H - Allgemeine II at Universität Bonn | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für H - Allgemeine II an der Universität Bonn

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TESTE DEIN WISSEN
Welche Erkenntnisse liefert ein "Reaktanzeffekt" beim evaluativen Lernen unter Bogus-Pipeline-Bedingungen? 


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TESTE DEIN WISSEN

Ein Reaktanzeffekt unter Bogus-Pipeline-Bedingungen zeigt, dass die Bewertung des ursprünglich neutralen Reizes automatisch auftritt und somit die tatsächlichen intrinsischen Gefühle der Pbn widerspiegelt. 

Dies tritt im BPL-Paradigma nur unter der Voraussetzung auf, dass sich die Pbn der Stimuluskontingenzen bewusst sind.

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie das experimentelle Vorgehen beim evaluativen Lernen am Beispiel von Hammerl und Fulcher’s Experiment 1!

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Vorgehen besteht aus drei Phasen: 

1. Baseline-Phase: Die Stimuli werden für drei Sekunden haptisch präsentiert und direkt bewertet (ER1). 

2. Learning-Phase: Neutrale Stimuli und positiv bewertete Stimuli werden ausgewählt und untereinander gepaart. N-N und N-L Paare werden erstellt. Danach wird jedes Paar blockweise wiederholt präsentiert.

3. Test-Phase: Erneute Bewertung der Stimuli aus der Learning-Phase (ER2).


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Erläutern Sie den Versuchsaufbau und den typischen Befund beim Postponed-Intention-Paradigma!

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Versuchsaufbau: Pbn lernen zwei Handlungsskripte: Eines soll später ausgeführt werden (prospektives Skript), das andere nur (verbal/schriftlich) wiedergeben werden (neutrales Skript). Pbn wissen zu Beginn nicht, welches das prospektive und welches das neutrale Skript ist


Typischer Befund: Schnellere Reaktionszeiten für Wörter aus dem prospektiven im Vergleich zu Wörtern aus dem neutralen Skript (=ISE)






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TESTE DEIN WISSEN

Welche Nachweise sind erforderlich, um auf „Automatizität“ des intention superiority Effekts (ISE) schließen zu können?

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TESTE DEIN WISSEN

Unintentionalität: ISE wurde in lexikalischer Entscheidungsaufgabe (LDT) nachgewiesen

Mühelosigkeit: ISE auch unter hoher Belastung des Arbeitsgedächtnis

Unbewusstsein: Abfrage im Anschluss, ob die Wörter des prospektiven Skriptes in LDT wahrgenommen wurden

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Welche Vorzüge hat die Erfassung des ISE mit einer lexikalischen Entscheidungsaufgabe, gegenüber Wiedererkennenstests (Recognition) oder Abruftests (Recall)?

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TESTE DEIN WISSEN

Durch das unintentionale Abrufen der Inhalte wird der implizite Effekt deutlich (im Gegensatz zu Recall- oder Recognitiontests, bei denen es sich um explizite Verfahren handelt)

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TESTE DEIN WISSEN

Wie induzierten Penningroth et al. (2012) hohe vs. niedrige Arbeitsgedächtnisbelastung, und wie wirkte sich diese auf den ISE aus?

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Arbeitsgedächtnisbelastung manipuliert durch Zahlen-Aufgabe: 

High-Load: Bei jedem Metronomschlag eine zufällige Zahl zwischen Eins bis Fünf nennen

Low-Load: Bei jedem Metronomschlag "zwei" sagen

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Beschreiben Sie kurz das experimentelle Vorgehen beim Nachweis des Einflusses unbewusst verarbeiteter Primes von Handlungseffekten auf das subjektive Kontrollerleben!

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Prime-Identification Task: Überprüfung, ob Primes subliminal wahrgenommen wurden


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Welche Funktionen erfüllten in der Studie von Linser und Goschke (2007) die beiden Kontrollaufgaben „Prime Identifikation“ bzw. „Forced-Choice Priming“?

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1. „Prime Identifikation“Überprüfung, ob die Primes bewusst oder unbewusst wahrgenommen wurden.

2. Forced-Choice Priming"Überprüfung, ob die subliminalen Primes verarbeitet wurden und ob eine mentale Repräsentation der jeweiligen Form aktiviert wurde.





