Humangeographie at Universität Bonn | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Humangeographie an der Universität Bonn

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Humangeographie Kurs an der Universität Bonn zu.

TESTE DEIN WISSEN

Frage zu LEADER.

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  • Maßnahmenprogramm der EU zur Förderung des ländlichen Raums
  • Ziele: 
    • Schaffung eigenen Problembewusstseins
    • Schaffung regionaler Identitäten 
    • Impulse für eigenständige Regionalentwicklung 
    • Förderung des endogenen Potenzials

=> Mischung aus top – down & Bottom – up – Ansatz

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TESTE DEIN WISSEN

Wald beschriften und Nutzungsform und Aufforstung Art (Art des Waldes) nennen

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  • Aufforstungsart: Altersklassenwald, (wird nicht direkt abgeholzt, wird alt, oft ist es Kahlschlag, bei Erreichen der Schlagreiche wird er dann gefällt), Produktionsziel ist Stammholz
  • Nutzungsform: Gewinnung von Stammholz  
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Nennen Sie drei natürliche und drei anthropogene agrarische Standortfaktoren.


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Natürliche Standortfaktoren

  • Klima(-zone): Vegetationszonen – Agrarregion, Kombination von Temperatur & Wasserverfügbarkeit (virtuelles Wasser) 
    • Beispiel: Terrassenanbau in den Vorbergen des zentralen Himalayas, Uttaranchal, Indien 
  • Boden: Bodenart, Wassergehalt, Humusart& -Menge, Struktur, Kalkgehalt, pH-Wert, Nährstoffgehalt, Spurenelementgehalt, Salzgehalt, Grundgestein, Grundwasserstand
  • Relief: Selektion über den Maschineneinsatz

Anthropogene Standortfaktoren

  • Markt (Transportkostenminimalpunkt)
  • Innovation
    • Beispiel: Drei-Felder-Wirtschaft
  • Politik
  • Kultur
    • Beispiel: Esskulturen, Erbsitten 
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Forstbetriebskarten anhand von Bildern identifizieren

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  • Hochwald/ Plenterwald: selektive Stammentnahme – unterschiedliche Altersklassen in räumlichen Neben- & übereinander
  • Niederwald: Stockausschlag (nur bei Laubholz möglich)
  • Mittelwald: Stockausschlag und Kernwuchs (aus Saat oder Pflanzung) 
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Gliederung von Agrarbetriebe auflisten.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Produktionsziel: Subsistenz und Marktorientierung als Idealtypen (viele Zwischenformen)
  • Sozialform (z.B. Genossenschaft oder Bauernfamilie)
  • Erwerbsstruktur (z.B. Neben- oder Vollerwerb)
  • Innere Organisation 
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Erklären sie die Almwirtschaft.

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  • Talgründe werden für die Produktion von Heu und Getreide im Sommer gebraucht
  • Tiere (Kühe, Schafe, Pferde) auf Hochweiden)
  • Kuhhaltung: Produktion haltbarer Milch=Käse 
  • Ökologische Folgen: Depression der Waldgrenzen, aber Offenhaltung der Mattenzone mit eigener Vegetation (Skigebiete)
  • Agrarsoziale Differenzierung: 
    • „Germanisch“: Hirte oder Hirtin (Dorf im Tal, Almhütte)
    • „Romanisch“: Familienwanderung (Dorf, Almsiedlung) 
  • Transhumanz: Unterschied: absentistische Form & mediterrane Raum 
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Jeweils zwei bestimmende Größen für die agrarischen Standortfaktoren Klima, Boden & Kultur nennen.

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  • Klima: (Klimazone -> Vegetationszone -> Agrarregion) Kombination von Temperatur und Wasserverfügbarkeit 
  • Beispiel: Agrar-Siedlungsgrenze: Kältegrenzen werden eher zurückgenommen und Trockengrenzen eher ausgebreitet -> Desertifikation 
  • Boden: Bodenart und Wassergehalt
  • Kultur: Erbsitten, Esskulturen
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Erklären sie den Begriff der Gemarkung, Parzelle, Allmende, Flur und Zelge.

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  • Gemarkung: Gesamtfläche einer Gemeinde oder Siedlung umfasst besitzrechtlich Flur, Kommunalland und eventuell auch Staatsland, früher durch Gewohnheitsrecht (Funktionalgemarkung), heute durch Gesetz (Kataster, Grundbuch) festgelegt
  • Parzelle: Grundelement der Flur und deren kleinste Einheit, heute amtlich als Flurstück bezeichnet. Parzelle können bis zu wenigen m2 bis zu zur Flächengröße eines Gutsbetriebes reichen
  • Allmende: Gemeinschaftlich genutztes Land
  • Flur: individuell genutzter Teil der Gemarkung
  • Zelge: Fruchtartbezirk in der Dreifelderwirtschaft 
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Ort Grundrisse beschriften

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  • Rundling: Gruppierung von hufeisenförmigen Hofstellen um einen Platz mit einem einzigen Zugang 
  • Angerdorf:  mittelgroße, planmäßige Siedlung, deren Gehöfte in lockerem bis dichten Abstand einen großen Platz, den Anger, umschließen. 
  • Straßendorf: Doppelzeilige Dorfanlage, bei der Häuser oder Gehöfte in dichter Weise entlang einer Straße aufgereiht sind 
  • (Hufensiedlung: Dorfform oftmals mit einer ursprünglich regelhaften Aufreihung der Gehöfte und daran angeschlossenen Hufen (=bäuerliche Besitzeinheit)
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Multiple-Choice Fragen zu vorindustriellen, ländlichen Siedlungen.

