders herum.

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TESTE DEIN WISSEN

Unterscheiden Sie Ziel- und Durchführungs-(Implementierungs-)Intentionen an einem
Beispiel!

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Eine Person könnte sich die Zielintention setzen, nicht mehr so viel Süßes nach
dem Essen zu naschen. Implementierungsintentionen unterstützen die
Zielintention in der Hinsicht, als das ein konkreter Plan erstellt wird, wie das Ziel erreicht wird. Zum Beispiel mit dem Vorsatz, wenn die Person ein Craving nach dem Essen hat, dann putzt sie sich die Zähne.

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie drei Handlungskontrollstrategien nach Kuhl (1985)!

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TESTE DEIN WISSEN
  • Bei der Umweltkontrolle wird versucht Umstände, die zu Motiv- und Handlungskonflikt führen, von vornherein zu vermeiden
  • Aufmerksamkeitskontrolle wirkt gegen Störreize, indem sich auf die
    zielführenden Informationen fokussiert wird
  • Durch die Motivationskontrolle wird die Attraktivität des Ziels aufrecht erhalten
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Rolle spielen Langzeit- und Arbeitsgedächtnis im Prozessmodell der
Handlungskontrolle (Kuhl, 1985)?

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TESTE DEIN WISSEN

Ziele, Handlungspläne und Auslösebedingungen werden im Langzeitgedächtnis gespeichert und bei Gelegenheit in das Arbeitsgedächtnis abgerufen. Gibt es einen Konflikt, werden Handlungskontrollmechanismen eingesetzt, bis die Handlung ausgeführt werden kann, oder die Bedingungen modifiziert wurden. Ist das Ziel erreicht, wird die Repräsentation aus dem LZG gelöscht, wird es nicht erreicht, werden die Informationen im LZG mit den modifizierten Bedingungen überschrieben. 

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Erläutern Sie Kuhls Persönlichkeitsdimension der Handlungs- vs. Lageorientierung!

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TESTE DEIN WISSEN

Lageorientierte Personen neigen eher dazu lange Zeit mit der Abwägungs- und Bewertungsphase zu verbringen und über Misserfolge zu ruminieren.
Handlungsorientierte richten den Fokus eher auf die Planungs- und Handlungsphase und zielen eher auf Erfolg aus.

Entscheidungen: kurze/lange Abwägungszeit

Durchführung: fokussiert/ablenkbar

Misserfolg: schnell abgehakt/langes Grübeln

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Unterscheiden Sie biogene und soziogene Motive und geben Sie Beispiele!

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TESTE DEIN WISSEN

o Biogene Motive sind angeboren und stellen die Grundbedürfnisse des Körpers dar,
wie Hunger, Schlaf, Kälte etc. Sie variieren intraindividuell und sind deshalb nicht
Bestandteil der allgemeinpsychologischen Forschung.
o Soziogene Motive entstehen durch Sozialisation und Erfahrung in der Interaktion
mit der Umwelt, wie Anerkennung, Liebe, Macht etc. Sie variieren
interindividuell und stehen im Fokus der allgemeinpsychologischen Forschung.

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Q:

Welche beiden wesentlichen Mechanismen motivierten Handelns sind Ihnen bekannt?

A:

o Motivation durch Affektantizipation (ExW-Modelle, implizite Motive) →
kurzfristig, flexibel
o Motivation durch Zielsetzung → langfristig, stabil

Q:

Was versteht Bandura unter Selbstmotivation?

A:

Diskrepanzproduktion durch Zielsetzung und Diskrepanzreduktion bei der
Umsetzung von Handlungsschritten, die zu diesem Ziel führen

Q:

Welche Vorteile hat die Kongruenz von (impliziten) Motiven und (expliziten) Zielen?

A:

Motivkongruente Ziele werden mit höherer Wahrscheinlichkeit erreicht, da automatisch mehr kognitive Ressourcen dafür eingesetzt werden und weniger Anstrengung aufgewendet werden muss.
Außerdem fördert die Kongruenz das emotionale Wohlbefinden der Person.

Q:

Welche Rolle spielt die Selbst- vs. Fremdbestimmtheit von Zielen? Geben Sie Beispiele!

A:

Je selbstbestimmter das Ziel, desto kongruenter verhält es sich zur intrinsischen
Motivation. Deshalb wird das Ziel eher erreicht und das Wohlbefinden der Person
ist höher. Fremdbestimmte Ziele, wie Jura zuliebe der Eltern zu studieren, führen
zu gegenteiligen Effekten.

Q:

Erläutern Sie die vier Handlungsphasen im Rubikonmodell! Was ist zum Konzept des
Rubikon zu sagen?