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Wie erklärt Wegner‘s (2002) Theorie der apparent mental causation, wann Handlungen als verursacht durch eigene Absichten erlebt werden?

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Eine Handlung wird als durch eigene Intentionen verursacht wahrgenommen, wenn:

  1. Ein Gedanke (typischerweise eine Intention) vor der Handlung auftaucht

    (Priorität)

  2. Der Gedanke konsistent ist mit der Handlung (Konsistenz)

  3. Es keine plausiblen Alternativerklärungen für die Handlung gibt (Exklusivität)

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Laut Linser und Goschke (2007) kommt das erhöhte Kontrollerleben bei kongruenten Effekt-Primes durch „Prime-induzierte sensorische Dämpfung“ zustande. Erklären sie kurz!

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Sensorische DämpfungEntspricht der auftretende Effekt dem vorhergesagten, wird die sensorische Repräsentation des Handlungseffekts gedämpft und er wird als selbst-verursacht erlebt (hohes Kontrollerleben)


Prime-induzierte sensorische Dämpfung: Der Prime übernimmt die Rolle des antizipierten Handlungseffekts. Stimmt er mit dem auftretenden Effekt überein, wird die Repräsentation des Effekts gedämpft und der Effekt als selbst-verursacht attribuiert (erhöhtes Kontrollerleben durch kongruente Primes, selbst wenn eigentlich keine Kontrolle vorhanden ist)

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Worin liegen die Gründe bezüglich der Frage, warum sich Menschen (und Tiere) so verhalten, wie sie es tun?

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Gründe liegen i.d.R. sowohl in den Lernerfahrungen, als auch in emotionalen/motivationalen aktuellen Zuständen bzw. überdauernden Dispositionen (z.B. pos./neg. Emotionalität), sowie Zielen (z.B. individuelle
Interessen)

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Welche beiden grundlegenden Mechanismen könnten einem "Reaktanzeffekt" beim evaluativen Lernen zugrunde liegen?

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1. Bewusstes Gegensteuern

2. Automatisches Auftreten (Bewertung des CS spiegelt die tatsächlichen intrinsischen Gefühle des Pbn wider)

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Q:
Welche Erkenntnisse liefert ein "Reaktanzeffekt" beim evaluativen Lernen unter Bogus-Pipeline-Bedingungen? 


A:

Ein Reaktanzeffekt unter Bogus-Pipeline-Bedingungen zeigt, dass die Bewertung des ursprünglich neutralen Reizes automatisch auftritt und somit die tatsächlichen intrinsischen Gefühle der Pbn widerspiegelt. 

Dies tritt im BPL-Paradigma nur unter der Voraussetzung auf, dass sich die Pbn der Stimuluskontingenzen bewusst sind.

Q:

Beschreiben Sie das experimentelle Vorgehen beim evaluativen Lernen am Beispiel von Hammerl und Fulcher’s Experiment 1!

A:

Vorgehen besteht aus drei Phasen: 

1. Baseline-Phase: Die Stimuli werden für drei Sekunden haptisch präsentiert und direkt bewertet (ER1). 

2. Learning-Phase: Neutrale Stimuli und positiv bewertete Stimuli werden ausgewählt und untereinander gepaart. N-N und N-L Paare werden erstellt. Danach wird jedes Paar blockweise wiederholt präsentiert.

3. Test-Phase: Erneute Bewertung der Stimuli aus der Learning-Phase (ER2).


Q:

Erläutern Sie den Versuchsaufbau und den typischen Befund beim Postponed-Intention-Paradigma!

A:

Versuchsaufbau: Pbn lernen zwei Handlungsskripte: Eines soll später ausgeführt werden (prospektives Skript), das andere nur (verbal/schriftlich) wiedergeben werden (neutrales Skript). Pbn wissen zu Beginn nicht, welches das prospektive und welches das neutrale Skript ist


Typischer Befund: Schnellere Reaktionszeiten für Wörter aus dem prospektiven im Vergleich zu Wörtern aus dem neutralen Skript (=ISE)






Q:

Welche Nachweise sind erforderlich, um auf „Automatizität“ des intention superiority Effekts (ISE) schließen zu können?