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Kennzeichen „ländlicher Siedlungen“

  • Geringe Größe
  • Geringe Dichte (häufig Einzelstellung der Gebäude), überwiegend Ein- & Zweifamilienhäuser
  • Geringe Zentralität
  • Geringe Ausstattung mit industriellen und tertiären Arbeitsplätzen, historische Dominanz der Landwirtschaft (nur 1. Sektor)
  • Pendlerdefizit
  • Überschaubarkeit, soziale Kontrolle 

Analytische Aspekte „ländliche Siedlung“ als Raum

  • Siedlungsformen (Ortsgrundriss)
  • Flurformen
  • Zusammenhang von Alter, Ortsname, Lage & Siedlungs- & Flurformen
  • Territoriale Prägung
  • Soziale und bauliche Aspekte – historisch/aktuell
  • Flurbereinigung
  • Dorferneuerung



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3 siedlungsgeschichtliche Informationen nennen, die den Suffixen von Ortsnamen ländlicher Siedlungen im Idealfall zu entnehmen sind.

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  • Suffixen spiegeln im Ideal Siedlungsprozesse nach 
    • Siedlungsperioden
    • Trägerschaft („Stamm“)
    • Lage im Naturraum (agrarische Gunst- & Ungunst) 
  • Damit korrelieren tendenziell Dorf- & Flurformen: 
    • Altsiedeland: Haufendörfer & Gewannfluren
    • Jungsiedeland: Planformen 
  • Alter, Herkunft, ethnische Bindung 
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Das Vierfache Kreuz der Geographie ergänzend ausfüllen

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  • Allgemeine vs. Regionale Geographie
  • Anwendungsbezug vs. Grundlagenforschung
  • Erdkunde in Schule und Öffentlichkeit vs. wissenschaftliche Geographie
  • Humangeographie vs. Physische Geographie
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Humangeographie Kurs an der Universität Bonn - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Frage zu LEADER.

A:
  • Maßnahmenprogramm der EU zur Förderung des ländlichen Raums
  • Ziele: 
    • Schaffung eigenen Problembewusstseins
    • Schaffung regionaler Identitäten 
    • Impulse für eigenständige Regionalentwicklung 
    • Förderung des endogenen Potenzials

=> Mischung aus top – down & Bottom – up – Ansatz

Q:

Wald beschriften und Nutzungsform und Aufforstung Art (Art des Waldes) nennen

A:
  • Aufforstungsart: Altersklassenwald, (wird nicht direkt abgeholzt, wird alt, oft ist es Kahlschlag, bei Erreichen der Schlagreiche wird er dann gefällt), Produktionsziel ist Stammholz
  • Nutzungsform: Gewinnung von Stammholz  
Q:

Nennen Sie drei natürliche und drei anthropogene agrarische Standortfaktoren.


A:

Natürliche Standortfaktoren

  • Klima(-zone): Vegetationszonen – Agrarregion, Kombination von Temperatur & Wasserverfügbarkeit (virtuelles Wasser) 
    • Beispiel: Terrassenanbau in den Vorbergen des zentralen Himalayas, Uttaranchal, Indien 
  • Boden: Bodenart, Wassergehalt, Humusart& -Menge, Struktur, Kalkgehalt, pH-Wert, Nährstoffgehalt, Spurenelementgehalt, Salzgehalt, Grundgestein, Grundwasserstand
  • Relief: Selektion über den Maschineneinsatz

Anthropogene Standortfaktoren

  • Markt (Transportkostenminimalpunkt)
  • Innovation
    • Beispiel: Drei-Felder-Wirtschaft
  • Politik
  • Kultur
    • Beispiel: Esskulturen, Erbsitten 
Q:

Forstbetriebskarten anhand von Bildern identifizieren

A:
  • Hochwald/ Plenterwald: selektive Stammentnahme – unterschiedliche Altersklassen in räumlichen Neben- & übereinander
  • Niederwald: Stockausschlag (nur bei Laubholz möglich)
  • Mittelwald: Stockausschlag und Kernwuchs (aus Saat oder Pflanzung) 
Q:

Gliederung von Agrarbetriebe auflisten.

A:
  • Produktionsziel: Subsistenz und Marktorientierung als Idealtypen (viele Zwischenformen)
  • Sozialform (z.B. Genossenschaft oder Bauernfamilie)
  • Erwerbsstruktur (z.B. Neben- oder Vollerwerb)
  • Innere Organisation 
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Erklären sie die Almwirtschaft.