A:
  • In der ersten Phase des Abwägens werden die Attraktivität und ExW-Bilanz der
    Handlungsalternativen gegeneinander abgewogen. Die Fazit-Tendenz führt dazu,
    dass die handelnde Person sich zu einem gewissen Zeitpunkt entscheidet und das
    Rubikon überschreitet. Rubikon bedeutet so viel wie der Punkt, an dem es kein
    Zurückgehen mehr gibt. 
  • Die Person geht über in die Planungsphase, in der konkrete Handlungspläne entworfen und mögliche Hindernisse bedacht werden.
    Hier sorgt die Fiat-Tendenz dazu, dass der Drang zur Umsetzung der Pläne größer wird und die Person in die Handlungsphase übergeht. 
  • In der Handlungsphase
    werden die Pläne umgesetzt und Kontrollstrategien zur Überwindung der
    Hindernisse angewandt. 
  • Sie endet mit einem Handlungsergebnis, was in der vierten Phase der Bewertung mit dem angestrebten Ziel verglichen wird. Dabei kann herauskommen, dass das Ziel erreicht wurde, dass Ursachen für Misserfolg
    gesucht werden müssen, dass neue Handlungspläne geschmiedet werden müssen oder Ziele verworfen werden müssen.
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Q:

In welchen Phasen des Rubikonmodells liegt Realitäts- bzw. Realisierungsorientierung
vor? Was bedeutet dies?

A:
  • In der ersten und vierten Phase ist die Person Realitätsorientiert. Die
    Informationsverarbeitung ist relativ offen, nicht selektiv und präzise. Die
    Argumente für oder gegen die Handlung werden neutral abgewogen und
    reflektiert, dabei steht die Realisierbarkeit des Ziels im Vordergrund.
  • In der zweiten und dritten Phase ist die Informationsverarbeitung eingeschränkt,
    oberflächlich und selektiv. Die Person bewertet Zielführende Informationen
    positiver und bestärkt sich in ihrer Handlung. Der Fokus bei der
    Realisierungsorientierung liegt auf möglichen Hilfsmitteln, Gelegenheiten und der
    Strukturierung von Teilschritten.
Q:

Erläutern Sie kurz einen empirischen Befund zum Einfluss der Realitäts- bzw.
Realisierungsorientierung auf die Informationsverarbeitung!

A:

Gollwitzer zeigte in seiner Untersuchung zu den Inhalten der Informationsverarbeitung, dass sich Personen in der Realitätsorientierung besser
an anreizbezogene Begriffe erinnern konnten, als auf handlungsbezogene Informationen. Die Realisierungsorientierten Pbn anders herum.

Q:

Unterscheiden Sie Ziel- und Durchführungs-(Implementierungs-)Intentionen an einem
Beispiel!

A:

Eine Person könnte sich die Zielintention setzen, nicht mehr so viel Süßes nach
dem Essen zu naschen. Implementierungsintentionen unterstützen die
Zielintention in der Hinsicht, als das ein konkreter Plan erstellt wird, wie das Ziel erreicht wird. Zum Beispiel mit dem Vorsatz, wenn die Person ein Craving nach dem Essen hat, dann putzt sie sich die Zähne.

Q:

Beschreiben Sie drei Handlungskontrollstrategien nach Kuhl (1985)!

A:
  • Bei der Umweltkontrolle wird versucht Umstände, die zu Motiv- und Handlungskonflikt führen, von vornherein zu vermeiden
  • Aufmerksamkeitskontrolle wirkt gegen Störreize, indem sich auf die
    zielführenden Informationen fokussiert wird
  • Durch die Motivationskontrolle wird die Attraktivität des Ziels aufrecht erhalten
Q:

Welche Rolle spielen Langzeit- und Arbeitsgedächtnis im Prozessmodell der
Handlungskontrolle (Kuhl, 1985)?

A:

Ziele, Handlungspläne und Auslösebedingungen werden im Langzeitgedächtnis gespeichert und bei Gelegenheit in das Arbeitsgedächtnis abgerufen. Gibt es einen Konflikt, werden Handlungskontrollmechanismen eingesetzt, bis die Handlung ausgeführt werden kann, oder die Bedingungen modifiziert wurden. Ist das Ziel erreicht, wird die Repräsentation aus dem LZG gelöscht, wird es nicht erreicht, werden die Informationen im LZG mit den modifizierten Bedingungen überschrieben. 

Q:

Erläutern Sie Kuhls Persönlichkeitsdimension der Handlungs- vs. Lageorientierung!

A:

Lageorientierte Personen neigen eher dazu lange Zeit mit der Abwägungs- und Bewertungsphase zu verbringen und über Misserfolge zu ruminieren.
Handlungsorientierte richten den Fokus eher auf die Planungs- und Handlungsphase und zielen eher auf Erfolg aus.

Entscheidungen: kurze/lange Abwägungszeit

Durchführung: fokussiert/ablenkbar

Misserfolg: schnell abgehakt/langes Grübeln

Q:

Unterscheiden Sie biogene und soziogene Motive und geben Sie Beispiele!

A:

o Biogene Motive sind angeboren und stellen die Grundbedürfnisse des Körpers dar,
wie Hunger, Schlaf, Kälte etc. Sie variieren intraindividuell und sind deshalb nicht
Bestandteil der allgemeinpsychologischen Forschung.
o Soziogene Motive entstehen durch Sozialisation und Erfahrung in der Interaktion
mit der Umwelt, wie Anerkennung, Liebe, Macht etc. Sie variieren
interindividuell und stehen im Fokus der allgemeinpsychologischen Forschung.

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