A:

Unintentionalität: ISE wurde in lexikalischer Entscheidungsaufgabe (LDT) nachgewiesen

Mühelosigkeit: ISE auch unter hoher Belastung des Arbeitsgedächtnis

Unbewusstsein: Abfrage im Anschluss, ob die Wörter des prospektiven Skriptes in LDT wahrgenommen wurden

Q:

Welche Vorzüge hat die Erfassung des ISE mit einer lexikalischen Entscheidungsaufgabe, gegenüber Wiedererkennenstests (Recognition) oder Abruftests (Recall)?

A:

Durch das unintentionale Abrufen der Inhalte wird der implizite Effekt deutlich (im Gegensatz zu Recall- oder Recognitiontests, bei denen es sich um explizite Verfahren handelt)

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Q:

Wie induzierten Penningroth et al. (2012) hohe vs. niedrige Arbeitsgedächtnisbelastung, und wie wirkte sich diese auf den ISE aus?

A:

Arbeitsgedächtnisbelastung manipuliert durch Zahlen-Aufgabe: 

High-Load: Bei jedem Metronomschlag eine zufällige Zahl zwischen Eins bis Fünf nennen

Low-Load: Bei jedem Metronomschlag "zwei" sagen

Q:

Beschreiben Sie kurz das experimentelle Vorgehen beim Nachweis des Einflusses unbewusst verarbeiteter Primes von Handlungseffekten auf das subjektive Kontrollerleben!

A:

Prime-Identification Task: Überprüfung, ob Primes subliminal wahrgenommen wurden


Q:

Welche Funktionen erfüllten in der Studie von Linser und Goschke (2007) die beiden Kontrollaufgaben „Prime Identifikation“ bzw. „Forced-Choice Priming“?

A:

1. „Prime Identifikation“Überprüfung, ob die Primes bewusst oder unbewusst wahrgenommen wurden.

2. Forced-Choice Priming"Überprüfung, ob die subliminalen Primes verarbeitet wurden und ob eine mentale Repräsentation der jeweiligen Form aktiviert wurde.





Q:

Wie erklärt Wegner‘s (2002) Theorie der apparent mental causation, wann Handlungen als verursacht durch eigene Absichten erlebt werden?

A:

Eine Handlung wird als durch eigene Intentionen verursacht wahrgenommen, wenn:

  1. Ein Gedanke (typischerweise eine Intention) vor der Handlung auftaucht

    (Priorität)

  2. Der Gedanke konsistent ist mit der Handlung (Konsistenz)

  3. Es keine plausiblen Alternativerklärungen für die Handlung gibt (Exklusivität)

Q:

Laut Linser und Goschke (2007) kommt das erhöhte Kontrollerleben bei kongruenten Effekt-Primes durch „Prime-induzierte sensorische Dämpfung“ zustande. Erklären sie kurz!

A:

Sensorische DämpfungEntspricht der auftretende Effekt dem vorhergesagten, wird die sensorische Repräsentation des Handlungseffekts gedämpft und er wird als selbst-verursacht erlebt (hohes Kontrollerleben)


Prime-induzierte sensorische Dämpfung: Der Prime übernimmt die Rolle des antizipierten Handlungseffekts. Stimmt er mit dem auftretenden Effekt überein, wird die Repräsentation des Effekts gedämpft und der Effekt als selbst-verursacht attribuiert (erhöhtes Kontrollerleben durch kongruente Primes, selbst wenn eigentlich keine Kontrolle vorhanden ist)

Q:

Worin liegen die Gründe bezüglich der Frage, warum sich Menschen (und Tiere) so verhalten, wie sie es tun?

A:

Gründe liegen i.d.R. sowohl in den Lernerfahrungen, als auch in emotionalen/motivationalen aktuellen Zuständen bzw. überdauernden Dispositionen (z.B. pos./neg. Emotionalität), sowie Zielen (z.B. individuelle
Interessen)

Q:

Welche beiden grundlegenden Mechanismen könnten einem "Reaktanzeffekt" beim evaluativen Lernen zugrunde liegen?

A:

1. Bewusstes Gegensteuern

2. Automatisches Auftreten (Bewertung des CS spiegelt die tatsächlichen intrinsischen Gefühle des Pbn wider)

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