A:
  • Talgründe werden für die Produktion von Heu und Getreide im Sommer gebraucht
  • Tiere (Kühe, Schafe, Pferde) auf Hochweiden)
  • Kuhhaltung: Produktion haltbarer Milch=Käse 
  • Ökologische Folgen: Depression der Waldgrenzen, aber Offenhaltung der Mattenzone mit eigener Vegetation (Skigebiete)
  • Agrarsoziale Differenzierung: 
    • „Germanisch“: Hirte oder Hirtin (Dorf im Tal, Almhütte)
    • „Romanisch“: Familienwanderung (Dorf, Almsiedlung) 
  • Transhumanz: Unterschied: absentistische Form & mediterrane Raum 
Q:

Jeweils zwei bestimmende Größen für die agrarischen Standortfaktoren Klima, Boden & Kultur nennen.

A:
  • Klima: (Klimazone -> Vegetationszone -> Agrarregion) Kombination von Temperatur und Wasserverfügbarkeit 
  • Beispiel: Agrar-Siedlungsgrenze: Kältegrenzen werden eher zurückgenommen und Trockengrenzen eher ausgebreitet -> Desertifikation 
  • Boden: Bodenart und Wassergehalt
  • Kultur: Erbsitten, Esskulturen
Q:

Erklären sie den Begriff der Gemarkung, Parzelle, Allmende, Flur und Zelge.

A:
  • Gemarkung: Gesamtfläche einer Gemeinde oder Siedlung umfasst besitzrechtlich Flur, Kommunalland und eventuell auch Staatsland, früher durch Gewohnheitsrecht (Funktionalgemarkung), heute durch Gesetz (Kataster, Grundbuch) festgelegt
  • Parzelle: Grundelement der Flur und deren kleinste Einheit, heute amtlich als Flurstück bezeichnet. Parzelle können bis zu wenigen m2 bis zu zur Flächengröße eines Gutsbetriebes reichen
  • Allmende: Gemeinschaftlich genutztes Land
  • Flur: individuell genutzter Teil der Gemarkung
  • Zelge: Fruchtartbezirk in der Dreifelderwirtschaft 
Q:

Ort Grundrisse beschriften

A:
  • Rundling: Gruppierung von hufeisenförmigen Hofstellen um einen Platz mit einem einzigen Zugang 
  • Angerdorf:  mittelgroße, planmäßige Siedlung, deren Gehöfte in lockerem bis dichten Abstand einen großen Platz, den Anger, umschließen. 
  • Straßendorf: Doppelzeilige Dorfanlage, bei der Häuser oder Gehöfte in dichter Weise entlang einer Straße aufgereiht sind 
  • (Hufensiedlung: Dorfform oftmals mit einer ursprünglich regelhaften Aufreihung der Gehöfte und daran angeschlossenen Hufen (=bäuerliche Besitzeinheit)
Q:

Multiple-Choice Fragen zu vorindustriellen, ländlichen Siedlungen.

A:

Kennzeichen „ländlicher Siedlungen“

  • Geringe Größe
  • Geringe Dichte (häufig Einzelstellung der Gebäude), überwiegend Ein- & Zweifamilienhäuser
  • Geringe Zentralität
  • Geringe Ausstattung mit industriellen und tertiären Arbeitsplätzen, historische Dominanz der Landwirtschaft (nur 1. Sektor)
  • Pendlerdefizit
  • Überschaubarkeit, soziale Kontrolle 

Analytische Aspekte „ländliche Siedlung“ als Raum

  • Siedlungsformen (Ortsgrundriss)
  • Flurformen
  • Zusammenhang von Alter, Ortsname, Lage & Siedlungs- & Flurformen
  • Territoriale Prägung
  • Soziale und bauliche Aspekte – historisch/aktuell
  • Flurbereinigung
  • Dorferneuerung



Q:

3 siedlungsgeschichtliche Informationen nennen, die den Suffixen von Ortsnamen ländlicher Siedlungen im Idealfall zu entnehmen sind.

A:
  • Suffixen spiegeln im Ideal Siedlungsprozesse nach 
    • Siedlungsperioden
    • Trägerschaft („Stamm“)
    • Lage im Naturraum (agrarische Gunst- & Ungunst) 
  • Damit korrelieren tendenziell Dorf- & Flurformen: 
    • Altsiedeland: Haufendörfer & Gewannfluren
    • Jungsiedeland: Planformen 
  • Alter, Herkunft, ethnische Bindung 
Q:

Das Vierfache Kreuz der Geographie ergänzend ausfüllen

A:
  • Allgemeine vs. Regionale Geographie
  • Anwendungsbezug vs. Grundlagenforschung
  • Erdkunde in Schule und Öffentlichkeit vs. wissenschaftliche Geographie
  • Humangeographie vs. Physische Geographie
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